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Shear Relic 8stimmiger analoger Synthesizer

  • #301
Gegenfrage: Was ist am OB-X8 nun so viel besser, dass er um ein Mehrfaches teurer als der UB-Xa ist?
Antwort: Er klingt besser, er ist hochwertiger verarbeitet, er hat deutlich mehr Funktionen, und die Stückzahlen sind kleiner.
Frage ist doch ob de Preis im Verhältnis steht, das muss jeder selber wissen. Außerdem ist der Vergleich unfair, wegen xa und x.
Wenn von berhinger ein x kommt, können wir nochmal drüber reden, wie der ist.
Featureseitig, bin ich vom obx8 eher enttäuscht gewesen und ich war damals weniger begeistert als ich dachte. Das was ich erhoffte war schon da, aber meine Erwartungen wurden nicht getroffen,auch wegen dem Interface, Diese "Features" fand ich sehr dünn. Aber das ist nur meine Meinung. Da fand ich den ob6 aufregender, weil der für mich eher wie eine Gitarre ist. Extrem direkt. Diese 6er Serie ist bedientechnisch in der Top 3 finde ich.
ubxa fand ich auch langweilig, aber da war ne Matrix drin. Ne Kleinigkeit, die den Klangraum stark öffnet, ganz simpel umgesetzt.
Finde auch dass der obx8 besser klingt. Objektiv ist das aber natürlich nicht.
Ja, ist es.
Hier werden erheblich mehr musikalisch nutzbare Parameter bereitgestellt, und diese können extrem präzise eingestellt und abgelesen werden, und das (mit ein bisschen Übung) fast genauso schnell wie bei "ein Knopf pro Funktion".
Du scheinst das etwas persönlich genommen zu haben.
Ich habe das Video natürlich gesehen, wie das funktioniert und der ist auch in einigen Punkten erweitert, auch einzigartig.
Trotzdem ist doch die Frage, inwiefern diese Präzision, dann auch wirklich Sinn ergibt oder in dem Detailgrad auch wirklich noch einen Mehrwert hat?
Da gibt es einige Sachen, die finde ich gut. WIe das man das Filter auf der Tastatur "verschieben" kann. Gainstaging. Was mich wirklich angesprochen hat, war die Sättigung in diesem Synth. Die klingt fantastisch.
Modulation ist auch Source based, so weit ich mich erinnere.
Egal was man immer wiedr versucht es geht nichts über eine zentrale Modulationsanzeige.
Eine einfache Liste, auf einem größteren Bildschirm vielleicht, besser gehts nicht. Das ist m.e. immer noch der Goldstandard.
Wenn ich von verkopft rede, dann meine ich sowas. Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, nur um es getan zu haben.
Extremer Hardwareaufwand, die ganzen Skalen und trotzdem wirkt es nicht intuitiv greifbar und maschinell. Das ist einfach nicht mein DIng.
Aber ich bin mir sicher, dass Konzept geht genau beim Explorieren der Details auf. Den Sound bis auf den Millimeter anpassen zu können
Ich repektiere dieses ganze Unterfangen sehr, aber das ist jetzt nicht mein Traumsynthesizer.
Du kannst mich ja korrigieren, aber der relic ist ein obx, plus zusätzlicher Modulatoren. In dieser Struktur kann man quasi auf atomarer Ebene herumstreunen.
Wenn man eh bereit gewesen wäre, ein Original zu kaufen, dann kann man aber mit dem hier icher nicht viel falsch machen. Das Original ist preislich in derselben Liga, soviel ich weiß.
Bei den beiden gibt es ja auch kaum Kontrollmöglichkeiten, und beim OB-X8 ist quasi alles oberhalb von SH-101-Niveau (OK, ich übertreibe leicht, aber Übertreibung veranschaulicht) im Menü versteckt, mit einem Display unterhalb von Armbanduhrgröße.
ja.
Wie oben schon beschrieben im Prinzip ein OB-X-Klon mit den Möglichkeiten eines Xpanders (nur anders) und darüber hinaus.
Genau das ist er nicht. Xpander it üfr mich matrix. fm, viele Filtertypen. Sehr anpasungsfähig.
Der relic kann viel nicht, was der xpander kann. Er geht an anderer Stelle über ihn hinaus.
Xpander ist heute immer noch einer der fähigsten analogen Synthesizer überhaupt.

