System Disk Akai S2000

Michael Burman

Michael Burman

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Sollte ich ihm auch eine EB16 einbauen?
BTW: Laut Manual hat S6000 das EB20 ab Werk eingebaut. Hast du das EB20 in deinem S6000 drin, oder wurde es vom Vorbesitzer ausgebaut? Wenn du das EB20 in deinem S6000 drin hast, könntest du es ausprobieren. Das EB16 ist das Vorgänger-Board davor, wobei die Zahl 16 für 16 Bit stand, während die Zahl 20 im EB20 für 20 Bit steht. Ansonsten haben die Boards wahrscheinlich die gleiche Funktionalität.
 
willoc

willoc

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Meine 6000er ist voll ausgerüstet, da erscheint kein durchkreuztes Symbol beim Start:hupfdrone:. Ausser bei der Tastatur, aber da habe ich ak.sys für die bequeme Benennung der Programme und Samples. Ich denke schon das ich beim 2000er eine EB16 einbaue, wegen dem Vorteil das sie die Samples direkt bearbeitet. Vielleicht hat die EB16 ein anderes Feeling/Charakter als die EB20, was doch auch speziell ist.
 
Michael Burman

Michael Burman

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Hast du mit dem S6000 denn schon gearbeitet? :agent: :P Effekte des EB20 ausprobiert? :agent: :P
 
willoc

willoc

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ich habe den Sampler seit zwei Wochen und ich arbeite mich nicht schlecht ein. Werde mir aber eine Woche zeit nehmen und abends jeweils zwei bis drei stunden das Handbuch durcharbeiten. Zum EB20 wie es klingt, kann ich zur Zeit Nichts sagen dazu, kommt aber bald. Aber wie schon öfters behandelt, arbeiten die meisten eh mit externen FX's, analoge Effekte bevorzugt, versteht sich. Ich habe im Laufe der Jahre jede Menge an analogen FX's angeschafft. Dennoch finde ich digitale FX's gar nicht so verkehrt. Ich war schon bei der Pulsar sehr überrascht von der Qualität.
 
Michael Burman

Michael Burman

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Das habe ich z.B. damals mit dem S2000 gemacht:

play: http://jazz-funk.de/mp3/grv8_s2.mp3
Ich weiß noch, dass ich fürs Piano Reverb und Delay verwendet habe. Evtl. auch etwas Chorus?
Naja, die 4 Busse des EB16 habe ich für den Mix schon irgendwie eingesetzt. Ist lange her, ich habe keine Notizen dazu gemacht.

Das habe ich auch mit dem S2000 gemacht:

play: http://jazz-funk.de/mp3/mix_sam_c.mp3
Nach der Aufnahme im PC noch die Stereosumme komprimiert.

Hier habe ich schon mit dem S3000XL gearbeitet, und soweit ich mich erinnere, habe per S/PDIF in die Pulsar überspielt.

play: http://jazz-funk.de/mp3/h_and_h_e4.mp3
Wobei die Fläche evtl. von der Korg X3R kommt.
 
willoc

willoc

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nette Audiobeispiele und cooler Sound. Heutzutage ist es rar auf solche Musik zu stossen (vor allem das erste Lied). Hut ab!!!

Der S2000 ist doch ein Hammer Sampler oder nicht?

- offtopic -

Ich kann nicht einmal flüssig ein Piano spielen. Da ich es nie gelernt habe mache ich jetzt einen YouTube Kurs fürs Piano lernen, mit meinen 46, ob das gut kommt. Ich spiele zwar schon Keyboard, aber aus dem Bauch, aber Noten lesen kann ich nicht, was ich heute ziemlich bereue.

Ich könnte Dir einen Link von einem Bekannten von mir geben, der noch nie ein Notenheft studiert hat und trotzdem wie ein Profi Klavier spielt, nur wenn Du möchtest.

- offtopic -
 
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Michael Burman

Michael Burman

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Och, ich bin am Klavier auch kein Virtuose. Ich hatte zwar in der Musikschule einige Jahre Klavier als Zweitinstrument, aber so richtig Klavier spielen ... nee, ich kann schon Akkorde und Melodien spielen, aber ... Mit Noten lesen stehe ich bis heute auf Kriegsfuß. Ich habe schon immer lieber nach Gehör gespielt. Bzw. ich habe schon gelernt, wie Akkorde aufgebaut werden usw., aber Noten lesen habe ich nie richtig gelernt. D.h., wenn ich Noten sehe, muss ich teils lange nachdenken – habe nicht die Übung darin.
Um Klavier zu spielen, braucht man ja nicht unbedingt Noten. Ray Charles und Stevie Wonder spiel(t)en bestimmt auch nicht nach Noten. ;-) Die Bedeutung von Intervallen ist wichtig. Ob bewusst oder unbewusst.

