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Wann / weshalb wirst du als Mac-User zu Windows (oder Linux) gehen?

Du als aktueller MacOS Nutzer - verlassen der Plattform wann?… beim nächsten Rechner

  • sobald Windows Rechner insgesamt billiger ist

    Stimmen: 0 0,0%
  • sobald Windows Rechner insgesamt einige Hundert € billiger ist

    Stimmen: 1 2,1%
  • sobald Windows Rechner insgesamt sehr viel billiger ist

    Stimmen: 0 0,0%
  • ich wechsele nicht

    Stimmen: 41 85,4%
  • ich wechsele Auf Linux, weil es besser ist

    Stimmen: 2 4,2%
  • ich wechsele Auf Linux, weil es billiger ist

    Stimmen: 2 4,2%
  • ich wechsele Auf Windows, weil das System besser ist

    Stimmen: 2 4,2%

  • Umfrageteilnehmer
    48
  • #64
Mac Studio m5 max mit 1tb platte 3300€

Da-x pc auf i ultra 9 ~2700€

PC groß, langsamer, höhere Abwärme, höhere Leistungsaufnahme... Also bitte ... Wo?!?
 
  • #66

…um das hier mal wieder etwas sachlicher zu bekommen:

im diesem Dateianhang (den ich leider auch - im Moment - nicht runterladen kann) fände sich das Ergebnis Deiner Recherche zu dem Thema, welche sich von meinem Ergebnis unterscheidet?

Das würde dann bedeuten, dass alle in meiner Blase falsch lägen - also bspw. bei Heise.de, Youtube und anderen, die sagen und schreiben, dass die M-Chips z.Zt. für die anstehenden Aufgaben die leistungsfähigsten sind?

Wenn ich das richtig einordne sprechen wir hier über Hardware, weil MacOS ‚grundsätzlich‘ an eine bestimmte Hardware gebunden ist, oder? - Weil eigentlich geht es ja um Betriebssysteme, nicht?
 
  • Zustimmung
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M.i.a.u.: sllk und notreallydubstep
  • #67
Schaut nach KI Befragung aus, enthält keine neuen Erkenntnisse.
Aber mal ganz ehrlich….wer bekommt das eine oder andere bei gängigen DAW Anwendungen in die Knie?
Klar, wenn man es drauf anlegt. Aber so beim normalen musizieren und oder Mischen.
 
  • Zustimmung
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M.i.a.u.: dubsetter und j3122
  • #68
Das geht relativ schnell.

Cubase Starttemplate lastet meinen M2 pro schon zu 40% aus, komplett ohne VSTis, nur Effekte und vorkonfigurierte Routings der ext. Instrumente, Effekte, Gruppen usw.

Einen M6 würde ich wohl statt in 48khz in 96khz fahren lassen - Die Auslastung bliebe wohl gleich.

Dazu noch paar VSTis und man hat die Gurke ausgelastet
 
  • #69
Klar mit einem Buffer von 1024 laufen bei mir auch alte Projekte. Nur ist die Reaktionszeit dann auch nicht mehr Echtzeitfähig
 
  • #70
Ich bin an einer normalen Diskussionen interessiert. Den seltsamen part habe ich in Failed verschoben. Wie auch immer - ein enspanntes Reden ist gefragt, sonst verzichte ich auf den Thread. Danke schonmal.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #71
Das geht relativ schnell.

Cubase Starttemplate lastet meinen M2 pro schon zu 40% aus, komplett ohne VSTis, nur Effekte und vorkonfigurierte Routings der ext. Instrumente, Effekte, Gruppen usw.

Einen M6 würde ich wohl statt in 48khz in 96khz fahren lassen - Die Auslastung bliebe wohl gleich.

Dazu noch paar VSTis und man hat die Gurke ausgelastet
Das hart, wer weiss….

Habe auch ein M2 mit 16GB RAM und Ableton* hier am laufen.
Wenn ich mit dem mal, für meine Verhältnisse eine Pluginschlacht veranstalte(20-40), das interessiert dem nicht die Bohne. Speicher Swap konnte ich auch noch nicht beobachten.
 
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Scenturio
  • #72
Ja, da geht mehr. Meine Routings geht massiv auf die Performance. In Cubase stärker, in Live etwas weniger...

Ich bin zu faul ext. Instrumente erst bei Bedarf hinzuzufügen.
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #73
An den Anschlag habe ich noch keinen M gefahren. Mein i7 hat da schon gekocht und zwischendurch gebluescreent. Mein lüfterloses M2 wurde noch nicht mal warm. Ich mach aber auch nicht sonderlich viel – zehn Spuren Diva wären schon Provokation.

