Verschiedene Audio-Interfaces integrieren? (Mackei Onyx, Motu Ultralite)

Hallo,

ich konsolidiere gerade meinen "Arbeitsplatz" und räume auf... Dabei möchte ich mich recht verkleinern, also Outboard-Zeugs z.T. loswerden und mehr im Rechner arbeiten.

Bisher arbeite ich immer noch viel klassisch mit Midi und nur mit der Maschine und Native Komplete im Rechner. Ich frage mich (und sorry, bin da wirklich recht unerfahren...) ob und wie ich bestehende Geräte nutze. Im Moment ist mein Audio-Interface ein Motu Ultralite (mk4), das hängt via USB an einem Win 10 Rechner. Wenn ich nun das noch verbleibende Midi-Equipment einbinden möchte, auch via Audio, bräuchte ich schon gerne mehr I/Os. Bisher geht das Midi-Zeugs über 1-2 Mischpulte (Mackie, lm 3204 und Onyx 1620) parallel.

Kann ich sinnvoll nun das FW-Audio-Interface einbinden? Ich nutze die FW Option seit Ewigkeiten nicht... aber sie ist ja da... und bevor ich nun überstürzt gutes Zeugs verkaufe...?

Leider bin ich technisch etwas eingerostet... bzw. was Audio-Routing angeht... Geht das: Synths über das Onyx einspielen und dann das Motu für den konsolidierten Output nutzen? Im Cubase kann ich ja nur einen Treiber zur Zeit, also entweder Motu oder Mackie, oder? (Leider hat das Mackie keine ADAT Schnittstelle, richtig?)

Klappt das, oder muss ich mich vom Mackie trennen? Danke
 

microbug

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Nicht machen, Windows bekommt das mit mehreren Interfaces nicht hin. FireWire ist eh problematisch, erst Recht bei Mackie, die können keine Treiber schreiben. Weg damit. Entweder das Ultralite mit ADAT erweitern (ADA8200 kostet nur 150€), oder auch das verkaufen und eins aus der AVB Serie nehmen, das läßt sich beliebig erweitern, siehe meine Signatur.
 
okay, danke, das klingt eindeutig... was ich beim Onyx - ausser die Ausmasse - noch gut finde, dass man noch leicht in beiden Welten arbeiten kann, im Rechner, aber auch mal schnell ohne. Auch finde ich gut, schnell "klassisch", mal die Volumen zu regeln.

Aber ich will auch massiv verkleinern. Und gerne so viel wie möglic (alles) im Rechner haben (können). Das finde ich schon bequem, ein DAW Template zu haben welches mir jedes Gerät einbindet. Sonst hätte man per Midi alles gut und wenn man aufnehmen will fängt man an zu patchen.... nö, dann lieber gleich richtig.

Also kommt der Onyx weg...??? Schon krass... Und ja, erweitere ich das Ultralite oder gehe ich auf AVB oder was ganz anderes? Eigentlich brauche ich ja viele Intrumenten I/Os, eher sehr wenig Mics oder Gitarren-Inputs. Wichtig ist mir beim Interface, dass es auch mal standalone funktioniert; z.B. im minimalsten Setup nur ein Piano über das Interface an die Monitore schickt.
 

microbug

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Das Ultralite erweitern geht nur mit weiteren 8 über ADAT, das wars dann.

Viele Eingänge gibts beim MOTU24Aai, die Multicores dazu gibts günstig beim Music Store, auch in 1,5m Länge. Das ist ein AVB Modell. Siehe Thread in meiner Signatur.
Die AVBs gehen auch Standalone, und dank Webinterface kann man sie vom Smartphone oder Tablet steuern, ohne einen Rechner hochzufahren. Das bieten die Presonus Rackmodelle nicht, die haben dafür einen Recorder drin, der aber wahrscheinlich auch nur die Summe aufnimmt, wie bei den AR Modellen.
Das Webinterface kennst ja schon, das Ultralite MK4 hat das ja auch.

