Roland Promars CV/Gate Frage

Glutvirus

Glutvirus

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Hallo,
wenn ich meinen Promars über CV/Gate mit meinem MCV-4 ansteuere bzw. wenn ich die Klinkenstecker und die Eingangsbuchsen stecke ist die Tastatur des Synth nicht mehr aktiv. Ist das normal? Gibt´s evtl. einen Trick.
 
Jörg

Jörg

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Dieses Verhalten ist völlig normal.
Ein Trick wäre mir nicht bekannt.
 
Moogulator

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Admin
Jo, es ist nicht nur so, es gibt auch Interfaces, die sich relativ zur gespielten Note auf der Promars-Taastatur verschieben. Man sollte sie also nicht mal berühren..
 
Glutvirus

Glutvirus

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Danke für die schnellen Antworten. Muß wohl damit leben, bin ja eigentlich schon glücklich das ich meinen Promars über MIDI ansteurn kann.
 
interfunk

interfunk

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jo verhalten ist in die eine richtung richtig!

gehst du einseitig nur in den PROMARS rein - mit CV/GATE - so ist die tastatur abgeschaltet.

kannst du eine schleife bilden - z.b. mit dem CSQ-600 - also aus dem CSQ in den PROMARS rein und aus dem PROMARS raus in den SCQ, so kannst du die tastatur spielen und natürlich auch den PROMARS per CV-GATE ansteuern.

der CSQ ist ein "NOTEN-RECORDER" nur mit steuerspannungen - er speichert die über keyboard gespielten spannungen - und gibt diese natürlich auch wieder aus ---- um das ganze miditauglich zu machen, bräuchtest du entweder einen ROLAND drumcomputer wie TR-606, TR-808, 707 etc... oder ein midiinterface welches einfach nur ein TRIGGER signal ausgibt, um über den STEP input die einzelnen CV werte immer abzurufen zu können!

du könntest so die gewünschten "noten" in den csq reinhauen - und auf abruf aus deinem midisequencer antriggern - so würde eine sequenz entstehen - das klingt alles nicht gerade easy ist aber super simpel sofern man neben den csq noch einen roland drumcomputer hat, der über midiclock sauber mitläuft....

...na ja es wäre halt dieser weg den du gehen müsstest sofern du auf deine tastatur nicht verzichten möchtest ++ midi !!!! alles auf umwegen halt !!!

so einen csq-100 oder 600 gibts schon unter 100 euro -- den 100er würde ich nicht empfehlen, der hat keinen speicher und nur eine spur - der 600er hat 4 spuren und einen internen speicher --- auch für live mit einer 808 und einem promars ne coole sache !!! oldschool !!!

a.
 
MoonA1

MoonA1

Gesperrter User
Hallo,
ich bin quasi neu hier und hätte da auch mal 2 Fragen. Mein Freund hat einen Promars über ein Doepfer CV to Midi am laufen und klar, die Promats Tastatur funktioniert nicht.
Kann man die auch mit einem Arturia Beatstep zum Laufen kriegen ?

Und ich kann einen Promars für 1.400€ bekommen. Ist der Preis ok ?
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Hallo,
ich bin quasi neu hier und hätte da auch mal 2 Fragen. Mein Freund hat einen Promars über ein Doepfer CV to Midi am laufen und klar, die Promats Tastatur funktioniert nicht.
Kann man die auch mit einem Arturia Beatstep zum Laufen kriegen ?

Und ich kann einen Promars für 1.400€ bekommen. Ist der Preis ok ?
Ist teuer - alternative wäre System1 und System1m gewesen mit Plugout Promars. Hatte 2x selber einen - modifiziert. Aber das mit der Tastatur ist normal - du steuerst ja CV extern und dann ist das interne Ding aus / addiert sich dann.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Einige MIDI CV INterfaces spielen quasi das "oben drauf" andere machen nichts - also passt es nie so wie man es ggf. hier möchte - nömlich drauf spielen dazu. Ich meine mit dem MCV1 war es ersteres, die meisten anderen machen letzteres, beides ist unerwünscht und nicht einfach "drauf spielen".
 
fanwander

fanwander

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Einige MIDI CV INterfaces spielen quasi das "oben drauf" andere machen nichts
Nein, das hat nix mit dem MIDI-Interface zu tun (ich kenne kein einziges das "oben drauf" spielt; wenn es sowas gibt, dann ist das im Synth der Fall - zB Minimoog).
Die CV/Gate-Aus/Eingänge der damaligen Roland-Synths waren für die CSQ-100/600 Sequencer gedacht. Dieses Sequencer brauchen das CV/Gate-Ausgangs-Signal des Synths zum Aufnehmen der Sequenz und können beim Abspielen das eingehende CV/Gate Signal zum Transponieren der Sequenz benutzen.

Auf die Frage von @MoonA1 nach dem Preis: Nein, das ist definitiv zu teuer. Ich empfehle einen Behringer Pro-1 oder einen Model-D. Klingen beide richtig gut, und können sogar interessantere Sachen als der ProMars.
 