Die Bedienung ist nicht verkompliziert, das ist ja das Geniale daran.
Doch bei der Modulation überhaupt. Mir fällt nichts besseres ein als ein display. Selbst der Matrixbrute ist nur eingeschränkt übersichtlicher. Eine Liste, ist für mich immer noch das beste. Einfach weil sich die Verbindungen ständig ändern können. und man die Werte immer im Überblick hat. Ein grßes Displa, wäre hierfür am besten. Da ist nicht fancy, aber was ist übersichtlicher?
Anstatt auf einem Display, hast du eben für jede Reihe, die Werte im Blick. Das hat Elektron* mit 6 encodern und einem display gelöst. Oder auch andere Hersteller.
Bei denen Geräten geht es ja um Effizienz auf kleinem Raum.
Die Bedienung kann ich bei einem Blofled oder wegen des Alters bei einem Xpanders (und seiner Möglichkeiten) oder bei Elektron* akzeptiren, Sie funktioniert sehr gut und erfüllt ihren Zweck.
Aber da fehlt mit trotzdem immer das letzte Fitzelchen, um diese Teile als Instrument zu sehen. Wie eine Gitarre oder so. Am besten finde ich wysiwyg für bestimmte Synthesizer. Manchmal geht es nicht anders.
Der relic ist für seinen Preis von der Bedienung eher effizient gelöst. Während das was man sieht und anfassen kann extrem hochwertig ist.
Das ganze Projekt ist ja auch sowas wie eine Selbstherausforderung und mein Eindruck ist er hat dabei, den intuitiven, kreativen oder Spaßfaktor etwas aus den Augen verloren.
m.e. sollte man so einem Synthesizer alle Parameter direkt bedienen können. Modulationszuweisung, wie beim rev2. Anfassen amount, fertig. Auf einem display dargestellt. Schön Strukturiert aufgeteilt und für diese Feinheiten, hätte man ja noch den Lichtstreifen trotzdem integrieren können.
Da ist wirklich immer noch die beste und direkteste Art einen Synthesizer zu bedienen.
Ich denke die Leute wollen bei dieser Klangästhetik und dem für was analog und ein OBx steht, soweit weg von maschineller, tabellenartiger Struktur wie möglich.
Man hat ja keine kosten und Mühen gescheut. Einiges ist fancy und besonders, aber nicht unbedingt musikalisch wertvoll oder bestens umgesetzt.
Das ist auch kein Urteil, sondern nur mein Eindruck.
Ich werde mir den Synth eh nie kaufen. Kaum einer wird das. Und es gibt kein Zweifel daran, dass der Synthesizer einem eine einzigartige Erfahrung liefern wird.
Das das aber nicht der Traum von jedem ist, sollte aber auch klar sein.


Wo sollen die auch herkommen, außerhalb von NAMM- und Superbooth-Coverage?
Er kann es sich kaum leisten, eben mal ein Dutzend 14.000-Dollar-Synthis in der Welt herumzuschicken und die einschlägigen Youtuber für ihre Dienste zu bezahlen.
Das ist doch wirklich Quatsch.
Muss es denn ein Influencer sein?
Es gibt nur die Messevideos, sonst nichts, seit Jahren.
Es wird viel geredet. Es wird viel gezeigt und erklärt und über technsich gesprochen. Aber das wichtigste geht komplett unter.
Es gibt keine Soundbeispiele, kein Demo, nichts was sich auf das Hörerlebnis stützt. Also das aller wichtigste. Alle Klangbeispiele sind nur sehr kurz. Er scheint ja sebst eine Liebe für Synthesizer zu haben und keiner kennt den Synthesizer so wie er. Ich würde ihm das schon zutrauen Bei so einem Synthsizer, wo der Grundklang mit das wichtigste ist, einfach mal ein längeres Demo zu machen.
Oder er hat doch sicher Freunde, die so etwas machen würden. Es gäbe auch sicher Influencer, die würde zu ihm fahren, nur um ein exklusives Demo für den Kanal zu erstellen. Da gibts sicher welche, die in der Nähe wohnen.
Wir reden hier über einen 14000 Dollar Synthesizer. Klar verweist er auf den OBX. Es gibt sehr wenig und so ein Demo ist, für so einen Synthesizer, wenigstens um grundlegende Oberheimsounds rauszublasen oder ein paar Besonderheiten zu zeigen, ist sicher musikalisch möglich. Du kaufst ja keinen Kaffeautomaten.

Wenn MFB oder Jomox demos machen können, dann kann es shear auch.

