Clavia Nord Stage 3 für elektronische Musik?

S
Specker
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Hi

Ich nehme seit Ewigkeiten jetzt Keyboard Unterricht und habe es bisher nicht geschafft mir ein vernünftiges Keyboard zu kaufen.
Seit Jahren spiele ich auf meinem 200 € m-audio Keyboard (was ich allerdings gut finde)

Ich produziere auch schon recht lange elektronische Musik und habe seit vielen Jahren den Access Virus im Studio stehen. Meine Plugin Sammlung ist auch relativ üppig. Also soundtechnisch komme ich schon ganz gut aus.

Da ich seit Jahren auf die Clavia Keyboards heiß bin, will ich eigentlich demnächst zuschlagen. Nicht zuletzt, weil mich mein Lehrer immer wieder danach fragt, wie es denn endlich mal mit nem gescheiten Keyboard aussieht. ^^

Früher habe ich in vielen Hobbystudios die Clavia Keyboards rumliegen sehen. Das hatte sicher auch den Grund, dass man mit vsts noch nicht so weit war wie heute.
Man konnte glaube ich mit den Dingern auch ne Menge schrauben. Mich hat das zumindest immer stark an Reaktor erinnert was ich da gehen habe.

Der Nord Stage 3 hat ja auch eine Synth-Sektion.
Allerdings frage ich mich, ob der Synth Part in so einem Stage 3 nicht auch einfach durch ein modernes VST ersetzt werden kann.

Ich weiß wie viel Spaß es macht an einem echten Synth zu drehen. Aus dem Grund habe ich ja auch meinen Virus.
Dieser hat meiner Meinung nach selbst heute noch seine Daseinsberechtigung im Studio.
Gerade für mich als alter Trancer, ist das Ding nützlich.

Worauf ich hinaus will..
Spielen die Clavia Geräte im Studio Alltag noch eine signifikante Rolle? Gerade in Bezug auf moderne elektronische Musik?

Schon klar, mir sollte es am ehesten um die Klaviatur gehen und um den Piano Sound, der aus dem Gerät rauskommt.
Aber ich versuche immer diverse Sachen miteinander zu verbinden.
Gerade bei dem Preis (Stage 3 kostet 3,5k) würde ich gerne diverse Einsatzmöglichkeiten geboten bekommen.

Ich hoffe die Frage ist etwas klar geworden.
Wäre schön, wenn ihr eure Meinung einfach mal kundgebt.

Gruß - Ben
 
Space
Space
Bronson
Ich glaube, das Stage in Stage 3 gibt schon den entscheidenen Hinweis, wozu das Gerät gedacht ist.
Schnell und übersichtlich Sounds auf der Bühne parat haben., ohne befürchten zu müssen, dass der PC einfriert oder so.
Das ist natürlich auch im Studio praktisch, zumal die Sounds ganz gut sind.
Wenn man aber sowieso mit VST arbeitet, kann mann sich die 3,5 k eigentlich sparen.
Der Virus kann bestimmt mehr, als die Synthengine im Stage 3, auch wenn es dort Samples gibt.
Die hättest du ja dann wieder im PC.
Aber ein gutes Keyboard ist trotzdem was feines. Man kann aber auch mit weniger guter Ausrüstung zum Ziel kommen.
Eine wirkliche Trancehupe ist der Stage auch nicht.
Wenn du alles in der DAW machst, kannst du das Geld bestimmt sinnvoller einsetzen.
Gutes Masterkeyboard z.B.
 
Soljanka
Soljanka
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Der Volksmund sagt, der Synth im Stage ist eine abgespeckte Version des Nord A1.
Ich würde – wenn die Klaviatur und Klavier eine wichtige Rolle spielen über ein Nord Grand nachdenken.
Die Klaviatur ist eine ganz andere Nummer, als die vom Stage.
Was das Grand dafür nicht hat: Synth und Orgelsimulation.
 
S
Specker
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Aber ein gutes Keyboard ist trotzdem was feines. Man kann aber auch mit weniger guter Ausrüstung zum Ziel kommen.

Nach 7 Jahren Unterricht würde ich mir schon gerne was Feines holen. ;-)
Einfach mal drauf losspielen, ohne erst Rechner, Software etc. zu starten ist auf jeden Fall auch mit ein Grund, warum ich einen handfesten Synth brauche und nicht schon wieder „nur“ ein Midi-Keyboard.

Der Volksmund sagt, der Synth im Stage ist eine abgespeckte Version des Nord A1.

