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Shear Relic 8stimmiger analoger Synthesizer

  • #271
Gibt wohl gleich wieder Shitstorm weil folgende Meinung hier kontraproduktiv zum Projekt steht..aber egal..

Als ehemaliger Xpander und OB-Xa User gefällt mir der direkte Zugriff eines OB-X(..) um Welten besser.
 
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M.i.a.u.: MartYATARI, HansLanda und Hamudi2000
  • #272
Gibt wohl gleich wieder Shitstorm weil folgende Meinung hier kontraproduktiv zum Projekt steht..aber egal..

Als ehemaliger Xpander und OB-Xa User gefällt mir der direkte Zugriff eines OB-X(..) um Welten besser.
Absolut valider Punkt
 
  • #273
Gibt wohl gleich wieder Shitstorm weil folgende Meinung hier kontraproduktiv zum Projekt steht..aber egal..

Als ehemaliger Xpander und OB-Xa User gefällt mir der direkte Zugriff eines OB-X(..) um Welten besser.
Deine Meinung "steht nicht kontraproduktiv zum Projekt", sie hat mit dem Projekt einfach nichts zu tun - weil der Zugriff beim Relic komplett anders als bei den beiden von dir erwähnten Synthesizern ist (was ich nach zweieinhalb Stunden Demo mit Jacob ein wenig beurteilen kann).
Daher absolut kein valider Punkt.

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: fcd72 und GASmann
  • #274
Deine Meinung "steht nicht kontraproduktiv zum Projekt", sie hat mit dem Projekt einfach nichts zu tun - weil der Zugriff beim Relic komplett anders als bei den beiden von dir erwähnten Synthesizern ist (was ich nach zweieinhalb Stunden Demo mit Jacob ein wenig beurteilen kann).
Daher absolut kein valider Punkt.

Schöne Grüße
Bert
In keiner Weise wollte ich den Synth schlecht reden, im Gegenteil .. ich finde es toll, dass es ihn gibt. Einzig den Punkt des Vorredners wollte ich doch klar zustimmen.

Ich hatte mich hauptsächlich auf den letzten Satz bezogen - sprich Hands-on-Control für alle Parameter .. das ist ja bei diesem hier doch deutlich anders.

Und ich schätze es an einem OB-X und einem OB-X8, dass die da einfach bratzig -Raum- in Anspruch genommen haben und die Kontrollelemente alle direkt bedien- und zugreifbar sind.
 
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M.i.a.u.: micromoog
  • #275
also ich sehe hier eine HUI Mischung mit Anleihen aus zB DX7/Yamaha A3000/ Microwave und Montage.

Die auf den ersten Blick „aufgezwunge“ Komplexität mag ja den Modulationsmöglichkeiten geschuldet sein.
Evtl. habe ich das Projekt auch komplett falsch verstanden, unter der „Tonerzeugungshaube“ ist doch ein OB-X Clone?
Falls ja, warum muss man dann bewährte Bedienung verkomplizieren?

Beim ersten Ansatz 2017 war die Bedienung und der Direktzugriff imho intuitiver.

Aber im Augenblick auch egal, das Ei ist noch nicht wirklich gelegt.

Die Jünger die beim SB Abendmahl zugegen waren verkünden zwar jetzt schon den Jacobsweg, ich warte dann mal lieber die druckreife Bibel ab.

Aber meine abgebrochenen Zahnmedizin und Jura Versuche werden mich eh nicht zum Kundenkreis zählen lassen (ok, geschwindelt, habe mich dort nie probiert 😁).
 
Zuletzt bearbeitet:
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M.i.a.u.: MartYATARI
  • #276
Gibt wohl gleich wieder Shitstorm weil folgende Meinung hier kontraproduktiv zum Projekt steht..aber egal..

Als ehemaliger Xpander und OB-Xa User gefällt mir der direkte Zugriff eines OB-X(..) um Welten besser.
Die Encoder muss man nur berühren, man sieht die Werte über den großen und einige kleinen Balken, und es gibt für alles eigene Anzeigen.
Das kann also "täuschen", das ist kein Xpander - es ist ein anderes Konzept, will es nur mal gesagt haben.

Video ist auch da, aber muss noch einiges schneiden.
Ja, er kostet wirklich viel. Warum? Wenn ihr den Entwickler kennen lernt und wie er denkt - dann wird das klar - ein Perfektionist, es ist denkbar, dass es auch mal kleinere oder ungenauere oder weniger krass kalibrierte Versionen geben k ö n n t e. Aber wer keine Kompromisse will. Hier isser! Dein Synth.
 