Der Bass im ersten Lied ist übrigens überwiegend nicht von mir gespielt, sondern ich habe da eine MIDI-Datei von einer MIDI-Library verwendet, wo der Bass wahrscheinlich per Bass-to-MIDI aufgenommen wurde. Erst 2006 habe ich dann meinen ersten E-Bass gekauft und begonnen darauf zu üben. Im "Track 180615" (siehe meine Signatur) spiele ich selber E-Bass und am Schluss Gitarre (jeweils aus mehreren Takes zusammengeschnitten ;-)). Drums mit Electribe Sampler gemacht, Synths mit Ultranova.
 
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willoc

willoc

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exzellent Dein Lied. Die Gitarre ist sehr schön über den ganzen Track. Auch sonst alles prima. Ist in diesem Lied etwas vom S2000 drin oder bleibt es eh Dein Geheimnis? Sind die MP3 Schnipsel auch von Dir? Coole Sache!

hehe, Du hast wohl nicht einen Farfisa Analog im Setup, es klingt irgendwie danach.
 
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Michael Burman

Michael Burman

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Ist in diesem Lied etwas vom S2000 drin oder bleibt es eh Dein Geheimnis?
Den S2000 habe ich seit dem Jahr 2000 nicht mehr eingesetzt. Anfang 00er noch ein bisschen mit dem S3000XL weiter gemacht, dann spätestens ab 2003 alles nur noch in der DAW.

Hier die alten mp3's von mir:
:arrow: http://michael-burman.de/mp3.htm
Je nach Epoche unterschiedliche Klangerzeuger. ;-)

Ab 2012 dann wieder Hardware. Von AKAI dann nur noch die MPC5000. Und für bessere Effekte Lexicon MX400.
Hier wurden z.B. MPC5000 + 2x MX400 + echter E-Bass eingesetzt:

https://www.youtube.com/watch?v=s5DvfaMAWLU

;-)

Sind die MP3 Schnipsel auch von Dir?
Wahrscheinlich schon. Es würde darauf ankommen, welche genau du meinst. ;-)

hehe, Du hast wohl nicht einen Farfisa Analog im Setup, es klingt irgendwie danach.
Nee, von Farfisa habe ich nix. ;-) Welchen Track meinst du jetzt aber? ;-)
 
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willoc

willoc

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da hat sich einer in deinem Video verirrt. lol

ich habe mir nicht alle angehört, aber im ersten Bsp. auf Deiner Liste hörte ich einen Farfisa, dachte ich.
 
Michael Burman

Michael Burman

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Tja, das waren wohl Samples von der AKAI-Library, die ich in den S2000 geladen habe.

Als ich den STS-4000 von Creamware nach dem Wechsel des Mainboards doch nutzen konnte, habe ich damit z.B. das hier gemacht:


play: http://jazz-funk.de/audio/RF_PROJ_SFP.mp3

"SFP" steht für "Fusion Scope Platform", und "RF" für "Retro Funk" – Drum Loops von Spectrasonics.

Danach habe ich dann alles nativ gemacht und den STS-4000 nicht mehr eingesetzt.
 
willoc

willoc

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Die Sampler von Creamware sind echt gewöhnungsbedürftig und brauchen Geduld, dafür klingen sie ordentlich und nach paar Wochen hat man den Dreh raus. Leistungsstark dieses SFP, schon fast unheimlich. Der STS 5000 ist wohl von der üblen Sorte Samplers. Da herrscht gefährliche und erhebliche Suchtgefahr!!!