Aber viel wichtiger; das M-Book steck ich ab vom Dock, nehms mit und machs auf Batterie wieder auf – und teils mehrstündige Mainstage/Ableton*-Sets laufen, um mit noch 40% zu enden. Unter Intel war "Netzteil vergessen" schon eine Katastrophe mit Ansage. Inzwischen lass ich das zuhause (auch wenn der M5 Pro nicht mehr ganz so lange durchhält wie der M2).

Der Gedanke, dass irgendeine Nutzer gängelnde Apfel - KI mir diesen Luxus wegnimmt und ich auf irgendeine Bastellösung per Linux muss (fick dich Windows), ist kein sonderlich schöner.
 
  • #74
Wenn ich von MacOS weg müsste würd ich auf Buntstifte wechseln.
 
  • HaHa
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Moogulator und sllk
  • #75
Mit ChatGPT Astra Max und Claude Opus 5.5 (Hoch) recherchiert und geschrieben, bzw. gegenseitig geprüft. Hier nochmal für alle, die es genau wissen wollen...

. *Stand: 7. Oktober 2026*

## 1. Kernaussage

Ob Apples M-Prozessoren den aktuellen Spitzenmodellen von AMD und Intel generell überlegen sind, lässt sich für die Audio-Produktion nicht mit Ja beantworten. Die aktuellen Apple-Chips erreichen in den gängigen Single-Core-Benchmarks deutlich höhere Werte. Bei der Gesamtleistung hängt das Ergebnis dagegen vom Modell, vom Benchmark und von der Leistungsklasse ab. Im Audio-Bereich bestimmt zudem nicht die Rohleistung allein, sondern das Zusammenspiel von Kernaufbau, DAW, Signalfluss, Speicher, Buffer-Größe und Betriebssystem, wie viel ein Prozessor tatsächlich leistet.

## 2. Die Prozessoren im Überblick

**Apple**

Apple teilt die Kerne seiner Chips seit der M5-Generation in bis zu drei Klassen ein. Super-Kerne sind die schnellsten Kerne und entsprechen den früheren Performance-Kernen. Die neuen Performance-Kerne sind etwas niedriger getaktet und sparsamer, sollen aber gemeinsam mit den Super-Kernen anspruchsvolle Mehrkernlasten tragen. Effizienzkerne übernehmen Hintergrundaufgaben. Diese Einteilung ist für Audio wichtig, weil DAWs nicht jede Kernklasse gleich behandeln.

Der M6 im Mac mini ist Apples erster Chip im 2-Nanometer-Verfahren. Er hat zwölf Kerne: zwei Super-Kerne mit 4,8 GHz, vier Performance-Kerne mit 4,5 GHz und sechs Effizienzkerne. Er unterstützt höchstens 32 GB Arbeitsspeicher und bis zu 170 GB/s Speicherbandbreite. Der Mac mini M6 kostet ab 1.049 Euro. Laut Bloomberg plant Apple keine Pro-, Max- oder Ultra-Varianten des M6.

Der M5 Pro hat in der Vollausstattung 18 Kerne, nämlich sechs Super- und zwölf Performance-Kerne, aber keine Effizienzkerne. Der M5 Max hat dieselbe CPU-Konfiguration, dazu mehr Grafikkerne, bis zu 128 GB Arbeitsspeicher und eine höhere Bandbreite.

Der M5 Ultra im Mac Studio ist Apples leistungsfähigster Chip. Er verbindet zwei M5 Max zu einer Einheit aus vier Chip-Teilen und hat bis zu 36 Kerne, nämlich zwölf Super- und 24 Performance-Kerne, ebenfalls ohne Effizienzkerne. Er unterstützt bis zu 512 GB Arbeitsspeicher und 1,2 TB/s Bandbreite. Der Mac Studio mit M5 Ultra beginnt bei 5.499 US-Dollar mit einer reduzierten 30-Kern-Variante und 96 GB. Die von Tom's Hardware getestete Vollversion mit 36 Kernen, 256 GB und 4 TB kostete 12.299 US-Dollar.

**x86-Desktop**

Die Spitzenmodelle von AMD sind der Ryzen 9 9950X3D2 und der 9950X3D mit je 16 Kernen und 32 Threads sowie der Ryzen 7 9800X3D mit acht Kernen. Der 9950X3D2 kostet laut Club386 899 US-Dollar. Bei Intel sind es der Core Ultra 9 285K und der Core Ultra 7 270K Plus mit je 24 Kernen, davon acht Performance- und 16 Effizienzkerne. Der 270K Plus kostet 299 US-Dollar. Der geplante Core Ultra 9 290K Plus wurde laut Tom's Hardware gestrichen. AMDs Zen-6-Desktop-Generation und Intels Nova Lake werden laut Berichten erst 2027 erwartet.