  • #277
Kontraproduktiv, dass es kaum demos gibt.
Ich finde der ganze Synthesizer ist viel zu verkopft. Ich glaube, er beschäftigt sich schon so lange mit dem Synthesizer, dass er sein Werk nicht merh objektiv betrachten kann.
Mir fehlt da etwas die Leichtigkeit und das verspielte. Wirkt er wie ein farbenfrohes technisches Messgerät. Ein riesiger Klotz.
Ob die vollgeschriebenen Skalen und mehreren Fenster wirklich so förderlich sind, würde ich bezweifeln.
Außerdem ist mir der Synthesizer zu simpel und altbacken für den Preis, von den Features her. Gibt heute sowas wie Moog* muse oder so.
Sehr einfach aufgebaut, auch wenn er gut klingt.
Das ganze drumherum ist so übertrieben im Verhältnis von dem was an Synthesizer drin steckt.

Aber würde ich gerne mal ausprobieren, wie es ist, wenn man so exakt schrauben kann. Und diese Lichtanzeige für sich ist wunderschön.
Bin mal gespannt ob den hier im Forum jemand kauft...
 
  • #278
Grundsätzlich ist es ja lobenswert, wenn sich ein Kleinstunternehmer an ein Projekt dieser Größenordnung wagt. Aber es gibt doch den Oberheim OB-X8 bereits – und das für deutlich unter 14.000 Euro. Kann mir jemand erklären, was am Relic nun so viel besser sein soll, dass dieser Preis gerechtfertigt wäre?
Gegenfrage: Was ist am OB-X8 nun so viel besser, dass er um ein Mehrfaches teurer als der UB-Xa ist?
Antwort: Er klingt besser, er ist hochwertiger verarbeitet, er hat deutlich mehr Funktionen, und die Stückzahlen sind kleiner.

Einzig den Punkt des Vorredners wollte ich doch klar zustimmen.
Weiß ich doch - nur der hat eben mit dem Shear absolut nichts zu tun.

Ich hatte mich hauptsächlich auf den letzten Satz bezogen - sprich Hands-on-Control für alle Parameter .. das ist ja bei diesem hier doch deutlich anders.
Ja, ist es.
Hier werden erheblich mehr musikalisch nutzbare Parameter bereitgestellt, und diese können extrem präzise eingestellt und abgelesen werden, und das (mit ein bisschen Übung) fast genauso schnell wie bei "ein Knopf pro Funktion".

Und ich schätze es an einem OB-X und einem OB-X8, dass die da einfach bratzig -Raum- in Anspruch genommen haben und die Kontrollelemente alle direkt bedien- und zugreifbar sind.
Bei den beiden gibt es ja auch kaum Kontrollmöglichkeiten, und beim OB-X8 ist quasi alles oberhalb von SH-101-Niveau (OK, ich übertreibe leicht, aber Übertreibung veranschaulicht) im Menü versteckt, mit einem Display unterhalb von Armbanduhrgröße.

Evtl. habe ich das Projekt auch komplett falsch verstanden, unter der „Tonerzeugungshaube“ ist doch ein OB-X Clone?
Wie oben schon beschrieben im Prinzip ein OB-X-Klon mit den Möglichkeiten eines Xpanders (nur anders) und darüber hinaus.

Falls ja, warum muss man dann bewährte Bedienung verkomplizieren?
Die Bedienung ist nicht verkompliziert, das ist ja das Geniale daran.

Aber im Augenblick auch egal, das Ei ist noch nicht wirklich gelegt.
In wiefern "nicht gelegt"?
Was soll außer "Produktion läuft" noch kommen?
Ein paar Firmware-Updates wie bei jedem Synth, ja.

Die Jünger die beim SB Abendmahl zugegen waren verkünden zwar jetzt schon den Jacobsweg, ich warte dann mal lieber die druckreife Bibel ab.
Die druckreife Bibel lag vor, und es liegt nicht an Jacob, dass du sie nicht wahrgenommen hast.

Die Encoder muss man nur berühren, man sieht die Werte über den großen und einige kleinen Balken, und es gibt für alles eigene Anzeigen.
Das kann also "täuschen", das ist kein Xpander - es ist ein anderes Konzept, will es nur mal gesagt haben.
Richtig.

