Raumakustik verbessern - welche „Hersteller“?

Bei 45, 70, 130 Hz hab ich auch Überhöhungen. Trotz 8 Basstraps und 4 Seitenabsorbern. Du kannst die Nachhallzeit gut in Griff bekommen, aber die Überhöhung selbst wird vermutlich schwierig. Das ist aber dann auch nicht mehr so dramatisch.
Und wie bekomme ich die Nachhallzeit bei mir den Griff ?😅
Der Boden ist komplett mit Teppich voll, vllt noch einen Deckenabsorber ? Bringt der was bei den tiefen Frequenzen ?
 

marco93

Moderator
Und wie bekomme ich die Nachhallzeit bei mir den Griff ?😅
Der Boden ist komplett mit Teppich voll, vllt noch einen Deckenabsorber ? Bringt der was bei den tiefen Frequenzen ?
Ja bringt was, muß aber dick sein. 20 cm bringt da nicht viel. Ab 40 cm, besser noch dicker. Für die Decke ist das nicht machbar, ausser an den Kanten dann Dreiecksabsorber. Teppich bringt im Bassbereich gar nichts.
 
Ja bringt was, muß aber dick sein. 20 cm bringt da nicht viel. Ab 40 cm, besser noch dicker. Für die Decke ist das nicht machbar, ausser an den Kanten dann Dreiecksabsorber. Teppich bringt im Bassbereich gar nichts.
Kantenabsorber.. Das wäre ne Möglichkeit. Leider laufen in manchen Ecken alte Kaminschächte oder Ähnliches wodurch es keine klaren Ecken gibt sondern in einer Ecke praktisch zwei kleine Ecken sind. Sollte man auf den Fotos auch gut erkennen.

Würde doch theoretisch etwas bringen wenn wenigstens in der einen freien Ecke neben der Heizung/ neben der terassentüre Bassfallen wären. Oder ist das nicht so wirkungsvoll wie direkt hinter den Boxen ?
 
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Booty

..
Hier haben einige schon sehr gute Dinge geschrieben. Aber um was du nicht herum kommst, wenn du die Akustik in deinem Bedroom Studio aufwerten willst, ist eine Messung!!!

Billiges Messmikro (Behringer zb.) und Messung machen, dann Absorber bauen (ist viel billiger und wirkt besser als der ganze gekaufte Scheiß),....

Vor allem wenn du von der "Materie Raumakustik" keine oder wenig Ahnung hast, bringt es nichts "irgendwelche" Akustikmodule zu kaufen, die immer zu teuer und zu wenig leistungsfähig sind... Leider.

Wenn du dich darauf einlassen willst, die Messungen zu machen, und die Absorber selbst zu bauen, kann ich dir vielleicht helfen. Gern per PM
 

Badda

....
Nabend,
bitte lies dir doch die Grundlagen im Recording.de Forum durch (Stickys, ja ist viel). Ich rate dir zu einer symmetrischen Abhörposition. Das heißt der linke Monitor hat den gleichen Abstand zur linken Wand wie der Rechte es zur rechten Wand hat. Damit kannst du schon mal die Unterschiede im Klang zwischen links und rechts minimieren. Das ist das absolute Minimum aber noch lange nicht alles.
Bässe kannst du halbwegs wirksam über das vollflächige Abhängen der Decke mit 20cm Steinwolle und 10cm Luft spalt zur Betondecke in den Griff bekommen. Das macht dann 2m Raumhöhe, muss man wollen... :dancehammer:
Vielleicht geht auch ein Eckabsorber, der rund um das Zimmer zwischen Wand und Decke seinen Platz findet, bin ich zu unerfahren für...
Ich würde aber schon mal davon abraten die Außenwand mit der Balkontür zu dämmen, da sich dann hinter der Dämmung Wasser sammeln könnte. (Taupunkt->Schimmel->Atemprobleme->mögliches Coronaopfer!)
Der Raum ist nicht optimal und wird vermutlich nie mega klingen aber das was gemacht werden kann, geht nur wenn du dir Wissen durch lesen und Messungen aneignest. Ein erfahrener Raumakustiker wird ansonsten sicher bessere Lösungen finden...

