Roland D-50 Samples...?

Tax-5

Tax-5

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Es war damals schon üblich dass offensichtliche Samples oder Synthesizer umgehend benannt wurden.
Der D50 war gerne der "Linear Synth" oder der DX7 der "FM Synth". Beim Fairlight bediente man sich öfters mal der Phrase "Huge Sampler" oder "Old Sampler"
Die 303 war die "Silver Box" oder "Acid Synth" und damit war der klare Zusammenhang mit offensichtlichen Geräten/Sounds nicht mehr so offensichtlich.

Ich erinnere mich an ein Video von Yamaha mit Bert Smoreburg (oder so was), wo er tatsächlich das Wort "Rhodes" verwendet hatte.
Yamaha musste das Video neu schneiden und vertonen, da Rhodes ein geschützter Name ist es wohl Ärger gab. Das war so um 2008 rum...
 
CBS

CBS

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Ich möchte nur folgendes machen: Ein paar Roland D-50 Factory Presets samplen und kostenlos zum Download zur Verfügung stellen.
Dafür wird mich doch Roland kaum verklagen?!
Das wollte ich vor einigen Jahren mal mit Samples der 01/W im Keyboards Forum machen. Die Korgies waren schnell und haben mich davon überzeugt, davon Abstand zu nehmen. Genau das habe ich dann auch getan. Ich habe zwischenzeitlich viele Synthesizer gesampled. Für meine eigenen Zwecke z.T. auch die einfachen Wellenformen. Damit schafft man sich seinen individuellen Baukasten. Aber das kostet viel Zeit und am Ende ist die Frage, ob das der effizienteste Weg ist. Aber es geht.
 
S

Sebastian R.

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Ich habe gelesen, dass Roland gerne verklagt und der D-50 nicht gesampled werden darf.

Letztes Jahr hat mich btw VW verklagt, weil mein 65er Käfer bei zu hoher Luftfeuchtigkeit von meinem Vater für eine Hochzeit bewegt wurde.
Begründung von Rol--, ähm, VW: das Auto hat mittlerweile Kultstatus erlangt, das Fahrgefühl ist ohne Genehmigung von VW nicht übertragbar,
Mutmaßung einer Zweck-Ehe, sowie Aussetzung empfindlichen Stahls gegenüber den zerstörerischen Witterungsverhältnissen.
Ich solle den Käfer künftig aus meiner Garage nur noch entlang einer von VW bestimmte Strecke fahren.

Deshalb habe ich mir 1988 den ESQ-1 gekauft, weil ich haargenau wusste, dass ich den D-50 33 Jahre
später nicht mehr benutzen darf. Zum Absampeln z.B.
 
Cyclotron

Cyclotron

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Das wollte ich vor einigen Jahren mal mit Samples der 01/W im Keyboards Forum machen. Die Korgies waren schnell und haben mich davon überzeugt, davon Abstand zu nehmen. Genau das habe ich dann auch getan. Ich habe zwischenzeitlich viele Synthesizer gesampled. Für meine eigenen Zwecke z.T. auch die einfachen Wellenformen. Damit schafft man sich seinen individuellen Baukasten. Aber das kostet viel Zeit und am Ende ist die Frage, ob das der effizienteste Weg ist. Aber es geht.

Bei den Wavestation Waves hat Korg damals nichts dagegen gehabt, allerdings wurde auch direkt vorab angefragt und es waren keine kompletten Presets.
 
Cosso

Cosso

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...da ich jetzt einen D-50 habe, brauche ich keine Samples mehr. Ich denke aber, dass auch andere die suchen.
Jetzt meine Fragen an die Sampling-Experten:
1. Darf man das überhaupt? Irgendwo hab ich mal was davon gelesen, dass es problematisch sein könnte.
Ich sag es mal so:
Wir haben Ende der 80er den D50 fast komplett gesampelt und praktisch jeder Hersteller hat das ganz "offiziell" auch getan.
Egal ob EMU, AKAI, ENSONIC,YAMAHA...D50 fand man in jedem Sampler und es gab damals auch keine "Roland-Polizei" die etwaige Songs untersucht hat um dann forensisch belegen zu wollen, dass jener oder dieser Song keine originalen D50 Sounds enthält, sondern abgesampelt sind.
Auch das Gleiche übrigens mit Korg, der M1 und Wavestation etc.
Und klar haben wir die Sounds damals auch untereinander noch "offiziell" in Tauschbörsen getauscht. Das war damals noch ganz legitimer Usus.
Wir haben X-Megabyte an durch Emax selbst gesampelte Synths über das Berliner Sound&Drumland insbesondere für EMU-Sampler getauscht und u.a. eines davon, ein "wie unter schwerer Last hebendes Uuh-Vocal Sample" ist sogar später auf der Proteus Rom-Platine gelandet (das stammte von mir).

Heute mag sich das anders verhalten, wenn man direkt gesampelte D50 Sounds als solche regelrecht anpreist und zum Donwload anbietet.
Aber ganz ehrlich, ich habe in fast 40 Jahren Samplepraxis noch nie erlebt, dass eine o.g. Samplepolice existiert und Sounds im Song ankreidet...bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Skywalker Sound/Star Wars oder James Brown-Samples.
Auch UVI bietet unter anderem den berühmten D50 Fantasia-Sound in der EmulationII Serie an (ein EmulatorII, bzw. Emax-Sample)- und auch als solchen deklariert...und ich glaube zu 100% nicht, dass man dafür eine Roland-Lizenz berappt hat.
Dann müssten wohl ALLE Bands der 80/90er an etwaige Firmen Trillarden Dollar an Regress blechen.
 
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S

Sebastian R.

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Ein D-50 - Käufer hat anno fast 3000,- DM (war damals mehr wert, als heute umgerechnet 1500,- Euro),
und dessen Attack-Samples habe ich somit für sauer erspartes Geld doch mit eingekauft.
 
Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Es geht ja nicht darum, wie man den Synth bei der Produktion verwendet, ob live gespielt, per MIDI oder gesampelt usw.
Sondern geht es darum, ob man die Samples weiter geben oder verkaufen darf. Insb. einzelne Elemente wie Attack-Samples usw.
Presets angespielt und als Audio aufgenommen könnte man auch als Demo anbieten: So klingt die Note A2, und so klingt die Note C3 usw. :P
 
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micromoog

micromoog

Rhabarber Barbara
Vorsicht Halbwissen:

Es gab doch afaik in Villingen-Schwennigen mal ein Urteil, dass Samples die nicht aus einem Urheberrechtlich geschützten Werk entnommen wurden nicht schützenswert sind.

Es ging afaik dabei um Samples die von anderen Sampling CDs „geklaut“ wurden.
Da flogen auch so Begriffe wie fehlende Schöpfungstiefe/-höhe.
 
 


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