Stringsounds mit monophonen Synth (< 600 €)

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otto auch

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Dachte da an einen semimodularen Synth und max. folgendes: (analoger) Chorus, Combfilter und Reverb. Gut wäre wohl auch wenn ein reinen monophoner also nicht duophoner Modus und Legato unterstützt wird. Mehr bzw. so in etwa nutz ich das mit dem Zebra und komme da zu recht brauchbaren Ergebnissen.

Dachte mir mit nem Analogen hat man bischen mehr Lebendigkeit und evtl. auch einen stabileren Sound über mehrere Oktaven - aus vergleichbaren Grund dann evtl. auch den analogen Chorus.

Macht das so jemand? Einwände oder Anregungen?
Super wären natürlich Soundbeispiele!

Danke im Voraus!
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
evtl. auch einen stabileren Sound über mehrere Oktaven
Stabiler als was? Analog steht jetzt nicht unbedingt für stabilen sound.

Was den Chorus betrifft, hatte ich mir aus ähnlichem Grund den hier geholt.
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Als digitale OSC - jetzt nicht unbedingt stimmstabiler sondern obenrum kein digitale Artefakte o.ä. und untenrum mehr Auflösung!? bzw. lowend.
Deepmind 6 gibts schon für unter €500. Gut der ist nicht monofon, aber das ist ja für Strings kein Nachteil ;-)
 
Horn

Horn

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Stringsound heißt harfenartig oder geigenartig? Wenn es letzteres sein soll, ist ein monophoner Synth nicht gut geeignet, da die Lautstärke-Hüllkurve beim Legato-Spiel nicht vollständig zurücksetzen kann, wodurch das weiche Einschwingen des Geigentons nicht gut imitierbar ist.
 
Horn

Horn

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Waldorf Streichfett, oder STVC
Sind halt nicht analog, außer vielleicht Filter?
Die sind beide voll digital. Sie interpretieren das Thema "Stringmachine" neu. Sind super, wenn man explizit Synth-Strings sucht. Natürlich kann man mit gesampelten Streichern "natürlichere" Sounds zu erzeugen, aber das scheint ja hier nicht gefragt zu sein.
 
tichoid

tichoid

Maschinist
...der VC340 von Behringer kostet im Moment 499.- :sowhat: ...und geht auch monophon und hat noch einen Vocoder im Preis mit drin
 
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otto auch

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Danke euch :nihao:

Zum einen dachte ich dabei an Streichinstrumente (also von Kontrabass bis Violine) und die erklingen wohl nur selten mehr als duophon. *

Mich beigeistert eher Mike Truman - sowohl klanglich sowie auch vom Instrumenteneinsatz. Allerdings will ich auch den nicht imitieren - zumindest nicht 100% klanglich, kompositorisch dagegen schon eher (allerdings bin ich von diesem Level weit entfernt). Bedeutet also bezüglich Sound, Stringersounds eher nicht (wobei eine mir ganz gut gefällt, aber die gibt es noch nicht in neu) - finde die klanglich weiter weg von meiner Vorstellung, wie das was man mit dem Zebra machen kann. Klar eine der anderen Eckpunkte bzw. Möglichkeiten sind Samples - gefallen mir schon und haben ihren Reiz aber Stringsounds auf Synthbasis gefallen mir auch sehr gut und haben für mich ihren eigenen Reiz.

* Klar kann man Streicher trotzdem mit Akkorden / mehrstimmig spielen, ich spiele die einzelnen Stimmen aber sehr häufig mit unterschiedlichem Klang.

Hoffe jetzt ist bischen klarer warum es ruhig nur monophon sein darf und auch wo es klanglich in etwa hingehen soll.

Ergänzend vielleicht noch zu monophon bzw. analog, zum einen ist Mehrstimmigkeit nicht notwendig, analog wie oben beschrieben wegen den Klangeigenschaften. Und dann liest man hier ja oft das die interne Effekte nicht so der Brüller sind.

Deshalb auch der Gedanke einen günstigen Monophonen als gute Ausgangsbasis und guten Chorus, evtl. Compfilter und Reverb um dem Klang näher zukommen - allerdings habe diesbezüglich mit Hardware kaum Erfahrung. Evtl. wäre der Ansatz trotz allem zu puristisch - allerdings würde ich das dann schon gern vom klanglich Ergebnis ausmachen (und weniger unter rein wirtschaftlichen Aspekten, auch wenn diese schon auch ne Rolle spielen).

