musik als wettkampf

Dieses Thema im Forum "Ansätze / Konzepte" wurde erstellt von Anonymous, 1. Dezember 2010.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    möchte mal wissen was euch bei musik als wettkampf so einfält.

    sowas wie :
    ich bin besser als du
    du hast keine ahnung
    du hängst hinterher............
    oder allgemein:
    für wen macht man musik
    für die idee- andere leute -sich selber etc.
    für geschäfsleute
    tunnelblick
    mathematik gelaaber etc.
    besser technik kein gefühl etc.

    ist dieter bohlen der bessere musiker weil er erfolg hatt
    ist erfolg ein klang oder eine note.

    was denkt ihr beim musik machen
    an die nachbarn?
    an den anruf zum king
    an andere musik?

    an die weihnachtsganz?
    an virtuelles publikum?
    wen wollt ihr überbieten?
     
  2. XCenter

    XCenter Stimmungsmacher

    Tangiert mich minimalst: ist ein Thema für andere Leute, die das so empfinden.
     
  3. gringo

    gringo aktiviert

  4. mookie

    mookie B Nutzer

    eher an ein Hähnchenhalb
     
  5. mich selbst
     
  6. mookie

    mookie B Nutzer

    dann bist Du der Zweithöchstbietende?
    Sie wurden soeben überboten.
     
  7. Meine Einfalt dazu: Wettkämpfe sind etwas für Leute, deren Selbstwertgefühl nicht ausreicht, um sich selbst gut zu finden und deshalb die Relation zu anderen benötigen. Wir wissen nicht was dieser freundliche Tankwart empfiehlt, wir empfehlen den Besuch beim Therapeuten.
     
  8. Spätestens wenn Du einmal das ganze Theater um "Jugend musiziert" mitbekommen hast, möchtest Du von Musik und Wettkampf nicht, aber auch gar nichts mehr wissen. :doof:
     
  9. island

    island Modelleisenbahner

    Wettkampf :?: Nö, nicht doch, da verlier ich immer :mrgreen:
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest

    woher kommt das schlechte image von wettkampf oder konkurrenz? gilt das als archaisch oder gar animalisch?

    konkurrenz ergibt sich einfach aus natürlichen gegebenheiten. wer eine gute frau haben will, braucht gewisse qualitäten, um sie von sich zu überzeugen, und zwar im vergleich zu anderen.
    wem das egal ist, kriegt die reste oder nichtmal das. und benötigt dann nicht selten einen therapeuten :lol:
     
  11. Ja klar hier ein therapeutischer Ansatz. Wenn jemand mehr wissen möchte kann er bei mir ein Beratung per Skype für 70€ die Stunde bekommen :mrgreen:

    Musik wird meist als Wettkampf angesehen.

    In der Hinsicht auf technischen Fortschritt und musikalischer Inovation.

    Was bei Personen die wenige Mittel bsitzen oder ehr die alte Schiene fahren schnell zum verlust der Moivation führt.

    Da viele Musiker ihren Lebenssinn in Musik gefunden haben und über mit den oben genannten nicht ausblendbaren Tatsachen konfrontiert werden, kann schnell der Gedanke aufkommen das es keinen Sinn mehr macht Musik zu komponieren und geben auf.

    Folgende psychologische Fallen liegen da bereits auf der Hand. Gedankenkreisen über den Erfolg, was muss ich machen, wie muss ich sein, Verlust der Motivation und Unbehagen über Gefühlsassoziation mit Mißerfolg (Bringt doch eh nichts etc.)

    Die Folgende gefühle und Umstände können auch ohne Erfolg zu haben oder Anerkennung zu besitzen beseitigt werden in dem sich der Musiker von diesen gefühlen distanziert und sich über seine Existenz als Mensch gedanken macht und die zweite Person "den Musiker" aussen vorlässt.
    Ich würde in diesem Falle gestalttherapeutische Interventionen vorschlagen dammit die gedankliche Existenze nicht an dem Musikalischen erfolg gekoppelt wird. Durch solch eine intervention kann ein neues Potenzial entwickelt werden was das kreative Potenzial um ein vielfaches wieder ansteigen lässt,da die Existenz und die Gefühlsebene nicht mehr durch Leistung und Wettkampf beeinflusst wird.

    Blah
     
  12. Bei Musik als Wettkampf fallen mir Rap Battles ein. In dem Fall ist Wettkampf meist was Gutes.
    Dann fällt mir noch der ganze Superstar Quatsch ein, da ist Wettkampf was Schlechtes.

    Für mich persönlich ist Wettkampf nicht relevant, weil der einzige mit dem ich mich messe ich selbst bin.
    Wettkampf um Erfolg zu haben heisst auch meistens sich verbiegen zu müssen und z.B. auf aktuell herrschende Trends einzugehen.
    Damit kann ich nichts anfangen. Ich mache Musik nicht um Erfolg zu haben.