All das kann man nur schreiben, wenn man den Synthesizer außerhalb von einem Foto nicht mal im Ansatz kennt (und das könnte man, wenn man sich die durchaus hier und da vorhandenen Videos anschaut und anhört).
Es gibt nicht viel zu hören. Mir würde das für einen Kauf nicht reichen. Klangbeispiele sind für die Auftritte ziemlich rar.
Wenn du mit "verkopft" möglicherweise "durchdacht" meintest, hast du allerdings recht.
Hatte ich oben ja schon erklärt.
Du bist mit 2-3 Klicks (auf beschriftete Knöpfe) fast überall, wo du hinwillst - leichter und spielerischer geht's kaum.
Da gibts einige Synthesizer über die du das sagen kannst.
Und präzise wie ein Messgerät ist er tatsächlich, ja.
Die vielen Fenster (sofern ich sie bislang verstanden habe) sind in der Tat förderlich und sogar zwingend notwendig - und anders als bei einem ständig wechselnden Display weiß man immer gleich, wo man hinkucken muss. Allein das Bunte mit den farbwechselnden LEDs finde ich suboptimal (ich mag's einfach nicht so besonders leiden, aber das ist ja mein Problem - wie Farbfehlsichtige das beurteilen werden, kann ich nicht sagen).

Guter Vergleich, falsche Schlussfolgerung:
Ja, es gibt den Muse, aber er ist ein völlig anderer Synth für ein völlig anderes Publikum - so, wie es in einem vielfältigen Markt sein sollte.
Das ist ja nur meine Meinung.

Genau so sieht's aus, und beides sind doch absolute Vorteile!


Drin steckt der high-endigste Synthesizer, den ich jemals erlebt habe (so weit ich das beurteilen kann), mit einem unfassbar tiefen, runden Klang, der (allein durch das Gainstaging) von seidenweich-cremig bis brutal-in-your-face modelliert werden kann.
Ja, das verdient dann auch eine vernünftige Benutzerführung und 18-Euro-Potikappen.
In einigen Bereichen sicherlich. Das was man hören kann klingt auf jeden Fall super.

Ich habe erlebt, wie er einen relativ komplex aufgebauten Patch Parameter für Parameter in einen anderen Patch "abgeschrieben" hat (nicht kopiert!) und dann beide Patches als Split angelegt hat. Der Splitpunkt war nicht zu hören.
Versuch das mal beim OB-X (falls der überhaupt splitbar ist)...
Wann war das denn? Warum hat er das überhaupt gemacht? Um zu zeigen wie schnell man ihn programmieren kann? obx patches?
Soll man den splitpunkt nicht eigentlich hören. Das ist doch genau der Sinn von einem Split. Oder was meinst du mit: "Der splitpunkt war nicht zu hören"?
Überbelenden der beiden Patches beim Splitpunkt?
Und sehr informativ.


Äh...
Höm...
Räusper...
Ich.

Da wünsche ich dir viel spaß. Wir sagen ja nur was mir wir denken. Stelle ja nicht in Frage, dass der Synthesizer perfekt zu dir passt oder deine Begeisterung.

Nur halb off-topic:
Wer einen sehr gut (im Sinne von "hochwertig, edel") klingenden Synthesizer (freilich mit ganz anderem Charakter als der Relic, zumindest innerhalb des analogen Spektrums) mit vergleichbar einfacher, aber filigran kontrollierbarer Struktur sucht, aber deutlich weniger Geld ausgeben möchte, dem/der sein wie immer der e7 von GS Music ans Herz gelegt.
Übrigens auch von einer kleinen Zwei-Leute-Firma.
Kann man mitgehen. Ich war damals sehr begeistert, wie gut der klingt, eben weil die Firma so klein ist und die direkt etwas geschafft haben, woran viele große gescheitert sind.
Super weicher Sound.
Schöne Grüße
Bert
gruß zurück
 
  • #302
Wenn ich Jacob richtig verstanden habe, so sind die VCOs dem OB-X entnommen und können entsprechend, was der OB-X kann. Die X-Mod evtl. ausgenommen. Ich meine mich zu erinnern, dass er das 2017 bei der ersten Präsentation auf der NAMM als nutzlos bezeichnet hat. Man kann es auf der UI auch nicht sehen.

Das Video von 2022 zeigt die UI recht genau, einfach immer mal wieder stoppen.


