Moog Voyager RME im Modularsystem?

Was ist die beste Lösung, wenn man den Voyager modular (Eurorack/Doepfer) verwenden möchte? Midi ist keine Lösung, da ich am liebsten einzelne OSCs abgreifen können oder den QMMG zu einem Teil des Voyagers machen können möchte etc.

Okay, es gibt die VX-352-Erweiterung... Wenn ich das aber richtig verstehe, hat der Moog dann doch immer noch das "falsche" CV/Gate-System, oder? D.h. ich müsste irgendeinen Converter bauen. Gibt es alternativ irgendwo im WWW eine Belegungsübersicht der Accessory Ports? Ich hab leider keine finden können... Der Plan wäre, direkt von diesem Druckerportding an die Rückseite einer noch zu bastelnden 8TE-Frontplatte mit Mini-Klinken zu gehen, so dass die Verbindung hinten im Rack/Case passiert und der Moog frontseitig direkt per CV/Gate verfügbar ist..... Ist das sehr utopisch? Die Idee wird ja sicher schonmal jemand gehabt haben. Da es keine Webseiten dazu gibt, muss da ja irgendwas kompliziert sein. :sad:
Die Konvertierung zu S-Trigger beschreibt Doepfer hier: http://www.doepfer.de/faq/gen_faq.htm#S-Trig . Das ist ja schonmal simpel. :)

Wie zufriedenstellend ist alternativ die Lösung, den Moog durch ein bis zwei Cwejman VCO-2RM Oszillatoren plus n Filter zu ersetzen? Ich fürchte leider, dass das nicht das selbe ist, mal abgesehen davon, dass ich die Cwejman im Vergleich zum Voyager hässlich finde. Gibt es andere Modul-Lösungen? (MacBeth ist glaube ich keine Lösung, da auch nur halbe Sache...)


:nihao:





so muss es mindestens klingen können:
 
Dieses "falsche" Gate System, also den Switch-Trigger, hatten nur die alten Moogs, der Voyager ist kompatibel mit Doepfer-/ Roland-/ Dotcom-Standard und verfügt über Voltage-Trigger. Du benötigst also nur den VX-Expander und kannst die Maschine direkt einbinden.
 
Bernie schrieb:
Dieses "falsche" Gate System, also den Switch-Trigger, hatten nur die alten Moogs, der Voyager ist kompatibel mit Doepfer-/ Roland-/ Dotcom-Standard und verfügt über Voltage-Trigger. Du benötigst also nur den VX-Expander und kannst die Maschine direkt einbinden.

ah, okay, da hab ich mir also zufrüh gedanken gemacht.... hätte jetzt gedacht, dass moog störrisch bei seinem system bleibt :D ... ein übersicht der accessory ports belegung wäre aber trotzdem noch toll zu finden, da ein DIY-VX-352 mit kleiner klinke und 3HE-platte irgendwie sinniger ist, find ich. aber ja, zur not tuts dann auch das original... danke für die info. :)
 
Was zeichnet eigenlich einen Moog Voyager aus?
Ist der druckvolle Klang mit dem Spectralis vergleichbar?
 
phaserjunktoy schrieb:
Bernie schrieb:
Dieses "falsche" Gate System, also den Switch-Trigger, hatten nur die alten Moogs, der Voyager ist kompatibel mit Doepfer-/ Roland-/ Dotcom-Standard und verfügt über Voltage-Trigger. Du benötigst also nur den VX-Expander und kannst die Maschine direkt einbinden.

ah, okay, da hab ich mir also zufrüh gedanken gemacht.... hätte jetzt gedacht, dass moog störrisch bei seinem system bleibt :D ... ein übersicht der accessory ports belegung wäre aber trotzdem noch toll zu finden, da ein DIY-VX-352 mit kleiner klinke und 3HE-platte irgendwie sinniger ist, find ich. aber ja, zur not tuts dann auch das original... danke für die info. :)


