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Rant: Kompakte Multitracker bzw Mehrspur-Kompaktstudios

  • #151
Ich sehe gerade, den neuen L-6max von Zoom hatte ich noch garnicht erwähnt, der viele Fehler des "kleinen" L-6 korrigiert und sich inzwischen in meinem Besitz befindet. Zoom hat jetzt auch den L-12 erneuert.

Es tut sich aber auch was bei Yamaha, denn deren geraede vorgestellten MGX Pulte haben nicht nur ein Multitrack Audiointerface drin, sondern können auch Einzelspuren auf MicroSD Karte aufzeichnen. Leider schon wieder feste Mono- und Stereokanäle - lernen die das eigentlich nie?
Die "V" Versionen haben zusätzlich noch ein Videointerface drin.


Edit: leider zu früh gefreut, denn auch Yamaha kann scheinbar „Rolands“ einbauen: beide Pulte können nur 16 Spuren auf SD Card aufzeichnen (was insbesondere beim 16er mit seinen 22 Kanälen Murks ist), über USB dagegen alle Kanäle. Das üben wir dann nochmal. Da dachte ich, daß Yamaha seit Montage und MODX endlich mal den Umgang mit Massenspeichermedien gelernt hat - offenbar doch nicht.
 
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  • #152
Die Yamaha MGX Serie sieht ja nach einem gutem Preis-/Leistungsverhältnis aus und jedes Pult bietet einiges an guten Features an.

Den Vogel abgeschossen haben sie aber hier:

1768565029499.webp

D.h. autonom Abmischen der 16-Spur Aufnahme von der SD-Card ohne einen angeschlossenen Rechner is nicht. Was haben die sich nur dabei gedacht??

Da sind die aktuellen Tascam Models und sogar die alten Roland Mutitrackrecorder von vor 20+ Jahren längst weiter.
 
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M.i.a.u.: Feldrauschen
  • #153
Richtig, es gibt keinen Mixdown im Gerät, außer man stellt auf Stereo Mix ein oder nutzen den zweiten USB, der nur den Stereomix ausgibt und für Smartphones gedacht ist.

Der neue Behringer Flow 4V kann Mixdown, BTW.
 
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  • #154
Hab mir jetzt einen Korg d16 auf der Empfehlung hier von @Mastermix zugelegt .
Hatte das ansonsten null auf dem Schirm aber : Das Teil rockt !
Super easy zu bedienen , aktuell mit v3 137G Platte drinnen , schön GROSSES ! Display, viel Fx ,
Mixdown, recht klein u leicht , Midi, Overdub und Edit. (echtes digi Mehrspur so einfach zu bedienen wie ein Tascam 246 ) Sound für s alter voll io .
Wav Export ü scsi2sd auch von Einzelspuren , nicht ganz so schnell aber locker machbar .
Das ganze sehr durchdacht und auf Praxis ausgelegt , keine ewigen Submenues - sehr ausgefuchste und zügige Bedienung durch teils Touch, Cursor Stick /Rad, wertige innere Bauteile.
Schon seltsam das die genau so etwas rundes heutzutage nicht wirklich hinbekommen .
Das auf aktuell , etwas kleiner , Flip Screen , mehr einzel outs, mehr Poties zur noch direkteren Steuerung ....
 
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M.i.a.u.: niere
  • #155
Ich sehe gerade, den neuen L-6max von Zoom hatte ich noch garnicht erwähnt, der viele Fehler des "kleinen" L-6 korrigiert und sich inzwischen in meinem Besitz befindet. Zoom hat jetzt auch den L-12 erneuert.

Es tut sich aber auch was bei Yamaha, denn deren geraede vorgestellten MGX Pulte haben nicht nur ein Multitrack Audiointerface drin, sondern können auch Einzelspuren auf MicroSD Karte aufzeichnen. Leider schon wieder feste Mono- und Stereokanäle - lernen die das eigentlich nie?
Die "V" Versionen haben zusätzlich noch ein Videointerface drin.


Edit: leider zu früh gefreut, denn auch Yamaha kann scheinbar „Rolands“ einbauen: beide Pulte können nur 16 Spuren auf SD Card aufzeichnen (was insbesondere beim 16er mit seinen 22 Kanälen Murks ist), über USB dagegen alle Kanäle. Das üben wir dann nochmal. Da dachte ich, daß Yamaha seit Montage und MODX endlich mal den Umgang mit Massenspeichermedien gelernt hat - offenbar doch nicht.
Das Geschwafel auf der YAMAHA Homepage ist furchtbar. Da hab ich schon kein Interesse mehr.
 
