So, war gerade bei Postens, das Teil geht zurück.
Eigentlich ist der SmplTrek ja ganz nett und es gibt bestimmt jemanden der damit prima klar kommt, ich irgendwie nicht.
Mir ist das alles zuviel des Guten und an einigen Stellen zu unübersichtlich, nicht nur wegen der Größe des Displays.
Auch das manchmal mehre Tasten das Gleiche bewirken, mag ja gut gemeint sein, mich hat das hier und da zum verzweifeln gebracht.
Auch die Speichertechnik (Samples werden einfach im Projekt gespeichert, während du andere Einstellungen oder Sequenzen durch speichern des Projekts sichern musst) hat mich immer wieder irritiert. Auch die Poties sind sicher bedienbar, mir auf Dauer aber doch zu popelig. Nachts um vier, nach sechs Stunden wollte ich das Teil nur noch an die Wand schmeißen. Selbst mein eigenwilliger Easel hat mich noch nie dazu gebracht.
Zu einigen Dingen bin ich auch scheinbar zu doof, so wollte ich eine mit INST (also Instrument) eingespielte Sequenz via MIDI ausgeben, hab ich nicht hinbekommen. Und so einiges mehr - egal.
Und dann sind da noch ein paar „Hardware“ Sachen die mich auch stören (gut wusste ich schon vorher) , kein USB-C , keine USB Stromversorgung, Batterien statt einen vernünftigen Accu und ja ja auch doof das es keinen internen Speicher hat.
Ich geh jetzt einen Schneemann bauen. Ist einfacher.
Ja mir geht es ähnlich. Gerade die beiden OK-Tasten (Hardware-Gummi rechts und "soft"-Button unter dem Display) machen mich wahnsinnig weil ich immer erst die falsche Taste drücke.
Das Display geht gerade noch so klar. ich hatte mal einen Squarp Hermod im Eurorack, den ich tatsächlich auch wegen des zu kleinen Displays verkauft habe. Der SmplTrek ist da besser.
Aber insgesamt bin ich auch noch nicht warm geworden mit dem SmplTrek. Das UI/UX ist irgendwie unrund wenn man die Benutzbarkeit an Teenage Engineering oder
Elektron messen will. Und leider ist das für mich der Maßstab. Auch der Polyend Tracker ist bei mir auf Grund der unstrukturierten Bedienung wieder verschwunden. Da gab es auch die verschiedensten Dialog-Optionen mit OK-Buttons an verschiedenen wechselnden Stellen.
Überrascht hat mich auch, dass ein geslicetes Sample dann auf alle Tracks verteilt wird. Das ergibt für mich jetzt mal wenig Sinn, weil dann ja alle Tracks belegt sind. Ich hatte eher erwartet, dass die Slices auf den Noten in einem Instrument landen, wie es der Octatrack z.b. macht.
Aber ich habe noch nicht aufgegeben. Ich kann mir schon vorstellen, dass der SmplTrek noch Potential hat nachdem man sich eingearbeitet hat.
Gerade zusammen mit einem Eurorack scheint er perfekt zu sein um Schnipsel zu Sampeln, zu arrangieren und am Ende dann noch was längeres dazu zu spielen.
Gerade die 3 langen Spuren neben dem Sequencerteil habe ich mir immer beim Octatrack gewünscht.
PS: Cool, dass du schon Schnee hast.