Soniccore sollte meiner Meinung nach sowieso eine Box rausbringen wo man seine guten Karten runterbringen kann. :-p
 
Michael Burman

Michael Burman

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Der STS-4000 war schon sehr stark an AKAI orientiert. Fast alles wie im AKAI einstellbar.
Den STS-5000 habe ich nicht gehabt. Den STS-4000 habe ich zusammen mit der Pulsar gekauft. Für den STS-5000 hätte ich nochmal extra zahlen müssen. Da hat es für mich nicht mehr gelohnt. Beworben wurde der STS-5000 mit der Möglichkeit ähnlich wie V-Synth von Roland Formanten, Pitch und Geschwindigkeit getrennt zu regeln. Dann kam irgendwann Melodyne, der versprochen hat das noch besser zu machen usw. ...
 
willoc

willoc

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Genau darauf hatte ich schon lange gewartet. Einen Sampler bei dem ich nicht aufwendige Multisamples herstellen/erzeugen (muss). Da kommt der STS einem entgegen. Natürlich darf man da auch nicht das Unmögliche erwarten, das Unheimliche aber schon.

mit einem grinsen mutierten Gesicht nächtelang in diese Technologie vernarrt.


Dann kam irgendwann Melodyne, der versprochen hat das noch besser zu machen usw. ...
melodyne ist nicht gleich Sampler oder jetzt auch schon mittlerweile.
 
Michael Burman

Michael Burman

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Was Melodyne aktuell kann, weiß ich eigentlich nicht. Damals hätte man ihn dann eher mit dem VP-9000 von Roland als mit dem V-Synth vergleichen sollen. Oder mit dem STS-5000 in der Funktion als Audio-Manipulierer. Melodyne war natürlich kein Sampler. Ob er heute in Echtzeit per MIDI gesteuert werden kann, weiß ich nicht.
 
NicolasK

NicolasK

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hallo alle, ich würde mich gerne kurz einklinken.
Ich habe mir für seeehr billig einen S2000 mit 32mb (keine fx, keine einzelausgänge) geholt und mag ihn ganz gerne.
jetzt mache ich halt sounds und würde die gerne speichern, allerdings ist mir das ganze scsi gerödel zu aufwendig.
darum meine frage:
kann ich einfach 3,5" disketten kaufen und die reinlegen und zum speichern benutzen?
Formatiert der die dann selbst oder muss ich da vorher was machen? ich habe ja nicht vor supermultisamlping o.ä zu betreiben, abr es wäre schön einen sound mit seinen einstellungen speichern zu können, zur not auch 1Sound/diskette.

und wenn ich ein 3,5" disketten auf usb laufwerk hätte, brauche ich dann nicht einfach ein programm für xp oder mac um akai samples einzuladen? bzw zu erstellen?
 
[Artinus]

[Artinus]

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und wenn ich ein 3,5" disketten auf usb laufwerk hätte, brauche ich dann nicht einfach ein programm für xp oder mac um akai samples einzuladen? bzw zu erstellen?
Kann sein, da hab ich aber keine Ahnung von. Ich glaub mal gehört zu haben das viele der Programme die man dafür nimmt nicht auf USB Disketten laufwerke zugreifen können aber wie gesagt, ist nicht so meine Baustelle.

Sowieso, es empfiehlt sich auch hier auf das Disketten gedöhns zu verzichten und einen Diskettenemulator (Gotek, Hxc, etc.) zu verbauen und zu verwenden. Da können dann auch disketten images drauf gezogen werden.
 
willoc

willoc

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hallo NicolasK

Auf Diskette kannst Du ca. 15 Sekunden abspeichern in mono bei 16bit/44100Hz. Ob du dann den ganzen Speicherinhalt auf Disketten verbannen willst, wird eine (geblühte) Ewigkeit dauern und niemand kann Dir garantieren das die Disketten die Daten zuverlässig halten. Abspeichern müsstest Du mit der Wipe Funktion, so werden die Disketten auch gleich formatiert.

Ich empfehle Dir daher ein iomega ZIP SCSI Laufwerk anzuschliessen. Die bekommst Du recht günstig im Moment, sowie die Discs selbst, und die sind sehr robust. So kannst Du sicher alles in einem Rutsch abspeichern samt Programme und Einstellungen.

Der Datenaustausch zwischen Computer und dem S2000 ist in Windows XP nicht so einfach gegeben. Hättest Du noch einen alten Rechner mit WIN98 und Floppy Laufwerk hast du die besten Chancen dafür.

Noch besser wäre MESA auf WIN98. Dafür brauchst Du eine Adaptec SCSI Karte einbauen im alten PC, auch zu hauf auf ebay und sehr günstig. Damit kannst Du den S2000 fernsteuern und alles in der Software editieren und zurück zum Sampler schicken.

Der Disketten Emulator kann allerdings auch nicht den gesamten Speicherinhalt des S2000 in einem Rutsch abpeichern. Du musst dann jedes mal ein leeres Image wählen, also genau das gleiche Vorgehen wie mit echten Disketten.