  • #157
Allerdings schiele ich auf den Zoom R20, der hat allerdings kein Midi und dann sind da noch die verpeilten Anschlüsse (xlr ohne Klinke?!)
Ich muß das aus aktuellem Anlaß mal aufgreifen: die Anschlüsse sind das geringste Problem, denn Zoom hat es beim R20 fertiggebracht, ein Recording-Limit von maximal 1350 Takten pro Projekt einzubauen. Den Hinweis übersieht man im Handbuch gerne mal und wundert sich dann, warum die Aufnahme einfach endet. Ich hoffe mal, Du hast Dir den nicht inzwischen zugelegt.
Die alten R-Modelle hatten sowas nicht und die Livetraks auch nicht. Weiß der Geier, was sich Zoom dabei gedacht hat.
 
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M.i.a.u.: freidimensional, robworld und niere
  • #158
Ich muß das aus aktuellem Anlaß mal aufgreifen: die Anschlüsse sind das geringste Problem, denn Zoom hat es beim R20 fertiggebracht, ein Recording-Limit von maximal 1350 Takten pro Projekt einzubauen. Den Hinweis übersieht man im Handbuch gerne mal und wundert sich dann, warum die Aufnahme einfach endet. Ich hoffe mal, Du hast Dir den nicht inzwischen zugelegt.
Die alten R-Modelle hatten sowas nicht und die Livetraks auch nicht. Weiß der Geier, was sich Zoom dabei gedacht hat.

Bei 120 bpm ist das wie lange? 45 Minuten? Kann man es einfach auf 1 BPM stellen?
 
  • #159
Nein 40 ist mindest-Tempo...habe gerade die schmerzliche Erfahrung machen müssen, dass die Aufnahme bei voreingestelltem Tempo 120 nach 45 Minuten abbricht...
 
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M.i.a.u.: microbug
  • #160
Es wundert mich ehrlich gesagt doch sehr, daß Zoom dafür nicht schon eine XXL-Packung Nackenschellen von Musikern aus aller Welt dafür bekommen hat. Kauft das Ding etwa keiner oder nimmt keiner damit länger auf?
Mit dem eingebauten Drumcomputer kanns eigentlich nicht zusammenhängen, denn den gab es schon bei den alten R8 und R24.
Im Test bei Amazona übrigens kein Wort über dieses Recording-Limit, auch nicht in den Kommentaren. Kann doch nicht sein, daß das bisher noch niemandem aufgefallen ist?
 
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M.i.a.u.: freidimensional und claudio
  • #162
Es wundert mich ehrlich gesagt doch sehr, daß Zoom dafür nicht schon eine XXL-Packung Nackenschellen von Musikern aus aller Welt dafür bekommen hat. Kauft das Ding etwa keiner oder nimmt keiner damit länger auf?
Mit dem eingebauten Drumcomputer kanns eigentlich nicht zusammenhängen, denn den gab es schon bei den alten R8 und R24.
Im Test bei Amazona übrigens kein Wort über dieses Recording-Limit, auch nicht in den Kommentaren. Kann doch nicht sein, daß das bisher noch niemandem aufgefallen ist?

Es gibt wahrscheinlich kaum jemand der 45 Minuten am Stück aufnimmt? Max. wären es ja 2 Stunden? Es gibt sicherlich ein paar Anwendungen wo das dann limitierend ist, aber die meisten nutzen das Gerät doch anders.
 
  • #163
ein Jam z.B. um Ideen zu finden oder herauszuarbeiten kann durchaus länger als 45 Minuten sein. Ich sehe das durchaus als mögliches kreatives Szenario.

Bei mir habe ich in der DAW ein spezielles Projekt, "sketches" genannt, in welche ich alle Ideen reinwerfe, welche noch nicht ausgearbeitet sind. Diese Session ist (Stunden) lang, unsortiert, hat einige Spuren von echten und virtuellen Instrumenten und hat viele Locatorpunkte. Sollte eine der Ideen nach dem zweiten, dritten Hinhören nicht klicken, wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit wieder entfernt. Wenn eine der Ideen immer noch gefällt, wird sie ausgearbeitet und versucht, einen Song daraus zu machen.

Von daher kann ich die Verärgerung über eine m.E. sinnlose x Takte Beschränkung nachvollziehen.
 
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M.i.a.u.: freidimensional und microbug
  • #164
Von daher kann ich die Verärgerung über eine m.E. sinnlose x Takte Beschränkung nachvollziehen.
Nicht nur sinnlos, sondern grundlos. Ist ja nicht so wie bei digitalen Fotokameras, wo zum Teil aus Zollrechtlichen Gründen in einigen Ländern ein Limit von 30 Minuten für Video eingebaut wurde (was aber seit ein paar Jahren Geschichte ist). Der R20 wird offenbar auch gerne im Bandkontext eingesetzt, und auch da können Sessions länger dauern. Das Ganze ist offenbar auch noch abhängig vom eingestellten Tempo, sodaß der Workaround daraus besteht, das niedrigste Tempo einzustellen. In einem Forenbeitrag war gar eine Tabelle zu sehen, die ich aber im Handbuch zum Gerät nicht finden konnte, ich verlinke den hier mal:
 
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M.i.a.u.: robworld und claudio

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