ECM8000 und REW ist Pflicht. :polizei:
 
Puh bei dem Raum würde ich fast, sagen setz dir Kopfhörer beim Sounddesign und Mixdown auf und lass deine Tracks extern Mastern.
Der Raummodenrechner kann hier garnicht funktionieren, durch diesen Wandschrank oder was auch immer das ist. Wobei son Rechner sogar bei der richtigen Geometrie nur ein grobes Schätzeisen ist. Die Tür und Heizung in den Ecken verhindern dort, dass aufstellen von Bassfallen und eine symmetrische Anordnung der Abhöre. Deckenhöhe lässt auch kaum wirkhafte akustische Maßnahmen zu. Benötigter Zugang zum Balkon, lässt auch kaum eine andere Sinnvolle Positionierung zu. Will jetzt nicht sagen, dass du den Raum nicht bissl verbessern kannst, aber der Aufwand und die Kosten werden halt in keiner Relation zu der Wirkung stehen.
Ich persönlich würde wohl mal ausprobieren den Tisch ausnahmsweise mal doch an der langen Seite in der Mitte aufzustellen, den Wandschrank mit möglichst leichter Steinwolle(billig aber Suboptimal), Caruso Isobond WLG 0,45(Teuer) oder besser Thermohanf(nicht ganz billig aber Perfekt für den Zweck), komplett aufüllen und nen akustisch durchlässigen Stoff in den Rahmen Spannen. In die 2 freien Ecken, dann noch Bassabsorber. Der Rest geht dann aber nur über messen. Meine Tipps zu dem Thema sind mit größter Vorsicht zu genießen, da ich selber kein Experte bin.
 
Puh bei dem Raum würde ich fast, sagen setz dir Kopfhörer beim Sounddesign und Mixdown auf und lass deine Tracks extern Mastern.
Der Raummodenrechner kann hier garnicht funktionieren, durch diesen Wandschrank oder was auch immer das ist. Wobei son Rechner sogar bei der richtigen Geometrie nur ein grobes Schätzeisen ist. Die Tür und Heizung in den Ecken verhindern dort, dass aufstellen von Bassfallen und eine symmetrische Anordnung der Abhöre. Deckenhöhe lässt auch kaum wirkhafte akustische Maßnahmen zu. Benötigter Zugang zum Balkon, lässt auch kaum eine andere Sinnvolle Positionierung zu. Will jetzt nicht sagen, dass du den Raum nicht bissl verbessern kannst, aber der Aufwand und die Kosten werden halt in keiner Relation zu der Wirkung stehen.
Ich persönlich würde wohl mal ausprobieren den Tisch ausnahmsweise mal doch an der langen Seite in der Mitte aufzustellen, den Wandschrank mit möglichst leichter Steinwolle(billig aber Suboptimal), Caruso Isobond WLG 0,45(Teuer) oder besser Thermohanf(nicht ganz billig aber Perfekt für den Zweck), komplett aufüllen und nen akustisch durchlässigen Stoff in den Rahmen Spannen. In die 2 freien Ecken, dann noch Bassabsorber. Der Rest geht dann aber nur über messen. Meine Tipps zu dem Thema sind mit größter Vorsicht zu genießen, da ich selber kein Experte bin.
Genau das habe ich bisher getan :D mit Kopfhörern wirklich störendere Frequenzen eliminiert und danach erst mit den aktiven Monitoren weiter gearbeitet und die dann Störsendern Geräusche während des Mixings „ertragen“.
Genau das wollte ich wissen, ob man überhaupt eine Optimierung erzielen kann. Wenn nicht dann hau ich mir die Wände mit alten schönen Filmplakaten voll und arbeite wie bisher weiter.
Bassfallen haben keinen Platz, Absorber wirken nicht in den tiefen Frequenzen... was soll ich da noch machen 😅 besser eine bittere Wahrheit als keine Wahrheit.
 

Booty

..
Eine Optimierung kann man immer erzielen. Es kommt halt immer darauf an, wie viel Zeit (oder Geld) man hat... Und Zeit hätten die meisten von uns grad zu hauf... *ggg*
 

NickLimegrove

MIDI for the masses
Die HS 8 würde ich dann auch hinter den Tisch stellen. Für den Tisch sind die zu groß.
Noch so eine Wahrheit:

Lautsprecher können nicht nicht nur für Tische, sondern auch für Räume zu groß sein. Du bist stolzer Besitzer von Monitoren, die nominell anscheinend bis ~38Hz linear darstellen können. Aber dazu braucht es einen Raum, in dem sie diese Stärke auch ausspielen können.

