Musik verbreiten, Bekanntheitsgrad erhöhen?

blumenhofen schrieb:
In meinen damaligen Auftritten habe ich mit einer Flex und alten Ölfässern funken gesprüht und auch ne Motor Kettensäge auf der Bühne.
Dann tanzten da plötzlich paar Junge Knilche die recht spiessig und so gar nicht EBM mässig aussahen. Ich dachte die wollen mich verarschen. Wurde recht wütend und schmiss ein Fass da rein, ging runter, fuchtelte mit der laufenden Säge da rum und zerstörte das Fass plus Säge im Puplikum und schupste / pogte die weg. ( Würd ich heut nicht mehr machen. War eigendlich saugefährlich )
Nach dem Lied aplaudierten sie aber und ich dachte ich bin im falschen Film. Nach dem Konzert kahmen sie noch zu mir und sagten das war das beste und härteste was sie je gesehen haben.

ich mag das - ich meine was da drin steckt !!
 
Am 21.09. kommt meine erste alleinige VÖ in den Psyshop, am 1.10 dann in die restlichen Onlineshops...

Gemastert hat meine Tracks Sahara Strickmann aus Israel - dem einen oder anderen vielleicht bekannt unter dem Namen "Static Movement".

Ich war in Verhandlungen mit zwei Labels die die Tracks veröffentlichen wollten, das eine in Hamburg - das andere in Stuttgart.
Ich wollte eigentlich gerne in Hamburg - wegen der Nähe zu mir. Allerdings war der Chef da ein bisschen verplant.
Sehr nett aber "zu viel um die Ohren".
So habe ich mich für das Stuttgarter Label entschieden.
Da läuft alles "mehr auf Zack"...

9Tracks werden es sein.
Ich bin einmal gespannt wie die Musik so ankommen wird - denn in einem Shop erreicht man ja nochmal wieder ganz andere Leute
als es für mich über den "normalen" Social Media Weg (ohne kostenpflichtige Werbung zu schalten) möglich ist...

Ich hoffe das die VÖ ein paar Gigs hinter sich ziehen wird. Über das Label wird wohl ein bisschen was an bookings kommen.
Mal sehen. Ich mache ja nun nicht den gerade gehypten Progressive Trance "Pop".

Bleibe weiterhin am Ball...

Hier der PromoMix des Albums:

src: https://soundcloud.com/delicatek-records/midimotion-forgotten-taste-promomix
 
@TickTackMann

Jo, sieht ja echt gut aus bei dir, hast große Schritte gemacht, deutlich mehr Plays, noch ein anderes Schrift-Logo, Live-Acts usw...Gratulation :supi:
 
Vielen Dank...

@verstärker : die Webseite ist der "PsyShop"... Ist der grösste mir bekannte Shop für
Psychedelic Trance und ähnliches. Der sieht seit 15 Jahren so aus - aber darauf hab ich keinen Einfluss ;-)

Nächste Woche kommen Beatport, iTunes, Spotify, Apple Music etc. dazu...
 
Rolo schrieb:
Zolo schrieb:
- Sei informiert was gerade angesagt ist und was nicht mehr angesagt ist. Danach vergiss es wieder schnell :mrgreen:
-

Diese Einstellung ist Bullshit.Es sei den du willst eine bitch sein.
Verdienen kannst du mit mukke eh nix und sollten es doch ein paar Kröten sein
dann würde ich mich dafür niemals prostituieren und irgendwelche schnick schnack
machen nur weil er angesagt ist.Mach es lieber so dass du z.b. beim Vinyl release
deine kosten wieder rein bekommst und dir und denen die es gut finden etwas gutes getan hast.
Das wichtigste ist unabhängig sein es sei denn man würde reich damit werden ..dann würde ich sogar
bum klatsch minimal Techno machen :selfhammer:

Wenn mann mit Musik nichts verdienen kann ,wieso kann ich dann im Laden oder Internet Cds bezahlen und woanderst Geräte oder Software mit denen mann diese Musik herstellt .
Wieso gibt es dann Produzenten-TonIngeneure-Vertriebe-Labels-Veranstalter-Manager-Djs-Discos-Radio Stationen ,die davon leben können ?
 