MoonA1

MoonA1

Gesperrter User
Vielen Dank für die tollen Antworten.
Einen Behringer Pro-1 und Model D habe ich schon. Toller Sound und gute Verarbeitung.
Aber der 70er Bass Sound vom Promars hat mich total überwältigt.
Hatte ihn mir vom Freund auch mal ausgeliehen und mit dem Plugout verglichen.
Das Original klingt viel lebendiger und organischer. Das Plugout ist mir zu steril.
Außerdem brauch ich was echtes Analofes zum Schrauben. Ob Klon oder Original ist kir da dann egal. Hauptsache es klingt und ivh fühle es.

Aber irgendwie habt ihr schon Recht.
1400€ ist schon viel für einen Promars.
Der war doch mal bei 800€ oder sogar 600€ um die 2006 rum.
Aber ein super Synth.

Gibt es denn einen neueren Analogen der den 70er Sound ( besonders den Bass) so lebendig und organisch rüber bringt wie der Promars der nicht so überteuert ist?
 
XeroX

XeroX

...
Gibt es denn einen neueren Analogen der den 70er Sound ( besonders den Bass) so lebendig und organisch rüber bringt wie der Promars der nicht so überteuert ist?

Überbewertet finde ich ihn nicht !
Wenn Dir der Sound richtig gefällt, dann wären mir auch die 1400 € egal ;-)
Schau dir Andere an und entscheide dann was für Dich wichtig ist.
Ich liebe meinen Promars :cheer:
 
MoonA1

MoonA1

Gesperrter User
Auf alle Fälle muss es 100% Analog sein.
Nach langem Vergleichen und Suchen habe ich 1 Syntgesizer gefunden, der soundtechnisch meine Gefühle wie beum Promars weckt und gleichzeitig auch noch 4fach Polyfon spielbar ist.

Der Vermona Perfourmer.
Speicher brauch ich absolut nicht.

Ich hatte vorher Behringer Poly D, Grandmother und Dominion 1 im Visier.
Aber alle 3 haben einfach nicht dieses Weiche und trotzdem gleichzeitig druckvolle und ganz leicht Schmutzige im Sound wie der Promars.
Bis ich den Perfourmer gehört habe.
Absolut klasse Sound der genauso wie beim Promars cremig weich, trotzdem druckvoll und absolut organisch und lebendig wie ein Vintage Analoger ist.
Und Polyfon hört sich der Perfourmer noch absolut klasse an.
Gefällt mir weitaus besser als der Poly D.

Durch die mehr Möglichkeiten des Perfourmer und der Tatsache, dass er schon Midi drin hat und mit 3 Jahren Garantie für 1300€ nagelneu bei Thomann zu haben ist überwältigt mich.
Und er soll wie ein Tank für die Ewigkeit gebaut sein.

Einen Promars kann ich mir irgendwann mal ja für normalere Preise kaufen.
So 800€ wären angemessen denke ich.

Auf alle Fälle finde ich den Perfourmer Sound gensuso erste Sahne wie den vom Promars.
 
Moogulator

Moogulator

Admin
Nein, das hat nix mit dem MIDI-Interface zu tun (ich kenne kein einziges das "oben drauf" spielt; wenn es sowas gibt, dann ist das im Synth der Fall - zB Minimoog).
Die CV/Gate-Aus/Eingänge der damaligen Roland-Synths waren für die CSQ-100/600 Sequencer gedacht. Dieses Sequencer brauchen das CV/Gate-Ausgangs-Signal des Synths zum Aufnehmen der Sequenz und können beim Abspielen das eingehende CV/Gate Signal zum Transponieren der Sequenz benutzen.

Auf die Frage von @MoonA1 nach dem Preis: Nein, das ist definitiv zu teuer. Ich empfehle einen Behringer Pro-1 oder einen Model-D. Klingen beide richtig gut, und können sogar interessantere Sachen als der ProMars.
Ich sag's natürlich weil das bei mir mal so war (Prodigy) - bisschen länger her - und daher auch sein kann. Ich meine es so - ggf. Missverständnis: Anschließen des MIDI CV Interfaces - dann zB bestimmen des MIDI Kanals durch Referenztoneingabe am Gerät, dann spielen - bzw. verschieben von allem durch diese Referenz- So war es mal. Da das auch sein kann habe ich es genannt, kann gern korrigiert werden.

Yo - gehen tut das mit jedem Sequencer - aber wenn ich DIR das sage ist das eh lächerlich - das weisst du eh (und besser als meinereiner).


Der Promars ist übrigens schon cool und unfassbar fett, besonders wenn man ein bisschen bastelt und ihm verschiedene Oktavlagen bzw Wellenformen entlockt, was kein Problem ist - die werden nämlich per Schaltplan einfach zu machen sein - da haben die nämlich quasi Adressen - man muss nur das passende da anlegen. Das führte zu 2x Waveform, Oktav-Wahl - wie bei anderen Synths auch - und 2x Subosc. Letzteres und ersteres zusammen ist sogar zu fett - meist. Aber ich wollte halt das mal machen und es klappte.
Über 1k€ würde ich aber nicht bezahlen. Es gibt mit wenig Resonanz auch durchaus Vergleich mit Moog, mit mehr Resonanz dünnt der Promars allerdings sehr stark aus.
 
 


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