Bei mir ist es nicht viel anders: ich habe die MSP5 und liebäugele schon lange mit den MSP7, in der Hoffnung, dass ich dann "untenrum" mehr mitbekomme. Aber ich hatte bislang immer, ohne es wirklich nachgeprüft zu haben, immer die Befürchtung, dass ich mir, bei meinen bescheidenen räumlichen Gegebenheiten, dann nicht nur mehr Bass haben würde, sondern auch mehr Probleme.
 

marco93

Moderator
Noch so eine Wahrheit:

Lautsprecher können nicht nicht nur für Tische, sondern auch für Räume zu groß sein. Du bist stolzer Besitzer von Monitoren, die nominell anscheinend bis ~38Hz linear darstellen können. Aber dazu braucht es einen Raum, in dem sie diese Stärke auch ausspielen können.

Bei mir ist es nicht viel anders: ich habe die MSP5 und liebäugele schon lange mit den MSP7, in der Hoffnung, dass ich dann "untenrum" mehr mitbekomme. Aber ich hatte bislang immer, ohne es wirklich nachgeprüft zu haben, immer die Befürchtung, dass ich mir, bei meinen bescheidenen räumlichen Gegebenheiten, dann nicht nur mehr Bass haben würde, sondern auch mehr Probleme.
Gibt es die 7er noch? Habe erst kürzlich danach geschaut.
 

NickLimegrove

MIDI for the masses
Hast du so einen sweep auch für über 440 hz zufällig ?
Sowas kann ich, oder kannst du, ganz einfach in Audacity bauen. Ist ein Standardfeature ("Generate" -> "Chirp").

1586332539566.png

Achte drauf, dass du weißt, in welchem Maße die Frequenz pro Zeiteinheit ansteigt. Wenn du das logarithmisch machst, ist der Anstiegsfaktor über Zeitabschnitte derselben Größe immer konstant. In meinem Ding weiter oben: Ein Halbton (100 cent) in 2 Sekunden, oder eine Oktave in 24, usw.

Was auch immer gut ist: ein Analyzer für den Rechner

...und ein Stimmgerät, z.B. fürs Handy oder eben als Plugin.
 
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Noch so eine Wahrheit:

Lautsprecher können nicht nicht nur für Tische, sondern auch für Räume zu groß sein. Du bist stolzer Besitzer von Monitoren, die nominell anscheinend bis ~38Hz linear darstellen können. Aber dazu braucht es einen Raum, in dem sie diese Stärke auch ausspielen können.

Bei mir ist es nicht viel anders: ich habe die MSP5 und liebäugele schon lange mit den MSP7, in der Hoffnung, dass ich dann "untenrum" mehr mitbekomme. Aber ich hatte bislang immer, ohne es wirklich nachgeprüft zu haben, immer die Befürchtung, dass ich mir, bei meinen bescheidenen räumlichen Gegebenheiten, dann nicht nur mehr Bass haben würde, sondern auch mehr Probleme.
Heißt im Umkehrschluss dass ich die tiefen an den aktiven Monitoren mal runterregeln könnte. Da habe ich noch gar nicht dran gedacht 😅
 

6Slash9

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1. Den Teppich raus und durch Laminat oder ähnliches ersetzen. Weil er nur Höhen dämpft. Du mußt aber auch tiefere Frequenzen dämpfen. Allerdings dämpft jeder Absorber auch immer die Höhen mit. Also Teppichfläche und Bassfallen und Absorber an den Reflexionspunkten dürftest Du ein ziemliches Ungleichgewicht zwischen Höhen- und Tiefen/Tiefmitten haben.
2. Der Tisch sollte an einer der kürzen Raumseiten stehen, wie bei Dir. Aber mittig für die Symmetrie. Also doch vor die Terassentür, mit gerade soviel Abstand, daß auch die Kinder noch einigermassen gut drum herum-und nach draussen kommen. Seitlich ist sowieso genügend Raum. Das werden/müssen die Kinder schon hinkriegen, da vorsichtig zu sein, ist nämlich das Reich von dem Papa, der der beste Papa der Welt ist !
3. Den Türanschlag, wenn machbar, umdrehen, daß die Tür nicht mehr in den Raum geht. Dann könntest Du ordentlich Bassfallen in die Ecken dieser kurzen Wand, und somit in alle 4 Raumecken bringen.
4. Absorber an die Reflexions-/Spiegelpunkte der Monitore an Deiner Abhörposition.
Ein wenig Aufwand, ja, aber meiner Ansicht nach die Basis neben den vielen anderen, guten Tips hier um eine halbwegs vernünftige Akustik hinzubekommen.
Schreibt einer, der mit nur 4,1 X 2,9 X 2,45 zurecht kommen muss. Oder :
5. Mit einer (für normale Menschen, die sich nicht in solchen Foren rumtreiben wie wir...) gewöhnlich schlechten/gruseligen Raumakustik leben, und dann für genaueres/sehr genaues Arbeiten auf
eine richtig gute (und dann aber wirklich richtig gut, mit qualitativ gutem Wandler, Kopfhörerverstärker und Headphones) Kopfhörerabhöre wechseln.
Natürlich komme jetzt wieder die Einwände, daß Monitore immer besser sind - ja, aber das setzt, bei den guten Kopfhöroptionen, die´s gibt, immer sehr gute Monitore in einem sehr guten Raum voraus !
Nur mal als Denkanstoß, weil man eine sehr professionelle Kopfhörerabhöre für 2-3k-Euro realisiert bekommt. Und mit dem Betrag braucht man einen Raum kaum anfangen...
 