Bert und ich haben den Sound vom OB-X8 mal im Vergleich zu Relic angehört und der OB-X8 klingt fast schon leblos. Das ist nun kein wissenschaftlicher Doppelblindtest gewesen und die Kisten waren auch ca. 7 Minuten Fussmarsch entfernt. Wenn man den Infos zum OB-X8 Glauben schenken mag, so sind die VCOs dort in der Legacy von SEM und OB-X aber eben keine 1:1 Kopie der VCOs im OB-X. Jacob hat auch auf meine Frage hin den Unterschied zwischen dem OB-X Design und einem modernen Design mit OpAmps erklärt. Durch thermisches Rauschen gibt es einen zufälligen Jitter im Reset-Timing des SAW-Cores. Bei den Transistoren im OB-X Design fällt das stärker aus als in den modernen Sequential-Synths. Nerd-Talk und Floh-Husten, aber man hört es und Bert ist nun auch nicht so leicht zu beeindrucken, aber er war es massiv.


LOL. Nichts zu hören. Wieso? Wenn hier nicht ein paar Kollegen berichtet hätten wie gut er klingt, würde ich immer noch an eine Attrappe glauben. Es kommt schon sehr schräg rüber - ungefähr genauso wie das UI. Sorry.

Korrektur: ich dachte es wäre ein aktuelles Video. Sorry fürs Missvständnis.
 
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M.i.a.u.: C0r€
  • #303
Naja, das alte Video ist 3 Jahre her und da war alles schnell mal für die Messe hergerichtet und kurz vorher erst die Frontplatte hergestellt (Ende vom Video). Dieses Jahr wieder so eine Aktion, 3 Jahre später?
Der Arbeitsmodus “kurz vor knapp” kombiniert mit Perfektionismus ist nicht unbedingt die beste Mischung.

Ich bin jetzt nicht so der Oberheim Fan, dass ich das jetzt unbedingt brauche weil es soundso klingen mag. Mir würde es mehr um die Synth-Engine mit Matrix gehen (Audio Rate Modulation in der Matrix, linear TZFM und expo FM, crossmod, PhaseMod, Waveshaper) und deren Flexibilität und die andersartige Bedienung bei gutem Sound. Oberheim mit etwas Hüllkurve und LFO mehr mit etwas besserem Interface wäre für mich nicht viel Mehrwert. Es gibt ja auch keinen extra Digital Oszillator pro Voice für andere Waveforms, Digitalmodelle, Wavetables usw., was heute in der Mittelklasse Standard ist.
Besonders scheint vor allem das besondere Interface zu sein, viele technische Details und der sehr gute Sound und 8 Oberheim-artige Stimmen in wohldosiert-Analog. Der rohe Sound in 8-Stimming könnte da schon das Alleinstellungsmerkmal sein.
Vielleicht passt hier ja: was lange währt wird gut, oder so ähnlich.
 
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M.i.a.u.: Rasenmähermann, Lauflicht und micromoog
  • #304
Ein bin riesiger Obie Fan. Daher lese ich hier mit und bin kritisch: Er ist auf der wichtigsten Synth Messe, erzählt viel, und will nicht mal Sonicsstate irgendwas vorspielen. Was soll das? Natürlich hätte ich gerne einen OB-X. 14k? Warum nicht.

Korrektur: siehe oben.
 
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  • #305
Ein bin riesiger Obie Fan. Daher lese ich hier mit und bin kritisch: Er ist auf der wichtigsten Synth Messe, erzählt viel, und will nicht mal Sonicsstate irgendwas vorspielen. Was soll das? Natürlich hätte ich gerne einen OB-X. 14k? Warum nicht.
Naja, das war vor 3 Jahren wo der Sound wohl noch nicht fertig war. War vielleicht besser so, erst alles fertig zu machen, denn mit Orgelsound (oder was auch immer damals da rausgekommen wäre) hätte er das Projekt damals wohlmöglich verbrannt.
 
  • hilfreich
M.i.a.u.: Lauflicht
  • #306
OK, ich war zu blöd zu erkennen, dass das ein altes Video ist. Habe meine letzten 2 Posts korrigiert!
 
  • #307

System overview:​

  • 8 fully independent voice cores.
  • Discrete analog signal path.
  • Tightly coupled digital mod system.
  • Revolutionary frontpanel interface with 8 hyperfine encoders,
    a high-resolution lightfader mainbar, and 8 lightfader minibars.
  • 4-way multitimbral with 4-zone voice allocator and multilayer patchmemory
    (512 programs with 4 patches each).

wenn das mit der Halbwertszeit so weiter geht, ist er bei der nächsten Vorführung nur noch monotimbral.

BTW: Wer hat denn ein paar hochauflösende Fotos von der Kiste, ggf. auch mal die Rückseite?
 