Im Ernst? Der Stage 3 hat einen weniger entwickelten Synth verbaut als der alte A1?
Das turnt mich um ehrlich zu sein gerade richtig ab..

Ich würde – wenn die Klaviatur und Klavier eine wichtige Rolle spielen über ein Nord Grand nachdenken.

Die Alternative zu einem Clavia wäre für mich wahrscheinlich Kawai und Yamaha.

Da der Nord Grand scheinbar eine Kawai Klaviatur spendiert bekommen hat, ist dieses Gerät für mich durchaus interessant!
Aus einigen Quellen habe ich leider auch gehört, dass die Stage 3 Tastatur nicht die Beste sein soll.
Orgel Sound ist mir völlig wumpe und wenn der Synth vom Stage 3 eh nur ne kastrierte Version eines uralt Geräts ist, kann ich vermutlich getrost drauf verzichten.

Der Grand verbindet meine Vorliebe für Clavia und scheinbar der guten Spielbarkeit von Kawai Klaviaturen..
Danke für den Hinweis!
 
Zuletzt bearbeitet:
Soljanka
Soljanka
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Ja, falls du dazu Gelegenheit hast, probier das doch mal aus, im Laden.

Warum du allerdings den A1 als "uralt" bezeichnest befremdet etwas. Es ist der aktuellste Synthesizer aus dem roten Rathaus.
Dennoch, das Grand und dazu einen Rack Nord Lead 4 oder A1 wäre die bessere Variante, wenn dir Orgel wurscht ist.
Ein weiterer Unterschied ist: Das Nord Grand hat (naturgemäß) keinen Pitchbender und auch kein Modwheel.
Obwohl es für die Sample-Libary schon geil gewesen wäre. Zumal ich den Bender sehr mag bei den Nords.

Trotzdem: Das Grand finde ich um Längen geiler. Hab schon zwei mal dran gesessen.

Edit: Ach noch was. Korg wird wahrscheinlich zur Musikmesse NAMM (in einer Woche) eine neue Version von deren Stage-Piano vorstellen.
Das kann man für so eine Entscheidung durchaus noch abwarten.
 
Klaus P Rausch
Klaus P Rausch
playlist
Der Volksmund sagt, der Synth im Stage ist eine abgespeckte Version des Nord A1.

Stimmt.

Die Reduktionen halten sich dennoch in akzeptablen Grenzen, meine ich. Aber es gibt auch Vorzüge, z.B. Samples als Waveforms. Beim norduserforum hatte man sich vor einer Weile mal genauer damit befasst: https://www.norduserforum.com/nord-stage-forum-f3/nord-stage-synth-functionality-a1-t15568.html

Ich finde, die Synth Section des Stage wird unterschätzt. Kann daran liegen, dass den meisten Leuten an den Klaviern und Orgeln liegt und die Synth Section gar nicht so beachtet wird, wie sie das verdient.
 
Soljanka
Soljanka
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Ich finde, die Synth Section des Stage wird unterschätzt. Kann daran liegen, dass den meisten Leuten an den Klaviern und Orgeln liegt und die Synth Section gar nicht so beachtet wird, wie sie das verdient.

Ja, von den meisten Usern sicher unterschätzt. Liegt aber in der Natur der Sache.

Trotzdem fände ich aktuell eine Kombination aus Grand + separaten Synth besser. (Es hat auch eine schöne Ablagefläche)
(Sofern man eben einen Synth will / braucht)

Ich persönlich hätte das Grand gerne fürs Studio wegen der Tastatur und dem Zugang zur Libary.
Es ist schon unglaublich, wie viel mehr Spaß selbst das DX7-Piano mit der Tastatur macht.
 
freidimensional
freidimensional
Tastenirrtuose und Beste Antwort auf keine Frage
Ich schmeisse mal Kurzweil in die Runde - Kawai-Tastaturen sind zwar meist besser,
dafür hat imho nur Kurzweil die perfekte Synthese aus guter Tastatur mit sehr gut klingenden
und spielbaren Keys-Sounds, und noch nen absolut gut klingenden Synth (der aber zugegeben
recht friemelig am Gerät zu editieren ist, aber es gäbe auch nen Editor).
 
