[Studioeinrichtung, Verkablung, Sync] Sound meiner Synths bricht ein, Störgeräusche und sync verschiebt sich

Phobik
Phobik
....
Hallo zusammen,

ich bin gerade wirklich deprimiert und überlege schon einfach alles hinzuschmeißen und wieder zu verkaufen... Ich habe die Vermutung, dass mein Equipment einfach nicht optimal zueinander passt und ich damit vielleicht nie zu meinem Wunschsound komme.. Vielleicht muss ich auch einfach ein Gerät austauschen, aber da sitzt mein Portemonnaie einfach nicht locker genug. Meine Probleme:

a) Ab und zu stürzt der Sound meiner Synths ein. Damit meine ich, dass in einem ca. 3 Minuten Takt alles für ca. 5 Sekunden anfängt zu knacken und rauschen. Genau kann ich diesen Fehler aber nicht lokalisieren, seltsam ist, dass es immer intervallartig auf die gleiche Weise auftritt.

b) Egal ob ich das USB Interface (Scarlett 2i2) nutze, oder das Interface der Maschine (MK3), ich habe ein störendes Signal oder helles Grundrauschen. Dieses wird auch davon beeinflusst, ob ich ein Sync Kabel ziehe oder ein Gerät wie meine Korg SQ1 an oder aus schalte. Auch das nutzen eines Netzteils bei der MK3 hat Einfluss auf dieses Geräusch. Mir kommt es vor, als würde Strom durch das System fließen, welcher dort nicht hingehört. Dieses Rauschen hat höchstwahrscheinlich aber auch etwas mit meinem USB Port zu tun, da es bei beiden Interfaces auftritt. Hierfür werde ich mir nen Sack Klappferriten bestellen, wobei ich nicht glaube damit das Problem zu lösen. Das USB-Kabel der Maschine hat bereits einen und alleinig angeschlossen, kommen die selben Störgeräusche.

c) Diese Einbrüche und Störgeräusche mal bei Seite, würde ich trotzdem gerne einfach jammen. Aber hier tritt das dritte Problem auf, dass mein Sync sich verschiebt. Zu beginn muss ich bsp. -50ms Latenz einschalten, nach wenigen Minuten dann -100ms und so weiter.

d) Ich frage mich, ob überhaupt Ergebnisse erzielt werden können, wenn man Ableton Live als DAW nutzt, Maschine für Hats und Percoussion und eine Volca Kick für die Kick (welche dann wiederum von Ableton Effektiert wird). Wahrscheinlich wäre es besser die Maschine zu verkaufen und einen anständigen analogen Drumcomputer zu kaufen?

Angehängt ist ein Frequenzspektrum von den Störgeräuschen.

Ps. Setup: Ableton Live und Mac Book Air (Master), Keystep (Slave via USB, aber Master via CV für die Volca Kick), Behringer Neutron (angesteuert durch Keystep Midi), Maschine Mk3 (per USB und als VST in Ableton), Korg SQ-1 für Modulationen per CV am Neutron (Slave via USB).



Viele Grüße und schon mal Danke für eure Hilfe
 

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offebaescher
offebaescher
neu hier
such mal nach dbras brummschleifen thread. da gibts einige tips. er hats auch gepackt ;-)
 
verstaerker
verstaerker
*****
also Sync ist immer problematisch.
Fang doch mal an die Probleme einzugrenzen.
guck mal ob z.b. die Kick vom Volca über 1min immer schön auf dem grid sitzt
danach Maschine (die ist doch nur n Vst oder?)

es ist nicht ungewöhnlich das usb Midi sehr instabil ist - gerade wenn mehrere Geräte im Spiel sind
n Freund hatte auch immer Probleme mit m Keystep und Beatstep per USB, über ein Kenton USB Host wurde es dann besser


beim brummen ähnlich vorgehen... Dein GeräteKombi ist prädestiniert dafür.
Generell alle Geräte an eine Steckdose .
 
vogel
vogel
Lebensform, fortgeschritten
Wie ist denn die Konfiguration deines MacBook Air? Ich hab ein 2013er mit nur 8 GB Speicher.
In Logic kann ich da nur die simpelsten SoftSynths nutzen; die Kiste geht sofort in die Knie und zeigt massive Latenzen bereits beim händischen Einspielen. 2-Kern-CPU mit wenig Speicher ist einfach PITA.
Rein MIDI-mäßig läuft alles sauber, da kann ich dutzende Spuren parallel abschießen, ich muss nur die Finger von PlugIns lassen.
Bei meinem 2013er iMac mit Duocore alles kein Problem, der hat aber auch 16 GB. Und mein 2009er iMac mit Quadcore und 16 GB ist auch ziemlich easy.
Ich vermute, dass bei deiner Konfig das Macbook die Sollbruchstelle sein könnte....
 