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  • #308
wenn das mit der Halbwertszeit so weiter geht, ist er bei der nächsten Vorführung nur noch monotimbral.
Superbooth 2026: Shear Electronics Relic, the fascinating bi-timbral OB-X clone, is now in production, and shipping starts very soon.

Auf der Oberfläche gibt es so Marker ABCD. Kann für vier Parts stehen oder für vier LFOs? Ich habe vor Ort nicht gefragt. Da versagt dann das Marketing. Ist eine Engineering getriebene Bude.
 
  • #310
BTW: Wer hat denn ein paar hochauflösende Fotos von der Kiste, ggf. auch mal die Rückseite?
Im Video von der NAMM 2024 sieht man einiges und es gibt auch Sounds, Filtertypen und Gainstaging zu hören. Bei 5:10 sieht man die Rückseite. Aber eben Stand 2024.

 
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M.i.a.u.: robworld
  • #311
Superbooth 2026: Shear Electronics Relic, the fascinating bi-timbral OB-X clone, is now in production, and shipping starts very soon.

Auf der Oberfläche gibt es so Marker ABCD. Kann für vier Parts stehen oder für vier LFOs? Ich habe vor Ort nicht gefragt. Da versagt dann das Marketing. Ist eine Engineering getriebene Bude.

Das mit A B C D interpretiere ich eigentlich auch als 4 Parts.
Im verlinkten anatomischen Fred steht weiter unten (Stand 2024) :

Moreover, it’s now 4x multitimbral with a 4-zone voice allocator and multilayer patch memory (512 programs with 4 patches each). So no longer bi-trimbral. The Relic has a very unique and unusual user interface


Bei dieser Transparenz bitte nicht wundern, wenn mein „Jehova“ noch verhalten ist.

Und bitte bestätigt mir jetzt bitte nicht, das die Seitenteile immernoch wie 2024 mit Schrauben UND Muttern befestigt sind. Man also zum Öffnen noch gleichzeitig einen Gabelschlüssel bemühen muss?
Jedes VK 150€ B-Gerät schafft das mit Innengewinden/ Gewindedüsen im Blech.

IMG_2600.webp
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #312
Im Video von der NAMM 2024 sieht man einiges und es gibt auch Sounds, Filtertypen und Gainstaging zu hören. Bei 5:10 sieht man die Rückseite. Aber eben Stand 2024.



Das habe ich mir kürzlich schon (wiederholt) reingezogen. Jump Brass, Orgel und ein BPF-Sound mit Variationen.

Der Synth hat auf jeden Fall Pfund, organisch und 100% im Fettanteil.

Jetzt muss er halt noch seine kaufmännischen und marketingtechnischen Hausaufgaben machen.
 
  • #313
Und bitte bestätigt mir jetzt bitte nicht, das die Seitenteile immernoch wie 2024 mit Schrauben UND Muttern befestigt sind. Man also zum Öffnen noch gleichzeitig einen Gabelschlüssel bemühen muss?
Solche profanen Dinge wurden in Berlin selbstredend nicht erörtert. Das war hinter lila und grün gebeizten Holzseitenteilen verborgen.

Wir sollten hier mal Fragen sammeln und diese dann per Mail einfach stellen.
 
  • #315
Es geht doch bei der Superbooth nicht um das Abarbeiten eines kommerziellen Fragenkatalogs im Sinne eines RFQ/RFP. Und ich sehe es auch so, dass der von der Truppe erhobene Anspruch auf allen Ebenen erfüllt sein sollte.

Ich sammle und werde fragen.
 
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M.i.a.u.: GASmann und micromoog
  • #316
Naja, beim 14€ Discounter Grill nimmt man sowas in Kauf. Bei einem 14.000€/$ Synth ein No-Go…Selbst bei einem 500€ Synth.
Perfektion? Ja, nee, is‘klar!
Ein bisschen steckst du auch fest oder willst einfach nur rumnörgeln. Könnte das sein?
Oder warum sollte ein möglicherweise leicht obskures Verschlusssystem ein Kaufhinderungsgrund sein?
Als ob man ihn aller paar Wochen auf und zu macht.

Aber vielleicht stellt sich ja raus das es jetzt ganz einfach geht… dann kannst ja zuschlagen 😉
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: moogli
  • #317
Ein bisschen steckst du auch fest oder willst einfach nur rumnörgeln. Könnte das sein?

Nein.
Ich stelle nur Fragen und Hinterfrage angesichts des Preises.

