also diejenigen, die geräte doppelt haben und auch sonst viel, sind in der regel eher die, die nicht davon leben... das ist so meine erfahrung ;)tyskiesstiefvater schrieb:Nachdem ich nun im Thread ,,doppelt gemoppelt...,, gelesen habe, dass einige von euch doch schon so einiges an Equipment besitzen,
wuerde mich mal interessieren, wer won euch vom Soundschrauben, produzieren etc... leben kann?
Soundwave schrieb:also diejenigen, die geräte doppelt haben und auch sonst viel, sind in der regel eher die, die nicht davon leben... das ist so meine erfahrung ;)tyskiesstiefvater schrieb:Nachdem ich nun im Thread ,,doppelt gemoppelt...,, gelesen habe, dass einige von euch doch schon so einiges an Equipment besitzen,
tyskiesstiefvater schrieb:Nachdem ich nun im Thread ,,doppelt gemoppelt...,, gelesen habe, dass einige von euch doch schon so einiges an Equipment besitzen,
wuerde mich mal interessieren, wer won euch vom Soundschrauben, produzieren etc... leben kann?
Stadler schrieb:tyskiesstiefvater schrieb:Nachdem ich nun im Thread ,,doppelt gemoppelt...,, gelesen habe, dass einige von euch doch schon so einiges an Equipment besitzen,
wuerde mich mal interessieren, wer won euch vom Soundschrauben, produzieren etc... leben kann?
Die Fragestellung ist sehr interessant: Bei der Beantwortung hat mir persönlich die Podcast-Serie von http://www.bonedo.de geholfen. Der Vorteil ist insbesondere der, dass der Hintergrund (Name, Projekte, Lebenslauf, Schaffenskraft, usw.) erkennbar waren. Besonders interessant fand ich z. B. das Interview mit HeinoAber ich denke, die Informationen die man dort kostenlos bekommt, sind richtig Geld wert, weil sie mit Klischees aufräumen und verdeutlichen, worauf es ankommt.
Auch http://www.delamar.de bzw. http://www.delamar.tv beschäftigt sich regelmäßig mit der Fragestellung. Leider findet dies dann immer mit den gleichen Leuten statt, die mit den bei Bonedo.de interviewten Künstlern, Managern, Produzenten, usw. nicht mithalten können. Am Ende des Tages hat man dann den Eindruck, dass da wenig Substanz vorhanden ist. Allerdings gibt's eine Menge Leute, die das mögen. Insofern sei's auch hier erwähnt.
Ach so: Wenn man iTunes nutzt, kann man im Store beide Podcasts abonnieren: Delamar und/oder Bonedo als Stichwort eingeben. Vorteil ist dann der, dass man eine Übersicht der vergangenen Sendungen erhält.
Moogulator schrieb:Bonedo ist Thomann, so wie Musikservice Aschaffenburg und das Musiker Board auch, das ist sozusagen das Gegenstück zu Amazona, seriöser und cleaner. Das spricht halt die anderen an. Nicht schlecht gemacht.
Moogulator schrieb:Bonedo ist Thomann, so wie Musikservice Aschaffenburg und das Musiker Board auch, das ist sozusagen das Gegenstück zu Amazona, seriöser und cleaner. Das spricht halt die anderen an. Nicht schlecht gemacht.
clipnotic schrieb:Moogulator schrieb:Bonedo ist Thomann, so wie Musikservice Aschaffenburg und das Musiker Board auch, das ist sozusagen das Gegenstück zu Amazona, seriöser und cleaner. Das spricht halt die anderen an. Nicht schlecht gemacht.
ach so läuft das? Da stecken Händler hinter solchen Testseiten ? Jetzt wird mir das langsam klarer warum da zum Teil die Testberichte so gnädig sind ...![]()
Gibts denn dann noch ne völlig unabhängige Testseite also eine die das frei Schnauze macht oder hängt da überall schon ein Laden dahinter etc ... nur ne Frage, da kenn ich mich nicht aus, deshalb frag ich blöd, gelle!