Nordlicht
Nordlicht
......
Was beim Stage nicht uninteressant ist: seine Tastatur bietet Aftertouch, der neben Mod-Wheel und Pedal als dritte Morph-Quelle verwendet werden kann. Die Tastaturen der beiden aktuellen Nord Leads bieten bekanntermaßen keinen Aftertouch.
 
klangsulfat
klangsulfat
format c: /y
Nach 7 Jahren Unterricht würde ich mir schon gerne was Feines holen. ;-)
Einfach mal drauf losspielen, ohne erst Rechner, Software etc. zu starten ist auf jeden Fall auch mit ein Grund, warum ich einen handfesten Synth brauche und nicht schon wieder „nur“ ein Midi-Keyboard

Ich kann dein Vorhaben voll verstehen und finde die Clavias allesamt sehr wertig und sexy. Mir fehlt an den Clavias grundsätzlich ein Sequenzer bzw. Looper ... quasi als dritte Hand.

Wenn du bereit bist, Geld in die Hand zu nehmen, wäre vielleicht der Montage auch etwas für dich. Wertig ist der auf jeden Fall, auch die Klaviatur. Wobei dem Touchscreen leider etwas computermäßiges anhaftet. Bietet in der Praxis aber mehr Vorteile als Nachteile.
 
Soljanka
Soljanka
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Spielen die Clavia Geräte im Studio Alltag noch eine signifikante Rolle? Gerade in Bezug auf moderne elektronische Musik?

Ich sage mal:
Die Synths ja.
Die Pianos eben da, wo man sie haben will. Tendenziell aber eher nein, würde ich sagen. Elektronische Musik ist ein weites Feld.
"Normale" Studios haben meistens ein sehr gutes Master-Keyboard mit Hammer-Action und gute Plugins für den ganzen Klavierkram.

Vielleicht helfen dir die folgenden Fragen:

Brauchst du die Sounds? Wenn ja welche? (Pianos, E-Pianos, Clavinets, Samplelibary)
Willst du ein inspirierendes Keyboard an dem du klimpern kannst?
Willst du eine eierlegende Wollmilchsau oder eher speziellere Einzelgeräte?
Wie wichtig ist die Qualität der Tastatur?
Wie wichtig ist schneller und direkter Zugriff?

In Kombination der Antworten kommst du vielleicht dem näher, was du anschaffen solltest.

–––––––––

Meine musikalischen Interessen sind zum Beispiel nicht so sehr auf elektronisches festgelegt.

Ich mag Rhodes-Sounds, Klaviersounds und Clavinets. (Für Orgel und Synths habe ich andere Geräte.)
Und ich hätte gerne EINE ordentlich gewichtete Tastatur im Haus. (neben dem echten Klavier)
Ich hatte auch schon mal ein Nord Electro und mag das generelle Bedienkonzept bei Nord sehr. (inklusive dem Libary-Konzept)
Die Tastaturen waren aber für mich immer unbefriedigend. Da fand ich die vom Korg SV-1 z.B. immer besser.
Seit dem Grand ist das anders. Die Tastatur finde ich absolut überzeugend.
Brauche ich das? Hm… Will ich das? Jaaaaaaaaaaaa… :)

Ob man ein Instrument kauft, weil man es braucht, oder weil man es will muss jeder selbst entscheiden.
Für mich ist das ganze Hobby und Spaß. Andere haben Spaß an Gemälden. Ich habe Spaß an (inspirierenden) Instrumenten.
 
Klaus P Rausch
Klaus P Rausch
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Dann übertreibt NORD auf seinen Webseiten mit dem Hinweis, Our outstanding new flagship instrument features our latest award-winning technologies including the Nord Lead A1 Synth Engine? [Quelle]

Eine Synth Engine lässt sich in Varianten vermarkten.

Die Clavias daher auf werbliche Übertreibung festzunageln, kann man machen, ist aber sachlich nicht korrekt. Damit man hier nicht im Dunkeln tappt, hatte ich den Fred aus dem norduserforum verlinkt, wo sich Leute netterweise um die genaueren Details gekümmert haben.

Was möglicherweise noch nicht aufgefallen ist: Die Bedienoberflächen A1 <> Stage Synth Section unterscheiden sich deutlich. Beim Stage ist das nicht wirklich komfortabel zu handhaben, da geht es eng zu, es ist vergleichsweise eine ziemliche Fummelei, selbst wenn man schlanke Fingerchen hat.
 
S
Specker
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Ja, falls du dazu Gelegenheit hast, probier das doch mal aus, im Laden.

Auf jeden Fall.. ich bin total gespannt auf das Teil. Eventuell klappt es sogar morgen schon.