Z
zwrihgeghedl
Guest
Hallo zusammen,

ich bin gerade wirklich deprimiert und überlege schon einfach alles hinzuschmeißen und wieder zu verkaufen... Ich habe die Vermutung, dass mein Equipment einfach nicht optimal zueinander passt und ich damit vielleicht nie zu meinem Wunschsound komme.. Vielleicht muss ich auch einfach ein Gerät austauschen, aber da sitzt mein Portemonnaie einfach nicht locker genug. Meine Probleme:

a) Ab und zu stürzt der Sound meiner Synths ein. Damit meine ich, dass in einem ca. 3 Minuten Takt alles für ca. 5 Sekunden anfängt zu knacken und rauschen. Genau kann ich diesen Fehler aber nicht lokalisieren, seltsam ist, dass es immer intervallartig auf die gleiche Weise auftritt.

b) Egal ob ich das USB Interface (Scarlett 2i2) nutze, oder das Interface der Maschine (MK3), ich habe ein störendes Signal oder helles Grundrauschen. Dieses wird auch davon beeinflusst, ob ich ein Sync Kabel ziehe oder ein Gerät wie meine Korg SQ1 an oder aus schalte. Auch das nutzen eines Netzteils bei der MK3 hat Einfluss auf dieses Geräusch. Mir kommt es vor, als würde Strom durch das System fließen, welcher dort nicht hingehört. Dieses Rauschen hat höchstwahrscheinlich aber auch etwas mit meinem USB Port zu tun, da es bei beiden Interfaces auftritt. Hierfür werde ich mir nen Sack Klappferriten bestellen, wobei ich nicht glaube damit das Problem zu lösen. Das USB-Kabel der Maschine hat bereits einen und alleinig angeschlossen, kommen die selben Störgeräusche.

c) Diese Einbrüche und Störgeräusche mal bei Seite, würde ich trotzdem gerne einfach jammen. Aber hier tritt das dritte Problem auf, dass mein Sync sich verschiebt. Zu beginn muss ich bsp. -50ms Latenz einschalten, nach wenigen Minuten dann -100ms und so weiter.

d) Ich frage mich, ob überhaupt Ergebnisse erzielt werden können, wenn man Ableton Live als DAW nutzt, Maschine für Hats und Percoussion und eine Volca Kick für die Kick (welche dann wiederum von Ableton Effektiert wird). Wahrscheinlich wäre es besser die Maschine zu verkaufen und einen anständigen analogen Drumcomputer zu kaufen?

Angehängt ist ein Frequenzspektrum von den Störgeräuschen.

Ps. Setup: Ableton Live und Mac Book Air (Master), Keystep (Slave via USB, aber Master via CV für die Volca Kick), Behringer Neutron (angesteuert durch Keystep Midi), Maschine Mk3 (per USB und als VST in Ableton), Korg SQ-1 für Modulationen per CV am Neutron (Slave via USB).



Viele Grüße und schon mal Danke für eure Hilfe

Um welches Macbook Air handelt es sich denn? Da sollte deutlich mehr gehen und das mit relativ geringen Latenzen. Da man die Maschine Mk3 auch ohne Netzteil nutzen kann, würde ich mich da mal rantasten und erst mal so wenig wie möglich nutzen. Das Focusrite-Interface brauchst Du doch eigentlich gar nicht, denn die Maschine hat doch eine Audiointerface und MIDI integriert.

Ich persönlich sehe auch weniger den Sinn in einer Volca Kick wenn man schon Maschine hat - denn die kann doch extrem viel (alleine schon durch die Synth-Drumsounds etc.). Den Neutron würde ich via MIDI ansteuern da Du damit auch entkoppelt bist (USB ist bekanntermaßen gerne zickig in Sachen Einstreuungen etc.)
Ableton Live Lite würde ich mir momentan eigentlich auch noch sparen und erst mal die Maschine Software als Sequencer nutzen, denn Live Lite ist ja relativ eingeschränkt. Insgesamt wirkt es ein wenig so, als ob Du Dir schon ein paar Sachen zu viele gekauft hast und damit als Einsteiger überfordert bist (was aber völlig normal ist).

Den Keystep würde ich nach Möglichkeit mit eigeneme Netzteil betreiben und auch hier möglichst nur den MIDI-Ausgang anstatt USB nutzen. Ziel wäre es so wenig USB wie nur möglich einzusetzen. Und wenn Du alles schön einfach hältst wird auch das syncen weniger zum Problem. Mit Maschine Mk3, Keystep & Neutron sollte eigentlich schon viel machbar sein.
 
 


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