Das 24Ai hat halt nur Eingänge. Ausgänge kann man per ADAT nachrüsten, zB das vorhandene Ultralite darüber koppeln, um zB einen Kopfhörermix und einen Mix für Boxen dorthin zu schicken.
Hab ich bei mir eine Zeitlang mit einem alten 828MKIII gemacht, bis das 8A auf den Markt kam.
So kannst das Ultralite weiter nutzen, brauchst nur zwei TOSLink Kabel.
Was da wie wohin geschickt wird, kannst Du frei einstellen, auch das ist in meinem AVB Thread beschrieben.
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Ah OK stimmt, etwas OT - SRY.
Auch besser so da ein $Anwenderprogramm mit Administratorrechte zu starten einem Selbstmord gleichkommt.
 
danke euch! Hmm, also weiter sagt ihr, dass Mackie FW nichts nachhaltiges ist... (obwohl ich bisher, als light-Anwender das noch nicht gespürt habe... sogar mit einer - im Moment - nicht TI-Chip-FW Karte (NEC Chip).

Und nochmal "hmm", wenn ich eher günstig aufrüsten will, also mit ADAT, z.B. mit Motu 828 mindestens mk2 dann ist bei 8 weiteren Eingängen wirklich schluss? Da kommt man ja nicht weit, auch wenn ich viel verkleinere bleiben schon noch 1-2 klassische Expander, der ein oder andere virtuell-Analoge und vlt 1-2 Effekte, wenn man dann noch Einzelausgänge (z.B. für einen Bass) nutzt sind 8 Mono-Eingänge nicht viel, auch wenn das Ultralite nochmal mit 6 dazu käme. Wie hat man das denn vor AVB gemacht?
Dann sollte ich eigentlich das Ultralite MK4 abstossen und gegen ein AVB eintauschen und dann mit dem 24er erweitern? Das ist dann immerhin mal 12 x Stereo...
P.S. gegen Admin-Rechte hatte ich bisher noch nix, aber der "Musik-Rechner" soll schon stabil laufen und kein Bastelrechner sein...
 

microbug

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wenn ich eher günstig aufrüsten will, also mit ADAT, z.B. mit Motu 828 mindestens mk2 dann ist bei 8 weiteren Eingängen wirklich schluss?
Das MKII hat nur einen ADAT, da ist dann bei 8 Weiteren wirklich Ende. Erst das MKIII hat zwei davon, da gingen dann entweder zwei ADA8200 oder ein gebrauchter Creamware A16 Ultra für weitere 16 Kanäle dran. Als Windowsuser solltest Du das MKIII Hybrid nehmen, das hat USB, oder das 828x, aber das ist gebraucht teurer und bringt an Windows keinerlei Vorteile, da müßtest Du schon das 828ES nehmen, und das hat schon AVB.

Wie hat man das denn vor AVB gemacht?
Mittels Patchbay, Submixer oder großen Interfaces.

Dann sollte ich eigentlich das Ultralite MK4 abstossen und gegen ein AVB eintauschen und dann mit dem 24er erweitern? Das ist dann immerhin mal 12 x Stereo...
Du mußt das MK4 nicht abstoßen sondern kannst es mit dem 24Ai über ADAT benutzen, so wie ich oben schrieb. Denk auch dran, daß das Ultralite AVB keine Einstellung hat, die sich den letzten Einschaltstatus merkt, was beim Betrieb an einer zentralen Steckerleiste sehr nervig ist, weil man es immer getrennt einschalten muß. Ich hatte das kurz und es genau deshalb wieder zurückgegeben. Es gäbe stattdessen das 624 mit ähnlichen Anschlüssen, aber ohne MIDI, falls das für Dich wichtig sein sollte. Ansonsten halt das 8A, hab ich selbst, zusammen mit dem 24Ai hättest Du dann 32 Eingänge und 8 Ausgänge. Da das 8A keine extra Boxenausgänge hat, muß man zwei der Ausgänge nehmen und entsprechend den Main Mix drauflegen.

Keine Ahnung ob das theoretisch hilfreich ist, am Mac läuft mein Onyx FireWire ohne Treiber.
Leider nicht, geht hier um eine Windowsumgebung.

