Suche in Bochum guten Techno/Electro Club (Ü30, möglichst drogenfrei)

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Plumcake

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Hi Leute,

ich brauche Hilfe bei der Suche nach einem guten Techno/House/Electro - Club/Disco in zentraler Lage in Bochum. Er sollte zumindest gut mit dem ÖPNV erreichbar sein und das Publikum größtenteils über 30, da ich selber das auch bin.

Wichtig ist mir, dass die Musik selbst im Vordergrund steht und nicht das Rumprollen (wie leider in manchen Läden). Last but not least: Der Club sollte möglichst drogenfrei bzw. nicht drogenbilligend sein. Ich möchte einfach nur Tanzen und die Musik genießen, ohne mich unwohl zu fühlen oder in unerwünschte Situationen zu geraten.

Empfehlungen? Wo geht ihr gerne hin zum Durchtanzen?

Danke schon mal!

Viele Grüße
Plumcake
 
Hey,

das ist garnicht so einfach zu beantworten. Aber ich würds mal im Schlegel Kultur Club versuchen :)

Die letzte Party mit Dr. Rubinstein soll ein wahres Fest gewesen sein, mit zumeist ü27 Menschen.

Gruß
 
Hi,

danke für die Antwort!

>>das ist garnicht so einfach zu beantworten.

Welcher meiner Punkte oder alle zusammen?

Grüße
 
Ich kenne mich nicht mehr aus, ich war schon ewig nicht mehr auf Party. Früher hätte es das sicher nicht gegeben. Bei den wenigen Leuten die damals nicht auf E waren, war es eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis sie auch drauf waren. Ist das heute nicht mehr so, gibt es solche Clubs in 2023?
 
>>Bei den wenigen Leuten die damals nicht auf E waren, war es eigentlich immer nur eine Frage der Zeit, bis sie auch drauf waren.
>>Ist das heute nicht mehr so, gibt es solche Clubs in 2023?

Ich kenn im Prinzip nur Leute aus der Gitarrenszene :sad: Da wird im Grunde nur Alkohol konsumiert.
Würd mich aber auch interessieren, ob das eher zu oder abgenommen hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Technoclub ohne Drogen? Gibt es nicht. Unerwünschte Situationen habe ich deshalb auch noch nie erlebt. Außer zu viel Gequatsche auf der Tanzfläche und längeres Anstehen bei den Toiletten. 🙂 Aber das kann schon ein bißchen nerven.
 
Wie definierst Du "ohne Drogen"? Auch kein Alkohol? Klassischerweise war es (zumindest füher) ja gerade so friedlich auf den Parties, weil die Leute weniger gesoffen haben als sie lieber gekifft oder Ecstasy geschmissen haben...

Wir hatten in Hamburg mal etwas in die Richtung, das war in Räumlichkeiten wo sonst Yoga stattfand, das Publikum waren so Yoga-Esoterik-Freaks und man durfte nur ohne Schuhe tanzen. Da gab's auch Bier an der Bar und geraucht werden durfte (lange vor dem Rauchverbot) nur in so einem kleinen Raum vor dem Klo. Wenn man da ne Tüte durchgezogen hat, hat auch keiner wirklich was gesagt, aber das war wohl schon hart an der Grenze. Da haben die meisten Leute dann wirklich komplett nüchtern getanzt und die Meisten waren auch Ü30. Aber als "Techno Club" würde ich das nicht gerade bezeichnen, auch wenn dort fast ausschließlich elektronische Beats liefen... Insgesamt war das aber schon äußerst kurios und woanders hab ich sowas nie gesehen. Woanders hieß "drogenfreier Club" immer "Hartalk in rauen Mengen" und hat musikalisch immer ein anderes Publikum angezogen.
 
Naja, es ist klar, dass ein Club nicht komplett drogenfrei sein wird.
Aber wie ich schrieb: Es gibt Clubs,wo dass vom Betreiber z.b. noch unterstützt wird
und überdurchschnittlich viel konsumiert wird. Solche Clubs suche ich nicht.

Ich weiss, dass Alkohol eine Droge ist.
Alkohol hab ich jetzt aber mal nach der gesellschatlichen Definition nicht zu den Drogen gezählt.
Alkohol in Clubs ist für mich ok. Soll aber keine ethische Diskussion werden.
 
Das mit dem Alkohol bezog sich auch nur darauf, dass so richtig ätzendes Verhalten wie Gewaltbereitschaft eher mit Alkohol einhergeht als mit den anderen Drogen, die in so einem Club typischerweise konsumiert werden. Da war ich implizit davon ausgegangen, dass es Dir darum geht wie die Gäste sich verhalten.
 
