Tip für Einsteiger Stage Piano gesucht

Dieses Thema im Forum "Akustisches & E-Pianos" wurde erstellt von Q960, 8. März 2013.

  1. Q960

    Q960 aktiviert

    Meine Tochter nimmt jetzt mehr oder weniger ernsthaft Klavier-Unterricht bei ihrer Nachbarin. Ihre Mutter und ich würden das gerne mit einem eigenem Gerät unterstützen.
    Deshalb würde ich mich über Hinweise zu geeigneten Geräten für Einsteiger freuen! Wenn möglich auch mit einer leicht gewichteten Tastatur zu einem überschaubaren Preis. Neu oder gebraucht! Vielen Dank schon mal vorab!!!!
     
  2. christophek

    christophek aktiviert

    kann dir wirklich das p35 von yamaha empfehlen! Die Tastatur hat meines Erachtens für den Preis die Nase vorn und hat beim Probespielen sogar die Kollegen über der 1000€ Grenze geschlagen.
    Du hast zwar eine sehr eingeschränkte Soundauswahl, aber der Pianosound ist ganz gut.
     
  3. microbug

    microbug |||

    Casio Privia-Serie. Brauchen sich hinter den Yamahas nicht zu verstecken, ist aber Gechmackssache, sag ich mal. Fürs Lernen sollte man heute schon ein Digitalpiano nehmen, welches sich anfühlt wie ein echtes Klavier, und da sind die Modelle mit der skalierten Hammermechanik am nächsten dran. Daher eher Neukauf als Gebraucht, denn gerade bei den älteren Modellen war das mit der Skalierung noch was Besonderes und nicht quasi Standard, so wie heute.
     
  4. Jenzz

    Jenzz engagiert

    Aloha .-)

    Ich würde auch die Casisos empfehlen, für den Preis unschlagbar. Ein guter Bekannter von mir führt auf der Frankfurt Messe am Casio-Stand diese Pianos vor und bekommt immer vorab die Modelle nach Haus zum testen und vorbereiten, so konnte ich mir davon auch mal ein Bild machen. Die Verarbeitung ist gut und auch der Sound stimmt... und relativ handlich sind die Dinger auch.

    Jenzz
     
  5. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Bei solchen Investitionen rentiert es sich enorm, die Klavierlehrerin mit ins Geschäft zu nehmen!
     
  6. Horn

    Horn ||

    Bei Kindern würde ich immer zu einem akustischen Klavier raten oder einem Heimpiano, das dem Spielgefühl eines Klaviers möglichst nahe kommt. Ich würde also kein Stagepiano (ohne eingebauten Verstärker und Boxen) nehmen, sondern ein Heimpiano mit eingebauten Boxen (oder eben ein akustisches Klavier). Dementsprechend würde ich auch zu einer voll gewichteten Tastatur raten bzw. zu einer Hammermechanik.

    Passable Neugeräte gibt es von Korg und Roland schon unter 1000,- Euro. Man kann aber auch bei Ebay sehr günstig an gebrauchte Digitalpianos kommen. Alles aus der Roland HP-Serie zum Beispiel ist brauchbar - gibt es 10, 15, 20 Jahre alt bei Ebay für n Appel und n Ei. Man muss sich dann natürlich den Zustand genau ansehen. Dazu die Klavierlehrerin mitzunehmen ist mit Sicherheit eine gute Idee.

    Hinweisen sollte man sicher auch auf die Möglichkeit, ein Klavier zu mieten. Ein akustisches Instrument übt auf Kinder noch einmal eine ganz eigene Faszination aus.

    Als Musiklehrer ist meine Erfahrung, dass diejenigen, die wirklich vom "klassischen" Klavier kommen und entsprechenden Unterricht hatten, fast immer sehr viel länger am Ball bleiben und sehr viel weiter kommen als die, die mit einem "Keyboard" gleich welcher Art starten.
     
  7. microbug

    microbug |||

    Als Musiklehrer solltest Du aber doch wissen, daß sich 10 Jahre alte Digitalpianos von der Tastatur her deutlich schlechter anfühlen als Geräte von heute, vor allem im Vergleich zu eInem echten Klavier. Sicher, es gab damals auch schon die Spitzenmodelle mit Graded Hammer Action, aber genau die sind gebraucht auch heute noch gesucht und manchmal teurer als ein Neugerät mit vergleichbarer Tastatur. Mal ganz abgesehen vom Klang. Vor 10 Jahren war Speicher noch teurer als heute und man verwendete auch kein Modelling für verschiendene Klangnuancen.

    Es geht mir nicht um esoterische Details, sondern um das Gesamtbild. Ich bin kein Musiklehrer und komme auch nicht vom Klavier, habe aber schon etliche Bekannte mit Kindern beim Kauf eines Digitalpianos beraten bzw auch begleitet. Fast alle hatten auf einem richtigen Klavier Unterricht. Wir ließen sie einfach im Laden mal diverse Modelle anspielen, und am Schluß blieb der Nachwuchs jedesmal an einem Modell mit Graded Hammer kleben, selten aber das Topmodell.

    Daß Stagepianos keine eingebauten Lautsprecher haben, stimmt schon länger nicht mehr. Das Yamaha PF-P100, mindestens vor 10 Jahren auf den Markt gekommen, ist sowohl Stage-als auch Heimpiano mit eingebauten Lautsprechern, und es gibt auch aktuelle Modelle, die beides sind.

    Ich hab damals meinen Bekannten immer, besonders bei den Jungs, zu einem solchen Modell geraten. Erstens muß es nicht fest aufgebaut rumstehen und zweitens hat der Filius, wenn er auf die Idee kommen sollte, mit seinen Kumpels zusammen Musik zu machen, gleich was Portables für diesen Zweck. Die Dinger waren ja damals nicht billig, und wenn schon Geld ausgeben, dann soll's doch auch bissl länger halten, oder? Ein gutes Stagepiano ist für sowas ein prima Anfang, und wenn das nicht reicht, läßt es sich prima ergänzen.
     

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