Warum du allerdings den A1 als "uralt" bezeichnest befremdet etwas. Es ist der aktuellste Synthesizer aus dem roten Rathaus.


Ja ok.. habe mich vielleicht gestern etwas in Rage geschrieben.. wenn jemand meinen geliebten Virus als uralt bezeichnet, würde ich auch wütend werden. :D

Um ehrlich zu sein dachte ich auch der A1 ist wesentlich älter.. 6 Jahre ist wirklich kein Alter.



Dennoch, das Grand und dazu einen Rack Nord Lead 4 oder A1 wäre die bessere Variante, wenn dir Orgel wurscht ist.

Die Kombi wäre echt n Traum. Das Rack oben auf das Grand drauf… würde sicher gut kommen!



Ein weiterer Unterschied ist: Das Nord Grand hat (naturgemäß) keinen Pitchbender und auch kein Modwheel.

Kann man über den Midi IN Port vom Grand vielleicht einen externen Pitchbender und Modwheel anschließen? Im Endeffekt sind das doch nur Midi-CC Werte, die da übertragen werden müssten.


Ach noch was. Korg wird wahrscheinlich zur Musikmesse NAMM (in einer Woche) eine neue Version von deren Stage-Piano vorstellen.
Das kann man für so eine Entscheidung durchaus noch abwarten.

Mein erster Synth ever war der Korg Electribe. Daher habe ich auch eine gewisse Zuneigung zu Korg.
Mein Traum war allerdings schon vor Jahren eines Tages ein Clavia zu besitzen. Ich glaube diesen Traum werde ich mir auch erfüllen.



Elektronische Musik ist ein weites Feld.
"Normale" Studios haben meistens ein sehr gutes Master-Keyboard mit Hammer-Action und gute Plugins für den ganzen Klavierkram.

Ja, ich denke das reicht auch aus heutzutage. Für die Produzenten von Techno und Konsorten war damals auch eher die Synth Funktionen der Clavias der entscheidende Punkt (vermute ich).
Gab es überhaupt Vergleichbares damals schon? Mit den ganzen Editor Möglichkeiten?

Reaktor müsste es schon gegeben haben. Wahrscheinlich limitiert durch die schlechte Rechnerleistung damaliger Rechner.

Willst du eine eierlegende Wollmilchsau oder eher speziellere Einzelgeräte?

Definitiv Zweiteres! Die Wollmilchsau gibt es in der Regel eh nicht.


Wie wichtig ist die Qualität der Tastatur?

Die Quali ist mir schon wichtig. Aus dem Grund hatte ich von Anfang an auch auf die Kawais geschielt. Leider gefällt mir deren Produktdesign nicht so richtig. Daher ist das Grand schon sehr interessant für mich.

Ich glaube aber alles ist eine Steigerung zu meinem M-Audio Keyboard :D

Die Frage die sich mir stellt ist momentan auch: Brauche ich unbedingt einen Synth Part im Gerät?

Ich würde mir auch heutzutage nicht mehr den Virus in der Keyboard Variante holen (habe den Darkstar, das ist der Polar in Schwarz), sondern die Rack Variante. Einfach aus Platzgründen.


Ob man ein Instrument kauft, weil man es braucht, oder weil man es will muss jeder selbst entscheiden.
Für mich ist das ganze Hobby und Spaß. Andere haben Spaß an Gemälden. Ich habe Spaß an (inspirierenden) Instrumenten.

Ich brauche und will es. Für mich macht es auch keinen Sinn ein paar hundert Euro zu sparen, nur um hinterher doch heimlich aufs Grand zu schielen.
Abgesehen davon kosten Grand und Stage 3 ja in etwa das Gleiche. Zugegeben.. das Grand ist schon bissl wuchtig aber wenn die Tasten wirklich so viel besser sind, wäre das kein Problem.

Seh ich genauso mit Hobby und Spaß. Das ist auch nicht die erste größere Investition die ich in meinem Leben für dieses Hobby tätige.
Wichtig ist mir einfach immer, dass Lebensfreude aufkommt beim Benutzen. Aus dem Grund habe ich mir auch extrem hochwertige Studio-Monitore gegönnt.
Musikhören ist ein absoluter Genuss seitdem. Kann man so etwas mit Geld aufwiegen? Bin ich mir nicht sicher..
 