Dann lieber ein ZIP Laufwerk. Dann bist Du auf der bequemen Seite und kannst die Systemdisk im Sampler lassen,sehr zu empfehlen.

TIPP: Lege Dir lieber ein paar System Disc an zur Sicherheit. Das kann der S2000. Einfach OS speichern auf Diskette mit der Wipe Funktion und schon hast Du wieder eine frische System-Disc. Wenn Dir nämlich die Eine kaputt gehen soll, was schnell mal passieren kann, dann wirds mühsam. Also gleich heute Abend 4 weitere Systemdiscs machen. Wenn Du noch hast kannst auch DD-Disketten nehmen, die sind meiner Meinung nach nicht so anfällig wie HD-Disketten (ist zwar nur detail).

Viel Spass mit dem Sampler, ich mag das Gerät auch sehr
 
NicolasK

NicolasK

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danke euch für die Tips! ich denke dass ich dann, in voller ignoranz, bei der lösung mit vielen disketten bleiben werde. Ich glaube alles andere ist mir zu viel aufwand auf den ich gerade keine lust habe. Ich komme aber sicher auf eure tipps zurück wenn ich genervt von disketten bin ;-)
Ich finde das dinh hat, in seiner einfachheit potential und erweitert die möglichkeiten meines Banddogmas, nur mit Hardware zu arbeiten, immens.
Ich habe im moment ausser der system disk tatsächlich keine anderen.
 
willoc

willoc

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Das Zip Laufwerk muss Du nur antsöpseln und kannst loslegen. Und denkst nicht mehr an Deine Disketten. Weil sieh, Du wirst jetzt immer wieder die System Disc aus dem Sampler nehmen müssen und das kann sich negativ aufs Gemüt wirken, weil man die Disketten gerne mal verlegt. Der kleinere Aufwand und vorallem viel mehr Freude und Effizienz schaffst Du mit ZIP od. eine externe SCSI Festplatte.

Wobei du erwähnt hast das Du keine aufwendigen Multis zusammenstellen willst. Dann genügt Dir einen Satz Disketten. Benutze jetzt wenn möglich die System Disc nicht dazu um Sounds abzuspeichern, könnte schief gehen und Du hast keine System Disc mehr. Das würde Dich dann ziemlich nerven.
 
NicolasK

NicolasK

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Benutze jetzt wenn möglich die System Disc nicht dazu um Sounds abzuspeichern, könnte schief gehen und Du hast keine System Disc mehr. Das würde Dich dann ziemlich nerven.
danke für den hinweis. Das hatte ich zwar tatsächlich nicht vor, aber wer weiss was die Zeit mit guten Vorsätzen macht. Ich werde mir also disketten besorgen und mal loslegen.
 
Michael Burman

Michael Burman

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Ich denke, Disketten vom S2000 kann man nicht direkt auf einem Computer lesen oder beschreiben. Mit speziellen Programmen könnte gehen.
Was direkt geht, sind am Computer formatierte Disketten mit MIDI-Files drauf. Die kann der S2000 lesen und abspielen.
Ich habe zum Speichern und Lesen von Samples etc. ein externes Zip100 SCSI benutzt. Das sind auch Disketten, nur größer von Abmessungen her, und es passen auch mehr Daten drauf. Etwas weniger als 100 MB im Vergleich zu 1,44 MB bei normaler Diskette. Es gibt/gab auch Zip250 und Jaz1000, Jaz2000. Zip750 gab's wohl nicht als SCSI.
Und naja, statt Disketten kann man natürlich auch ein anderes Speicher-Medium per SCSI anschließen.
Wenn einem aber 1,44 MB ausreichen...
Ich hatte RAM sehr schnell auf 32 MB aufgerüstet, und da wäre es mit normalen Disketten mühsam gewesen, zumal nicht jedes Sample überhaupt auf eine Diskette gepasst hätte.
Im S3000XL hatte ich übrigens auch immer eine Boot-Diskette drin, weil darauf ein paar Grund-/System-Einstellungen gespeichert werden konnten.
 
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willoc

willoc

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hallo Nicolas, hallo Michael und hallo allen

habe gerade feststellen müssen, das ein normales SCSI ZIP 100 nicht vollständig Samples laden kann. Plötzlich heisst es Error Reading Harddisk. Ist womöglich das SCSI Kabel zu lang?

