MPC Latenz Frage

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von inVrs, 16. Februar 2013.

  1. inVrs

    inVrs -

    Hallo liebes Synthforum, ich verzweifle gerade hier und hoffe jemand kann mir helfen. Problem ist folgendes:

    Ich möchte mit meiner MPC3000 meine Synthies und Drummachines ansteuern. WEnn ich dazu direkt vom Midi Port der MPC zb in die 909 gehe funktioniert das einwandfrei und latenzfrei.

    Was ich aber möchte ist:

    MPC3000 MIDI OUTS -> MOTU MIDI EXPRESS INS -> MOTU MIDI EXPRESS OUTS -> SYNTHS/DRUMMIES etc

    das ganze in Cubase 5, sprich Midi Kanal aufmachen, Input der Mpc wählen, Destination auf der Motu wählen.

    Soweit so gut, aber jetzt habe ich leider (wenn auch nur minimal) Latenz. Und das geht leider gar nicht. Ich war schon beim Musikshop nebenan, der mich immer fachkräftig berät, er meinte es kann eigentlich nicht sein, ich soll mal die motu updaten, gemacht, nix bringts.
    Habt ihr vielleicht ne Idee?

    Weiß nicht ob das was zur Sache tut, aber ich benutze Cubase 5 auf nem Imac Quadcore und die Motu ist direkt über USB verbunden.

    Besten Dank schonmal!
     
  2. microbug

    microbug |||

    Es ist völlig logisch, daß Du beim Routen über Interface und DAW, die zudem nichtmal ein echtes Mac-Programm ist, eine Latenz bekommst. Solltest Du bleiben lassen, weil großer Käse. Den Musikshop nebenan kannst dann wohl vergessen, denn sowas sollten die wissen.

    Bei einem MIDI-Gerätepark hat immer eine MIDI-Patchbay oder ein Interface mit solcher Funktionalität die Zentrale zu sein, aber unter keinen Umständen der Rechner mit DAW.

    Welches MIDI Express ist denn das genau? Das 128XT und das Micro Express können von sich aus routen, das stellt man in der Software ClockWorks ein. Sollte es nur ein 128 ohne XT sein, würde ich es gegen ein routbares austauschen oder eine Patchbay dazukaufen.
     
  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    und warum steuerst du nicht direkt die instrumente von der mpc an?

    lg,

    m.
     
  4. inVrs

    inVrs -

    DIe Mpc hat 4 outs, ich habe aber insgesamt 10 Destinationen und möchte das dann auch on-the-fly zuweisen können. Immer an der Mpc umstecken macht keinen Spass.

    Habe die 909 nun mal über MPC Midi Out -> Motu Midi In -> Fireface Midi Out laufen und es ist ein stück tighter, aber immernoch nicht ganz perfekt. Für das ansteuern der Synths passt die Konfiguration aber.. irgendwie macht da die Latenz nichts/weniger. Wir reden hier aber auch wirklich von einigen wenigen Millisekunden. Bei der TR hört man sowas aber schon (wenn man ein Ohr dafür hat).

    EDIT: es ist ein normales 128er.
     
  5. tom f

    tom f Moderator


    tu dir selber den gefallen und kauf dir ne midithru box...zb https://www.thomann.de/at/midi_solutions_quadra_thru.htm
    da kannst du um wenig geld alles verkabeln und hast keine wahrnehmbaren verzögerungen das solche geräte weit unter dem millisekunden bereich das signal splitten
    ich nehme an deine destinationen haben alle nen frei wählbaren midikanal - dann muss man halt - wenn man es ganz genau nimmt - das tempokritsiche material auf die ertsen kanäle legen - aber da ist wohl auch nur relevant wenn man parallel fette akkorde mit ner menge modulationen spielt (wird ja kaum der fall sein)

    mfg
     
  6. tom f

    tom f Moderator

    ps:

    denkbar wäre auch folgendes:


    909 als master (hat ja 2 mal midiclock out)
    mpc3k als slave auf port 1 der 909
    geräte die nur clock brauchen mit nem splitter aus port 2 der 909
    mpc3k als midisewuencer für den rest der kisten (mit oder ohne split box)
    ..und es gibt auch noch merger ;-)
    mfg
     
  7. inVrs

    inVrs -

    Die Sache ist leider die.. ich arbeite nicht NUR mit der MPC. Am liebsten hätte ich eben die Möglichkeit ohne umstecken sowohl von der MPC aus als auch von der DAW aus auf meine MIDI Instrumente zugreifen zu können. Das wird dann wohl schwierig. Aber danke schonmal für die Tipps.
     