    Im Idealfall garnichts.
     
  13. Psychologisch gesehen absolut eine gesunde Grundeinstellung :supi:
     
  14. Kaneda

    Kaneda -

    Mir fallen spontan die Groovebox-Slam's hier im Rhein-Main-Gebiet, organisiert vom Forumsmitglied malaclypse, ein. Ist aber eh völlig egal, weil es dem Threadstarter sowieso nur um das Trollen geht.... ;-)
     
  15. Möbius

    Möbius engagiert

    Wettkampf ist dann positiv, wenn man zusammen kämpft und nicht gegeneinander!
     
  16. So isses.

    Und das darf bei diesem Thema natürlich nicht fehlen:

     
  17. "Competitions are for horses, not artists."
    -Béla Bartòk
     
  18. DerNub

    DerNub -

    Dj´s
     
  19. Summa

    Summa wibbly wobbly timey wimey

  20. Wer den Quatsch nicht ganz erträgt, ab 4:20 kommts zum Showdown.

     
  21. Anonymous

    Anonymous Guest

  22. serge

    serge ||

  23. Anonymous

    Anonymous Guest

    ist das irgendwie eine unausgesprochene strategie, diskussionen durch mehr oder weniger passende youtube-videos zu torpedieren? sorry, ich verstehs grad nicht.

    das thema ist in meinen augen interessant.
    ein paar ebenen (es gibt bestimmt noch mehr) von "musikalischen wettkämpfen".

    ein direkter vergleich, die kontrahenten zeigen ihre fähigkeiten und versuchen, sich darin gegenseitig zu überbieten, wie in einem sportlichen wettkampf. beispiel: rap battle
    ähnlich das zur schau stellen von fähigkeiten im indirekten vergleich, höher, schneller, weiter: metal-gitarristen, stargeiger, jazzpianisten.

    sound/produktion: dicker bass, loudness race, neue sounds.

    kommerz und fame: zwei millionen clicks auf youtube, kreischende mädels werfen ihre sloggies auf die bühne.

    musikalisch, neue ideen/konzepte - innovation, besonders ausgereifte und aufwendige kompositionen, weiterentwicklung oder abgrenzung von bestehendem.

    was man davon nun für sich akzeptiert, ist doch zunächst nicht so wichtig. es gibt diese "wettkämpfe" auf den verschiedenen ebenen und sobald man mit seiner musik an die öffentlichkeit geht, nimmt man auch daran teil... und zwar unabhängig davon, ob man es will, denn man wird vom publikum bewertet.

    es ist denke ich legitim zu sagen, daß man sein eigener maßstab ist und auf vergleiche keinen wert legt. ob das aber von besonderer menschlicher größe zeugt oder der fuchs die hoch hängenden trauben nicht will, weil er nicht drankommt, hängt wohl vom einzelfall ab.
     
  24. Bernie

    Bernie Anfänger

    Musik als Wettkampf?
    Den kann ich doch nur verliere, denn es gibt soooo viele Musiker, die handwerklich tausendfach besser sind als ich.
    Für Nachbarn?
    Ich habe keine Nachbarn, nur Waschbären, Rehe und ein paar Eichhörnchen. Das ist auch gut so, denn sie haben mich noch nie ausgebuht.

    Ich mache Musik in erster Linie nur für mich, einfach deßhalb, weil es mir Spaß macht etwas kreatives zu machen.
    Erfolg bedeutet für mich, wenn sich dann auch andere Leute daran erfreuen können.
    Ich muß davon nicht leben und kann das produzieren, wozu ich grad Lust hab (momentan 5/4 mit Triolen)...
     
  25. serge

    serge ||

    Ich empfinde mich selbst zuerst als impotent, wenn ich mit jemandem Musik mache, den ich als musikalisch kreativer oder handwerklich geschickter wahrnehme. Da ich Zeit meines musikalischen Lebens nie die Disziplin habe aufbringen können, konsequent an meinen musikalischen Fähigkeiten zu arbeiten, sondern stattdessen mein Heil im Erwerb immer neuer Instrumente gesucht habe, muss ich mir nun eingestehen, dass ich auch noch selbst Schuld an diesem Problem bin, sprich: Hätte ich mich auf die Musik konzentriert, wäre meiner nicht kleiner als seiner.

    In solchen Momenten finde ich Trost beim Gedanken an den Wettkampf zwischen Buddy Rich und meiner Lieblingspuppe Animal ("Weiber!").

    Vielleicht hilft es ja auch anderen – denn es gibt immer einen, der es besser kann.

    [Edit: Tippfehler korrigiert]
     
  26. ...an Kali, Archetypen und den letzten Hofmann.
     

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