Video ist auch da, aber muss noch einiges schneiden.
Danke, ich bin gespannt auf deine Erkenntnisse.

Ja, er kostet wirklich viel. Warum? Wenn ihr den Entwickler kennen lernt und wie er denkt - dann wird das klar - ein Perfektionist, es ist denkbar, dass es auch mal kleinere oder ungenauere oder weniger krass kalibrierte Versionen geben k ö n n t e. Aber wer keine Kompromisse will. Hier isser! Dein Synth.
Ganz genau.

Kontraproduktiv, dass es kaum demos gibt.
Wo sollen die auch herkommen, außerhalb von NAMM- und Superbooth-Coverage?
Er kann es sich kaum leisten, eben mal ein Dutzend 14.000-Dollar-Synthis in der Welt herumzuschicken und die einschlägigen Youtuber für ihre Dienste zu bezahlen.

Ich finde der ganze Synthesizer ist viel zu verkopft. Ich glaube, er beschäftigt sich schon so lange mit dem Synthesizer, dass er sein Werk nicht merh objektiv betrachten kann.
Mir fehlt da etwas die Leichtigkeit und das verspielte. Wirkt er wie ein farbenfrohes technisches Messgerät. Ein riesiger Klotz.
Ob die vollgeschriebenen Skalen und mehreren Fenster wirklich so förderlich sind, würde ich bezweifeln.
All das kann man nur schreiben, wenn man den Synthesizer außerhalb von einem Foto nicht mal im Ansatz kennt (und das könnte man, wenn man sich die durchaus hier und da vorhandenen Videos anschaut und anhört).
Wenn du mit "verkopft" möglicherweise "durchdacht" meintest, hast du allerdings recht.
Du bist mit 2-3 Klicks (auf beschriftete Knöpfe) fast überall, wo du hinwillst - leichter und spielerischer geht's kaum.
Und präzise wie ein Messgerät ist er tatsächlich, ja.
Die vielen Fenster (sofern ich sie bislang verstanden habe) sind in der Tat förderlich und sogar zwingend notwendig - und anders als bei einem ständig wechselnden Display weiß man immer gleich, wo man hinkucken muss. Allein das Bunte mit den farbwechselnden LEDs finde ich suboptimal (ich mag's einfach nicht so besonders leiden, aber das ist ja mein Problem - wie Farbfehlsichtige das beurteilen werden, kann ich nicht sagen).

Außerdem ist mir der Synthesizer zu simpel und altbacken für den Preis, von den Features her. Gibt heute sowas wie moog muse oder so.
Guter Vergleich, falsche Schlussfolgerung:
Ja, es gibt den Muse, aber er ist ein völlig anderer Synth für ein völlig anderes Publikum - so, wie es in einem vielfältigen Markt sein sollte.

Sehr einfach aufgebaut, auch wenn er gut klingt.
Genau so sieht's aus, und beides sind doch absolute Vorteile!

Das ganze drumherum ist so übertrieben im Verhältnis von dem was an Synthesizer drin steckt.
Drin steckt der high-endigste Synthesizer, den ich jemals erlebt habe (so weit ich das beurteilen kann), mit einem unfassbar tiefen, runden Klang, der (allein durch das Gainstaging) von seidenweich-cremig bis brutal-in-your-face modelliert werden kann.
Ja, das verdient dann auch eine vernünftige Benutzerführung und 18-Euro-Potikappen.

Aber würde ich gerne mal ausprobieren, wie es ist, wenn man so exakt schrauben kann.
Ich habe erlebt, wie er einen relativ komplex aufgebauten Patch Parameter für Parameter in einen anderen Patch "abgeschrieben" hat (nicht kopiert!) und dann beide Patches als Split angelegt hat. Der Splitpunkt war nicht zu hören.
Versuch das mal beim OB-X (falls der überhaupt splitbar ist)...

Und diese Lichtanzeige für sich ist wunderschön.
Und sehr informativ.

Bin mal gespannt ob den hier im Forum jemand kauft...
Äh...
Höm...
Räusper...
Ich.

