Rasenmähermann
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Es bringt eben auch viele Nachteile mit sich, wenn Budgets im Spiel sind, wie es heute üblich ist?Re: Filmusik ist viel zu akustisch
Dazu wage ich mal folg. These: WER die Filmmusik macht und WIE die klingen soll entscheiden in aller Regel der/die Produzenten. Und gerade bei sündteuren Produktionen gehen die auf Nummer Sicher und setzen auf Fanfaren. Ausserdem soll die Musik ja auch später auf Tonträger erscheinen und da kommt Wagner besser als Elektrobuzz.
Elektronik ist für die OK für die sound FX, aber selten als Titelmusik. Bessere Chancen gibts bei kleineren Produktionen, weil da weniger finanzielles Risiko besteht.
Obendrein ist es wirklich erschreckend, wie wenig Ahnung die Geldgeber (und auch zum Teil Regiesseure) davon haben, was machbar wäre. Es gibt halt nur wenige Superstars unter den Komponisten, die aktuelles Equip. verwenden, und selbst die werden sehr traditionell, wenn das grosse Geld lockt.
Da brauch es mehr Verwalter und Verwalter die Verwalter. Entscheidungen, werden aufgeteilt und Verantwortung ebenso. Das ist nicht mehr wie früher und eben auch nicht mehr flexibel.
Ich frag mich da immer, könnte man mit einem entsprechend kleinen Budget und neuer Technik, was ja früher so vieles viel aufwendiger, nicht auch einen Klasse Film machen, gerade weil dann alles überschaubarer ist und die Vision gezileter umgesetzt werden kann.
Mehr budget, weniger effizient. Da hat man sich früher viel einfallen lassen.
Es wurden auf Glas ganze Städte gemalt oder Gebäude verändert, die mit der Umgebung verschmolzen sind für ein paar schnappschüsse. Vieles war handarbeit.
Normalerweise müsste der standard heute viel höher sein und es ist mir unverständlich warum de animationen immer wieder so schlecht sind. Es heißt immer Zeitdruck, den gabs damals auch.
Diese Mammutprojekte sind für einzelne sicher schwer überschaubar..