Streichfett und VC340 wären u.U. schon ideal also von der Idee her, klanglich wohl eher nicht - aber werde ich mir nochmal anhören.

Habe mal nen kleines Soundbeispiel angehängt - ist auf die Schnelle (nur) mit dem Zebra gemacht.

Anhang anzeigen stringsound.mp3
 
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mixmaster m

mixmaster m

なんでもない
Höhere Attack, sync, mind. 2 Oszillatoren, und ein, zwei routbare Lfo's. So habe ich mir analog immer schräge Cellisounds gebaut.
 
Summa

Summa

hate is always foolish…and love, is always wise...
Mich beigeistert eher Mike Truman - sowohl klanglich sowie auch vom Instrumenteneinsatz.
Sagt mir jetzt nicht viel, hab' auf Youtube einen Michael Truman gefunden, das klingt mir aber eher nach Samples, was der so an Streichinstrumente einsetzt. Emulieren geht dann eher Richtung Physical Modelling, bei dem typischen Oszillator/Filter Modellen müsste man zumindest mehrere Filter/Filterbank etc. einsetzen um die Resonanzen des Körpers der Instrumente nachzubilden, um was halbwegs glaubwürdiges zu erzeugen. Das geht dann stark Richtung Modularsystem und da bekommt man für €600 eher sowas wie 'ne Grundausstattung.
 
Horn

Horn

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Habe mal nen kleines Soundbeispiel angehängt - ist auf die Schnelle (nur) mit dem Zebra gemacht.

Anhang anzeigen 89952
Wenn das Deine Zeilsetzung ist, wirst Du definitiv mit monophonen Analogsynths nicht weiter kommen. Wie ich schon schrieb, ist das Verhalten der Lautstärke-Hüllkurve schon einmal anders. Und Analogsynths mit gutem Chorus und Kammfilter gibt es auch schlicht nicht - schon gar nicht in dem Preisrahmen.

Am sinnvollsten ist, Du arbeitest einfach weiter mit Deinem Softsynth. Wenn es unbedingt Hardware sein soll, würde ich Dir zum Waldorf Streichfett raten. Der ist preisgünstig und damit kommst Du für Deine Bedürfnisse mit Sicherheit weiter als mit einem monophonen Analogen.
 
O

otto auch

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Sagt mir jetzt nicht viel, hab' auf Youtube einen Michael Truman gefunden, das klingt mir aber eher nach Samples, was der so an Streichinstrumente einsetzt.

War eher kein gutes Beispiel - bzw. ist das schon eher meine Klangwelt, aber die Streicher wird er/sie sicher nicht so puristisch angehen und neben mieten eines Orchester, werden es dann eher Samples sein - letztere sind zwar noch finanzierbar aber auch nicht günstig, aber wie oben beschrieben mir gefällt beides! also auch rein synthetische Strings.

Emulieren geht dann eher Richtung Physical Modelling, bei dem typischen Oszillator/Filter Modellen müsste man zumindest mehrere Filter/Filterbank etc. einsetzen um die Resonanzen des Körpers der Instrumente nachzubilden, um was halbwegs glaubwürdiges zu erzeugen. Das geht dann stark Richtung Modularsystem und da bekommt man für €600 eher sowas wie 'ne Grundausstattung.

Bin natürlich für alternativen offen - die 600 € sollten ja nur für den Synth, nicht auch noch für die Effekte*, sein...

Wenn das Deine Zeilsetzung ist, wirst Du definitiv mit monophonen Analogsynths nicht weiter kommen. Wie ich schon schrieb, ist das Verhalten der Lautstärke-Hüllkurve schon einmal anders. Und Analogsynths mit gutem Chorus und Kammfilter gibt es auch schlicht nicht - schon gar nicht in dem Preisrahmen.

Am sinnvollsten ist, Du arbeitest einfach weiter mit Deinem Softsynth. Wenn es unbedingt Hardware sein soll, würde ich Dir zum Waldorf Streichfett raten. Der ist preisgünstig und damit kommst Du für Deine Bedürfnisse mit Sicherheit weiter als mit einem monophonen Analogen.