Nur halb off-topic:
Wer einen sehr gut (im Sinne von "hochwertig, edel") klingenden Synthesizer (freilich mit ganz anderem Charakter als der Relic, zumindest innerhalb des analogen Spektrums) mit vergleichbar einfacher, aber filigran kontrollierbarer Struktur sucht, aber deutlich weniger Geld ausgeben möchte, dem/der sein wie immer der e7 von GS Music ans Herz gelegt.
Übrigens auch von einer kleinen Zwei-Leute-Firma.

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: robworld, verstaerker, Damton und 4 andere
  • #279
Die druckreife Bibel lag vor, und es liegt nicht an Jacob, dass du sie nicht wahrgenommen hast.

Druckreif mit nur einem Kapitel (Sound) an Board?

Naja, ich sehe auch vom Hersteller keinen aktuellen Internetsuftritt mit Specs, Demos, Infos allgemein, Bedienungsanleitung…

„Hättest ja nach Berlin kommen können“ zählt nicht.
Ver verkaufen will hat imho hier eine Bringschuld.

Die sogenannten Influencer haben sich (bisher) auch nicht wirklich an der Kiste ausgetobt.
Alles etwas viel Geheimniskrämerei.
 
  • #280
So kleine Boutique-Buden haben es wahrscheinlich wirklich schwer, die Maschinerie zu ihren Gunsten zu nutzen. Fred's Lab ist auch so ein Fall, vom Manatee sah man lange sehr wenig auf YouTube. Ich vermute mal, das Video von Espen Kraft (und seine Presets) für den Töörö haben maßgeblich zu dessen Absatz beigetragen, und der wird das sicher nicht für lau gemacht haben. Fred ist immerhin im Forum präsent, was ich Klasse finde.
U.D.O. George hatte den Vorteil der räumlichen Nähe zu Sonicstate Nick.
Mal sehen wie sich das beim Relic entwickelt.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #281
Wo sollen die auch herkommen, außerhalb von NAMM- und Superbooth-Coverage?
Er kann es sich kaum leisten, eben mal ein Dutzend 14.000-Dollar-Synthis in der Welt herumzuschicken und die einschlägigen Youtuber für ihre Dienste zu bezahlen.
Einfach mal selbst ein kleines Demo aufnehmen und irgendwo veröffentlichen...?
 
  • #282
Druckreif mit nur einem Kapitel (Sound) an Board?
Mehr Sounds waren bereits anno 2024 auf der NAMM am Start, siehe das Marinelli-Video.

Naja, ich sehe auch vom Hersteller keinen aktuellen Internetsuftritt mit Specs, Demos, Infos allgemein, Bedienungsanleitung…
Er hat halt fünf Jahre lang nonstop an dem Instrument gearbeitet.

„Hättest ja nach Berlin kommen können“ zählt nicht.
Doch, schon irgendwie.
Dafür reisen die Leute (sowohl Hersteller als auch Interessierte) schließlich zur Superbooth.

Ver verkaufen will hat imho hier eine Bringschuld.
"Bringschuld" ist ein juristischer Begriff, der hier völlig unangebracht ist - es sei denn, man würde erwarten, jedwede Information zu jeder Zeit mundgerecht serviert zu bekommen.
Allerdings hätte er tatsächlich etwas mehr Info bereitstellen können (am Stand sowie online). Dafür war das Instrument aber nach seinen Aussagen zu kurzfristig fertig geworden; er war froh, überhaupt mit zwei spielbereiten Exemplaren auflaufen zu können.

Die sogenannten Influencer haben sich (bisher) auch nicht wirklich an der Kiste ausgetobt.
Hatte ich oben schon erklärt, warum.

Alles etwas viel Geheimniskrämerei.
Ich habe ihm auch nahegelegt, offensiver nach außen zu gehen.
Eine Anleitung ist natürlich ohnehin ein Muss (dabei habe ich ihm Unterstützung angeboten), eine regelmäßig aktualisierte Website und ein Newsletter, der auch mal gefüttert wird, sind heutzutage auch unumgänglich.
Und auf der Superbooth keinen Flyer dabeizuhaben und kein Gesprächskonzert zu buchen (ging halt wegen der Kurzfristigkeit nicht), geht nach hinten los.
Andererseits hat diese "Geheimniskrämerei" dafür gesorgt, dass ich komplett überrumpelt war (hey, ich warte seit fast zehn Jahren auf das Teil!) und drei Tage lang an wenig anderes gedacht habe - und alle Mit-Superboothler damit gepestet habe...

