Gnaaa, muß es immer wieder Jump sein?





cool!Der SuperJX verdient etwas Liebe - daher habe ich eines dieser damals und erst recht heute seltenen Exemplare ergattern können. Es sollte ein kosmetisch gut erhaltenes und technisch grundsätzlich funktionierendes Exemplar her, um auf der Basis eine Generalüberholung inkl. Modifikationen vorzunehmen.
Hoffe, es ist o.k., wenn ich in diesem Thread (ohnehin wenig los) ein wenig über Projektfortschritt und Ergebnis berichte und somit vielleicht bei dem ein oder anderen erneut oder gänzlich neu Leidenschaft für den letzten analogen Polysynth (zusammen mit dem MKS-70) von Roland entfalte...
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Es handelt sich um eine Version für den amerikanischen Markt "made in Japan", die ich vor ein paar Monaten über Reverb erworben hatte und die mir somit für einen guten Preis über den Atlantik zugeflogen ist. Hatte es eine Weile auf dem heimischen und japanischen Markt probiert, aber leider entweder überzogene Preise oder jämmerlicher Zustand. Hohes Risiko - ich weiß, aber soweit wie es ausschaut gut gegangen.
Zu meinen damaligen Band-Zeiten hatten wir Roland D-50 und D-70 im Einsatz samt Hohner HS-1 (Casio FZ-1) Sampler, häufig auch durch Siel Opera 6 ergänzt. Ganz schöne Keyboard-Burg und Geschleppe, haha... Seit der Zeit war ich, waren wir Fans von Roland. Den JX-10 habe ich stets bewundert, leider - als sie günstig und ab und an gebraucht in gutem Zustand erhältlich waren - nie zugeschlagen. Nachstehendes Bild wirf einen Blick ins Innenleben, bei dem man die beiden Voice-Bords in der "JX-10"-Version erkennt. In späteren Losen wurden MKS-70 Bords verbaut. Ob man einen Unterschied hören würde...?
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Jetzt ist es soweit, dem JX-10 wird in den nächsten Wochen neues Leben eingehaucht. Ob alles gut geht? Ungewiss! Zumindest ließ er sich heute nach erstem Testen am Trafo einschalten, bis auf C4 gingen auch alle Tasten. Die Druckschalter waren wie zu vermuten fast alle ohne Funktion. Beim JX-10 leider immer der Fall, da die "Cusion Boards" hinter den Drucktastern mit den Jahren zerbröseln und auch dem besten Alp-Taster den Gar ausmachen. Gehört m.E. nach so vielen Jahren aber ohnehin ersetzt.
Jürgen Driessen aus Düsseldorf nimmt sich dem alten Schätzchen jetzt erst einmal in Ruhe an - Daumen drücken!!
Hey, hab vielen Dank - wird wirklich super spannend, Jürgen nimmt einigen Aufwand auf sich und ich das Budget ("schmerz"). Hoffe, dass am Ende wirklich alles funktioniert...cool!
Da bin ich etwas neidisch (im positiven Sinn) , als alter Laserdance Fan, hätte ich einen JX10 nat. auch ganz gerne noch ,
Glückwunsch und drück dir die Daumen - werde es aufmerksam verfolgen! 👏
meinen Pro-One habe ich damals auch Übersee (New York) gekauft, habe ich nie bereut
Ich auch nicht - Glück gehabt und aufgrund des vergleichsweise "guten" Preises trotz des Versandrisikos zugeschlagen. Hatte aus lauter "Verzweiflung" Reverb mit einbezogen, ansonsten ist der Marktplatz auch für mich eher uninteressant.Dass man bei Reverb einen guten Preis bekommt, hätte ich nicht gedacht. Oder muss man da immer auch handeln?
Definitiv wird man einen Unterschied hören, denn es gab von den Voiceboards mehrere Revisionen, die aufgrund von geänderten Bauteilen unterschiedlich klingen, siehe weiter oben. Sieht so aus als hättest Du einen der „Guten“ erwischt, bei dem nur „JX-10“ draufsteht, bei späteren Revisionen steht iirc „JX-10/MKS-70“ drauf. In irgendeinem der Servicemanuals waren auch die Revisionen und deren Kompatibilität aufgezählt, denn die neueren Voiceboards funktionieren wohl nicht in älteren Modellen.Nachstehendes Bild wirft einen Blick ins Innenleben, bei dem man die beiden Voice-Bords in der "JX-10"-Version erkennt. In späteren Losen wurden MKS-70 Bords verbaut. Ob man einen Unterschied hören würde...?
Bei allem gerechtfertigten Respekt für eine JX-10-Rettung kann ich (allerdings nur denen, die nicht unbedingt 100 % vintage und 100 % JX-Sound brauchen) den Boutique JX-08 empfehlen.als alter Laserdance Fan, hätte ich einen JX10 nat. auch ganz gerne noch
Bei allem gerechtfertigten Respekt für eine JX-10-Rettung kann ich (allerdings nur denen, die nicht unbedingt 100 % vintage und 100 % JX-Sound brauchen) den Boutique JX-08 empfehlen.
Ja, der ist ein bisschen friemelig klein, aber hat 20 Stimmen und braucht gefühlt nur etwa 1 % Prozent des Platzes des JX-10.
Und die nicht huntertprozentige Emulation schafft genau jene Artefakte nicht nachzubilden, die mich an JX-8P und JX-10 (und den Alpha-Junos) immer gestört hatten. Mit anderen Worten klingt für meine Ohren die Emulation tatsächlich besser als das Original.
Ich hatte den JX-08 im Zuge meiner Studioverschlankung schon fast verkauft, ihn aber jetzt wieder mit aufgebaut...
Schöne Grüße
Bert (der die "Power Run"-Maxi damals nur wegen des Bassdrumsounds gekauft hat und die LinnDrum dann später wegen "Power Run" - ob das allerdings wirklich eine LinnDrum auf "Power Run" war, weiß ich bis heute nicht genau [war wohl eine LM-1])
Jürgen nimmt einigen Aufwand auf sich und ich das Budget ("schmerz")
oh ja , den nehme ich mit ins GrabPro-One = Dream-Synth!! 😍
War damals ja die neuere und folglich erstrebenswertere.soviel ich weiss, hatte der Michiel van der Kuy "nur" eine LinnDrum
Verglichen mit den Originalen ist der ja relativ günstig zu haben - ab ca. 250 Euro gebraucht.Kann der Boutique denn 2 Patches stacken?
EDIT
okay okay, er kann es...habe mir gerade das hier angesehen... oh mei...jetzt baut sich ganz plötzlich massives GAS auf
Definitiv.Altes erhalten ist was gutes , da lässt der Schmerz schnell nach wenn es wieder funktioniert
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