Neues Buch: Die DX Story

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Bin eher für Musik zu haben wo es darum geht Ideen umzusetzen und nicht darum sich als Instrumentalist zu profilieren. Die Musik steht für mich im Mittelpunkt, nicht der Musiker.
 

Klaus P Rausch

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Jede musikalische Artikulation ist eine Selbstdarstellung, die Ausdrucksform ist individuell, frei in ihrer Art der Artikulation und hat daher eine ziemliche Bandbreite. Das hängt wiederum an der Persönlichkeit, am Charakter des Künstlers. Da Melodien ein wesentlicher Teil von Musik ist, und es Leute gibt, die in der Lage sind, lange Melodiebögen zu komponieren, und die als Virtuose auch noch sehr gekonnt und mit Tempo vorzutragen, hat das am Ende ganz simpel eine spezielle Färbung. Das Gegenteil davon ist getragener Drone oder Minimal in der Art Phillip Glass und Steve Reich. Alles das ist vollkommen wertfrei und steht sinnstiftend für sich.

Das Publikum ist ein völlig anderer Aspekt, und von dem gibts ne Menge unterschiedlicher Typen. Den meisten Künstlern ist das Publikum und speziell die Gigpolizei relativ egal, außer an der Kasse.

Casiopea hat einen ziemlichen Fankreis, vielleicht nicht in Deutschland, aber solche Musik wird in vielen Ländern ziemlich gemocht. Schon in den Niederlanden etwa, nicht umsonst findet dort das Jazz Festival in Nordwjik statt, Leute wie Chuck Loeb sind dort häufig zu sehen.

Zurück zur DX Story. Es gab noch ein paar andere Fotos, die es nicht ins Buch geschafft haben. Zum Beispiel die von Prototypen RAM bzw. ROM Cartridges und anderes Zubehör.


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Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Jede musikalische Artikulation ist eine Selbstdarstellung, die Ausdrucksform ist individuell, frei in ihrer Art der Artikulation und hat daher eine ziemliche Bandbreite.
Ich denke da liegt das Problem, wenn jeder Instrumentalist denkt er müsse sich unbedingt in Szene setzen, weil er sich für einen Künstler hält, aber eigentlich nur ein Handwerker ist und aus diesem Grund die eigentliche Idee/Konzept bzw. der rote Faden flöten geht. Viele Köche verderben den Brei.
 

Klaus P Rausch

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Mitnichten. Dein Vortrag ist das Erzeugen eines sogenannten Falschen Dilemmas und einzig dein Problem.

Ich würde nun darum bitten, diesen Sachfred nicht mit musiktheoretischem OT zu hijacken und wieder einzig rund um DX Story vorziehen. Danke.

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Unter der Schirmherrschaft Yamahas wurden Workshops und Clubs sowie Seminare ins Leben gerufen, darunter der X Club in England. Hier noch ein Scan, der es ebenfalls nicht ins Buch geschafft hat.



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Klaus P Rausch

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Und es geht weiter.

Einige Fotos hatte ich aus dem Interwebbz gesammelt und für die Veröffentlichung im Buch natürlich um Genehmigung gebeten. Leider waren manche Urheber dieser Bilder entweder nicht erreichbar, haben auf Mails nicht geantwortet oder waren erst gar nicht zu identifizieren. Alle diese Fotos haben es nicht ins Buch geschafft, es muss ja rechtlich wasserdicht sein.

Hier ein paar davon, im Netz nimmt man das nicht ganz so genau. Die Herkunft dieser Fotos ist von eBay, facebook, per Google Bildersuche gefunden und eins ist von mir, das ich aber als nicht geeignet dann in den "vergiss es, weg damit" Folder gelegt habe.

Falls jemand den Typ mit dem weißen DX7 kennt, den würde ich dann doch mal gerne kontakten und fragen, wie er auf diesen Trip kam :)


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qwave

KnopfVerDreher
Ich habe eben mit Freude das Buch gelesen.