**x86-High-End und Workstation**

AMDs Threadripper 9000 ohne Pro-Zusatz umfasst unter anderem den 9970X mit 32 Kernen für 2.500 US-Dollar und den 9980X mit 64 Kernen für 5.000 US-Dollar. Die Workstation-Klasse bilden AMDs Threadripper Pro 9000 mit bis zu 96 Kernen, Spitzenmodell 9995WX für 11.699 US-Dollar, sowie Intels 2026 eingeführte Xeon-600-Reihe mit dem Spitzenmodell Xeon 698X mit 86 Kernen für rund 8.300 US-Dollar.

Alle x86-Preise gelten nur für den Prozessor. Ein Preisvergleich mit einem Mac, bei dem Prozessor, Speicher, Mainboard und Netzteil im Gerätepreis enthalten sind, ist nur auf Ebene vollständiger, vergleichbar ausgestatteter Rechner sinnvoll.

## 3. Allgemeine Benchmarks

Ein Zahlenvergleich ist nur innerhalb derselben Benchmark-Version zulässig. Die folgenden Werte stammen zudem aus unterschiedlichen Testaufbauten und sind deshalb als Größenordnung zu verstehen.

**Cinebench 2026:** Der M6 erreichte im Test von Notebookcheck 814 Punkte Single-Core und 5.636 Punkte Multi-Core. Club386 maß für den 9950X3D2 565 und 10.157 Punkte, für den 270K Plus 580 und 9.896 Punkte. Der M6 liegt damit im Single-Core rund 40 bis 44 Prozent vorn, bei der Gesamtleistung erreicht er aber nur etwas mehr als die Hälfte der beiden x86-Prozessoren. Der M5 Ultra mit 36 Kernen erreichte bei Tom's Hardware im Dauertest 17.825 bis 18.069 Punkte Multi-Core.

**Cinebench 2024:** Der M6 erreichte 221 und 1.468 Punkte, M5 Pro und M5 Max je 201 Single-Core sowie 2.347 und 2.437 Multi-Core. Der 285K kommt laut Club386 auf 146 und 2.426 Punkte, der Ryzen 9 9950X auf 138 und 2.297, der 9950X3D im Single-Core auf 139. M5 Pro und M5 Max liegen damit im Single-Core rund 38 bis 46 Prozent vorn und bei der Gesamtleistung etwa gleichauf mit dem 285K.

**Geekbench 6:** Der M6 erreichte 4.698 Punkte Single-Core und 21.302 Multi-Core, der M5 Pro 4.295 und 28.436, der M5 Max 4.335 und 29.256. Tom's Guide maß beim M5 Ultra in der 30-Kern-Variante 4.318 und 37.777 Punkte. Auf x86-Seite erreichten der 9950X3D2 3.502 und 23.745 Punkte, der 270K Plus 3.513 und 24.233 Punkte (mit Intels Binary Optimization), der 9950X3D 3.455 und 22.903 und der 285K 3.345 und 22.075. Geekbench 6 ist auf typische Anwendungslasten ausgelegt und nicht darauf, sehr viele Kerne vollständig auszulasten. Für einen Vergleich mit Threadripper- und Xeon-Prozessoren eignet er sich daher kaum.

## 4. Der Vergleich der Spitzenmodelle

Stellt man nur die jeweiligen Spitzenmodelle gegenüber, ergibt sich ein klareres Bild, das sich je nach Leistungsklasse aber deutlich unterscheidet.

**Gegenüber der x86-Desktop-Spitze** (9950X3D2, 285K, 270K Plus) ist der M5 Ultra in allen vorliegenden Benchmarks überlegen. Er ist pro Kern deutlich schneller. In Cinebench 2026 erreicht er mit rund 18.000 Punkten etwa 75 bis 80 Prozent mehr Gesamtleistung als 9950X3D2 und 270K Plus. In Geekbench 6 liegt schon die kleinere 30-Kern-Variante rund 55 bis 60 Prozent vorn. Der Mac Studio spielt dabei allerdings in einer anderen Preisklasse als ein Desktop-PC mit einem 299-Dollar-Prozessor.