6Slash9

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Was käme denn da konkret in Frage?
Das Fass und Glaubensfrage wollte ich jetzt nicht aufmachen...
Ich höre am Wohnzimmer-Rechner mit ´nem AKG K-812 über ein SPL Crimson. Sicher keine High-End-Lösung, aber schon verdammt gut du mit einer Raumlösung vergleichbar,
die im Homestudio kaum hinzubekommen sein dürfte...
 

maak

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Das Fass und Glaubensfrage wollte ich jetzt nicht aufmachen...
Ich höre am Wohnzimmer-Rechner mit ´nem AKG K-812 über ein SPL Crimson. Sicher keine High-End-Lösung, aber schon verdammt gut du mit einer Raumlösung vergleichbar,
die im Homestudio kaum hinzubekommen sein dürfte...
Nutzt du das setup auch zum Mixen und wie zufrieden biiste du mit den Ergebnissen oder geht's mehr Richtung Musikgeießen?

Frage ob der KH für Brillenträger auch gut geeignet ist, wenn der Bügel die Muschel anhebt.
 
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6Slash9

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Nutzt du das setup auch zum Mixen und wie zufrieden biiste du mit den Ergebnissen oder geht's mehr Richtung Musikgeießen?

Frage ob der KH für Brillenträger auch gut geeignet ist, wenn der Bügel die Muschel anhebt.
Zum Mixen, weil eher analytisch. Musik ist damit auch spannend, aber eben auch sehr schonungslos. Manche CD´s und Mixe erzeugen
auf einmal ein fragendes "Was soll das denn sein ? / Warum habe ich das bisher überhaupt nicht gehört..."
Das geile am AKG ist, daß Du die Brille mit dem überhaupt nicht merkst, ist bei mir auch ein Kriterium !
Man kann ihn sowieso stundenlang tragen, kein Druckgefühl auch nach längerer Zeit. Ich habe auch einen Audio Technika MT-50H,
mit dem Hören auch Spaß macht, aber der meiner Meinung nach deutlich mehr in Richtung Hörspass und "fett" geht. Außerdem ist
er im Vergleich zum offenen AKG schnell "anstrengend", aber das mag mein Empfinden sein.
Aber der AKG ist offen, somit im Wohnzimmer für andere deutlich zu hören.
Ich erwäge, zusätzlich mal einen DT880 zu testen, der ja auch enorm gut, analytisch und komfortabel sein soll.
Übrigens ist mir vorhin etwas krasses passiert.. Durch Corona und viel zuhause sein habe ich dem Aufräumwahn meiner Frau ein Stück
nachgegeben und in einer viele Jahre nicht beachteten Kiste einen AKG K400 (muss so ca. 25-30Jahre alt sein) in neuwertigem Zustand gefunden !
Den hatte ich früher mal (für Hifi) teuer gekauft, aber selten benutzt, weil er mir klanglich nicht gefiel, zu wenig Bass und so. Und was merke ich
jetzt ? Er ist ein wenig der Yamaha NS10 unter meinen Kopfhörern. Eine spannende, mit wenig Bass sehr breit und differenziert auflösende Variante.
Ich schreibe das nur mal, weil an Kopfhörern einfach Spaß macht, schnell sehr transparente Eindrücke zu bekommen !
Ich denke, daß ich mir irgendwann nochmal einen SPL Phonitor zulegen werde...
 