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: moogist und micromoog
  • #283
So kleine Boutique-Buden haben es wahrscheinlich wirklich schwer, die Maschinerie zu ihren Gunsten zu nutzen. Fred's Lab ist auch so ein Fall, vom Manatee sah man lange sehr wenig auf YouTube. Ich vermute mal, das Video von Espen Kraft (und seine Presets) für den Töörö haben maßgeblich zu dessen Absatz beigetragen, und der wird das sicher nicht für lau gemacht haben. Fred ist immerhin im Forum präsent, was ich Klasse finde.
U.D.O. George hatte den Vorteil der räumlichen Nähe zu Sonicstate Nick.
Mal sehen wie sich das beim Relic entwickelt.
Wenn ich Jacob in Berlin richtig verstanden habe, ist er derzeit in Europa unterwegs, um den Relic verschiedenen Leuten vorzustellen.
Er hat mir sogar angeboten, zu mir zu kommen und den Relic in meiner Umgebung zu demonstrieren.

Schöne Grüße
Bert
 
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M.i.a.u.: robworld, moogist und niere
  • #284
Ach übrigens:
Könnte der Threadtitel eventuell geändert werden?
Der Synth heißt nicht mehr "Relic-6", sondern einfach "Relic", und er hat nunmehr nicht mehr sechs, sondern acht Stimmen (zwischenzeitlich hieß er deshalb auch mal "Relic-8", wenn ich mich nicht irre).
Danke!

Schöne Grüße
Bert
 
  • Gute Idee
M.i.a.u.: Moogulator
  • #285
also ich sehe hier eine HUI Mischung mit Anleihen aus zB DX7/Yamaha A3000/ Microwave und Montage.

Die auf den ersten Blick „aufgezwunge“ Komplexität mag ja den Modulationsmöglichkeiten geschuldet sein.
Evtl. habe ich das Projekt auch komplett falsch verstanden, unter der „Tonerzeugungshaube“ ist doch ein OB-X Clone?
Falls ja, warum muss man dann bewährte Bedienung verkomplizieren?

Beim ersten Ansatz 2017 war die Bedienung und der Direktzugriff imho intuitiver.

Aber im Augenblick auch egal, das Ei ist noch nicht wirklich gelegt.

Die Jünger die beim SB Abendmahl zugegen waren verkünden zwar jetzt schon den Jacobsweg, ich warte dann mal lieber die druckreife Bibel ab.

Aber meine abgebrochenen Zahnmedizin und Jura Versuche werden mich eh nicht zum Kundenkreis zählen lassen (ok, geschwindelt, habe mich dort nie probiert 😁).
Jura ist der Juno Clone bei den mpcs 😎
 
  • #286
Danke, ich bin gespannt auf deine Erkenntnisse.
Also kurz gesagt - Jay ist ein absoluter Detailmensch, ein Mathematist™. Er arbeitet hart, bis es passt. Das bedeutet - er mag es erst, wenn es kalibriert ist und DENNOCH analog, er ist im Gespräch so klar und erklärt immer wie er das gemacht hat, genau deshalb (und wegen des Sounds selbst) und auch der Autotune Routinen, dem Filter-Kalibrierer und der Nerderie bin ich schon ziemlich geflasht, außerdem sieht das auch echt gut aus.
 
  • #287
Also kurz gesagt - Jay ist ein absoluter Detailmensch, ein Mathematist™. Er arbeitet hart, bis es passt. Das bedeutet - er mag es erst, wenn es kalibriert ist und DENNOCH analog, er ist im Gespräch so klar und erklärt immer wie er das gemacht hat, genau deshalb (und wegen des Sounds selbst) und auch der Autotune Routinen, dem Filter-Kalibrierer und der Nerderie bin ich schon ziemlich geflasht, außerdem sieht das auch echt gut aus.
Wer ist Jay?
Hab ich was verpasst?
 
  • #289
Dann heißt der Mann von Beyoncé auch Jacob?

in meiner Teeniezeit war ich auch mal ein Disco-Jacob, also Dee Jay.
 
  • HaHa
M.i.a.u.: robworld
  • #290
Jakob Zett heißt dann ja mal Shawn Corey Carter - Sean, Shaun, das Schaf, es ist nicht einfach…
 
  • #291
Ist der Relic multitimbral? Würde ja Sinn machen eine Voice für Bass, eine für Lead und die verbleibenden 6 im Panorama verteilt als Flächenleger zu benutzen. So wie es aussieht kann man jede Stimme einzeln bearbeiten und anders einstellen / anzeigen lassen, dann müsste das ja eigentlich gehen?