S
Specker
..
Ich schmeisse mal Kurzweil in die Runde - Kawai-Tastaturen sind zwar meist besser,
dafür hat imho nur Kurzweil die perfekte Synthese aus guter Tastatur mit sehr gut klingenden
und spielbaren Keys-Sounds, und noch nen absolut gut klingenden Synth (der aber zugegeben
recht friemelig am Gerät zu editieren ist, aber es gäbe auch nen Editor).

Also ich bin es ja gewohnt am Rechner hunderte von Plugins in einem Projekt zu haben.
Das ist auch der Vorteil vom Virus TI2.. ich habe über das Plugin direkten Zugriff auf das Gerät und muss nicht umständlich am Gerät selber rumwurschteln.

Klar, wenn ich einen neuen Sound programmiere, dann mache ich das in der Regel direkt am Gerät.

Lange Rede kurzer Sinn… bei den Clavias (Stage 3, A1 Rack) ist so eine „total integration“ nicht geboten, oder?


Was beim Stage nicht uninteressant ist: seine Tastatur bietet Aftertouch, der neben Mod-Wheel und Pedal als dritte Morph-Quelle verwendet werden kann. Die Tastaturen der beiden aktuellen Nord Leads bieten bekanntermaßen keinen Aftertouch.

Der Virus hat auch Aftertouch und ich muss schon sagen, da kann man echt witzige Sachen mit veranstalten.
Wenn ein Gerät wie das Grand sowas nicht bietet, finde ich es nicht weiter schlimm, da Aftertouch für mich eine Spielerei für Synth Geschichten ist.

Generell bin ich auch nicht sicher, ob ich das Grand dann als „Arbeitskeyboard“ benutzen würde. Das klingt jetzt erstmal seltsam vielleicht, aber wenn ich im Studio an meinem Tisch sitze, habe ich da einfach gerne ein kleines Keyboard stehen mit 2-3 Oktaven vielleicht, wo ich schnell mal VST Sounds anspielen und tweaken kann. Bei SO EINEM Gerät ist mir der Aftertouch fast wichtiger.

Das Grand würde ich eher zum Piano spielen benutzen. Natürlich würde ich es Midi mäßig mit dem Rechner verbinden, um auch mal andere Synths damit zu spielen.

Zum reinen programmieren von Sounds bzw. zum rumprobieren bei der Produktion ist mir das Grand zu unhandlich.
Hat ja auch nicht wirklich viele Knobs, die man Midilearn mäßig an seine Vsts koppeln könnte. Geht das beim Grand überhaupt?


Wenn du bereit bist, Geld in die Hand zu nehmen, wäre vielleicht der Montage auch etwas für dich. Wertig ist der auf jeden Fall, auch die Klaviatur. Wobei dem Touchscreen leider etwas computermäßiges anhaftet. Bietet in der Praxis aber mehr Vorteile als Nachteile.

Es gibt da draußen bestimmt eine Menge an guter Geräte die in Frage kommen. Irgendwie habe ich mich auf die Roten eingeschossen. ;-)
 
Soljanka
Soljanka
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Kann man über den Midi IN Port vom Grand vielleicht einen externen Pitchbender und Modwheel anschließen?

Wenn du es als einziges Masterkeyboard im Studio benutzen willst, geht das sicher.

Ich finde aber, für Synthesizersounds ist eine gute Fatar- bzw Synthesizer-Tastatur mit Pitchbender und Modwheel besser geeignet.
Aber die hast du ja am Virus.
 
Soljanka
Soljanka
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Wenn ein Gerät wie das Grand sowas nicht bietet, finde ich es nicht weiter schlimm, da Aftertouch für mich eine Spielerei für Synth Geschichten ist.

Sehe ich genauso.

Das ist an einem Stage-Piano vielleicht doch eher für den Live-Musiker interessant, wenn er bspw bei Layersounds das Pad unter dem Klaviersound modulieren will.
 
S
Specker
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Schade, jetzt war ich bei meinem Musikhaus in der Nähe, aber kein Clavia weit und breit.
Sonst haben sie immer alles was Rang und Namen hat.
Naja, so konnte ich gestern einige Kawai, Yamaha und Korgs testen. Das war auch nicht schlecht. :)

Jetzt muss ich doch nach Frankfurt ins Session fahren, naja ^^
Kannst du, Soljanka, verraten, wo du das Grand getestet hast?


Wenn du es als einziges Masterkeyboard im Studio benutzen willst, geht das sicher.


Kannst du mir das nochmal erklären, wie du das meinst?

Ich habe ja noch andere Keyboards an meinem Rechner, die alle Pitchbender und Modwheels haben.
 
 


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