**Gegenüber den großen Threadripper-Modellen** kehrt sich das Bild bei der Gesamtleistung um. Die niederländische Redaktion Tweakers hat M5 Ultra und Threadripper im selben Testumfeld mit Cinebench 2026 gemessen: Der M5 Ultra erreichte dort 17.955 Punkte, der Threadripper 9970X mit 32 Kernen 17.121 und der 9980X mit 64 Kernen 27.360. Der M5 Ultra liegt damit etwa auf dem Niveau des 32-Kern-Threadripper und deutlich hinter dem 64-Kern-Modell. Bei stark parallelisiertem Rendering ist die große x86-Klasse also vorn. In anderen Aufgaben kann es anders aussehen: Bei Tom's Hardware war der Mac Studio in einer Videoumwandlung mit HandBrake acht Sekunden schneller als ein System mit 9980X und lag bei lokalen KI-Aufgaben vorn.

**Gegenüber der Workstation-Spitze** (Threadripper Pro 9995WX, Xeon 698X) habe ich keine dokumentierte gemeinsame Messung mit dem M5 Ultra gefunden.

**Für Audio** liegt für keines dieser Spitzenmodelle eine Vergleichsmessung mit dem M5 Ultra vor. Weder der M5 Ultra noch der 9995WX oder der Xeon 698X wurden mit DAWbench getestet. Die Rendering-Ergebnisse beantworten nicht, welche Plattform in einem DAW-Projekt schneller arbeitet.

Auf die Spitzenmodelle bezogen gilt damit: Der M5 Ultra ist pro Kern klar schneller und bei der Gesamtleistung deutlich vor der x86-Desktop-Spitze. Gegenüber den großen Threadripper-Modellen liegt er bei stark parallelisiertem Rendering zurück, in einzelnen anderen Aufgaben vorn. Für Audio und für die Effizienz im direkten Vergleich gibt es keine belastbaren Daten.

## 5. Warum höhere Single-Core-Leistung nicht automatisch höhere Audio-Leistung bedeutet

**Erstens** besteht eine DAW-Sitzung aus parallelen und voneinander abhängigen Signalwegen zugleich. Einzelne Spuren lassen sich auf verschiedene Kerne verteilen. Gruppen, Busse, Sends, Sidechains und die Master-Bearbeitung müssen aber auf ihre Eingangssignale warten. Der längste zeitkritische Signalweg muss innerhalb eines Buffers vollständig berechnet sein. Hier zählt die Single-Core-Leistung, und sie kann ein komplex geroutetes Projekt begrenzen, obwohl andere Kerne noch Reserven haben. Wie viele unabhängige Spuren und Instanzen insgesamt laufen, bestimmt dagegen die Summe der genutzten Kerne. Single-Core- und Mehrkernleistung sind damit zwei zentrale CPU-Eigenschaften für Audio. Welche überwiegt, hängt vom Projekt ab.

**Zweitens** entscheiden DAW und Betriebssystem, welche Kerne für Audio genutzt werden. Ein schneller Kern nützt wenig, wenn die übrigen Kerne ungenutzt bleiben oder die Last ungünstig verteilt wird.

**Drittens** sind Speicher und Cache ein eigener Engpass. Bei Sample-Libraries wie Kontakt zählen Speicherbandbreite, Cache-Größe und Arbeitsspeicher. Im speicherintensiven DAWbench-Test liefert bei 64 Samples der Ryzen 7 9800X3D das beste Ergebnis, ein Prozessor mit großem Cache und einem einzigen Rechenblock, der sich nicht durch die höchste Single-Core-Leistung auszeichnet. Der Speicherbedarf dieses Tests wächst mit der erreichten Last; die aktuelle Testversion überschreitet beim Hochskalieren früher als zuvor 64 GB. Die 32-GB-Grenze des M6 ist daher eine reale Kapazitätsgrenze für große Instrumenten-Projekte, aber kein allgemeines Urteil über seine Audio-Leistung.

**Viertens** hängt die Rangfolge der Prozessoren von der Buffer-Größe und vom Testtyp ab. Im Instrumenten-Test führt bei 64 Samples der 9800X3D. Darüber fällt er laut Scan deutlich ab, und der 9950X3D2 spielt bei 128 Samples seine Stärke aus. Ab 256 Samples ziehen die Intel-Modelle deutlich davon. Bei den Threadripper Pro 9000 zeigt sich der Einfluss des Testtyps: Im DSP-Test liegen sie klar vorn, im Instrumenten- und im Bus-Test bleiben sie bei 64 Samples jedoch unter den Erwartungen und erholen sich erst ab 128 Samples. Ein einzelner Benchmark-Wert bildet diese Abhängigkeiten nicht ab.

