Nord MODULAR >>> Modifikationen mit CV-IN

opt.X

Hobbymultidilletant
Schön, dass das jetzt nochmal sauber aufgezeichnet wurde, wie unten meinem verkauften NMM aufgeklebt gewesen ;-) (Meiner jetzt bei Dir?)

https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/fast-weg-nord-micro-modular-cv-in-mod-ersatz-potis-220.129049/#post-1538954

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Der NMM wurde modifiziert (ähnlich http://www.poesboes.com/index.html?./poesboes/Nord_Modular/index.html ) , und erlaubt nun alternativ anstatt der Nutzung der Potentiometer zu Steuerung der 3 Parameter, alternativ die Steuerung durch eine Control-Spannung im Bereich 0-5V (am Tip, Ring ebenfalls auf Masse). Sie sollte allerdings auch sicher in dem Bereich liegen, auch wenn die Dioden grobe Überspannungen abfangen.
Die Beschaltung ist auf dem Aufkleber (s.u.) zu erkennen: sobald in den 3,5mm Klinkenbuchsen ein Stecker steckt, wird das Poti unterbrochen und man kann über eine eigene Steuerspannung den jeweiligen AD-Eingang des Microcontrollers ansteuern und somit den entsprechenden Parameter ohne Umwege über CV steuern.

Anhang anzeigen 27945
Ich hätte übrigens noch den Vorschlag direkt vor dem Eingang des Controllers z.B. einen 1kOhm (oder so) Widerstand einzulöten, dass "könnte" ohne Probleme bei Potinutzung bleiben, und auch bei CV Steuerung, trotzdem aber den Strom begrenzen, wenn die Spannung mal aus dem Bereich wandert, und ab ca. 0,7V machen ja dann die Dioden auf.

Das würde dann auch grob zu dem passen, was nordcore damals schrieb: https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/anfaengerfrage-cv-eingaenge-mit-zehnerdioden-schuetzen.67330/#post-698869

Oder was sagen echte Elektroniker dazu?

Die andere zitierte Lösung von poesboes ist natürlich deutlich professioneller, ich war nur zu faul das bei meinem Ex-NMM zu machen.

Den Usern dieser Modifikationen jedenfalls viel Spaß damit. Und nicht vergessen, der Kopfhörerausgang ist DC-gekoppelt (Oder?). Also CV out geht auch.
 
Zuletzt bearbeitet:

fraBe

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Bei Variante 1 "Modifikation auf CV-IN", Vorwiderstand 1kR im Signalkreis --- kann man machen, da es ausschlißlich um ein Steuersignal zum uC-Eingang geht --- System wird warscheinlich etwas träger. Hier spielt nur das Verhältniss von R1, R4 zum Abgriff eine Rolle. Der uC-Eingang rechnet die Eingangsspg. 0-5V in 0-127bit um. D.h. eine Eingangspg. von 2,5V interpretiert der NMM/NM1 als 50% des gesamten Parameterbereichs.

D1, D2 sind vorwiegend als Bezugspunkte gedacht.
Jeder uC (Mikroprozessor) hat eine eigene Überspg.ableitung. Natürlich nicht für 230VAC ;-)
Als Schutzschaltung halte ich Z-Dioden für zweckmäßiger - sind aber äußerst ungenau. Optimal wird eine ext.Spg-Schutzschaltung durch MOSFET oder Optokoppler gewährleistet. Ausserdem sind diese in unserem NF-Bereich fast Latenzfrei.
Ob dieser Aufwand das Ziel rechtfertigt...?

R1/Pin 2 muss unbedingt unterbrochen werden. Ein Vorwiderstand 1kR macht da keinen Sinn - matscht den R/ges das Wid.netzwerk nur unkontrolliert durcheiander.
Aber GND zu R1/Pin3 muss nicht zwingend unterbrochen werden (Klinkenbuchse Pin2/3) - sieht aber etwas ~sauberer~ aus.
 

fraBe

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PS:
Bei Variante 2 "Modifikation auf R-IN" darf auf keinen(!) Fall eine ext.Spg angeschlossen werden!
Ist eine rein passive Lösung für Pedale oder Positionsabgriffe (Bsp. eines metallischen (Geigen)bogens) etc. - oder Türkontakt-Schalter zum Diebstahlschutz...
 


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