  8. tom f

    tom f Moderator


    da kannst du dann mit nem merger arbeiten - da muss man dann lediglich immer aufpassen dass nicht 2 geräte glechzeitig midiclock senden - da wird es sonst verworren.

    ich denke wenn du dir 1nen merger und 2 splitter kaufst solltest du alle varianten abdecken können

    mfg

    zb
    https://www.thomann.de/at/midi_solutions ... b30afb4955

    bzw. besser 2 solche

    https://www.thomann.de/at/midi_solutions_merger.htm
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest


    darauf wollte ich auch hinaus...

    hör auf ihn!

    lg,

    mark
     
  10. microbug

    microbug |||

    Das ist ganz und garnicht schwierig.

    Vergiß bitte den Tip mit der Thrubox, das ist nicht zielführend, sondern nur ein Workaround. Mergen bringt auch nix, gezieltes Umschalten heißt die Devise.

    Ich habe früher mit genau so einem Setup gearbeitet und mache es heute wieder, nur MPC statt Atari. Zentrale war eine MIDI-Patchbay, Anfangs eine Akai ME-80P, später eine Waldorf MIDIbay. Wenn Du 10 MIDI-Ziele brauchst, nimm die Akai, wird von Forenkollege Xpander-Kumpel gerade angeboten. Die kann allerdings keine Kanäle ummappen, da wäre dann die große MIDITemp (MP16x heißt die glaubich) die bessere Wahl.

    Dort kannst Du dann beliebige Verschaltungen erstellen und diese abspeichern, zB mit der MPC oder mit dem Rechner als Quelle. Als Interface würde ich dann statt des 128ers das kleinere Micro Express nehmen, das kann zusätzlich und Standalone routen.

    Die MOTUs haben allerdings nur 6 magere Speicher für Routings.

    Du hast dann die Möglichkeit, entweder die Quellenumschaltung im Micro Express zu machen, also die Akai da dran zu hängen, oder alle Ein-Ausgänge der MIDI-Geräte an die große MIDITemp, da sollte 16x16 ausreichen.

    Eine Kombi aus dem vorhandenen Interface und der großen MIDITemp wäre ebenfalls denkbar. Ist eine Frage dessen, wieviele MIDI-Stränge Du brauchst.

    Grundsatz dabei ist, daß alle Daten, die nicht verarbeitet werden müssen, am Rechner vorbeigeleitet werden. Da die genannten Patchbays parallel routen können, kannst Du die Sachen dann auch direkt als MIDI-Daten in der DAW aufzeichenen, wenn gewollt.

    Dafür hatte ich ein eigenes Setup programmiert, sodaß Spielen und auch Aufzeichnen möglich war. Das Standardsetup ist das zum einfach so ohne Rechner klimpern, da hängt die MPC aber mit dran, sodaß ich auch gleich aufzeichnen kann.

    Wenn Du mir Deine Geräte mal auflistest, kann ich Dir mehr im Detail dazu sagen.
     
  11. inVrs

    inVrs -

    das klingt super. werde ich wohl mal probieren.

    an midi müssen ran (es sind dann doch mehr als 10 stell ich gerade fest):

    909, xoxbox, rz1, vermona drm, addone, sp12turbo
    j4, juno106, prophet vs, dx7, doepfer modularsystem, emu vintage keys. evtl auch noch midi to cv für den arp odyssey und cs15, dann wär ich komplett.

    den arp in der mpc sequencen wär schon ein traum :)
     
  12. tom f

    tom f Moderator


    wieso ein "workaround"?

    dann ist ja alles ein workaround - wozu die mpc als sequencer nehmen wenn man ne daw hat ?
    bzw. dachte ich eigentlich dass der kollege PRIMÄR um den mpc-faktor geht
     
  13. microbug

    microbug |||

    Zuerst mal: bitte keinen Fullquote, das macht's unübersichtlich. Danke.

    Dann: da sind ja auch einige Geräte dabei, die ebenfalls Eingang sein können, weil Tastatur und MIDI.