Moogulator schrieb:Die aktuelle Sound & Recording hat als Volltitel "Mit der (eigenen) Musik Geld verdienen"
[ http://www.soundandrecording.de/magazine/2012/08/Sound-and-Recording_08-2012.jpg (•BILDLINK) ]
AtomROFL, ultrakringel. Sorry, aber der war echt gut.
Aber das Cover finde ich mal geil.
clipnotic schrieb:Ja gut, wie gesagt, ich hab noch nie hinter die Kulissen von ner Testplattform geschaut, deshalb kann ich da null mit reden und weiß nicht was da wie läuft. Aber wenn ich nach mir selber geh:
Ich lese seehr viel online, in Foren, auf Testseiten, in Herstellerforen und auch den Handbüchern von Geräten, die mich interessieren. Und aus dem allen mach ich mir dann ein Gesamtbild und entscheide ob es sich lohnt mir ein Gerät mal zu holen, in nem Laden praktisch an zu testen und die Zeit zu investieren oder ob mich die Menge an Horror den ich Online finde schon davon abhält. OK, es gibt ein paar so Geräte da treibt mich die Masse an Horror regelrecht dazu, es erst im Auge zu behalten ... das gibts schon auch mal ;)
Und für mich sind Testseiten mittlerweile nur noch der Bereich um mal die technischen Funktionen schön aufbereitet runterlesen zu können. Bugs oder die Haken an Produkten find ich meist irgendwo anders oder an den Kisten selbst ... und da ich selbst ja Kaufmann bin, trau ich sowieso keinem mehr so richtig!![]()
Stadler schrieb:Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und Vertrauen ist gut, wenn man dabei hin und wieder prüft, ob es berechtigt ist. Es ist halt leider so, dass wenn es um's Geld geht, mit harten Bandagen gekämpft wird. Und natürlich versuchen Unternehmen u. a. auch diejenigen, die innerhalb eines Netzwerks etwas zu sagen haben, für ihre Ziele zu gewinnen. Daher ist nicht nur wichtig darauf zu achten wer etwas sagt, sondern auch in welchem Kontext das Gesagte steht und weshalb es gesagt wurde. Es ist auch mal ganz interessant zu verfolgen, was die Tester z. B. aus Fachmagazinen sonst noch so beruflich machen oder in welchen Firmen die möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt ihrer Karriere auftauchen: Wie gesagt, niemand pinkelt demjenigen an das Bein, der möglicherweise zukünftig die Rechnungen bezahlt.
Stadler schrieb:Moogulator schrieb:Bonedo ist Thomann, so wie Musikservice Aschaffenburg und das Musiker Board auch, das ist sozusagen das Gegenstück zu Amazona, seriöser und cleaner. Das spricht halt die anderen an. Nicht schlecht gemacht.
Nur damit ich das richtig verstehe: Hinter Amazona.de steckt nicht Thomann? Ich war bisher davon ausgegangen, dass auch Amazona.de dazu gehört: Am Ende jedes Testberichts findet sich ein Link zur Thomann-Website. Und die Testberichte werden auf der Thomann-Website auch zum Download angeboten.
Unabhängig davon: Wichtiger als die Frage, ob das Online-Magazin eine Zusammenarbeit mit einem Musikalienhändler hat (irgendwo müssen die Testgeräte herkommen), finde ich die Frage, in welcher Stellung der Autor des Testberichts zum jeweiligen Hersteller steht. Und wenn ich sehe, dass es Autoren gibt, die einen Teil des Lebensunterhalts z. B. durch Soundprogrammierung, Beratung bei Produktentwicklung, usw.) verdienen, dann sollte man besonders kritisch sein, denn: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.
Moogulator schrieb:Amazona, Bonedo, Musiker Board - alles ist Thomann, oft betrieben vom bisherigen Personal oder einem Teil davon, was auch schlau ist.
Die meisten Autoren stehen in keinem Verhältnis zum Hersteller, bei Amazona zB gibt es keine Vorgaben. Das muss man auch mal zugute halten. Banner gibt es auf den Sites hier und da auch, allerdings kosten die dann nicht 100 oder 250€.