**Fünftens** prüfen synthetische Benchmarks andere Arbeitslasten als eine DAW. Sie messen Rechendurchsatz, nicht ob Audio-Echtzeitfristen in jedem Buffer eingehalten werden. Kurze Testläufe bilden zudem die dauerhaft verfügbare Leistung nur eingeschränkt ab; Cinebench lässt sich dafür über längere Zeit ausführen. Notebookcheck schätzt anhand des Gesamtverbrauchs, dass der M6 im Stresstest zunächst 45 bis 50 Watt aufnimmt und sich dann bei etwa 35 Watt einpendelt. Wie viel des Benchmark-Vorsprungs in einer DAW dauerhaft erhalten bleibt, lässt sich daraus nicht ableiten; dafür wären Dauermessungen unter Audio-Last nötig.

**Sechstens** arbeiten die Audio-Engines der DAWs unterschiedlich effizient. Hybrid-Buffer wie ASIO-Guard in Cubase oder der Playback Buffer in Logic, die Art des Plug-in-Hostings und die Thread-Verteilung führen bei identischer Hardware zu unterschiedlicher Kapazität. Ein dokumentierter Nutzertest fand etwa, dass Kontakt in Logic deutlich effizienter läuft als in Cubase.

**Siebtens** wirken Betriebssystem und Plug-in-Format mit. Unter macOS sollen Echtzeit-Threads auf Apple Silicon über Apples Audio Workgroups eingeplant werden. Offiziell steht das nur Audio Units und eigenständigen Anwendungen zur Verfügung. Nach der Darstellung von Blue Cat Audio hatte Steinberg* eine Ergänzung im VST3-Standard abgelehnt und eine eigene Lösung angekündigt. Blue Cat hat für seine Plug-ins einen undokumentierten Weg gefunden, der auch für VST und VST3 funktioniert. Ob ein Plug-in mit eigenem Multicore-Processing auf dem Mac stabil läuft, hängt damit von der konkreten Implementierung in Host und Plug-in und deren Versionen ab.

**Achtens** verkürzt eine schnellere CPU bei unveränderten Einstellungen die Latenz nicht automatisch. Die Gesamtlatenz ergibt sich aus Buffer-Größe, Samplerate, Wandlern, Treiber sowie zusätzlichen Verzögerungen durch DAW und Plug-ins, etwa durch Lookahead. Eine schnellere CPU kann aber ermöglichen, kleinere Buffer auch unter höherer Last ohne Aussetzer zu fahren.

## 6. Die Unterschiede zwischen den DAWs

**Bitwig** berechnete Audio auf Apple Silicon lange nur auf den schnellsten Kernen; der Support begründete das damit, dass der Clip Launcher jederzeit samplegenau reagieren muss. Seit Version 6.1.1 vom 2. September 2026 führen die offiziellen Versionshinweise Unterstützung für die Performance-Kerne von M5 und M6 auf, so wie macOS sie zuteilt. Zusätzlich zu den Super-Kernen werden damit nun auch die neuen Performance-Kerne unterstützt. Wie viele Kerne tatsächlich für Audio arbeiten und wie gut die Leistung dadurch skaliert, ist bisher nicht durch dokumentierte Messungen belegt.

**Ableton* Live** nutzt laut offizieller Dokumentation seit Version 11.3 nur die Performance-Kerne; über eine Konfigurationsdatei lassen sich weitere Kerne zuschalten, dann mit Stabilitätsrisiko. Wie sich das auf Apples neue Einteilung in Super- und Performance-Kerne überträgt, klärt die Dokumentation nicht eindeutig.

**Cubase** nutzt nach einem dokumentierten Nutzertest alle Kerne; eine offizielle Steinberg*-Aussage dazu habe ich nicht gefunden. Im nativen Apple-Silicon-Modus lädt Cubase nur VST3-Plug-ins in Apple-Silicon- oder Universal-Version.

**Logic** lässt die Zahl der Rechen-Threads einstellen; Sound On Sound maß auf einem M2 Pro mit allen Kernen rund 50 Prozent mehr Spuren.

**Studio One** nutzt ab Version 7.2 standardmäßig auch die Effizienzkerne, PreSonus weist jedoch auf mögliche Probleme bei Buffern von 64 Samples und darunter hin.

**Windows:** Auch auf x86-Seite ist die Kernnutzung nicht trivial. Der 285K und der 270K Plus kombinieren ebenfalls Performance- und Effizienzkerne. Wie die einzelnen DAWs unter Windows mit diesen Kernklassen umgehen, ist hier nicht im Einzelnen untersucht.