Bei dem Preis ist Direktvertrieb wahrscheinlich sinnvoller als über Shops anzubieten, wegen Marge und Kundennähe (z.B. persönliche Produkt Vorführungen). Wie er das macht erscheint mir da schon sinnvoll. Gleich so groß einzusteigen, also mit etwas, was man in anderen Branchen als “Technologieträger” bezeichnet, finde ich riskant.
Solange man da als Kunde nicht voll in Vorleistung gehen muss und die wichtigen Funktionen alle fehlerfrei von Beginn an funktionieren ist das denke ich OK und dauert dann entsprechend bis zum ersten Release. Im schlimmsten Fall gibt es die Firma aus irgendwelchen Gründen irgendwann nicht mehr und es gibt keine Updates und Support mehr, was auch bei den älteren Synths der Fall ist und von einigen neuen Synths gar nicht erreicht wird (fehlerfreie Grundfunktionen und Liefern der vermarkteten Features).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #295
Ja immerhin. Da lobe ich Synths wie den MI Ambika/Xena: 6 Stimmen und 6-fach multitimbral in jeglicher Kombination und Einzelausgänge. Allerdings “nur” digitale Oszillatoren/Voices und analoge Filter, die nicht so flexibel sind, eine gute Modmatrix gibt es aber auch. Jede Stimme ist auf einer Platine und austauschbar. Daher komme ich auf den Vergleich hier.

Interessant wäre im Vergleich mit anderen Synth, welche Modulationsquellen und Ziele es gibt und wie hoch dann jeweils die Rate liegt. Also zum Beispiel beim Ambika moduliert ein Envelope über die Mod-Matrix mit ca. 1kHz Abtastrate, was auch für Drums gut hinkommt. Beim Kurzweil liegt die Update-rate bei VAST glaube ich bei 20ms (bitte korrigiert mich) für allgemeine Verbindungen (FUNs usw.), abgesehen von spezifischen vorgegebenen Modulationen wie der AMP Hüllkurve oder der FM Engine internen Envelopes und Funktionsblock Audio-input Daten (96kHz). Niedrige Abtastraten oder unmögliche Verbindungen stören dann, auch wenn es zum Teil workarounds gibt.

Von analogen Oszillatoren der Oberklasse würde ich zum Beispiel mit Folgendem rechnen, was bei Eurorack zum guten Ton gehört:

- Trough-Zero FM bzw. gegebenenfalls auch Phasenmodulation bei den analogen Oszillatoren und gegenseitig (cross-mod für Linear FM zum Beispiel)
- Waveshaper? Verschiedene Typen und nicht nur simple Verrundung?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #300
Von analogen Oszillatoren der Oberklasse würde ich zum Beispiel mit Folgendem rechnen, was bei Eurorack zum guten Ton gehört:
Wenn ich Jacob richtig verstanden habe, so sind die VCOs dem OB-X entnommen und können entsprechend, was der OB-X kann. Die X-Mod evtl. ausgenommen. Ich meine mich zu erinnern, dass er das 2017 bei der ersten Präsentation auf der NAMM als nutzlos bezeichnet hat. Man kann es auf der UI auch nicht sehen.

Das Video von 2022 zeigt die UI recht genau, einfach immer mal wieder stoppen.


Bert und ich haben den Sound vom OB-X8 mal im Vergleich zu Relic angehört und der OB-X8 klingt fast schon leblos. Das ist nun kein wissenschaftlicher Doppelblindtest gewesen und die Kisten waren auch ca. 7 Minuten Fussmarsch entfernt. Wenn man den Infos zum OB-X8 Glauben schenken mag, so sind die VCOs dort in der Legacy von SEM und OB-X aber eben keine 1:1 Kopie der VCOs im OB-X. Jacob hat auch auf meine Frage hin den Unterschied zwischen dem OB-X Design und einem modernen Design mit OpAmps erklärt. Durch thermisches Rauschen gibt es einen zufälligen Jitter im Reset-Timing des SAW-Cores. Bei den Transistoren im OB-X Design fällt das stärker aus als in den modernen Sequential-Synths. Nerd-Talk und Floh-Husten, aber man hört es und Bert ist nun auch nicht so leicht zu beeindrucken, aber er war es massiv.
 
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