Kabel mit 6,3 <-> 3,5 Klinken zu basteln ist nicht weiter schwierig. Auf jeden Fall weniger schwierig als das VX-352 nachzubauen...vielleicht kann Rudi da aushelfen? Bzgl. der Port Belegung meinte ich.
 
pulsn schrieb:
Kabel mit 6,3 <-> 3,5 Klinken zu basteln ist nicht weiter schwierig. Auf jeden Fall weniger schwierig als das VX-352 nachzubauen...vielleicht kann Rudi da aushelfen? Bzgl. der Port Belegung meinte ich.

okay, das mit den kabeln is klar.... aber in anbetracht dessen, dass das VX-352 neu 260 euro kostet, kann eine DIY-lösung evtl 200 euro billier sein, was ja schon nicht unerheblich ist, und hätte dann noch eine oberfläche, die keine adapterkabel benötigt..... wenn die CV/gates z.b. bereits direkt an den accessory ports anliegen und nur nach außen gelegt werden müssen, würde ich die DIY-lösung bevorzugen....

wer ist rudi? bitte melden. :) (meinst du http://www.lintronics.de/ und/oder wen hier ausm forum?)



Matt van K schrieb:
Was zeichnet eigenlich einen Moog Voyager aus?
Ist der druckvolle Klang mit dem Spectralis vergleichbar?

ich kenn den spectralis nicht... das ist auch mein erster moog, aber im vergleich zu synthies wie z.b. dem MS-20 (okay, ist nochmal was anderes) hat mich der moog direkt weggehauen. viele von den noch teureren dinger kenn ich leider nicht, weil man da ja nicht so einfach rannkommt... aber der voyager setzt sich in jedem mix optimal durch ohne dominant zu wirken. kenne keinen besseren monophonen synth. evtl. irgendwas von arp, aber hatte ich leider noch nie.... deswegen auch meine frage, das ganze durch module zu ersetzen, weil eigentlich hätte ich lieber im system verteilte module, aus denen ich einen voyager patchen kann. aber wahrscheinlich ist das keine wirkliche alternative... :sad: (hör dir das video oben an und bedenk dabei die schäbbige youtubekompression... trotzdem klingt es noch halbwegs "dick")
 
phaserjunktoy schrieb:
okay, das mit den kabeln is klar.... aber in anbetracht dessen, dass das VX-352 neu 260 euro kostet, kann eine DIY-lösung evtl 200 euro billier sein, was ja schon nicht unerheblich ist, und hätte dann noch eine oberfläche, die keine adapterkabel benötigt..... wenn die CV/gates z.b. bereits direkt an den accessory ports anliegen und nur nach außen gelegt werden müssen, würde ich die DIY-lösung bevorzugen....
So kompliziert kann das nicht sein, die ganzen Anschlüsse sind ja schon herausgelegt, man kann ja die Buchse am RME verwenden. Einen Belegungsplan müßte man ja bekommen.
 
Bernie schrieb:
So kompliziert kann das nicht sein, die ganzen Anschlüsse sind ja schon herausgelegt, man kann ja die Buchse am RME verwenden. Einen Belegungsplan müßte man ja bekommen.

leider ist das doch etwas komplizierter... nichtmal übers moogforum und muffwiggler lassen sich da infos finden. :sad: ob die anschlüsse wirklich schon komplett herausgelegt sind oder ob im VX-352 selbst noch was passiert, versuche ich ja gerade rauszufinden.... ich weiss inzwischen aber auch nicht mehr wo ich noch suchen soll. werd mir wohl einen VX-352 kaufen müssen.
 
pulsn schrieb:
phaserjunktoy schrieb:
wer ist rudi? bitte melden. :) (meinst du http://www.lintronics.de/ und/oder wen hier ausm forum?)