## 7. Was die Audio-Messungen zeigen

Ein dokumentierter plattformübergreifender Audio-Vergleich stammt von Scan Pro Audio, einem Händler, der selbst Audio-Workstations verkauft. Getestet wurde mit DAWbench in Reaper und einem RME Babyface Pro FS, auf Apple-Seite bisher nur mit dem M4. Er gewann den Single-Core-lastigen Bus-Test gegen alle getesteten Prozessoren, lag im Gesamtlast-Test etwa auf dem Niveau eines 8-Kern-Ryzen 7 9700X und schnitt im speicherintensiven Kontakt-Test schwach ab.

Unter den x86-Desktop-Prozessoren führen 2026 meist der 285K und der deutlich günstigere 270K Plus. Der 9950X3D2 kostete zum Testzeitpunkt im Juni 2026 etwa das Zweieinhalbfache des 270K Plus, ohne im Audio-Bereich überzeugend schneller zu sein.

In der Workstation-Klasse testete Scan den Threadripper Pro 9965WX mit 24 und den 9975WX mit 32 Kernen. Im DSP-Test lag der 9965WX rund 40 bis 45 Prozent vor den Desktop-Prozessoren, der 9975WX rund 80 bis 90 Prozent vor dem 285K. Im Instrumenten-Test blieben beide bei 64 Samples jedoch unter den Erwartungen, bedingt durch Verzögerungen zwischen ihren vier Rechenblöcken; ab 128 Samples erholten sich die Werte deutlich. Im Bus-Test zeigte sich bei kleinen Buffern eine ähnliche Einschränkung, ab 256 Samples erreichten sie das Niveau der übrigen Zen-5-Prozessoren. Scan empfiehlt Threadripper Pro daher vor allem für Mischung und Mastering, weniger für Echtzeitarbeit mit sehr niedriger Latenz.

Hinzu kommen Messungen von Sound On Sound mit Logic auf älteren Apple-Chips. Für M6, M5 Pro, M5 Max und M5 Ultra habe ich keine ausreichend dokumentierten DAW-Vergleichsmessungen gefunden.

## 8. Verbrauch und Geräusch

**Apple:** Notebookcheck maß am Mac mini M6 einen Gesamtverbrauch von 2,1 Watt im Leerlauf und bis zu 74 Watt unter Last, der sich bei etwa 55 Watt einpendelt, bei einer Lautstärke von höchstens rund 42 dB(A). Für den Mac Studio mit M5 Ultra nennt Apple in der Vollausstattung mit 36 Kernen, 512 GB und 16 TB 9 Watt im Leerlauf und maximal 385 Watt an der Steckdose. Tweakers maß am getesteten Mac Studio 8,6 Watt im Leerlauf und 208 Watt unter Cinebench-2024-Last, bei schweren KI-Aufgaben über 300 Watt.

**x86:** Club386 maß den Systemverbrauch unter Last mit 417 Watt für den 9950X3D2, 362 Watt für den 270K Plus, 306 Watt für den 285K und 370 Watt für den 9950X, jeweils in Testsystemen mit leistungsstarker Grafikkarte. Scan Pro Audio nennt für den Mac mini M4 bis zu etwa 65 Watt Gesamtverbrauch; die 65 Watt des Ryzen 7 9700X sind dagegen dessen CPU-Spezifikation, die unter Turbo-Last auf 90 bis 95 Watt steigt. Gemessene Werte eines vergleichbar ausgestatteten Threadripper- oder Xeon-Systems unter gleichen Bedingungen liegen mir nicht vor.

**Einordnung:** Diese Werte beschreiben unterschiedliche Messgrößen und Systeme und eignen sich nicht unmittelbar für einen Effizienzvergleich. Die getesteten Macs zeigen einen niedrigen Stromverbrauch und im normalen Betrieb eine geringe Geräuschentwicklung; die genaue Differenz zu vergleichbar ausgestatteten Windows-PCs bleibt mit diesen Messungen offen.

## 9. Fazit

Apples aktuelle M-Chips erreichen in den vorliegenden Single-Core-Messungen deutlich höhere Werte als die x86-Prozessoren. Bei der Gesamtleistung hängt das Ergebnis von der Leistungsklasse ab. Der M6 liegt in Cinebench klar hinter den x86-Desktop-Spitzenmodellen, M5 Pro und M5 Max liegen je nach Test gleichauf oder vorn. Der M5 Ultra übertrifft die x86-Desktop-Spitze deutlich, liegt bei stark parallelisiertem Rendering aber etwa auf dem Niveau eines 32-Kern-Threadripper und deutlich hinter dem 64-Kern-Modell. Für die größten Workstation-Prozessoren, Threadripper Pro 9995WX und Xeon 698X, fehlt ein gemeinsamer Vergleich.