Hier in Dresden hat das ne Freundin von mir auch mal ne Weile organisiert, weil sie von den Mackerclubs mit einem Potpouri an Drogen zu sehr genervt war und einfach nur tanzen wollte. War dann eher am frühen Abend, mit nem festen Beginn und Ende. In ner ziemlich coolen Location, die man mieten konnte.
Und sie hat vorher ne Tracklist mit Lieblingsmusik zusammengestellt, die dann einfach ablief. Wurde auch echt gut angenommen.

Vielleicht sollte sich dieses Konzept wirklich deutschlandweit durchsetzen. Quasi ein Techno-Tanztee :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wüsste auf Anhieb nix - drüben in Dortmund war der Tresor.West zumindest vor Corona sehr konsequent an der Tür, mittlerweile find ich das leider nicht mehr so...

Für uns älteren Technoiden sind wir immer nach Köln bzw DDorf gefahren, wo es dann nicht so übertrieben wurde.

Letzte Woche in Kassel gab's auch viele ü40 Partygäste das im Graf Karl - musste leider die A40/44 in die Richtung ohne Stau fahren 😊
 
Ja nun, also, ich verstehe den Anspruch echt nicht. Alkohol als wichtigste Droge macht grundsätzlich immer mehr Ärger als irgendwas anderes. Ich habe noch nie Leute auf MDMA oder Dope sich prügeln sehen, bei Alkohol aber oft. Insofern verstehe ich das "keine Drogen Kriterium" irgendwie garnicht, das scheint mir an der Realität vorbei. Das nur aus meiner 90er Zeit. Mag ja heutzutage alles anders sein?
Der Laden solte in erster Linie eine gute, d.h. rigorose Türpolitik haben, damit die betrunkenen draussen bleiben!
 
Zuletzt bearbeitet:
Anfang bis Mitte der 90er habe ich nie Leute erlebt die aggro waren. Alkohol trinken war zu der Zeit verpönt. Da wo ich unterwegs war, haben die Türsteher auch nur Techno-People reingelassen, besoffene wurden abgewiesen.

Ja nun, also, ich verstehe den Anspruch echt nicht.

Doch das verstehe ich irgendwie schon, da es auch leider immer Überschneidungen zur richtig harten Drogenszene gab. (zumindest früher) Mit dem Einzug von Kokain hat sich die Club-Kultur massiv verändert und es sind leider viele Leute auf die schiefe Bahn gekommen. So habe ich das zumindest als "Kind" der 90er erlebt. Ich möchte heute auch nicht mit Leuten tanzen die auf Koks oder Crystal sind. Von daher kann ich den Anspruch gut verstehen. ;-)

Alkohol als wichtigste Droge macht grundsätzlich immer Ärger als irgendwas anderes.

Ja, absolut. Alkohol hat schon viele Menschen zu Mördern gemacht. Das würde mit den klassischen Techno-Drogen vermutlich nicht passieren.
 
Mit Alkohol ist es doch so wie mit anderen Drogen auch. Jeder reagiert anders beim Konsum von Drogen...Bei vielen verändert sich am Charakter nichts.
Andere werden agro, kriegen den Grössenwahn oder neigen zu Psychosen usw...
Ich denke es ist alles eine frage der Selbstdisziplin.
Scheisse ist es, wenn Veranstalter selbst den übermässigen Drogenkonsum (auch Alkohol) aktiv unterstützen, in welcher Form auch immer.
Bzw. Ihr Konzept auf Drogenkonsum (Umsatzsteigerung, "Lustigmacher") beruht und sich der Verantwortung nicht bewusst sind.
 
Hi,

erstmal danke für die Empfehlungen. Klingt doch ganz solide.
Da es wohl glaube ich nicht (mehr) so viel in Bochum gibt sollte ein Laden dabei sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht noch zu dem Drogenpunkt:

Mag sein dass ich da paranoid bin -
Aber ich hab bei manchen Clubbewertungen im Netz gelesen, dass die Leute dort regelrecht angestiftet wurden, was zu nehmen , kombiniert mit Video/ Fotoverbot im Laden. (Ich rede nicht vom Berghain)
Ich bin mein eigener Herr. Ich würde mich in so einem Umfeld aber trotzdem nicht wohl fühlen.
Naja - und in so einem Umfeld hätte ich dann tatsächlich Schiss dass mir einer was ins Glas schmeisst.
Nicht unbedingt KO Tropfen, aber vielleicht was anderes, damit ich auch so gut druff bin wie die anderen
;-)


Berechtigte Sorgen?
 
@Plumcake

Ich bin in meinen 25 Jahren Clubbesucherei mit viel Zeugs in Berührung gekommen, ohne auch nur einmal was genommen zu haben oder dass mir jemand was ins Glas geschmissen hat - ich bevorzuge allerdings auch die Flasche in der Hand.