    Für eine ordentliche Planung ist es wichtig, zu wissen, was man mit den Geräten vorhat. Dazu würde ich sie in Gruppen einteilen.

    Gruppe 1: Tastatur-Synths mit MIDI, die auch als Tastatur genutzt werden sollen

    Gruppe 2: Module oder Tastensythis, von denen nicht eingespielt wird

    Gruppe 3: Reine MIDI-Empfänger, also Geräte mit nur MIDI-In

    Man könnte noch eine weitere Gruppe für Clock-Geräte schaffen, muß man aber nicht.

    Eher noch die Gruppe A für Master Ein/ und Ausgänge. Darunter fallen DAW mit MIDI-Interface, Sequenzer bzw MPC und als Clockmaster fungierende Geräte.

    Bei mir war es so, daß ich fast alle Geräte auch bidirektional angeschlossen hatte, um deren Sounds in Sounddiver verwalten und editieren zu können. Würde ich auf jeden Fall vorsehen, um deren Daten im Rechner sichern zu können.

    Bei der Verkabelung kam zuerst der Rechneranschluß bzw dessen Ports, dann Sequenzer/MPC und dann die Enspieltadtastaturen in der Reihenfolge ihrer Priorität. Danach die Expander.

    Deine Geräte sind zumeist maximal duotimbral, daher würde ich vom Rechner her maximal 2 MIDI-Stränge vorsehen, einen für Clock, wobei als Clockmaster immer die MPC fungieren sollte und nie der Rechner.

    Zu meinen Atarizeiten hatte ich alle 3 Ports des Atari und UnitorII an der ME-80P bzw MIDIbay hängen und konnte da beliebig verschalten.

    Wichtig ist, die Geräte entsprechend zu kennzeichnen, ebenso die Kabel, und sich dann ein Patch Sheet zu machen, also ein Blatt, auf dem das Patchbayprogramm mit Nummer, Routing und Zweck beschrieben ist. Sowas geht mit Excel recht gut, hab ich hier vorliegen. Da sind alle Ein-und Ausgänge mit Instrumentennamen gekennzeichnet und man kann da das Routing durch Punkt, Kreuz etc einzeichnen.

    Folgende Programmtypen gab und gibt es bei mir:

    Play only: nur zum jammen. Je nach Setup mehrere möglich, zB wenn eine der Tastaturen einen Expander steuern soll etc
    Play and Record MPC: wie oben, nur werden die Ausgänge der Tasten auf die Eingänge der MPC geschaltet
    Computer: wie oben, nur Ausgänge der Tasten auf die DAW bzw deren Interface
    Edit: zum Editieren der einzelnen Geräte bzw verwalten von deren Klangprogrammen mittels Softwareeditor. Bei Modulen wird der Eingang eines Tastensynthis mit dem Eingang vom MIDI-Interface des Rechners gemergt, um beim Editieren den Sound auch hören zu können.

    Das nur als Anhaltspunkt. Ich empfehle Dir, nach der großen MIDITemp Ausschau zu halten, denn erstens ist die 16x16 und zweitens kann sie bei allen Eingängen mergen, was bei den meisten Anderen nicht geht. Bei der MIDIbay kann man nur Eingang 1 mit einem zweiten zusammenführen, will man das anders haben, muß man eine Schleife stecken und programmieren.
    An Eingang 1 hängt sinnvollerweise eh der Rechner, weil das oft der Rechnerport für die Patchbays ist.

    @tomf: er will vor allem die MPC nutzen, aber auch alternativ die DAW, und da verbietet sich einfach eine Thru-Box, weil die nur durchreicht und nicht flexibel routen kann. Daß er vor allem mit der MPC arbeiten will, kann ich gut verstehen, das ist kein Workaround, sondern eine mögliche Arbeitsweise, die es zu respektieren gilt.
     
  14. microbug

    microbug |||

    Nachtrag: die große MIDITemp heißt MT 16x, hier eine Archivseite:

    http://www.miditemp.nl/stats/MT_16x.php

    Das Gerät besteht aus dem Rackteil und der davon abgetrennten Bedieneinheit, die nicht auf dem Bild zu sehen ist.
     
  15. Hallo,

    ich hab gestern Abend mein Setup neu umgebaut und bin auch auf ähnliche Probleme gestossen, die ich aber lösen konnte. Bei der Recherche bin ich auf diesen Thread gestossen.

