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Es gibt immer Extreme. Es gibt Warner, so wie es bei zB. schwierigen Tendenzen bei Meinungsfreiheit oder so auch gerade aktuell doch einiges gibt, was übers Ziel hinaus schießt, lustigerweise auf allen Seiten.
Die Ursachen sind meiner Ansicht so komplex, dass sie in Gesellschaft und Erziehung bis hin in die Frühwirkung reichen. Damit meine ich auch sowas wie - mache einen Girls-Day bei Elektronik oder Comedy oder sowas - das kann gut laufen, aber auch gerade nicht. Wieso? Weil, wenn etwas immer wieder gesagt wird und selbst wenn es gut gemeint ist, kann das aussehen, als wäre das eine Art Minderheitentreffen - Wir sind hier, weil hier spielen Minderheiten. In meiner Kindheit wurden gerne mal Musiker gefragt, ob denn das Niveau jetzt auch so sei wie das von US oder UK Gruppen oder Interpreten. Das ist eigentlich eine Aussage über einen selbst - das ist nicht der Stand, wir können froh sein, wenn das halbwegs ok sei. Das gibt es heute nicht mehr.
Sicher fragt man auch bei Dave Gahan nach diesen optischen Sachen, denke aber die optische Bewertung ist bei weiblichen Interpreten und Musikerinnen noch eine gute Ecke krasser. Es ist wichtig, ob sie dick, schön oder normal aussieht. Jugendlich sollte man am besten auch sein. Das ist in unserer Ecke schon ziemlich krass.
Bei den Audioleuten ist es noch extremer.
Einen Teil muss und kann man sicher unter PC und Überreifrigkeit verbuchen, aber das Problem dabei ist - das sehen alle verschieden. Beispiel ist Bevorzugung und Förderung - die meisten wollen einfach nur ihre Kunst machen und nicht zusätzlich noch etwas beweisen müssen. Manche kommen extrem gut damit klar, sind sehr gut im Umgang damit - manche können sogar diesen Aspekt nutzen, aber das sind eben eher wenige. Solang es über die Musik geht, gut.
Vielleicht erfahren wir auch deshalb einen Tick früher über weibliche Elektronikausnahmekünstlerinnen. Es gibt ja einige. Nicht wenige, wirklich - das ist mehr als eine Hand voll.
Aber - das Materielle und das Opel-Treffen-Flair fürchten viele mehr, auch unter den Jungs. Die Praktiker unter uns wollen Musik machen und nicht in Objektophilie verfallen. Und - ich muss sagen, dass ich der auch nicht so folgen kann, ich schau mir auch auf dem Meeting nicht alles an und durch, ich rede lieber mit den Leuten und so weiter und hör mir an, was es gibt an Jams und so. Macht viel Spaß. Und - wir hatten immer auch weibliche Besucher - aber - zugegeben - im Schnitt sind das superwenige.
Es kann also sein, dass die Art der Attraktion nicht reicht oder die Menge der Musikerinnen mit Modular einfach kleiner ist - Da kenne ich auch deutlich weniger - die meisten die ich kenne sind
Ableton Live - Computermusikerinnen. No fancy set. Ganz selten ist da irgendwas dabei, was irgendwie Nerds pulsen ließe. Auch schonmal etwas ältliche Dinger - der Ansatz ist anders und das ist zumindest nur das, was ich so sehe und mit denen ich spreche und ich kann auf JEDEN Fall >10 locker ankreuzen.
Tolle Sachen machen die, aber - eben keine Gearprotzer. Durch die Bank.
Ich zeige einfach Bilder vom HK und nutze das als "Werbung" und häng das auch nicht an eine der größten Glocken, da es ohnehin voll genug ist. Aber - ich freue mich über neue Leute und so - bzw wir.
Die Nerdmeetings sind alle irgendwie so. Das hat den Charme eines Opeltreffens und das stellte ich mir auch teilweise seltsam vor. Ich glaube ich würde auch nicht in jeder Verfassung da hin gehen, das es da anderes IST - weiss ich, ich kenne die ja - aber - ich kann das verstehen, dass das abschreckt. Auch Nichtfrauen.
Ansonsten - ich weiss es nicht, ich weiss nicht mal wie man es besser macht.
Aber - ich stelle schon fest, dass es in männlich dominierten Gesellschaften ein paar Dinge nicht gibt, die ich echt vermisse.