***Edit (diplomatische Version):***
@Feinstrom ist nach persönlichem Antesten begeistert, für mein Empfinden aber -mit Verlaub- etwas durch die „rosarote Brille“.
Ich meine Dinge zu sehen, die absolut nicht zum perfektionistischen Anspruch passen.

Aus der Ferne habe ich bisher nur 3 Standardsounds gehört die schon zwei Jahre auf dem Buckel haben.

Was ist seit 2022 über 2024 bis heute alles in der Kiste passiert, dass die Zeit immer zu knapp ist und mehr Sounds nicht möglich waren?
Oder könnte es sein, dass er innerhalb von 4 Jahren zum dritten Mal den gleichen Fortschritt zeigt?
Oder verrennt er sich in Details die niemand braucht?

Wo sind die „besser als der Xpander“ Modulationssounds?

Ist er jetzt 2 oder 4 Fach timbral?

Kritische Fragen werden oft als Nörgeln empfunden, wenn man von einer Sache selbst überzeugt ist, war schon immer und überall so.

Und Schrauben/Muttern Verbindungen an Blechgehäusen im anspruchsvollen Segment gehen für meinen Anspruch gar nicht.
 
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  • #318
Können wir bitte aufhören mit persönlichen Animositäten und Angriffen?
Weder ist micromoog ein Nörgler, noch bin ich ein kritikloser Fanboy.
Ich habe den Relic erlebt und finde ihn halt gut, du hast ihn nicht erlebt und stellst halt Fragen, alles gut.

Ich kann ja mal aufzählen, was mir persönlich wichtig ist und was nicht:
Wichtig: der Sound. Und den finde ich nach eigenem Anhören zum Niederknien fantastisch.
Wichtig: die Verarbeitung (man will ja länger was davon haben). Und nach allem, was ich beurteilen kann bzw. was mir Umstehende mit mehr Ahnung gesagt haben, muss man sich da wohl auch keine Sorgen machen.
Wichtig: Bedienung. Habe ich lange erklärt bekommen, und mich überzeugt's.
Wichtig: visueller Eindruck (das Auge hört mit). Die bunten LEDs mag ich nicht so (vermutlich, weil ich die weißen und die rosafarbenen Lichter wegen meiner Brille nicht auseinanderhalten kann), das Futuristische mag ich, und meine Seitenteile (und der Mastervolume-Regler) werden einfach schwarz.
Wichtig: vernünftige Anleitung und Dokumentation. Da hakt's noch, und ich habe ihm ggf. Unterstützung angeboten.
Unwichtig: Schrauben an der Rückseite und derartige Details.
Unwichtig: Multimode.
Unwichtig: stark modulierte Xpander-Sounds (hey, ich bin ein mit Rockmusik sekundärsozialisiertes Kind der 80er!). Die Modulationsmöglichkeiten werde ich sehr sparsam und mit Schwerpunkt auf filigrane Ausdrucksmöglichkeiten nutzen.
Unwichtig: Internet-Auftritt der Firma (Hauptsache, die direkte Kommunikation läuft rund).
Mittelwichtig: der kommerzielle Erolg der Firma (kann mir im Prinzip wurscht sein - ich bevorzuge für eventuelle künftige Problemfälle allerdings deutlich eine funktionierende Firma und keinen Insolvenzfall). Ich hoffe, die kriegen das hin.

Was übrigens (glaub ich) noch gar nicht erwähnt wurde: Jacob plant, eventuelle Reparaturen durch Vertrags-Techniker in den jeweiligen Ländern (in unserem Fall zumindest EU-intern) zu regeln. Die Stimmenplatinen sind wohl auch nutzerseitig austauschbar und können im Bedarfsfall schnell zugeschickt werden.

Schöne Grüße
Bert
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: niere, verstaerker, Lauflicht und 2 andere
  • #319
@Feinstrom

:prost:

Von meiner Seite nicht böse gemeint nur überspitzt dargestellt 😁.

Bis weitere und vor allem mal definitive Fakten vorliegen und bevorzugt ein paar „abgefahrene“ Sounds zu hören sind, halte ich mich hier erstmal zurück.

Im musikalischen Kontext war auch beim Xpander nicht alles sinnvoll, als Zeitvertreibschrauber aber Begeistering wenn da sensationelle Sounds rauskamen bei denen mach 3 Minuten immer noch was Neues aufgrund der Kreuz- und Quermodulation passiert.

Wenn die 14.000 Steinchen nicht erst mal nur eine Abschrecksumme zum Zeitgewinn waren, werde ich rational eh nicht in den erlauchten Kreis der User aufgenommen.