    Ich hab lange Zeit meine 909 direkt an einer MPC3000 gehabt. Die 909 lief sauber und stabil zur MPC. Die MPC erhielt Start, Stop, usw. von einem Unitor 8 an RS232 eines alten Windows Cubase PCs. Per Midi Thru Box hingen an der MPC ca. 6 Synths dran. Das Audio hab ich per Pult direkt in ein Hammerfall Multiface geschickt. Die 8 Inputs bzw. 8 möglichen Audiospuren waren mir allerdings zu wenig.

    Seit kurzem bin ich auf Mac Pro mit Motu 24 I/O Interface und Logic umgestiegen. Als Interface nutze ich ein AMT8 am USB Port.

    Per Logic Environment habe ich mir mein Setup virtuell nachgebildet, Eingänge, Ausgänge, Midi Routing, usw.
    Die MPC sendet auf ihren 4 Ausgängen ins AMT8, von dort aus werden dann via Environment die Daten an die Synths verteilt. Per Channel Splitter hab ich die Kanäle der doppel belegten Ausgänge aufgeteilt. Die Synths ensprechend auf die Kanäle abgestimmt. An der MPC Kanal und Ausgang wählen und schon wird der richtige Synth angesprochen. Klappt alles wunderbar. Das Audio kommt direkt auf die passende Spur an und kann direkt mit Plug In Effekten versehen werden.

    Die 909 habe ich dann direkt an das Interface gehangen. In Logic hab ich als Midi Clock Ziel 2 den Ausgang der 909 gesetzt.

    Das jedoch war ein Fehler!! Die 909 lief extremst unrund. Der Schreck saß tief. Glücklicherweise hatte ich direkt die Idee die Clock der MPC auf die 909 zu routen. Da die MPC ja mit 4 Ausgängen verbunden ist, brauchte ich im Environment nur die Clock vom entsprechenden Ausgang auf die 909 routen. Siehe da, perfekt im Timing.

    Ich muss mich noch durch die Midi Clock Settings vom AMT8 oder Audio Midi Setup von OSX durchprobieren. Vielleicht tue ich Logic ja unrecht. Vorerst kann ich nur sagen die Clock aus Logic beschissen ist.

    Das Vorurteil, die DAW aus dem Midi Park soweit wie möglich fernzuhalten, kann ich bei mir nicht bestätigen. Mit meinem Setup denke

    Da ich den Shuffle der 909 haben will, bin ich auf den Sequencer angewiesen. Klar, ich könnte die 909 auch aus Logic triggern, aber da brauch ich dann keine 909 mehr.
    Sollte noch der ein oder andere Synth dazu kommen, einfach einen Channel Splitter in einen Ausgang legen (sofern nicht schon vorhanden) und die Kanäle durchrouten. Für mich ist das Ganze sehr flexibel zu handhaben. Zusätzlich zur MPC kann ich noch die Synths aus den Midi Spuren heraus triggern. Die Midi Spuren habe ich aber ausgeblendet bzw sie kommen dann zum Vorschein wenn die Noten nicht aus der MPC kommen.

    Ein Nachteil hat die MPC, um über die Pads Noten aufzunehmen bzw. auszugeben, muss man die Tracks erst auf DRUM und dann auf MIDI umstellen. Bei DRUM werden die auf den Pads zugewiesenen Sounds des aktiven Programms abgespielt. Entweder Spur der MPC in Logic muten oder Noten für die Synths über die MPC als erstes einspielen und dann die Samples der MPC verwenden.
     
  16. microbug

    microbug |||

    Ich verstehe es grad nicht ganz.

    Du hast Dir da ein wüstes Setup zusammengebastelt, obendrein noch mit einer für ihre Bugs bekannten MC909 und wunderst Dich, daß es nicht rund läuft?

    Das mit dem Splitter würde ich lieber lassen, kauf die ne MIDI Patchbay, am Besten eine gebrauchte MIDITemp und verbinde die mit dem AMT8 über 2 Stränge, oder halt auch mehrere alte MP44 und hänge die an die Ausgänge des amt8. Schon die kleine MP44 kann beliebig routen, mergen und channels mappen, die großen PMM-88E, MP-88 und MT16x erst Recht. Gibt's halt leider nimmer neu.