Sowohl als auch. Das isser.




okay, danke. :) rudi wusste rat. vielen dank euch beiden. jetzt habe ich zumindest einen belegungsplan des voyagers. bin noch nicht sicher, ob das für den voyager RME identisch ist, denke aber schon. wenn ich das richtig lese, ist die belegung der voyager platine(!):


01 GND
02 Y (IN)
03 G (IN)
04 PAN_CONTROL
05 WAVE_CONTROL
06 PEDAL_2 (IN)
07 PITCH_CONTROL
08 ENV_RATE_CONTROL
09 RELEASE
10 LFO_SYNC
11 SQUARE
12 +5V
13 -15V
14 X (IN)
15 Z (IN)
16 VOLUME_CONTROL
17 FILTER_CONTROL
18 PEDAL_1 (IN)
19 S&H_IN
20 LFO_RATE_CONTROL
21 ENV_GATE
22 S&H_GATE
23 RED_NOISE_OUT
24 TURN_OFF_DEFAULTS
25 +15V


wie das dann genau auf die accessory ports umgelegt ist und ob im VX-352 (das oben ist die voyager-platinenbelegung, nicht die des VX-352!) selbst noch was passiert, versuche ich noch rauszukriegen... zur not durch probieren, aber erstmal noch nicht, da ich nicht etwas durch falsche spannungen am moog beschädigen möchte...

2, 3, 14, 15 haben glaube ich was mit dem kaosspad-dings zu tun, was am RME intern auch vorliegen soll.... bin aber nicht ganz sicher. wenn X und Y x und y sind, was sind dann G und Z? G = gate (finger aufdrücken)? dem bild nach (ganz unten) könnte es das sein... dann wäre Z das dortige A... was ist denn A bei der voyager keyboardversion?

dann gibt es in der schaltung noch 26 und 27, die etwas abseits geschrieben stehen und zur erdung gehen, und das kabel dürfte auch nur 25 pins haben...

interessant übrigens, dass an dem port, den ich dem VX-351 zuordnen würde, widerstände eingezeichnet sind (also sieht so aus als sollten da noch welche davor... es gibt ja beim keyboard vs. VX-351 dieses extra busboard. evtl ist das hier gemeint.)...... beim oben zitierten gar nicht. ich weiss noch nicht inwiefern man daraus was folgern kann, vermute aber immer mehr, das im VX-352 nichts passiert ausser die pins den buchsen zuzuordnen....
wie man auf dem unteren foto auch schön sieht, können multiples und attenuator z.b. bei DIY-version weggelassen werden... sowas gibts günstig von doepfer, aber auch leicht im selbstbau bei bedarf, weil das ja nun wirklich nur simple verbindungen ohne sonstige bauteile sind ( http://www.doepfer.de/a180.htm und http://www.doepfer.de/a1831.htm ). da ich jetzt auch die belegung des VX-351 habe, überlege ich evtl beide VX in einem modul zu bauen. der VX-351 ist von innen auf jeden fall simpel. hab n foto gefunden:
vx351.jpg


:nihao:


moog-vx352---1.jpg
 
mein DIY-projekt liegt jetzt erstmal auf eis, weil ich inzwischen einen gebrauchten VX-352 gefunden habe und erstmal damit rummprobiere..... wenns damit spaß macht, habe ich weiterhin vor den VX-352 wie oben beschrieben nachzubauen und das original dann wieder zu verkaufen.... deswegen ruhig posten, wenn jemand zu dem thema tipps hat oder am selben projekt arbeitet! mein VX-352 wurde übrigens erst im dezember 2010 neu gekauft und hat eine seriennummer unter 200, die moog sogar nur mit edding draufschreiben..... sind von dem teil weltweit wirklich nur sowenige gebaut worden?
 
Matt van K schrieb:
Was zeichnet eigenlich einen Moog Voyager aus?
Ist der druckvolle Klang mit dem Spectralis vergleichbar?
DEr Speckie klingt erheblich cleaner als die Moog Sachen. ER ist auch eher HiFi im Vergleich. Moog ist Moog.

Übrigens ist die Modularität der Voyagers auch nur halb, aber das ist hier sicher bekannt. Man kann aber im Zusammenhang natürlich von einem Synergieeffekt sprechen. Ganz nett sind die beiden "Rückkanäle", mit denen man sogar analog einen Microkorg steuern kann (zB Waves umschalten). Das ist schon witzig, sowas über Analogspannungen machen zu können.
 


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