... und wenn dies bedeutet, man kommt mit einem monophonen Synth plus Combfilter, Chorus und Reverb - welche nicht in den 600 € beinhaltet sind - nicht weiter schaue / höre ich mir gern Alternativen an.

* Meine derzeitige Einschätzung ist das Effekte für die gewünschte Klangestaltung ein sehr große Rolle spielt - eine größere als mal gedacht. Demnach darf die Effektkette auch teurer sein als der reine Klangerzeuger. Wenn man zu dem monophenen Synth halt nebst Compfilter auch noch ne Envelope braucht, kann wohl gleich rein modular anfangen, was ich teils schon sehr interessant finde, allerdings sehe ich da Gefahr, dass das schnell in mehrere Richtung ausufern kann.

Edith meint, ok habe das eben mit dem einzigen Monosynth respektive Amphüllkurve wohl nachvollziehen können... ist nicht ganz das gleiche wie Retriggermode beim Zebra. :D
 
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Horn

Horn

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@otto auch - Du wirst da auch modular nicht weiter kommen, jedenfalls nicht monophon. Gerade die Effekte sind beim Streichfett genau auf diesen Einsatzzweck abgestimmt. Sie sind sehr wichtig, das stimmt.

Versuch es erst mal damit. Bei dem Preis kannst Du ja nicht viel falsch machen und es ist sicher besser, als hunderte Euro in Synthesizer und Effektgeräte zu versenken, die nachher nicht das gewünschte Ergebnis liefern.
 
sägezahn-smoo

sägezahn-smoo

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Streichfett ist ein guter Tip. Aber auch Behringer VC340 oder das Roland Boutique Teil gefallen sehr gut für Streicher.

Den besten aktuellen Ensemble Effekt (meiner Meinung nach) findest Du auf der Chorus Karte zum Z-DSP (den besten überhaupt kann man leider nicht kaufen, der stammt vom Jürgen Haible, genannt Triple Chorus).

Allerdings klingt das Zebrabeispiel vor allem nach Reverb. Hier hat es ja tonnenweise am Markt.
 
fanwander

fanwander

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Verstehe nicht, warum man "Stringsounds" (was strenggenommen vieles sein kann) unbedingt monophon haben will? Ich meine, das ist doch Selbstgeißelung...
Dann ist Gido Kremer ein Masochist oder wie?


dabei an Streichinstrumente (also von Kontrabass bis Violine) und die erklingen wohl nur selten mehr als duophon.
Ich nehme mal grundsätzlich an, dass es Dir nicht um eine möglichst perfekte Imitation geht (wenn Du die wolltest, dann wäre arché von Expressive E zusammen mit dem Touché empfehlenswert)

Dein Klangbeispiel ist ein unisono spielendes Streicher-Ensemble (also zB mehrere die gleichen Töne spielende Violinen). Wenn Du echte solo Instrumente (also nur eine Violine) darstellen willst, dann würde ich zu FM-Synthese / DX7 raten. Für "String"-Klänge (also polyphones "String-Gerät" in der Art von ARP Omni oder so) ist einfach der Streichfett heutzutage das beste.
Stringgeräte waren übrigens nicht wirklich komplett analog. Die Tongeneratoren arbeiteten mit digitaler Teilung und waren damit phasenstarrer als so mancher heutige Digitalsynth.

Wenn Du unbedingt analoges für Strings willst, dann drei LFOs, zwei VCOs, VCO1 mit Sägezahn und Vibrato von LFO1; VCO2 mit Pulswelle, PWM von LFO2, Vibrato von LFO3, statisches Resonanzfilter dahinter, VCA mit weicher Hüllkurve. Alle drei LFOs mit anderer Frequenz. Fertig. http://www.florian-anwander.de/roland_system100m/roland100m_make_a_string_sound.mp3 ab ca 0:35
 
sägezahn-smoo

sägezahn-smoo

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Meine monophonen Stringsounds kommen seit etwa einem Jahr fast alle vom (analog monophon oder paraphonen) Erebus 3. Einfach deshalb weil mir seine Höhen sehr gefallen, der Hochpass super ist und er schon ab 2 VCOs herausragend gut schwebt.
 