    Alternativ kannst Du auch einen zweiten AMT8 oder Unitor8 (da reicht auch der alte, rein Serielle) dazustellen und über Seriell kaskadieren, geht halt dann nur via Rechner mit den ganzen Einzelports zu nutzen, im Standalone-Modus, bei den der AMT8 als Patchbay funktioniert, geht die Kaskade leider nicht.

    Was die Clock betrifft, so macht man die am Besten per Hardware und läßt sie zudem noch über einen eigenen MIDI-Strang laufen, denn es gibt genug Geräte, die rumzicken, wenn sie solche Signale bekommen und nicht brauchen.
    Die MIDITemps haben dazu einen eigenen Clock-Verteiler drin und können auch selbst eine generieren.

    Vielleicht hilft das ja bissl was.
     
  17. Dietmar,

    lese nochmal mein Beitrag. Ich nutze keine MC909 sondern eine MPC3000 LE und eine TR909. So wie der Thread Eröffner auch. Ich nutze nur nicht so viele Synths wie er.

    Mein Setup funktioniert 1a. Mit Mergern und Patchbays brauch ich nicht herum ärgern. Logic und das AMT8 arbeiten sehr gut zusammen. Das wüste Environment ist sehr schlank gehalten. So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

    Der Trick bei mir ist die Clock der MPC auf die Ausgänge des AMTs zu routen. Man hat so gleich eine bessere Clock an den Ausgängen und mehrere Ziele als die zwei die man aus den Logic Settings mit der miesesten DAW Clock zur Verfügung hat.
     
  18. microbug

    microbug |||

    Mit Patchbays ärgert man sich nicht herum, die benutzt man einfach, wenn man sie programmiert hat. Aber gut, in einem rein Rechnerbasiertem Setup zusammen mit einem AMT8 brauchst Du sowas dann wohl eher nicht, höchstens eine zweite amt8.
    Mit dem Unitor8 control Panel kannst Du das Ding übrigens als Standalone-Patchbay am Mac programmieren, denn die alte Controlsoftware basierte ja auf SoundDiver und ist PPC-Code, der nur noch bis OSX 16.6.8 ging.

    Was ist denn eigentlich eine MPC3000LE?
     
  19. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Boykottierst du Google? ;-)

    [​IMG]
     
  20. Die LE kamen nochmal als limitierte Auflage von Akai nachgelegt, 2000 Stück.

    Das AMT8 Unitor Material welches Dietmar zusammengetragen hat funzt 1a.

    OSX 10.6.8 ist das derzeitige OS. Das Verkabelungskonzept ist extrem wichtig. Dietmar hat es schon sehr gut erklärt. Ich bin bin sehr ähnlich vorgegangen, allerdings hab ich noch Power und Audio mitgeplant. Kabel sauber vorgeroutet und abgebunden (Ty-Raps). Audio und Midi sauber vom Strom getrennt. Patch Sheet hab ich auch erstellt.

    Die Tastaturen kann man direkt einspielen oder über mein Axiom Midi Keyboard spielen. Die Rack Sachen werden auch über das Axiom gespielt. Einfach die gewünschte Spur auf Record schalten, los gehts. Ich kann Audio sowie Midi aufnehmen.

    Die Audio Ausgänge sind jetzt wieder aufs Pult geroutet. Die Instrumente gehen erst aufs Interface dann aufs Pult. So kann ich die externen Effekte mitnehmen und den Klang eines Pultes natürlich. Dafür hat sich die Audio Patchbay schon gelohnt.
     
  21. microbug

    microbug |||

    Ja, das ist die gründilchste Vorgehensweise und sollte immer so gemacht werden, spätestens wenn mal was klemmt, macht sich das dann bezahlt.

    Ty-Raps sind doch ganz normale Kabelbinder, also welche, die man nicht einfach so wieder öffnen kann? Ich nehme meist die mit Klett, falls man mal ein Kabel wechseln oder rausziehen muß.
     
  22. die Klett Dinger mag ich persönlich nicht so. Ich kaufe auch nicht mehr monatlich neue Geräte. Wenn dann schaue ich was geht und ersetze zum beispiel ein Rack oder Keyboard durch ein anderes Gerät und nutze die vorhanden Kabel.
     

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