Für Audio fehlt ein gemeinsamer Messstand für die aktuellen Apple-Chips. Eine generelle Überlegenheit für Audio lässt sich deshalb nicht belegen, auch nicht für die Spitzenmodelle. Ebenso wenig belegt ist, dass aktuelle M5- und M6-Rechner in Bitwig hinter vergleichbar teuren Windows-PCs liegen. Die Audio-Leistung hängt vom Verhältnis zwischen zeitkritischen Signalwegen und paralleler Last, von der Kernnutzung der DAW, von Speicher und Cache, von der Buffer-Größe, vom Aufbau des Prozessors aus einem oder mehreren Rechenblöcken und von den eingesetzten Plug-ins ab. Für eine belastbare Entscheidung braucht es eigene Messungen mit identischem Projekt auf beiden Systemen und einen Vergleich vollständiger, vergleichbar ausgestatteter Rechner.

## Quellen

**Apple-Chips und Macs**
- [Notebookcheck – Mac mini M6 Review](https://www.notebookcheck.net/Compact-powerhouse-with-the-2-nm-M6-SoC-Apple-Mac-mini-2026-Review.1401148.0.html)
- [Notebookcheck – M5 Pro/M5 Max CPU-Analyse](https://www.notebookcheck.net/Apple-M5-Pro-M5-Max-CPU-Analysis-M5-Max-is-not-much-faster-than-the-M4-Max.1246054.0.html)
- [Notebookcheck – M6 und M5 Ultra Vorstellung](https://www.notebookcheck.net/Apple-introduces-M6-and-M5-Ultra-chips-in-refreshed-Mac-mini-and-Mac-Studio.1378046.0.html)
- [Guru3D – M5 Ultra Mac Studio](https://guru3d.com/story/apple-m5-ultra-mac-studio-launches-with-36core-cpu-80core-gpu-and-512gb-unified-memory/)
- [Tom's Hardware – Mac Studio M5 Ultra Review](https://www.tomshardware.com/desktops/mini-pcs/apple-mac-studio-m5-ultra-review)
- [Tom's Guide – Mac Studio M5 Ultra Review](https://www.tomsguide.com/computing/apple-desktops/apple-mac-studio-m5-ultra-review)
- [Apple Support – Leistungsaufnahme Mac Studio](https://support.apple.com/en-gb/102027)
- Tweakers – Mac Studio M5 Ultra Review (Link nicht verfügbar)

**x86-Prozessoren**
- [Club386 – Ryzen 9 9950X3D2 Review](https://www.club386.com/amd-ryzen-9-9950x3d2-review/)
- [Club386 – Ryzen 9 9950X3D Review](https://www.club386.com/?p=101288)
- [Club386 – Core Ultra 7 270K Plus Review](https://www.club386.com/intel-core-ultra-7-270k-plus-review/)
- [Club386 – 285K vs. 9950X](https://www.club386.com/intel-core-ultra-9-285k-vs-amd-ryzen-9-9950x/)
- [TechSpot – Threadripper 9980X und 9970X](https://www.techspot.com/review/3020-amd-ryzen-threadripper-9980x-9970x/)
- [Club386 – Preise Threadripper Pro 9000](https://www.club386.com/heres-how-much-amd-ryzen-threadripper-pro-9000-series-processors-will-actually-cost/)
- [PCGH – Intel Xeon 698X](https://www.pcgameshardware.de/CPU-CPU-154106/News/Intel-Xeon-698X-mit-86-Cores-mit-Preis-gelistet-1489679/)
- [AEC Magazine – Intel Xeon 600](https://aecmag.com/workstations/intel-xeon-600-processors-for-workstations-launch/)
- [Tom's Hardware – 290K Plus gestrichen](https://www.tomshardware.com/pc-components/cpus/the-core-ultra-7-270k-was-too-good-so-intel-scrapped-the-flagship-core-ultra-9-290k-plus-benchmarks-of-the-290k-prototype-find-slim-2-percent-faster-performance-in-gaming-and-applications)
- [Guru3D – Zen 6 Desktop möglicherweise 2027](https://www.guru3d.com/story/rumor-amd-zen-6-olympic-ridge-ryzen-desktops-may-slip-into-2027/)
- [Tom's Hardware – Nova Lake Zeitplan](https://www.tomshardware.com/pc-components/cpus/intel-nova-lake-leak-points-to-core-ultra-series-400-branding-staggered-release-next-year-hotly-anticipated-flagship-52-core-desktop-cpu-might-not-arrive-until-late-2027)