Plasmatron

Administrator
Die Waves NX Software eignet sich ganz gut um das Klangbild auf Frequenzverlauf zu untersuchen. Zum arbeiten ist die Auflösung nicht gut genug , aber um dem Mix in der Lautheit der Frquenzverteilung zu beurteilen ist das Okay.. Wer wirklich Stereo unter Kopfhörern haben möchte kommt um einen Realiser nicht rum..
 

maak

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@6Slash9 danke dir für die Info Brillenträger werden in den KH Tests ja nie erwähnt. Ich werd's mal an testen. Hat das Crimson den Phonitor nicht schon eingebaut? Wahrscheinlich gibt's da auch wieder Qualitätsunterschiede. Naja irgendwo muss man auch mal aufhören.

@Plasmatron zZ gibt es den Realiser A 16 fuer 4000€. Damit bekomme ich jede Menge Absorber ;-) Aber ernsthaft a) ist das Teil nicht was für Kino freaks, "nur" um Mixe abzuhören brauch ich bestimmt nur nen Bruchteil der ganzen Features und Ein/Ausgänge. Und b) wo soll man den perfekten Raum eigentlich hernehmen um das Ding zu kalibrieren. Da müsste man ein Studio finden, mieten und dann das Ding dort hin schleppen, und erst dann kalibrieren, oder nich?
 

6Slash9

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@6Slash9 danke dir für die Info Brillenträger werden in den KH Tests ja nie erwähnt. Ich werd's mal an testen. Hat das Crimson den Phonitor nicht schon eingebaut? Wahrscheinlich gibt's da auch wieder Qualitätsunterschiede. Naja irgendwo muss man auch mal aufhören.

@Plasmatron zZ gibt es den Realiser A 16 fuer 4000€. Damit bekomme ich jede Menge Absorber ;-) Aber ernsthaft a) ist das Teil nicht was für Kino freaks, "nur" um Mixe abzuhören brauch ich bestimmt nur nen Bruchteil der ganzen Features und Ein/Ausgänge. Und b) wo soll man den perfekten Raum eigentlich hernehmen um das Ding zu kalibrieren. Da müsste man ein Studio finden, mieten und dann das Ding dort hin schleppen, und erst dann kalibrieren, oder nich?
Kommt drauf an, was Du willst. Ich habe noch das alte Crimson, das die Phonematrix noch nicht hatte.
Aber die Lösung ist schon toll, weil das Crimson ein Granaten-Interface ist, nebenher gute Vorverstärker, eben sehr gute Kopfhörerausgänge und rein analoges Monitoring bietet.
Wenn ein Interface schon vorhanden ist, wäre ein reiner Kopfhörerverstärker wie 2Control oder Phonitor2(lechz) schon ausreichend...
Oder gar ein RME ADI2 Pro ? Oder, oder,oder...
 

Plasmatron

Administrator
@6Slash9 danke dir für die Info Brillenträger werden in den KH Tests ja nie erwähnt. Ich werd's mal an testen. Hat das Crimson den Phonitor nicht schon eingebaut? Wahrscheinlich gibt's da auch wieder Qualitätsunterschiede. Naja irgendwo muss man auch mal aufhören.

@Plasmatron zZ gibt es den Realiser A 16 fuer 4000€. Damit bekomme ich jede Menge Absorber ;-) Aber ernsthaft a) ist das Teil nicht was für Kino freaks, "nur" um Mixe abzuhören brauch ich bestimmt nur nen Bruchteil der ganzen Features und Ein/Ausgänge. Und b) wo soll man den perfekten Raum eigentlich hernehmen um das Ding zu kalibrieren. Da müsste man ein Studio finden, mieten und dann das Ding dort hin schleppen, und erst dann kalibrieren, oder nich?
Also ich benutze den A16 zusammen mit den Audeze XC. Im Gegensatz zum A8 kann man bei dem A16 Räume nutzen welche über einen Kunstkopf aufgenommen wurden. Mit einer Manuellen Loudness Bestimmung ( die ist nicht leicht zugegeben ) kann man den eigenen Gehörbewerteten Datensatz Gegenrechnen. Ich benutze den Mehrkanal Raum der BBC, der ist für mich am neutralsten und sehr trocken. In den nächsten Wochen soll es da auch ein Austauschsystem geben um Räume zu tauschen aber auch zu kaufen, das hat James versprochen und die Programmieren schon eine Zeit daran... Ist alles noch Beta stellenweise .