O

otto auch

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Danke euch :nihao:

Habe vorhin mit einem Freund, der Cello spielt, telefoniert und habe ihm das Beispiel gezeigt - er fand den Sound nicht schlecht. Anregungen waren: nicht durchgehend nur ein Vibrato nutzen, zuviel Dynamikumfang und, was mich nach fanwander Beitrag verwirrte (dachte das Stück von Truman/Hybrid ist gemeint), dass der Sound zu breit ist aber auch das der knarzige Teil fehlt. Reverb war nicht das Thema, denke das war da noch nicht zu viel, aber das kann man dann ja schnell ändern.

Nun frage ich mich ob ein Chorus überhaupt sinnvoll ist!? Habe mir aber beide (hier genannten) gemerkt.

Nochmal zum Thema Sound ansich, also es darf gern ein Stück realistischer werden. Muss nicht zwangsläufig ein analoger Synth sein. Hatte den Eindruck, das man dazu garnicht so viel brauch. Das Beispiel sind auch nur zwei OSC, zwei LFO und zwei ENV. Die Filterenvelope - vermute ich - könnte sogar, wie es bei manchem monophonen üblich ist, limitiert sein. Aber sollte da genau schauen, denn das Zebra hat da zu einen ein paar eher unübliche Eigenheiten (z.B. Compfilter erzeugt Sound ohne das man ihn füttern muss) und halt schon viel Modulationsmöglichkeiten.

Arché werde ich mir nochmal anschauen, kann man ich erinnern die Werbung davon angesehen zu haben (was ich sonst nicht tue) - und auch auf der Homepage war.

Suche bzw. interesse mich aber auch für ne Hardwarelösung.

Hinsichtlich monophenen bin ich etwas verwirrt, d.h. es geht doch?

Erebus habe ich mal getestet und der ist so oder so weit oben auf der Liste. Streichfett will ich anspielen - habe mir zwar nochmal ein paar Demos angehört, aber die waren nicht überzeugend.

Mit FM bin ich so gut wie garnicht vertraut...
 
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otto auch

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Kann ich nicht beurteilen, stehen erstmal ein paar Hausaufgaben an - aber es gefällt mir. Ist aber auch ne andere Spielweise - mir ist ja nicht ganz klar ob dann ein duophoner Modus für legato Spielweise reichen würde.

Habe nochmal telefoniert wegen dem Knarzen. Also ist u.a. abhängig von der Notenlage (bei der Geige mehr, weniger bei den größeren Instrumenten), ob Ab- oder Aufstrich und bei dem Wechsel, ob ein oder zwei Töne gespielt werden, am Anfang einer Phrase, der Dynamik und der Spielweise. Und das Knarzen hat nochmal abhängig vom Instrument einen unterschiedlichen Charakter.
 
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Horn

Horn

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@otto auch - Du musst zwischen der Emulation mehrerer Streicher, die zusammen eine Stimme spielen, und der Emulation eines einzelnen Streichinstruments unterscheiden.

Wenn viele Streicher gemeinsam den gleichen Ton spielen - wie immer im Sinfonieorchester - gibt es kleinere Abweichungen bei der Tonhöhe, die ein Chorus oder Ensemble Effekt im Zusammenspiel mit der dezenten Verstimmung zweier oder mehrerer OSCs gegeneinander recht gut imitieren kann. Wenn man ein String-Ensemble wie den Waldorf Streichfett einsetzt, bekommt man hier einen sehr fetten, künstlichen "streicherartigen" Klang, jedoch keinen "echten" Streicherklang, das können die diversen Sample-Libraries für Orchester-Klänge weitaus besser.

Eine einzelne Geige oder ein einzelnes Cello ist viel schwieriger zu emulieren. Eigentlich geht es gar nicht - es sei denn, man wünscht sich bewusst einen künstlichen Sound. Für einen natürlichen Sound sind hier ebenfalls Samples der beste Weg (oder natürlich noch besser ein echter Geiger, Bratschist oder Cellist, der Dir das Gewünschte einspielt). Subtraktive Monosynths versagen total - mit Polysynths geht es schon besser, weil die Lautstärken-Hüllkurven jedes Mal bei 0 neu beginnen, wenn man den nächsten Ton spielt. D.h. selbst wenn man nur monophon spielt, wird es leichter sein mit einem Polysynth an den Klang eines einzelnen Streichinstruments heranzukommen als mit einem Monosynth. Ich hatte das schon mehrfach oben angedeutet.