FireWire ist eine tote Schnittstelle, daher nur eine Frage der Zeit, bis Hersteller wie Mackie den Treibersupport einstellen. Am Mac hat es auch schon einzelne Geräte getroffen, obwohl das Meiste dort noch mit Adaptern läuft, vor allem wenn es Classcompliant ist.
 
danke Dir, @microbug! Sehr hilfreich.
Es scheint mir, dass das 24Ai erstens aus wirtschaftlicher Sicht und zweitens von der "Einfachheit" her (wenig Geräte, wenig Platzbedarf) die beste Lösung im Moment für mich ist? Ich habe nunmal das ultralite mk4, das hat mich 650 gekostet und für 1000 zusätzlich hätte ich 24 zusätzlichs INs (in der Bucht geht es auch für unter 850). Bei allen Optionen das mk4 abzustossen verliere ich ca. 300, die das Ding an Wert verloren hätte und bei AVB, was vlt technisch am zukunftssichersten ist habe ich (im Moment?) den Hazzle mit dem Einschalten, sowas nervt mich und gerade wenn man schnell einschalten und an einer Idee arbeitet ist das für mich doof.
Ich könnt verkaufen, ein 828 mk3 holen (ca 500?) und dann erweitern, dann bin ich auch bei 1000 und auf älterer Technologie und muss mir das Zeugs auf ebay zusammenkaufen.
Mit meinem Ultralite mk4 und einem neuen 24Ai bin ich dann mit 24 + 6 Eingängen auf neuester Technik (Ruhe...), auch wenn ich erstmal ADAT nutzen würde, hätte nur 2 Geräte und hätte lange Ruhe.
Theoretisch gehe ich auch zurück auf Mac, aber ich bin gerade happy für die Musik wieder auf Win zu sein (da habe ich nichtmal gross investiert, ich nutze grösstenteils ältere Hardware, baue mir nur gerade ein Rackgehäuse damit auf). Mac wäre auch wieder eine Investition, nur um ein sterbendes Mackie FW Mischpult zu retten, was ich zwar von der Grösse und Kontrolle gut finde, aber eben über FW nicht ewig problemlos laufen würde.

P.S. das Ultralite hat Midi, ja, und das nutze ich, auch wenn ich da erweitern muss, 1 In und 1 out reicht mir nicht.
 
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microbug

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Eben, das MK4 hat Webinterface und braucht die alte Cuemix Software nimmer, großer Vorteil. Daher weiternutzen, ist die beste Option, upgraden kannst immer noch. Auf diese Weise sparst Du Dir auch den AVB Switch, den man bei zwei AVB Interfaces, die man drahtlos steuern will, schon benötigt.

MIDI würde ich eh getrennt machen, und mehr Ports gibts zB mit einem MIO4 oder MIO10, aber auch mit den neuen roten ESIs, für die es jetzt auch einen Multiclient-Treiber für Windows gibt. Die ESIs sind einfache Interfaces, aber sie erkennen selbst was Eingang und Ausgang ist, was sehr praktisch sein kann.
Die MIOs dagegen sind ausgefuchster, da kann man routen, filtern, mergen und auch zwei Rechner. Gleichzeitig anschließen, haben aber nur einen Speicherplatz.
Wenn man nur Ports und nicht die Kanäle pro Port braucht, ist eine MIDI Patchbay manchmal die bessere Lösung, das ist aber ein extra Kapitel.
 
Wenn man nur Ports und nicht die Kanäle pro Port braucht, ist eine MIDI Patchbay manchmal die bessere Lösung, das ist aber ein extra Kapitel.
wie meinst Du das? Ich brauche schon nicht 10 mal 16 Kanäle, vom Timing mal abgesehen würde ich mit 1 oder 2 mal 16 hinkommen. Aber es ist schon bequem, auch Midi Outs fest verkabelt zu haben. Ich habe noch ein Miditemp mp88 im Live Rack, was aber auch dem Minimalismus zum Opfer fallen dürfte. Ja, jedes Gerät ist toll nimmt aber Platz weg... (das ist im Moment ein Fokus bei mir...)

Also, wäre Dir dankbar: wo ist eine Patchbay besser (?) als gleich ein 10er Interface?
 

microbug

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Du hast ne MP88? Dann bist doch bestens bedient. Falls Du die loswerden willst, nehm ich die gerne. Falls Du die weiter benutzten willst, sollten wir mal über eine Aufarbeitung sprechen, die Netzteile geben nämlich gern ihren Geist auf.