Eine Integration in gewissen Musikszenen in denen man aktiv werden möchte ist natürlich von Vorteil, indem man sich immer wieder mal bei gewissen Konzerten und Festivals blicken lässt. Dadurch baut man zumindest schon ein wenig Bekanntheit auf.
Darüber hinaus kann man jederzeit gewisse Labels anschreiben und sich um deren Meinung bemühen um zu sehen was Außenstehende von der Musik halten die man selbst produziert. Eine Fanseite auf FB hilft natürlich meist erst dann wenn man schon einen gewissen Hörerkreis kennt, der dann auch bisschen Werbung nach in diversen Gruppen etc. nach außen machen kann.
Mit Soundcloud habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht und mich oft gewundert wie gewisse Leute es denn nun auf meine Seite geschafft haben.
Veröffentlichungen auf Bandcamp würde ich nur dann empfehlen wenn wie schon gesagt man bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, denn Bandcamp spricht meistens nur Leute an die gezielt nach einem Künstler suchen.
Twitter bringt irgendwie nicht wirklich was..
 
Bathead schrieb:
Eine Integration in gewissen Musikszenen in denen man aktiv werden möchte ist natürlich von Vorteil, indem man sich immer wieder mal bei gewissen Konzerten und Festivals blicken lässt. Dadurch baut man zumindest schon ein wenig Bekanntheit auf.
Darüber hinaus kann man jederzeit gewisse Labels anschreiben und sich um deren Meinung bemühen um zu sehen was Außenstehende von der Musik halten die man selbst produziert. Eine Fanseite auf FB hilft natürlich meist erst dann wenn man schon einen gewissen Hörerkreis kennt, der dann auch bisschen Werbung nach in diversen Gruppen etc. nach außen machen kann.
Mit Soundcloud habe ich auch schon gute Erfahrungen gemacht und mich oft gewundert wie gewisse Leute es denn nun auf meine Seite geschafft haben.
Veröffentlichungen auf Bandcamp würde ich nur dann empfehlen wenn wie schon gesagt man bereits einen gewissen Bekanntheitsgrad hat, denn Bandcamp spricht meistens nur Leute an die gezielt nach einem Künstler suchen.
Twitter bringt irgendwie nicht wirklich was..

Wer wiil ,der kann
 
freidimensional schrieb:
War wohl falsch ausgedrückt - also im Prinzip kann jeder von Musik leben, meistens halt nur nicht der der sie gemacht hat ;-)

genaus so sieht's doch aus.Und ich bin sicher daß es auch Leute gibt die behaupten von ihrer Musik zu leben und still und heimlich hintenrum Harz 4 beziehen.

Um richtig davon Leben zu können müsste man doch mindestens einmal im Monat einen Gig haben bei dem man mit 2-3000 Mücken nach Hause geht.

Vom Mp3 verkauf alleine kann heute vieleicht ein Musiker Leben der in den Charts ist und einen Hit gelandet hat oder jemand der Filmmusik komponiert.

Ich persönlich werde niemals von meiner Musik leben können.Ich mache Musik mit der man schon Anfang bis mitte der 80er kein Geld verdienen konnte.

Mir macht das aber auch nichts aus denn ich habe einen Job.Ich kann auf meinem Label tun und lassen was ich will.Ich könnte theoretisch eine Platte machen wo von Anfang bis Ende nur Fürze von

mir zu hören sind und das mit Delay ,Hall und Chorus und ich brauche trotzdem keine Angst zu haben nix im Kühlschrank zu haben oder daß ich beim Staat betteln gehen muss.

Es wäre allerdings in diesem Falle ein teurer Spass weil diese Platte dann wirklich keiner mehr kaufen würde :lol:
 
Rolo schrieb:
Um richtig davon Leben zu können müsste man doch mindestens einmal im Monat einen Gig haben bei dem man mit 2-3000 Mücken nach Hause geht.
ein gig pro monat für 2-3000 mücken klingt eher nach einem pensionierten musiker, der es nur noch zum spass macht. ;-)
 
hertzdonut schrieb:
ein gig pro monat für 2-3000 mücken klingt eher nach einem pensionierten musiker, der es nur noch zum spass macht. ;-)

Wenn man als Musiker so durchschnittlich um die 10 Gigs im Monat spielt, kann man davon auch leben, ohne noch etwas anderes zu machen.
Manche geben ja auch zusätzlich noch Unterricht oder machen andere Dinge in dem Bereich, wie z. B. Studio, Sounddesign, Werbejingles, Filmmusik.
Richtig reich wird man davon aber heute nicht mehr.
 
das kann man nicht so verallgemeinern, das ist von der gage abhängig. ;-) und wer reich werden will macht was anderes, das war schon immer so.
 
Künstler zu sein ist doch nach wie vor eine ziemlich brotlose Kunst. Die paar Promille die von ihrer Musik leben können sollten nicht das Ziel aller Hoffnung sein. Eher kann man wohl Geld mit Themen rund um die Musik machen, also im Musikgeschäft arbeiten, Artikel und Bücher schreiben, unterrichten usw.

Kunst macht man meine Auffassung nach aus Lust an der Freud und nicht um davon zu leben.