Mal ein Beispiel, wie ich das mache: Eine einzelne Geige oder ein einzelnes Cello zu imitieren, versuche ich gar nicht erst. Ich nehme für die entsprechende musikalische Funktion dann bewusst einen klar als Synthesizer-Lead-Sound erkennbaren Klang. Für einigermaßen natürlich klingende Streichorchester-Klänge verwende ich gerne das Multilayer-Streicher-Sample aus dem Korg SV-1 oder die Session Strings von Native Instruments (Software) und die schönsten "synthetischen" Streichorchester-Sounds machen für meine Ohren der Clavia Nord Modular (leider habe ich keinen mehr) und Waldorf Q/mQ/Blofeld/Studiologic Sledge. Am Blofeld und Sledge kann man verstimmte Sägezähne mit Streicher-Samples mischen und sie dann durch einen Chorus jagen. Das klingt breit und fett, aber natürlich nicht "natürlich".
 
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SvenSyn

SvenSyn

Ich sag immer Muuug, sorry!
@otto auch - Du musst zwischen der Emulation mehrerer Streicher, die zusammen eine stimme spielen, und der Emulation eines einzelnen Streichinstruments unterscheiden.

Wenn viele Streicher gemeinsam den gleichen Ton spielen - wie immer im Sinfonieorchester - gibt es kleinere Abweichungen bei der Tonhöhe, die ein Chorus oder Ensemble Effekt im Zusammenspiel mit der dezenten Verstimmung zweier oder mehrerer OSCs gegeneinander recht gut imitieren kann. Wenn man ein String-Ensemble wie den Streichfett einsetzt, bekommt man hier einen sehr fetten "streicherartigen" Klang, jedoch keinen "echten" Streicherklang, das können die diversen Sample-Libraries für Orchester-Klänge weitaus besser.

Eine einzelne Geige oder ein einzelnes Cello ist viel schwieriger zu emulieren. Eigentlich geht es gar nicht - es sei denn, man wünscht sich bewusst einen künstlichen Sound. Für einen natürlichen Sound sind hier ebenfalls Samples der beste Weg (oder natürlich noch besser ein echter Geiger, Bratschist oder Cellist, der Dir das Gewünschte einspielt). Subtraktive Monosynths versagen total - mit Polysynths geht es schon besser, weil die Lautstärken-Hüllkurven jedes Mal bei 0 neu beginnen, wenn man den nächsten Ton spielt. D.h. selbst wenn man nur monophon spielt, wird es leichter sein mit einem Polysynth an den Klang eines einzelnen Streichinstruments heranzukommen als mit einem Monosynth. Ich hatte das schon mehrfach oben angedeutet.
Zustimmung, genau so isses.
 
glider

glider

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MonoPoly? Also mit einem Korg Mono/Poly habe ich schon String- und Celloartiges rausgeholt - OK, mit etwas Fantasie :)
Aber was mich wundert warum der Korg MS20 (ggf.mini) noch nicht genannt wurde.
Durch die 2 Filter imo auch eine sehr gute Option und hat auch die Möglichkeit an Patchpunkten ein Footpedal einzubinden,
(was ich zwar nicht probierte), aber für Cello Expressionen bestimmt hilfreich ist.
 
verstaerker

verstaerker

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Dachte da an einen semimodularen Synth und max. folgendes: (analoger) Chorus, Combfilter und Reverb. Gut wäre wohl auch wenn ein reinen monophoner also nicht duophoner Modus und Legato unterstützt wird. Mehr bzw. so in etwa nutz ich das mit dem Zebra und komme da zu recht brauchbaren Ergebnissen.

Dachte mir mit nem Analogen hat man bischen mehr Lebendigkeit und evtl. auch einen stabileren Sound über mehrere Oktaven - aus vergleichbaren Grund dann evtl. auch den analogen Chorus.

Macht das so jemand? Einwände oder Anregungen?
Super wären natürlich Soundbeispiele!

Danke im Voraus!
ich verstehe irgendwie gar nicht was deine Frage ist. Du willst eine Kaufempfehlung? Dann schreib das doch!

Prinzipiell kann man wunderschöne Stringsounds mit analogen mono/duophonen synths machen.
Ich möchte in deiner Preisrange da den Korg Ms20 Mini empfehlen.
 
 


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