Ich hatte vorher ein SCSI ZIP 100 plus Laufwerk mit kürzerem Kabel angeschlossen und da ging alles prima.

Komisch ist aber, das das gleiche ZIP 100 Drive mit dem langen Kabel, das am S2000 nicht laden konnte, bestens bei der MPC2000XL funktioniert. Kann es sein das der S2000 bei zu langem SCSI Kabel streikt?

Ich hatte eigentlich Glück, das ich zuvor das ZIP 100 plus mit kurzem Kabel angeschlossen hatte. Hätte ich nämlich direkt mit dem normalen SCSI ZIP 100 angefangen, hätte ich einen Fehler gesucht, den es gar nicht gibt und ich womöglich den Sampler zur Reparatur gebracht hätte und mich für mein Unwissen sehr genervt und gestresst hätte.

- Das SCSI ZIP 100 plus hat mir also Einiges an Ärger gespart in dem Moment oder eben das kürzere Kabel.

PS: Das SCSI ZIP plus Laufwerk hat ein male und ein female Anschluss was natürlich sehr vortelihaft ist, während das normale SCSI ZIP Drive zwei female Anschlüsse hat. So habe ich mir extra eine d25 male/male Kabel gekauft, aber vielleicht eben zu lang. Formatieren kann ich, darauf schreiben auch mit dem S2000, aber er liest nur das erste File (Sample) und das Laufwerk ladet nicht mehr und besagte Fehlermeldung erscheint.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Den anderen Sampler scheint es egal zu sein wie lang das Kabel ist.

Und das neue 1,5 Meter Kabel kommt mir jetzt gerade gut für die MPC2000XL, da ich noch einen d25 auf SCSI II Adapter von Lindy habe. Nochmals Glück gehabt, das ich keinen Fehlkauf gemacht habe.

Aber liegt es wirklich am zu langen Kabel? Würde ich die normalen SCSI ZIP Drives mit einem kürzerem Kabel auch zum Laufen bringen? Das SCSI ZIP plus Lauwerk tut auf jeden Fall was es soll, zur vollsten Zufriedenheit.

Akai's sind schon tricky manchmal und wenn auch nur eine Kleinigkeit nicht stimmt, können sie Einem in den Wahnsinn treiben, dafür wird man andersweitig verwöhnt.
 
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Michael Burman

Michael Burman

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Bei mir gab es nur ein Problem mit dem Formatieren von Zip's, wenn die SCSI-Kette an den Rechner angeschlossen war. Die verwendeten Kabel waren eher kurz, bzw. innerhalb der Empfehlung laut Spezifikation. Ich weiß es nicht mehr auswendig, aber Kabellängen waren da begrenzt angegeben, je nach SCSI-Standard. Terminierung könnte auch ein Thema sein.
 
willoc

willoc

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Terminierung ist es nicht, bei off findet er das Laufwerk nicht, bei on ladet er nur das erste File (Sample) und dann streikt der Ladevorgang. Schade habe ich kein kürzeres D25 Male/Male Kabel um es zu testen.

Zum Glück habe ich dieses ZIP plus Laufwerk mit Autodetect Funktion, ich wäre sonst verzweifelt. Das gute an diesem Laufwerk ist, es hat keinen Schalter für die Terminierung, nur der Schalter für die ID 5 oder 6.
 
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Q

qwertz123

......
Beim Anschliessen einzelner Komponenten achte ich normal darauf, max. 1,5 m bis 2 m Kabel zu verwenden.
Längere Kabel gehen auch, wenn es gute Qualität ist, und eine aktive Terminierung am letzten Gerät verwendet wird.
Dann kann es aber schonmal Störungen geben, wenn paralell verbaute Gerät eingeschaltet oder benutzt werden, auch wenn das
keine SCSI-Geräte sind - Einfach nur durch Interferenzen, oder Einstreuung durch Netzbrummen etc..

Normale externe Zip Laufwerke lassen sich ja mit einem Schiebeschalter terminieren.

Bei sehr kurzen Kabeln unter einem Meter, und nur einem angeschlossenen Gerät, habe ich auch schon ein paar Mal die Erfahrung gemacht,
dass es ohne eine Terminierung besser und ohne Störung ablief, während ein Terminator dann tatsächlich den Datenverkehr gestört hat.
SCSI ist da manchmal richtig bescheuert.