Also in der Realität hat man dann die Wahl zb nur 2 Speaker zu nutzen oder eben bis zu 40 Kanälen wer es braucht. Ich gehe maximal bis 7.1 Im Mix unter Logic.

Was bekommt man ? Einen perfekten Raum ohne jegliche Einflüsse , Masteringfähig ? klar.
Ausserdem wird der Kopfhörer mit einbezogen ? ja begradigt. Und Gehörfehler ausgeglichen ? ja auch das .. Ist erst mal ungewohnt ? defintiv !
Durch den Headtracker ist die Sache auch extrem realistisch. Anfangs manchmal am Rack abends geschraubt , plötzlich wurde es laut ! Ich gleich an den Monitor Controller - meine Tochter nicht aufwecken - aber Irrtum, es war der Realiser . Gerade wenn man nicht in der Achse sitzt ist die Simulation zu echt ..

Warum mache ich das ? Raumakustik ist kein Thema mehr , . Nachhallzeit ? Einflüsse ? kein Thema


Anderes Beispiel - der LFE Kanal . Der sitzt in der Surround Spezifikation links oder rechts an den Front LR Speakern. In einem normalen Raum kommt der Bass von Überall.. Unter dem Realiser ist die Quelle Ortbar !, war total ungewohnt. Betrifft nur den LFE Kanal.. Im Stereo Mix ist es wie gewohnt , Mono also Mitte .. Aber es beweist wie gut die Trennung der Quellen funktioniert..
 
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maak

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Also ich benutze den A16 zusammen mit den Audeze XC. Im Gegensatz zum A8 kann man bei dem A16 Räume nutzen welche über einen Kunstkopf aufgenommen wurden. Mit einer Manuellen Loudness Bestimmung ( die ist nicht leicht zugegeben ) kann man den eigenen Gehörbewerteten Datensatz Gegenrechnen. Ich benutze den Mehrkanal Raum der BBC, der ist für mich am neutralsten und sehr trocken. In den nächsten Wochen soll es da auch ein Austauschsystem geben um Räume zu tauschen aber auch zu kaufen, das hat James versprochen und die Programmieren schon eine Zeit daran... Ist alles noch Beta stellenweise .

Also in der Realität hat man dann die Wahl zb nur 2 Speaker zu nutzen oder eben bis zu 40 Kanälen wer es braucht. Ich gehe maximal bis 7.1 Im Mix unter Logic.

Was bekommt man ? Einen perfekten Raum ohne jegliche Einflüsse , Masteringfähig ? klar.
Ausserdem wird der Kopfhörer mit einbezogen ? ja begradigt. Und Gehörfehler ausgeglichen ? ja auch das .. Ist erst mal ungewohnt ? defintiv !
Durch den Headtracker ist die Sache auch extrem realistisch. Anfangs manchmal am Rack abends geschraubt , plötzlich wurde es laut ! Ich gleich an den Monitor Controller - meine Tochter nicht aufwecken - aber Irrtum, es war der Realiser . Gerade wenn man nicht in der Achse sitzt ist die Simulation zu echt ..

Warum mache ich das ? Raumakustik ist kein Thema mehr , . Nachhallzeit ? Einflüsse ? kein Thema


Anderes Beispiel - der LFE Kanal . Der sitzt in der Surround Spezifikation links oder rechts an den Front LR Speakern. In einem normalen Raum kommt der Bass von Überall.. Unter dem Realiser ist die Quelle Ortbar !, war total ungewohnt. Betrifft nur den LFE Kanal.. Im Stereo Mix ist es wie gewohnt , Mono also Mitte .. Aber es beweist wie gut die Trennung der Quellen funktioniert..
Ich hab noch ein paar Bonus Fragen:

Also du kannst dir online bei denen Räume aussuchen und lädtst dir das entsprechende Profil einfach in den A 16? Und dann man auch noch zusätzlich die generische Kunstkopfaufnahme mit seinem eigenen Hörprofil zu einem neuen Profil zusammenfügen? Der 1. Teil wäre ja super bequem, der zweite klingt nach etws mehr Aufwand. Bringt das etwas?

