Trax RetroWave R-1 Analog Synthesizer. Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Analog" wurde erstellt von Bragi Vän, 31. Mai 2013.

  1. Bragi Vän

    Bragi Vän Tach

  2. Neonlicht

    Neonlicht Tach

    Och nö,wieder so eine kastrierte 1-Osz-Monokiste,langsam ist der Markt doch übervoll.
     
  3. moroe

    moroe Tach

    klingt aber saugeil

    schade ohne 2. osc
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    ich konnte mich nicht beherrschen und hab den retrowave vor ca. zwei wochen bestellt... seit wenigen tagen steht er nun bei mir.

    möchte jetzt keinen erfahrungsbericht schreiben, nur ein paar kurze eindrücke. ich hab den kauf nicht bereut, der retrowave klingt in meinen augen wirklich gut, sehr gut sogar für sequenzer-sachen.
    2 lfos (ziemlich schnell), "echtes" s&h, 2x subosc, nettes 24db-filter... gute verarbeitung.

    meine persönlichen kritikpunkte wären:
    - der vca kann entweder über die (einzige) adsr kontrolliert werden, oder diese wird auf "bypass" geschaltet, dann ist er immer auf. eine zusätzlich wählbare orgenhüllkurve wäre sehr nützlich.
    - die glide/portamento-zeit ist selbst voll aufgedreht recht kurz.
    - bei längeren attackwerten gibt es am anfang und ende der attackphase ein gut wahrnehmbares geräusch, das erst bei weiter geöffnetem filter nicht mehr störend ist.
    - der vco ist auch bei "0" im mixer hörbar, lässt sich aber einfach beheben, indem man den pulsweitenregler auf minimum oder maximum stellt.

    ansonsten kann der retrowave aufgrund des konzepts nicht zu gewagten soundexperimenten einladen, erledigt seinen job aber sehr souverän.
     
  5. @ Bahnen

    Schöner Test, äh, erster Eindruck, an dem wir hier teilhaben können! Das mit dem VCA-Knacken und der etwas simple Aufbau halten mich von einem Kauf ab. Die Bauform und Verarbeitung finde ich persönlich sehr ansprechend. Spannend fände ich persönlich - als Erweiterung - einen digitalen OSC (mit FM und modulierbaren Wavetables) und so Kram...

    In Sachen "reiner Klangqualität" finde ich den Rocket Synth jetzt interessanter - auch einen MFB Microzwerg würde ich nicht von der Bettkante schubsen. Allerdings hat eine großzügig und solide verarbeitete, überwiegend bzw. rein analoge Kiste wie den Retrowave immer noch ihren Reiz, zumal jedes Gerät seine Eigenarten mitbringt. Ich würde sagen, das ist vielleicht so wie bei Gitarren. Da gibt es ja auch haufenweise unterschiedliche Modelle. Im direkten Vergleich finde ich den Retrowave z.B. gelungener als den Doepfer Dark Energy II.

    (und dem spricht ja niemand die Existenzberechtigung ab, oder?)

    Dem Hersteller des Trax Retrowave wünsche ich jedenfalls viel Erfolg - und auch den Mut, einen etwas komplexeren Nachfolger (z.B. drei Hüllkurven, zusätzlicher OSC) auf die Beine zu stellen.
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    seh ich auch so. jeder synth hat seine stärken und schwächen, es kommt dann auf die perspektive und das "wohlwollen" des benutzers an, wie er mit eigenarten oder beschränkungen umgeht.
    aber klar, mittlerweile gibts schon ne gewisse redundanz in sachen analoger monosynths mit (mehr oder weniger) minimalausstattung. mfb, doepfer, eowave, vermona, moog, arturia, novation, korg... da wird der retrowave sicher einer unter vielen bleiben. aber ein recht sympathischer, wie ich finde ;-)

    EDIT
    hier noch eine kleine demo vom retrowave
    viewtopic.php?f=34&t=82206
     

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