Kleine Anmerkungen:
Kapitel "DX Einfluss auf die Musikindustrie": Ende des Kapitels auf S. 129 oben: Auch der Waldorf Quantum kann DX7 Klänge per SysEx laden. Es werden aber einige Parameter nicht berücksichtigt. Klappt trotzdem erstaunlich gut. Funktioniert ab Quantum Firmwareversion 2.0

Das Bild der Frau mit dem DX7 auf dem Schoss und Kaffee (?) Becher daneben gibt es zweimal: Seite 20 und Seite 38


Trotzdem ist das Buch natürlich sehr empfehlenswert. Ich war übrigens auch 1983 auf der Musikmesse in Frankfurt. Und ich habe mich damals null für Yamaha interessiert. Ich habe stattdessen an einem Memory Moog ungestört länger spielen können.

Mir hat der ganze DX-Hype wenigstens einen gebrauchten Minimoog für 500.- DM beschert (ist noch immer hier und voll funktionstüchtig), den Spieker & Pulch als Inzahlungnahme für einen DX7 damals gebraucht verkaufte.
 

Klaus P Rausch

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@qwave

Danke für den Quantum Hinweis. Derzeit arbeite ich an einer Landing Page auf meiner Website, auf der das Buch beworben wird. Dabei werden auch Links rund um DX Generation berücksichtigt sowie Dinge, die es aus Gründen nicht ins Buch geschafft haben. Eben auch Neuheiten wie OS Updates, die DX SysEx ermöglichen wie nun Quantum und Kurzweil Forte.

Ja, das Foto ist zweimal drin, ein Versehen meinerseits. Ich musste ja das ganze Layout selber machen, und da sind mir zwei Pannen passiert, trotz mehrfachem Lektorat samt Korrektur lesen und zweifachem Foto Durchlauf. Zuerst hatte ich nämlich sämtliche Fotos in falscher Größe bearbeitet, musste also alle 140 Fotos und Abbildungen nochmal komplett neu schneiden, für s/w optimieren, dpi justieren. Dabei habe ich mich mit diesem einen Foto vertan und nicht gemerkt, dass es zweimal drin ist. Beim zweiten Fall ist mir bei dieser Aktion Fotos einbauen eine Überschrift auf die vorherige Seite verrutscht. Wird wohl kaum auffallen, weil es nicht "kaputt" aussieht. Aber ich weiß es halt :)

Beim der nächsten Publikation wirds besser, jetzt kenne ich den ganzen Durchlauf und habe einen besseren Plan, in welcher Reihenfolge man das am besten abarbeitet, damit sowas nicht vorkommt.
 

Klaus P Rausch

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Und weiter geht es mit Video Clips, wo DX7 eine prägnante Rolle spielt.

Chicago, Stay the Night. Es gibt noch einen Live Clip, die klangqualität bei yt ist aber übel, selber ansehen aber dennoch empfohlen.

https://youtu.be/5LTWwkBNilI



Spliff und Rosalie. Ein Klassikersound, der auch so heißt. Im Milestones Magazin war der auch abgedruckt, damit man sich den auf seinen DX7 holen kann. Ein australischer Keyboarderkollege meint, der DX7 klingt immer wie "Doorbell". Das ist ironisch gemeint, denn der hat ein TX816 und mehrere DX7 in verschiedenen Ausführungen. Es ist ja auch was dran, denn Glocken samt deren Harmonische und Unharmonische lassen sich mit dem DX so gut machen, auch mit sanftem Attack, wie man bei Rosalie hört.

https://youtu.be/iv8xS77bL04



Kenny Loggins hat den Bass bei Danger Zone ziemlich gut brauchen können :)

https://youtu.be/siwpn14IE7E



Und die Glocken, siehe Doorbell, sind auch bei Laura Branigans Self Control vertreten.

https://youtu.be/RP0_8J7uxhs



Was bei Sade und deren Titel Sweetest Taboo zu hören ist, weiß nun wirklich jeder hier :)

https://youtu.be/kcPc18SG6uA
 

Klaus P Rausch

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Beide Tracks sind super gelungen.