Ich meine, daß eine Patchbay wie die MP88 im Gegensatz zu einem Interface pro Anschluß eben keine eigenen Kanäle bereitstellt, sondern das vorhandene MIDI verteilt etc., weil sie keinen Computeranschluß hat.
Oft braucht man ja die mehr als 16 Kanäle nicht, sondern nur die Anschlüsse, wie sie die MP88 bietet, daher ist man oft mit einer Patchbay an einem einfachen, aber gutem MIDI Interface besser bedient als mit einem Multiport-Teil wie dem MIO4/10, besonders beim Standalone-Einsatz, da können die MIOs (und auch kein anderes Gerät) gegen eine MIDITemp anstinken.

MIO4 und MIO10 haben allerdings im Zusammenspiel mit nur USB MIDI Geräten klare Vorteile, weil man davon bis zu 8 Stück direkt anschließen kann, sofern sie keine eigenen Treiber brauchen. Und man kann zwei Rechner gleichzeitig anschließen (das MIDI4+ sogar 3), was ich hier durchaus öfter nutze.
 
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okay, danke Dir! Auch wenn das nicht komplett verstehe. Was ist besser? Performance, Stabilität? Das ein MP 88 live unschlagbar ist, ist klar.
Das MP 88 (W) würde ich wohl nicht unbedingt verkaufen, obwohl das ja noch einiges bringt (also eine der besseren Investionen war ;-) ) Allein, falls ich live mal wieder etwas komplexeres mache... (auch wenn ich im Moment verkaufe was geht um Platz zu schaffen und Komplexität zu reduzieren, da zählt daheim erstmal jede HE...)
Ich könnte das also aktiv behalten. Dann würde mir ein kleineres MIO (2er? 4er?) oder sogar mein MOTU reichen?! Ich brauche ja tatsächlich nur die Anschlüsse und nicht x mal 16 Kanäle.
 

microbug

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MP88W sind zwar gebraucht teurer als die MP88 ohne W, aber mehr als 200€ zahlt da keiner mehr dafür. Versuchen zwar einige, da Mondpreise zu verlangen, die zahlt nur keiner.
Das aber nur nebenbei. Ich hab aber auch Tauschnetzteile für die W-Modelle, nur falls das mal abrauchen sollte (außer es ist ein sehr neues Modell mit nur 3 Schrauben am Netzteil, da ist noch was in Arbeit).

Für live hab ich extra eine MP44W aus der ersten Serie, mit Display und Tasten am Gerät, kann aber auch ne Remote andocken. Statt der ollen Festplatte steckt da SCSI2SD (SD Karte als Festplattenersatz) drin, kann also bei Bedarf auch Audio abspielen.
Mein geplanter Stagepiano-Eigenbau bekommt gar eine auf 4 Anschlüsse hochgerüstete MP22W eingepflanzt, das wird dann megaflexibel.

Besser ist eine Patchbay deswegen, weil man das Routing dort macht, wo es hingehört, nämlich außerhalb des Rechners und USB, nur über MIDI. Sonst müssen die Daten mehrfach durch die USB Hölle durch.

Mit einem einfachen Interface machen viele so Routings wie Keyboard-> DAW-> Synthmodul, das ging beim Atari noch, auf aktuellen Rechnern sollte man das vermeiden. Mit einem MIO4/10 könnte man das auch im Interface selbst routen, aber kanns dann nicht einfach umschalten, sondern muß ein Setup über die Steuersoftware laden.
 
Danke Dir!
Okay, sorry für meine Ahnungslosigkeit, aber ich wills wirklich verstehen...
Erstmal zum "Wert" - in der Bucht ist so ein Teil immerhin für 350 weggegangen; aber das ist nicht entscheidend. Erstmal soll es gut werden, dann möglichst wenig komplex und (erst) als drittes wirtschaftlich sinnvoll.