Aber vielleicht kommt er ja noch um die Ecke und kann die Kiste für 6-8k € anbieten. Dann müssen die Muttern aber weg sein 😁
 
  • HaHa
M.i.a.u.: harry-tuttle
  • #320
Lustig, wie hier versucht wird seine eigenen Ansichtein und Maßstäbe als allgemeingültig zu verkaufen.....
 
  • #321
Schon schräg, dass bisher noch kein Video auf YouTube zu finden ist, das sich dem Relic 2026 widmet.

Am Ende dieses Videos gibt es ein paar Minuten incl. Sounds:


Der Vergleich zum Xpander drängt sich aus meiner Sicht eigentlich nur wegen der Encoder und Page basierten Bedienung auf. Das Filter ist ähnlich flexibel, aber anders zugänglich. Im Bereich Modulation gibt es einen Unterschied, ich habe aber versäumt, mir das Konzept beim Relic zeigen zu lassen. Bekannt ist, dass es vier Envelopes gibt, die nach dem CEM3310 modelliert sind (weiter verbessert, wie Jacob berichtete) und vier LFOs.

Im Bereich Kalibrierung liefert der Synth ab, das geht für alle Voicecards parallel und sehr schnell. Auch das Filtertracking wird kalibriert und Jacob führte einen Filter FM Sound vor, der sauber trackte. Man kann alles mit einem random pro Stimme konsistenten Detune/Fehler versehen und regeln. Das geht pro Sektion einzeln, auf dem Panel ist eine Zeile dafür reserviert.

Der Synth stellt in meinen Augen jedoch Klang vor Features. Mit Erfolg, wie ich finde.
 
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  • hilfreich
M.i.a.u.: robworld, SpaceAgeKid, Lauflicht und eine weitere Person
  • #322
Kritische Fragen werden oft als Nörgeln empfunden, wenn man von einer Sache selbst überzeugt ist, war schon immer und überall so.

Und Schrauben/Muttern Verbindungen an Blechgehäusen im anspruchsvollen Segment gehen für meinen Anspruch gar nicht.
Okay ich find kritisches Hinterfragen absolut gerechtfertigt - ganz besonders bei einem so teuren Synth.
Aber ich verstehe dann wohl nicht die Problematik an Schraub-Muttern-verbindungen.
Ich stelle es mir besser auseinander zu schrauben vor als wenn die Schrauben irgendwie ins Gehäuse gezwängt worden.

Naja ist auch zweitrangig für mich. Werd mir das Teil so oder so nicht kaufen.

Fände aber irgendwann eine umfangreiche Vorstellung durch einen erfahrenen YouTuber spannend.
 
  • #323
die Problematik an Schraub-Muttern-verbindungen
Man braucht mindest zwei Hände gegenüber einer Lösung mit Innengewinden im Blech.

Hat sich beim Relic anscheinend inzwischen eh erledigt, da der Kiste wieder Holzseitenteile spendiert wurden (war schon mal 2022 zu sehen).
 
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M.i.a.u.: verstaerker
  • #324
Als Forum sind wir zum reden hier und einige müssen eben
@Feinstrom

:prost:

Von meiner Seite nicht böse gemeint nur überspitzt dargestellt 😁.

Bis weitere und vor allem mal definitive Fakten vorliegen und bevorzugt ein paar „abgefahrene“ Sounds zu hören sind, halte ich mich hier erstmal zurück.

Im musikalischen Kontext war auch beim Xpander nicht alles sinnvoll, als Zeitvertreibschrauber aber Begeistering wenn da sensationelle Sounds rauskamen bei denen mach 3 Minuten immer noch was Neues aufgrund der Kreuz- und Quermodulation passiert.

Wenn die 14.000 Steinchen nicht erst mal nur eine Abschrecksumme zum Zeitgewinn waren, werde ich rational eh nicht in den erlauchten Kreis der User aufgenommen.

Aber vielleicht kommt er ja noch um die Ecke und kann die Kiste für 6-8k € anbieten. Dann müssen die Muttern aber weg sein 😁
Mir hat er bei der Frage nach Hüllkurven und LFO Tempo eine Menge erzählt. Es gibt andere Schwerpunkte.
Das wird man bald merken.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #325
Hier mal eine andere Sichtweise zum Thema "Verschraubung". Ein in der Gehäuse geschnittenes (oder aufgesetztes) Gewinde hat vor allem 3 Vorteile: das Gehäuse ist einfacher zu konstruieren, das Bohren und Schneiden ist billig, es spart Zeit bei der Montage. Du hast drei mal ein Billig.