Vielleicht ist sich Matthias Becker gar nicht bewusst, dass er mit diesen CDs Klassiker geschaffen hat. Auch andere Synths sind dort so gut präsentiert, von ein paar Ausfällen mal abgesehen, da muss sich so mancher yt Clip heute noch dran messen. Hab selber alle 3 CDs, diesen Schatz bewahre ich auch zusammen mit den zugehörigen Büchern, die leider niemals neu aufgelegt wurden.
 

Klaus P Rausch

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Zwischenfazit nach gerade mal 3 Monaten Buch auf dem Markt:

Hui, da geht ja was!

Neben vielen Bestellungen bei ePubli und insbesondere Amazon und deren Marketplace sind welche bei mir direkt gelandet, die ein Exemplar mit Signatur wollten. Obwohl mir das generelle Interesse am Thema bekannt ist, bin ich dennoch von der Akzeptanz überrascht. Daher widme ich der neuen Sub-Page auf meiner Website auch einige Aufmerksamkeit, kommt also bald.

In der Zwischenzeit hier noch etwas mehr DX.

Ein Sound Generator der besonderen Art ist das hier: https://www.thisdx7cartdoesnotexist.com/

Shakatak, eine Jazz Funk Fusion Band aus den 80ern, die vor allem in Japan und Asien eine riesige Fangemeinde hat, ist für deren prägenden Keyboarder Brian Sharpe bekannt. Klavier Hooks, Synthbrass Licks - und ne Menge DX7. Die sind nach wie vor aktiv, dennoch hier ein Rückblick mit einem Live Gig von 1985. Das DX EP ist viel zu laut im Mix, aber das ist für die DX Nerds richtig, so hört man es nämlich viel besser, auch wenn es dem Song schadet :)

https://youtu.be/9ygQK3xtoSc


Und noch ein Yamaha PDF, das Tipps für Soundmodifikationen am Start hat, hier: http://www.keyops.com/aftertouch/DX_Supplemental_Booklets/11_Modifying_Preset_Voices.pdf

Bin übrigens gerade noch dabei, verschiedene T-Shirt Motive zu gestalten. Ist nicht so ganz einfach, damit das auch cool kommt und nicht billig wirkt. Die Fotos und Grafiken müssen nämlich korrekt freigestellt sein und der Druck auf dem Shirt darf sich nicht nach Plastik anfühlen, sondern schön gefärbt und in der Baumwolle des Hemds eingebettet, damit man es gerne anzieht.


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weasel

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ungelesen schonmal glueckwunsch zu dem buch, war bestimmt ein sehr umfangreiches projekt. hast du mal mit dem gedanken gespielt das ganz ins englische zu uebersetzten / uebersetzten zu lassen?

bin prinzipiell auch sehr interessiert und werd wohl demnaechst eins bestellen, aber hier liegt noch so viel ungelesene "fachliteratur" rum das ich es schwer rechtfertigen kann.
 
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Klaus P Rausch

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Ja, manche gedruckten Sachen müssen sich um die Aufmerksamkeit des Lesers schon ziemlich bemühen, hab hier auch ein paar davon :)

Die ins Englische übersetzte Version war im Planungsstadium schon früh berücksichtigt und wird, nachdem die deutsche Version draußen ist, schon immer wieder direkt hier angefragt. Ist lediglich eine Frage der Kohle. Wer sich mit Honoraren in der Abteilung Übersetzung auskennt, weiß das, denn da geht es nicht um "übersetzen", sondern um das "in die andere Sprache bringen". Solche Leute sind nicht billig. Als eingeladenes Mitglied des Sound Synthesis Club mit ebensolchen Kollegen, rechne ich mit praktischen Hilfereichungen noch in diesem Jahr.
 
Endlich! Die Grenze D|CH ist zwar schon etwas länger wieder geöffnet, es hat aber heute erst gepasst, Die DX Story abzuholen; jetzt liegt sie vor mir. 🙂
Danke @Klaus P Rausch für die Widmung.