Klar wird einem mal was angeboten oder es kommt die Frage, ob man weiß, woher man was bekommt.
Früher war es in einem Kölner Club manchmal etwas anstrengend, aber genötigt, dass man sich was einschmeisst wurde ich nie...

Bewertungen im Netz sind ja immer so ne Sache ;-)
Das Foto/Handyverbot negativ zu sehen oder in Verbindung mit Vertuschen von Drogenhandel zu bringen, auf die Idee kam ich bisher nicht. Klar wollen Pepp-Klaus und Keta-Karin nicht gefilmt werden, ich hingegen auch nicht...

In diesem Sinne, schnapp dir deine Homies und geh doch einfach mal in die Clubs um die Ecke - im Pott gibt's doch n einige
 
Ich war neulich das erste mal auf einer "Freitanz" Veranstaltung, vielleicht wär das was für dich. Angeblich gibts das inzwischen in allen Städten und in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Was mir gefallen hat:
- Es ging zu ner moderaten Uhrzeit los (ich glaube um 19:00 Uhr)
- Es gab keinen Alkohol und die Leute waren nüchtern
- Es war ne kleine Gruppe (30 Leute) und ne geschlossene Veranstaltung
- Der Altersdurchschnitt war ca 30 Jahre
- Es gab ne kleine Einführung die dazu geführt hat, dass alle am Tanzen waren.
- Tanzen und Musik war im Fokus, zum Pause machen ist man raus gegangen
- Es gab am Ende zur Abkühlung sogar ne kleine aber sehr feine Live-Performance von nem Typen der mit DFAM, Subharmonicon und Godfather ne entspannte Klanginstallation gezaubert hat.

Es gab auch ein paar Sachen, die ich uncool fand: Leider war die Veranstalterin eine Esoteriktante die mit ihrem abgrundtiefen Männerhass die ansonsten sehr entspannte Stimmung getrübt hat und der DJ hat seinen Job auch ned gut gemacht. Es kam auch wieder schnell zu diesem Post-2000-Phänomen wo die Leute nicht mehr wirklich frei miteinander tanzen, sondern stattdessen beim Zappeln den DJ anstarren, als würde er gerade eine künstlerische Leistung darbieten.

Insgesamt war das mal ne erfrischende Abwechslung zu dem normalen Discobetrieb und ich könnte mir vorstellen, dass es vieles von dem bietet, was du eigentlich suchst.
 
- Es gab ne kleine Einführung die dazu geführt hat, dass alle am Tanzen waren
Oha, das klingt nicht gut. Was wurde denn eingeführt und wo!?
Und warum gibts keine Ü50 Technoveranstsltungen? Wer will sich denn noch vor dem Jungvolk mit seinen 90er Moves blamieren…
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
>>Ich bin in meinen 25 Jahren Clubbesucherei mit viel Zeugs in Berührung gekommen, ohne auch nur einmal was genommen zu haben oder dass mir jemand was ins Glas geschmissen hat - ich bevorzuge allerdings auch die Flasche in der Hand.
[...]

Ja, das klingt eigentlich ganz gut.

>>Ich war neulich das erste mal auf einer "Freitanz" Veranstaltung, vielleicht wär das was für dich.

Hört sich interessant an. Grad mal gegoogelt.
 
:denk:...gibts das nicht schon lange?
Haben wir das nicht schon immer getan?
Hat das jetzt einfach einen Namen?
Die Spielregeln unterscheiden sich gegenüber denen vom Club in so fern, dass
- es viel früher losgeht (Club: 01:00 Uhr bis 04:00 Uhr, Freitanz: 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr),
- du nicht mehr reinkommst, wenn's schon losgegangen ist, und dass
- du keinen Alkohol kriegst.

Daraus ergibt sich automatisch auch ein etwas anderes Publikum.
 
Krasses Regelwerk... hat ja schon fast religiöse Züge.:denk: Hindert einem das nicht etwas am Abfeiern.
Was hats mit dem Kontakt statt Anmache auf sich? Erst Telefonnummer austauschen und so, oder gleich auf Tuchfühlung gehen...
 
Ich glaube, es geht tatsächlich mehr um spirituelle Selbsterfahrung statt um klasisches Feiern.
 
Nur heute: frei tanzen mit DJ Spaßbremse.

Einlass nur in genderneutraler Tanzuniform.

Eine Broschüre über die erlaubten Tanzmoves erhalten Sie am Eingang.

Es darf geklatscht werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Krasses Regelwerk... hat ja schon fast religiöse Züge.:denk: Hindert einem das nicht etwas am Abfeiern.
Was hats mit dem Kontakt statt Anmache auf sich?
Interessant!
Ich könnte mir vorstellen, dass der Männerhass in der Szene nicht unüblich ist.
 


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