Die beim Relic gewählte Lösung ist teurer, das Loch als solches ist zwar noch billiger, aber das Gehäuse muss dafür entsprechend gestaltet sein und die Montage wird aufwendiger. Warum macht man das also?

Mal drüber nachgedacht, was passiert wenn euer schönes, in windeseile in das 0,7er Blech geschittenes Gewinde kaputt geht? Schneidet ihr ein grösseres nach? Klebt ihr dann mit Sekundenkleber innen eine Mutter an? Kabelbinder?

Das Loch im Relic geht nicht kaputt und eine Mutter wird es aller vorraussicht auch in vielen vielen Jahren noch als Standardteil geben und man braucht keinen besonderen Sachverstand und teures Werkzeug um irgendetwas nachzuarbeiten. Offensichtlich ist diese Wahl der Verbindung also mehr in Richtung Ewigkeit als in Richtung Preis gedacht und reflektiert das "Make everything right"-Mindset im Engineering. Und ich finde das gut.

Nebenbei, wenn man das weiterdenkt: wie würde eine von Behringer* gebaute Pyramide nach 4600 Jahren aussehen? So für den Touristen? "Herzlich wilkommen in Ägypten, dieser krpmelige Haufen Schotter war mal eine Pyramide!". Gut dass Herr Cheops da nicht auf jeden Cent geachtet hat.
 
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M.i.a.u.: Mc
  • #326
Das ist soooo Nerd - da baut einer einen krassen Synth und gibt sich echt alle Mühe und ist quasi das Lebenswerk und - Schrauben? Ich bin wohl zu naiv oder alt oder zu jung oder so für sowas, war mir noch nie wichtig, aaaber dennoch dürft ihr dazu natürlich posten.

Früher ging es um Sound, Bedienung, Möglichkeiten - das ist eher so mein Gebiet.
Aber LED Farben und Schrauben und so - nee, ebenso wie die Größe von Netzteilen oder sowas, wenn es funktioniert…
 
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  • Zustimmung
M.i.a.u.: moogli und verstaerker
  • #327
Naja, wenns am Sound und der Bedienung nichts konstruktiv zu kritteln gibt dann halt am Gehäusedesign. Haben wir schon drüber gesprochen, ob die Schrauben fair gehandelt und das Erz für das Gehäuse Kinderarbeitsfrei und Klimaneutral verhüttet wurden? Und kein Kurierdienstfahrer in der gesamten Supply Chain auch nur ansatzweise diskriminiert?

Mit ein bisschen Mühe findet immer was um es schlecht zu machen.

Ich freu mich jedenfalls wie sehr sich beispielsweise @Feinstrom freut dass es so ein wunderbares Teil überhaupt gibt.
 
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  • Gute Idee
M.i.a.u.: Damton, Synthesilent und Moogulator
  • #328
Ich auch, #Team Feinstrom! Wieso werde ich denn so übergangen, bin ich denn gaaarnichts mehr wert? Alles ist sinnlos, ich bin zu nichts mehr "nütze" und so…
 
  • #329
Ich auch, #Team Feinstrom! Wieso werde ich denn so übergangen, bin ich denn gaaarnichts mehr wert? Alles ist sinnlos, ich bin zu nichts mehr "nütze" und so…
Das liegt daran daß deine Gerätschaften nicht mal Schrauben haben sondern dass Plastik einfach zusammengeclipst ist ;-)

Edit: Ich hab gut reden....ich glaub das Teil was ich grad unter den Fingern haben hat gar keine Schrauben.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #330
Haha, ich hoffe eher - dass es Käsekuchen gibt.
Aber - ich finde zB das Resonanzverhalten und die Stabilität des Tunings mit FM (beide Typen) über das volle Keyboard stabil ist, damit kann man melodisch mit FM arbeiten. Sowas macht mich schon an, Xpander und Matrix 12 können das, die werden von Holz und Metall zusammen gehalten. Sowas hab ich hier, wegen meines fortgeschrittenen Alters, ebenso EMS und den finde ich auch wegen seines krassen morbiden Sounds gut, weniger weil da hinten tatsächlich Schrauben sind und die mussten auch mal gerichtet werden, was auch gelungen ist.

Der Relic ist optisch für mich ziemlich cool. Diese vielen Displays bzw Spezialanzeigen - das ist schon ziemlich feini.
 
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