Also, redest Du allgemein? Oder für Live? Wenn ich mit einer DAW arbeite muss es ja (heutzutage) über USB gehen, und zwar recht zentral, als ersten oder letzten Schritt, in den Rechner rein oder raus (und beim "live" spielen standardmässig rein und raus). Sagst Du, es sei besser nur über einen Anschluss in den Rechner zu gehen und dann mit der Matrix/Patchbay zu verteilen?
Also bei mir heute über das Motu, und wenn ich alles fertig umgebaut habe vom Masterkeyboard --> Miditemp --> Motu --> Daw (und zum abpielen z.B. an Expander XY). Auf der Bühne natürlich nur über den MP88 (vom jeweiligen Masterkeyboard oder Hardware-Midi-Sequencer).
Ist es also für das Studio-System belastender, über z.B. 2 Mio Anschüsse zu gehen, als über 1 und dann über den Miditemp zu verteilen? Ist die "USB Hölle nicht immer die gleiche? Oder meinst Du, dass ich zum reinen spielen gar nicht über die DAW müsste und nur über Miditemp gehen und nur zum Recorden dann über die DAW gehe?) Wobei bei mir letzterem (1 Anschluss-Midi-interface<->DAW) nicht klar ist, mangels Verständnis, wie ich mehr als 16 Kanäle ansteuern kann.
Ein Aspekt ist sicherlich bei mir auch flexibel zu bleiben, also möglichst einfach im Studio auch die komplexen Live-Setups vorbereiten zu können. Im Moment gibt es aber nur viel Midi zu Hause und wenig live (da steuert nur ein Nord Piano und ein weiteres Keyboard nach Wahl), da passt das. Wenn ich wieder ein projekt hätte, bei dem das MP88 zu Einsatz käme, dann wäre es toll, einfach alles zu Hause vorbeiten und testen zu können, idealerweise mit möglichst wenig umstecken, dann einzupacken und los. (das ist im Moment aber Theorie, weil ich das im Moment nicht brauchen, eben so wenig, dass das Miditemp auf der erweiterten Verkaufliste stand).
Also - rein aus Performance (timing?? oder system stabilität/weniger CPU oder USB Verkehr?) und Einfachheit: ein kleines Mio (es gibt ja alles, 1, 2, oder 4), oder gar nur das Motu plus Miditemp oder ein grösseres Mio (4 oder 10) und MP (oder im Studio das MP gar nicht?)
BTW: theoretisch ist das mit dem 2. Rechner nicht so blöd für mich - auch nur Theorie, aber ich könnte ja auf die Idee kommen, meinen alten DAW-Rechner (MBP, was jetzt nur noch Fotos bearbeitet) einbinden zu wollen...
 
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microbug

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Sagst Du, es sei besser nur über einen Anschluss in den Rechner zu gehen und dann mit der Matrix/Patchbay zu verteilen?
Ich rede vom Studio, live ist ne andere Geschichte.

Generell sollte man genau EINE USB Verbindung zum Rechner haben: die des Interfaces. Wenn einem 16 MIDI Kanäle genügen, dann Kombi-Interface Audio und MIDI und dann MIDI per Patchbay verteilen (vorausgesetzt, das Interface stammt von einem Hersteller, der MIDI nicht nur als Beigabe betrachtet, wie zB NI Komplete Audio 6).

Bei Setups, die mehr als 16 MIDI Kanäle benötigen, nimmt man ein getrenntes MIDI Interface mit mehreren Ports, wie zB MIO2, und verteilt es danach, oder gleich ein MIO4/10, je nachdem ob das Setup immer mit dem Rechner oder auch Standalone funktionieren soll.

Ich hab das bei mir zuhause so gelöst:

MIO4 am Rechner, dort hängen alle Hardwaresequenzer dran (Beatstep Pro über USB, MPC2500 über MIDI). Von dort gehe ich mit zwei Strängen in die MP88, um die Quellen unterscheiden zu können. Das Routing des MIO4 ist dabei fest, die flexible Verteilung erledigt die MP88. Auf diese Weise kann ich alle Geräte von entweder dem Rechner oder aus den Sequenzern ohne umschalten ansteuern, eine Umschaltung passiert in der MP88 extra für den Beatstep Pro, um dessen 3 Teile auf verschiedene Instrumente und Kanäle zu legen.

Ich arbeite meist ohne Rechner, daher eine solche Lösung.
 
danke Dir, so werde ich es machen. In meinem Umbau-Projekt vorerst über das Motu und dann wohl bald getrennt (Audio und Midi) mit einem MIO (wohl 4).
Wie sagte schon Jean-Luc Picard: Make it so...
 


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