Und wie machst du, dass wenn du noch ein normales Audiointerface am Rechner hast. Unter IOS ist das bestimmt kein Problem mehrere Interafce parallel zu haben. Aber unter Windows, müsste man da nicht jedesmal den Asio Treiber in der DAW wechseln, je nach dem was man gerade hören möchte? Oder gibt es eine Möglichkeit das Audiointerface transparent an A16 anzuschliessen. Also so dass das OS nur ein Asio Gerät sieht aber alle Ein/Ausgänge so zu sagen von dem Audio Interface über den A16 zum OS durchgeschleift werden.
 

Plasmatron

Administrator
Ich hab noch ein paar Bonus Fragen:

Also du kannst dir online bei denen Räume aussuchen und lädtst dir das entsprechende Profil einfach in den A 16? Und dann man auch noch zusätzlich die generische Kunstkopfaufnahme mit seinem eigenen Hörprofil zu einem neuen Profil zusammenfügen? Der 1. Teil wäre ja super bequem, der zweite klingt nach etws mehr Aufwand. Bringt das etwas?

Und wie machst du, dass wenn du noch ein normales Audiointerface am Rechner hast. Unter IOS ist das bestimmt kein Problem mehrere Interafce parallel zu haben. Aber unter Windows, müsste man da nicht jedesmal den Asio Treiber in der DAW wechseln, je nach dem was man gerade hören möchte? Oder gibt es eine Möglichkeit das Audiointerface transparent an A16 anzuschliessen. Also so dass das OS nur ein Asio Gerät sieht aber alle Ein/Ausgänge so zu sagen von dem Audio Interface über den A16 zum OS durchgeschleift werden.
ich gehe zur Zeit über HDMI Audio aus Logic raus, aber auch nur weil der Core Audio Treiber noch nicht Catalina optimiert ist und daher USB nicht läuft. Das kostet zwar 2 msec an Latenz, aber gut . Also ich nutze den interne DAC des Realiser. HDMI geht über Thunderbolt problemlos,.

Ja die Exchange Geschichte ist mir auch noch etwas rätselhaft, aber da es noch nicht online ist bleibt es spannend. Klar wenn sich da jemand die Arbeit macht und einen guten Raum über Kunstkopf absampelt legt man auch gerne mal ein paar Euros hin.. Sowieso finde ich die Gehörbewertete Methode besser weil bei der Einmessung die Mikrofone im Ihr stecken, also der Gehörgang und das Ohr selbst nicht mitberücksichtigt werden, aber die Eigene Bewertung ist schon psycho, hab da auch Stunden dran gesessen..
 

maak

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ich gehe zur Zeit über HDMI Audio aus Logic raus, aber auch nur weil der Core Audio Treiber noch nicht Catalina optimiert ist und daher USB nicht läuft. Das kostet zwar 2 msec an Latenz, aber gut . Also ich nutze den interne DAC des Realiser. HDMI geht über Thunderbolt problemlos,.
Sorry wenn ich noch mal nachfrage, aber ich finde das Ding schon interessant.

Also.... du hast den A16 per HDMI an deine Graka angeschlossen (oder besitzt etwa dein Audiointerface ein HDMI Schnittstelle?)?
Die Grake schickt das Audiosignal zum A16 und parallel hast du das Audiointerface laufen.

An der Stelle komme ich zb nicht mehr mit, weil unter Windows kann die DAW ja immer nur ein Gerät bedienen. Wenn ich also möchte, dass ein 2. Audiogerät mit den selben Audiodaten zb. über HDMI gefüttert wird, geht das irc ohne Trickserei nicht wirklich (virtuelles Audiokabel zb).
Es sein denn, das Audiointerface versorgt den A16 mit dem digitalen Audiosignal über SPDIF(?).
Man würde dann per KH immer nur am A16 arbeiten.


Ja die Exchange Geschichte ist mir auch noch etwas rätselhaft, aber da es noch nicht online ist bleibt es spannend. Klar wenn sich da jemand die Arbeit macht und einen guten Raum über Kunstkopf absampelt legt man auch gerne mal ein paar Euros hin.. Sowieso finde ich die Gehörbewertete Methode besser weil bei der Einmessung die Mikrofone im Ihr stecken, also der Gehörgang und das Ohr selbst nicht mitberücksichtigt werden, aber die Eigene Bewertung ist schon psycho, hab da auch Stunden dran gesessen..
Der BBC Raum du erwähnt hast ist aber schon gratis dabei?
(Bei dem Preis könnten die schon ein paar mehr Räume standardmäßig mitgeben)
 


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