Soviel zumindest aus meiner Erfahrung von Autoren, von mir selbst und von dem, was ich darüber weiss.
Moogulator schrieb:Und auch zurück zur Musik: Na, es wird eh spätestens mit den neuen politischen und härteren Regeln neue Wege geben. Es gibt schon jetzt gute Ansätze, es wird alles irgendwo darauf hinaus laufen, dass es einfach Leute gibt, die es interessiert und sich treffen und privat das tun, was vorher organisierter war, die Offiziellen bleiben draußen und notfalls mit Vereinsblah und allem was geht, solang nicht auch der gepfiffene Song unter der Dusche jemandem gehört.
clipnotic schrieb:Und um aufs Thema hier zurück zu kommen. Nicht anders ist es, wenn man von seiner Musik leben will, in dem Moment wo man das tut, ist man ein Geschäftsmann / Gewerbetreibender .... da gibts dann Verträge und je nachdem wie groß man es aufzieht, spielt dann noch die GEMA mit ... und da muss man sich überlegen ob man das wirklich will. Klar ein Superstar mit Millionengagen, der will das natürlich ... aber grad so normale Musiker eben ... ich kenn ein paar die machens nun professionell und als Hauptjob und ich kenn aber mindestens genauso viele, wenn nicht sogar mehr die da keinen Bock drauf haben oder es mal versuchten und damit wieder aufhörten, weil sich Streß und letztendlicher Verdienst nicht rechneten und man da eben leider auch nicht selten mal mit Pusche Arbeit und Geldgeiern konfrontiert ist ... die von einem nur profitieren wollen ... aber gut so im richtigen dicken Supergeschäft war ich noch nicht und nen Superstar kenn ich auch nicht, also keine Ahnung ob das weiter oben dann wieder besser wird ... oder noch schlimmer ... ?
Stadler schrieb:clipnotic schrieb:Ich ziehe meinen Hut vor jedem, der sich heute zutraut, sein Einkommen mit Rock- oder Pop-Musik zu verdienen. Unabhängig davon, wie schlimm es im Hinblick auf das geschäftliche Umfeld wird, ist der Weg dahin, bis überhaupt ein geschäftliches Umfeld besteht, derart schwer und die Aussicht auf Erfolg derart gering, dass es schon Wahnsinn ist, sich überhaupt darauf einzulassen. Für Einzelkämpfer wird es quasi unmöglich, weil die vielfältigen geschäftlichen Tätigkeiten nur dann überhaupt ausgeführt werden können, wenn sie auf mehrere Schultern verteilt wird. Der Begriff des Unternehmers bzw. des Unternehmens ist hier richtig gewählt. Die Band als Startup, sozusagen. Mit Business Plan, Finanzierung und allem, was dazu gehört.
clipnotic schrieb:Ja die Zukunftsvision haben einige, ich auch! Da muss man der GEMA eigentlich dankbar sein für, desto teurer die den kommerziellen Musik Konsum an sich gestalten, desto mehr Musikspieler jeglicher Art orientieren sich vielleicht nun bald mal mehr an GEMA freier Musik!?![]()
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clipnotic schrieb:ein normaler Hörer kriegt das gar nicht mit und haut Dir dann letztendlich noch ein gnadenloses Urteil ins Gesicht, wenn ihm das nicht taugt was man musiziert ...![]()
Stadler schrieb:Moogulator schrieb:Amazona, Bonedo, Musiker Board - alles ist Thomann, oft betrieben vom bisherigen Personal oder einem Teil davon, was auch schlau ist.
Die meisten Autoren stehen in keinem Verhältnis zum Hersteller, bei Amazona zB gibt es keine Vorgaben. Das muss man auch mal zugute halten. Banner gibt es auf den Sites hier und da auch, allerdings kosten die dann nicht 100 oder 250€.
Soviel zumindest aus meiner Erfahrung von Autoren, von mir selbst und von dem, was ich darüber weiss.
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