Hatte heute den Einfall, in Spotify DX7 einzugeben: Gibt Treffer.
 
@Klaus P Rausch
Danke Klaus für dieses Dein tolles Buch!
Hat mich in einen Lese-Rausch :xenwink: geführt; darum schon fertig, leider.
Von "Ja, kenne ich" über "Stimmt, das gab's ja auch" zu "Ach ja? Wusste ich gar nicht" (besonders die Hässlichkeiten von Frogdesign) - sehr ansprechend. Ich werde es kaum ein zweites Mal ganz lesen, als Nachschlagewerk ist aber (m)einer Bibliothek würdig: ein toller Überblick über die Yamaha-DX-Generationen-Geräte und zudem über so vieles Zubehör und Firmen ("Manche Firma wurde zu diesem Zweck extra gegründet, und fast alle gibt es heute nicht mehr." (verzeihst Du mir meine Copyright-Verletzung?)) .
Und ich weiss jetzt auch, zu welcher Sorte Keyboarder ich gehöre: "Man liebte ihn auf der Stelle, oder jemand mochte ihn ganz und gar nicht, und zwar für immer" - es schmerzt mich, dass meinem DX7 II D der Aftertouch stirbt.
Was mich verwundert hat ist, dass Du unter "Das DX Logbuch" nicht erwähnst, dass die DX7-Bombe nicht nur mit "einem ganz neuen und ziemlich spektakulären Klangcharakter", MIDI, Anschlagdynamik und tiefem Preis, sondern auch mit 16 Stimmen eingeschlagen hat (oder habe ich das zweimal überlesen?).
Und das Schlusswort hätte auf Seite 177 gehört, nicht auf Seite 141: "..., so dass der ultimative FM Synthesizer noch gar nicht existiert" [Reinhold Heil] (:
Danke Klaus.
 

Klaus P Rausch

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@AxelFH

Danke für dieses schöne Feedback!

Ja, die 16-stimmige Polyphonie war ein wesentliches Feature. Es war nicht so einfach, sich im Text in den verschiedenen Kapiteln weder zu wiederholen, auch wenn es bei einem Nachschlagewerk gelegentlich notwendig ist, andererseits auch nichts zu übersehen. Ich müsste es selber nochmal durchschauen, wie ich mit dem Feature Polyphonie inhaltlich umgegangen bin, und zwar außerhalb der Steckbriefe. Manchmal habe ich eine geringe Polyphonie als Nachteil hervorgehoben, bei den 4 OP FM Synths vor allem.

Du kannst mich auch gerne zitieren.

Wg. DX 7 Fibel Ersatz: Das habe ich noch auf dem Schirm und die Copy Shops haben hier ja wieder auf. Jedoch arbeite ich gerade an der DX7 Fibel V4, da ist mehr Inhalt, dazu Abbildungen, und es wird dann künftig auch bei epubli gedruckt. Ich dachte, auf die Zeit kommt es jetzt auch nicht mehr an und sobald die neue Version fertig ist, kriegst du die anstatt die letzte V3 Version. Win-Win :)
 

Klaus P Rausch

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Das ist eins der How To Bücher, die es gedruckt gab. Kam so 1987/88 auf den Markt, ist heute vergriffen und kann man für die ganze DX7 Familie verwenden.
 
Das ist eins der How To Bücher, die es gedruckt gab. Kam so 1987/88 auf den Markt, ist heute vergriffen und kann man für die ganze DX7 Familie verwenden.
Und es ist sogar in der Deutschen Nationalbibliothek:
Im Lesessal Frankfurt könnte man es z.B. lesen. :)

Wenn man danach suchen möchte: Gorges, nur ein 'e'. :)

"The Complete DX7" von Howard Massey findet man leichter auf "Die Große Platte"(TM).

Grüße
Omega Minus
 
Alles was veröffentlicht wird/wurde ist mit / Exemplaren in der Nationalbibliothek vorhanden. Sogar meine CDs... lol . Ob da auch jeweils die Ausgaben vom Hustler 1980 - ... würd mich echt mal interessieren
 
 


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