20-25 Jahre alte Kabel können auch defekte oder oxydierte Buchsen oder Kontakte haben, oder innen brüchig geworden sein, auch wenn die Ummantelung noch OK ist. Den Fehler sieht man dann von aussen nicht.
Genau deshalb hab ich letztens ein SCSI Kabel weggeworfen, auch wenn der Stecker noch völlig OK ausschaute.
Es funktionierte nicht mehr zuverlässig.
Habe mir erspart alle Adern durchzumessen.
Manchmal bekommt man bei Ebay eine ganze Kiste voll SCSI Kabel für 10-15 EUR. Da hab ich schon 2 Mal zugeschlagen, und wurde nicht enttäuscht. Man sollte sich nur die Fotos genau anschauen. Selbstgebaute Kabel, bei denen die Stecker mit rausstehenden Schrauben
"verdübelt" sind, werden von mir dann aber auch aussortiert und möglichst nicht verwendet.
 
willoc

willoc

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Das Kabel das ich gekauft habe ist neuwertig und es funktioniert ja bestens mit der MPC2000XL. Wieso dann nicht mit S2000, oder liegt es wirklich am ZIP Laufwerk, aber auch das funktioniert bestens mit der MPC samt dem langen neuen Kabel und Lindy Adapter.

Es kommt mir ein wenig verhext vor

Hätte ich kein Zip plus Laufwerk zufälligerweise gehabt, wäre ich in den Donner Modus rübergerockt :katzendarm:

Aber danke vielmals @qwertz123 für Deine Erklärungen
 
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Michael Burman

Michael Burman

⌘⌘⌘⌘⌘
Das Kabel das ich gekauft habe ist neuwertig und es funktioniert ja bestens mit der MPC2000XL. Wieso dann nicht mit S2000, oder liegt es wirklich am ZIP Laufwerk, aber auch das funktioniert bestens mit der MPC samt dem langen neuen Kabel und Lindy Adapter.

Es kommt mir ein wenig verhext vor
Wie lang ist denn das gekaufte Kabel?
Was MPC2000XL vs. S2000 angeht:
Warum haben z.B. RAM-Module in dem von mir neu gekauften S3000XL damals nicht richtig funktioniert (Krachen im Sound nach dem Laden von Samples), in den S2000 umgepflanzt aber dagegen schon? Die RAM-Module aus dem S2000 entnommen haben wiederum im S3000XL problemlos funktioniert.
Das könnte wahrscheinlich auch das gleiche Modell betreffen, z.B. weil es Fertigungstoleranzen von Komponenten gibt. Oder, bei älteren Geräten, weil die Eigenschaften sich im Laufe der Zeit unterschiedlich verändert haben.
 
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Q

qwertz123

......
Hallo ! Ich habe noch einen Hinweis - Bei Zip Laufwerken kann sich auch der Schreib-/Lesekopf verstellen.

- Das führt dann dazu, dass ein solches Laufwerk keine von anderen ZIP-LW beschriebenen Zip-Disketten mehr lesen kann, oder nur die Dateien
anzeigt und nichts mehr einlädt.
Mit einem so verstellten LW beschriebene ZIP-Disk können dann in einem anderen funktionierenden ZIP-LW nicht mehr gelesen werden, oder nur das Directory wird noch angezeigt.

- Den Fall habe ich hier mit einem internen ZIP in meinem Yamaha Sampler. Bin noch nicht dazu gekommen das "verstellte"
Zip da auszubauen, und habe mir dann mit einem weiteren externen SCSI-Zip LW beholfen.
Der Fehler bzw. die Ursache dahinter hat mir viel Kopfzerbrechen bereit. Einfach kommt man da nicht auf die Ursache.

- Also langer Rede kurzer Sinn :
- Wenn so etwas passiert, hilft KEIN Kabeltausch, weil das ZIP-LW eine Macke hat.
Wenn man ein "verstelltes ZIP" einzeln betreibt und nur als Backup benutzt, ist das solange OK, wie das LW noch funktioniert. Danach sind dann auch
alle mit diesem LW beschriebene ZIP-Disketten für andere LW nicht lesbar oder nur teilweise. Ist also dann keine gute Backup-Option.

Kannst Du eine Zip löschen/ formatieren und beschreiben mit Daten vom Sampler aus mit dem "defekten" Kabel ?
Das wäre der Test hier den ich zuerst machen würde, bevor ich andere beschriebene ZIP-Disks teste.
Das würde bei einem verstellten Zip-LW problemlos gehen, nur halt nicht das Einlesen anderer Zip-Disks.
 
 


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