Mit der Qualität der eigenen Musik hat der Erfolg auch nicht unbedingt was zu tun. Ich habe Demosongs von VST-Plugins gehört die viele kommerziell erfolgreiche Musikproduktionen öde klingen lassen.
 
Alph4 schrieb:
Künstler zu sein ist doch nach wie vor eine ziemlich brotlose Kunst. Die paar Promille die von ihrer Musik leben können sollten nicht das Ziel aller Hoffnung sein. Eher kann man wohl Geld mit Themen rund um die Musik machen, also im Musikgeschäft arbeiten, Artikel und Bücher schreiben, unterrichten usw.

Ich kenne einige Musiker, bei denen das zum Leben reicht.
 
Das glaube ich dir gerne, aber von allen Leuten die Musik machen, wievele werden wohl von leben können?
 
Alph4 schrieb:
Das glaube ich dir gerne, aber von allen Leuten die Musik machen, wievele werden wohl von leben können?
Ich glaube das man hier vielleicht zwischen Hobbymusikern und Profimusiker unterscheiden sollte.
Das bedeutet nicht, das ich die Qualität der Musik jetzt bewerten möchte.
Wer nur mal gelegentlich am Wochenende bischen an den Geräten herumspielt, wird nie davon leben können.
Wer aber etwas kann, innovativ ist und kreative Ideen effektiv umsetzen kann und dazu auch noch viele Stunden am Tag Musik macht, der vielleicht schon eher. Musikmachen ist eben ein Fulltimejob, unbezahlte Überstunden sind da inbegriffen.
Damit will ich sagen, das ein Berufsmusiker, der sonst nichts anderes macht einfach viel mehr abarbeiten kann, weil er sich nur noch um die Musik kümmern muss.
Es ist sicher auch abhängig davon, was man für Musik macht, denn wer in der heutigen Zeit nur ein paar fertige Technoloops zusammenbraten kann, der wird sich damit niemals ernähren können.
issso.
:opa:
 
bernie: darf ich fragen, ob du dir deinen unglaublichen gerätepark mittels deiner musik leisten konntest? oder finanzierst du das über andere berufliche dinge? (hat mich sofort interessiert, als ich mal auf deiner website war, jetzt passt grad die frage) lg!
 
maffyn schrieb:
bernie: darf ich fragen, ob du dir deinen unglaublichen gerätepark mittels deiner musik leisten konntest? oder finanzierst du das über andere berufliche dinge? (hat mich sofort interessiert, als ich mal auf deiner website war, jetzt passt grad die frage) lg!
Der Gerätepark ist über Jahrezehnte gewachsen, hab ja schon vor über 40 Jahren angefangen.
Ein großer Teil davon wurde damals mit Werbejingles und Filmmusik verdient, hab z. B. auch Pornos vertont. Aber auch als Selbstständiger Handwerksmeister hab ich nicht schlecht verdient und da sind auch ein paar Kröten ins Studio geflossen. Allerdings habe ich sehr viele Geräte angeschafft, als sie sehr billig waren, 1990 hat ein gebrauchter Moog Rogue gerade mal 80 Mark gekostet, ein System 100M / 5er Block, lag bei 650 DM.
Ich war also oft zur richtigen Zeit am richtigen Ort, die anderen Musiker wollten ja alle nur noch Midi, Speicher und polyphon, analoge Monophone wurden in großen Studios teilweise einfach verschenkt oder manchmal sogar weggeworfen.
 
verstehe. ich schaute quasi mit den preisaugen von 2015 in dein virtuelles studio und dachte nur: wie geht das???? ;-)) na dann, nachträglich herzlichen glückwunsch und ich freu mich mit dir! sich "austoben" zu können wie man will, ist immer ein großes geschenk.
 
maffyn schrieb:
verstehe. ich schaute quasi mit den preisaugen von 2015 in dein virtuelles studio und dachte nur: wie geht das???? ;-)) na dann, nachträglich herzlichen glückwunsch und ich freu mich mit dir! sich "austoben" zu können wie man will, ist immer ein großes geschenk.
Neee, heute könnte ich das alles nicht mehr kaufen, hatte schon Tränen in den Augen und schwer überegt, als ich vor 15 Jahren die 3000 DM für den EMS VCS3 hingelegt habe. Der ganze Hype war ja damals nicht abzusehen, meistens fielen ja die Synthies dann noch im Preis und man war froh, das der Verlust nicht zu groß war.
 
Jap und dass oben erwähnt wurde dass Twitter nichts bringt, möchte ich auch bestreiten !
Genau wie Facebook sehr mächtig. Wenn man denn damit umgehen kann !!

(ich kanns nicht) :mrgreen:
 


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