Splatterelectro

Dieses Thema im Forum "Sound / Tutorials" wurde erstellt von Caine, 28. Juni 2010.

  1. Caine

    Caine -

    soooooo, da ich nicht viel von gefunden habe hier mal ein thema dazu, passt ja zu meinen themen ;-).

    also den ganzen techno, new harsh ebm usw. habe ich halbwegs verstanden wie man den hinbekommt. aber nach hören von der gruppe Mentallo & the fixer, jihad usw. bin ich mal wieder draufgestoßen wie die diese sounds honbekommen, diesen bestimmten stil. wer ihn nicht kennt hier ein paar nette beispiele, alt und neu.







    besonders die kicks, snares, bässe, naja alles :P
     
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Da wird sich der Kollege ARNTE freunen aka Nordschlacht. Der ist hier im Forum.
    Für mich war der US Ableger zwar nur in Teilen wirklich anders aber ggf. spricht ARNTE mal zuerst.

    Eigentlich ist es nur die Wahl der Sounds, die hier anders ist. Vermutlich haben sie vorher auch andere Einflüsse gehabt. Achja: Da gab es noch Non Aggression Pact und eine Compilations namens Tubes & Wires.
    Die sind schon etwas anders, aber auch straight. Babyland wäre vielleicht noch zu nennen. Sie alle haben im Stil weniger diese sgnt "Weiberelektro" Sounds, aber entstammen rel. stark den 90ern und dem Gear, was in der Zeit genutzt wurde.

    ALLE Sounds zu "erklären" ist vielleicht etwas zu viel. Aber ich warte mal ab, was ARNTE sagt.
     
  3. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    nuja, was soll man da sagen: viel analoge bässe mit ordentlich reso. und ansonsten layern was das zeug hält. und nicht nur rhythmuszeug machen sondern auch mal melodie und vor allem harmonie. der bass muss aber das tragende element sein. achso: das tempo darf gerne mal etwas runter. 110 bpm sind immer gut. da hat man dann auch mehr zeit den groove grooven zu lassen. dürfen auch mal 90 bpm sein - dann wirds aber schnell schmusig - was ja nicht schlimm ist...

    wenn du was konkretes wissen willst: frag einfach mal konkreter ;-)

    ansonsten freut es mich sehr, dass es noch leute gibt die gute musik auch gut finden ;-)


    btw: wer hat denn das coole viedo gemacht? ist wahrscheinlich aus nem computer spiel...ist aber schön...freut mich... :)
     
  4. Caine

    Caine -

    ach jetzt weiß ich wer der Arnte hier ist ;D, hab ja in deinem Booklet gelesen das du dich bei Sequencer.de bedankst ;-). Ja die Empfehlung habe ich vom Verkäufer vom Out of Line Shop erhalten damals als ich gefragt habe was denn so im älteren Stil ist da der neue Kram mir aufm Keks geht... Reingehört und sehr gute Scheibe. Ich werde wenn ich zu Hause bin speziellere Fragen basteln ;-), aber ich frage mich was Mentallo, Jihad, Benestrophe (teil ein und dieselben!) benutzen/benutzten für diese Old School Computersounds und welche Drums. Das klingt ja teils wie General Midi. Ich höre derzeit wieder die Jihad CD + Benestrophe CD's und es ist teilweise super komplex!
     
  5. Duke64

    Duke64 -

    Video ist das Intro vom PC Spiel Warhammer Dawn of War, falls es wen interessiert.
     
  6. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    ja, benestrophe ist die vorgängerband von mentallo. da waren schon die dassing brüder die treibende kraft + rich mendez, der die texte und voclas machte. der bruder von rich, james, hing damals schon immer mit den großen jungs rum und hat später dann selbst musik gemacht. sein bruder rich hat wieder die texte und vocals geliefert. das ganze lief dann unter jihad. heute macht james nur noch alleine musik - leider viel zu selten, dafür mit immer noch zunehmender qualität. er hat dann voriges jahr auch mit uns zusammen auf der bühne in der slowakai gestanden. war ein wirklich geiler abend.
    auf unserem nächsten album wird ein song sein, den wir zusammen mit james in unserem studio gemacht haben. schmouni trällert. klasse song imo...

    die jungs haben damals viele drummachines genutzt. james vor allem nen alesis HR16 und sequentiel cirquits tom.
    ansonsten an synths alles was es damals für nicht alzu viel geld gab: roland juno/mks/JX8P, kawai K1 und K4, korg DW8000, oberheim matrix 6...
    die dassings hatten auch ein paar moogs und roland jupiter (6 oder 8...bin mir nicht ganz sicher).

    achso, die bustamante bürder, besser bekannt als fektion fekler, gehören da auch noch in den dunstkreis. die gingen alle zusammen an eine schule und welche drogen auch immer die da zusammen konsumiert haben, tolle nebenwirkungen hatten die offensichtlich...
     
  7. Caine

    Caine -

    falls es i.O. für dich ist frage ich dann mal z.b. wegen dem song Forrester! ;-)

    was hast du für diesen typischen splatterelectro bass genommen, die arpeggiated erste medlodie und pads für die untermalung. diese glocken klingen typisch, ich glaube, dx 7 / Ensoniq SQ80 stylisch :) oder den bass bei Existence + die ersten 2 sounds die dann ab 20 sek eingespielt wurden.

    achja hast du nette tipps zum vocal verzerren? :)

    @nordschlacht CD: wenn du es magst, würde ich es gerne hören wie es klingt wenn du deine stimme etwas aggressiver einsetzt, manchmal klingen sie etwas vorsichtig, oder ich bin zu sehr mentallo gewöhnt, aber wenns mir nicht gefallen würde hätte ich nicht dein album gekauft ;-). war mal ein gedanke der mir kam, also nichts böse gemeint!
     
  8. ARNTE

    ARNTE Ureinwohner

    forrester: der bass ist aus dem waldorf Q. hab ich damals ganz gerne auch für bässe genutzt. ist eigentlich nur ein einfacher bass mit etwas distortion drauf. würde ich heute so nicht mehr einsetzen, da die distortion des Q ziemlich übel klingt. das hat mir beim mastern enorme kopfschmerzen bereitet...
    glocken könnten vom ESQ1 sein - weiß ich gerade nicht mehr so genau. die pads kommen vom D70 und JV1080.
    arpeggios sind meist vom virus. und der nordrack macht die geilen hohen sequencer läufe mit den kurzen decay phasen. da gibts keine kiste auf der ganzen welt die da mit dem nordrack mithält.

    der bass bei existence ist der mam mb33 II. so ganz einfache sequencer bässe kann der super. wird zumeist völlig unterschätzt die kiste...
    der ESQ1 ist auch hier kräftig im einsatz.

    die vocals verzerre ich meist nur mit etwas pitch shift und nem schnellen flanger. zuviel distortion machts immer komplett unverständlich - das wäre schade um die schönen texte - die schmoun gibts sich da immer echt viel mühe. wichtiger ist die art des ein...ähm...flüsterns...hauchens...sprechens...singens...wasauchimmer. hierbei layere ich z.t. auch viel bis die für den jeweiligen song perfekte mischung aus agressivität und intimität getroffen ist.
    auf s,b &c sind die vocals zu meist aber tatsächlich mehr im hintergrund. musik sagt ja bekanntlich mehr als tausend worte. und beim konsumieren nervt es mich auch oft wenn ein nicht so talentierter vocalist ständig die coolen synthparts übertönt... ;-)
     

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