**Audio-Messungen**
- [Scan Pro Audio – DAWBench 9950X3D2](https://www.scanproaudio.info/2026/06/25/dawbench-testing-the-amd-ryzen-9950x3d2/)
- [Scan Pro Audio – DAWBench Threadripper Pro 9000](https://www.scanproaudio.info/2025/09/19/dawbench-threadripper-pro-testing-9650wx-9750wx/)
- [Scan Pro Audio – DAWBench 2025 Edition](https://www.scanproaudio.info/2025/08/05/dawbench-testing-2025-edition/)
- [Sound On Sound – Apple M2 Teil 2](https://www.soundonsound.com/reviews/apple-m2-macbook-pro-mac-mini-part-2)
- [VI-Control – Cubase vs. Logic auf Apple Silicon](https://vi-control.net/community/threads/cubase-vs-logic-performance-test-on-apple-silicon-mac.154475/page-2)

**DAWs und Plug-ins**
- [Bitwig – Versionsarchiv (6.1.1, 02.09.2026)](https://www.bitwig.com/previous_releases/)
- [Bitwig – Versionshinweise 6.1.1](https://www.bitwig.com/dl/Bitwig%20Studio/6.1.1/release_notes/)
- [Ableton – Multi-core performance FAQ](https://help.ableton.com/hc/en-us/articles/209067649)
- [PreSonus – Effizienzkerne in Studio One 7.2](https://support.presonus.com/hc/en-us/articles/35757515214861-Version-7-2-introduced-using-efficiency-cores-on-Apple-Arm-Apple-Silicon-processors)
- [Blue Cat Audio – Multicore auf Apple Silicon](https://www.bluecataudio.com/Blog/announcements/realtime-audio-multicore-issues-for-apple-silicon-end-of-the-story/


TL;DR: Apples M-Chips sind pro Kern deutlich schneller als ihre x86-Konkurrenten, bei der Gesamtleistung aber nicht generell überlegen. Das hängt von Modell und Leistungsklasse ab. Die Macs verbrauchen wenig, ein gleichwertiger Effizienzvergleich fehlt jedoch. Ob sie für Audio besser oder schlechter geeignet sind, ist mangels Vergleichsmessungen offen und hängt stark von DAW, Projekt und Buffer-Größe ab.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep und Mr.Pink
  • #77
Setzts euch vor den Rechner eurer Wahl und machts Musik, statt darüber zu streiten, welcher Rechner von einem Musiker mit Talent bedient, bessere Musik machen könnte....
Ich weiß, ist einfacher als Musik zu machen, aber...
 
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M.i.a.u.: sllk
  • #78
Für mich hat der selbstgebaute PC den Vorteil, dass ich meine PCIe-Karten verwenden kann.

Kürzlich bei einem befreundeten Produzenten im Studio gewesen, alles High End, SSL J-Series, ATC Monitoring, Prism Dream Wandler. Im Hintergrund war immer ein Fiepen zu hören: Der M4 Studio braucht, mangels Steckplätzen, ein externes Chassis, um die beiden HDX-Karten zu benutzen.

Anderes Beispiel: Ich bin mitten in der Aufnahme, Studiobesitzer kommt rein, plötzlich kommt sein Telefonanruf auf den Mac, ich hatte keine Kontrolle mehr über Pro Tools.

Kann man bestimmt abschalten...aber bei Windows kann ich auch alles mögliche abschalten. Inzwischen weiß ich, dass es einfacher ist als bei macOS.

Die M-Chips sind super schnell und funktionien toll für viele Anwender. Trotzdem ist in meinem Studio mein alter AMD7950X besser als der M4 Studio Max meines Freundes. Ich habe kein Regal voll Dongles und Adapter aus meinem Rechner hängen. Beim Rendern läuft er dem Mac davon weil er 32 Kerne hat, die alle parallel rechnen. Macht einen großen Unterschied.

Dieses ständige Gebashe ist echt ermüdend (f*** Windows, etc) - würde mich freuen, wenn es hier wieder etwas sachlicher zugehen könnte.

Die Realität ist einfach, dass es in 2026 keinen Unterschied macht, ob man macOS oder Windows benutzt. Beide Systeme und die benutze Hardware haben Vor- und Nachteile.

Ich habe jahrelang gezögert, einen PC im Studio einzusetzen, weil ich nur Horrorstories vom Hörensagen kannte. Ich bin jetzt kein besonderer Freund von Windows aber man kann damit wirklich arbeiten, sollte man auch tun, statt sich ständig aufzuregen.
 
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M.i.a.u.: 5511823sUbbSC, 2bit, sllk und eine weitere Person
  • #79
So könnte man es sagen, ja. Wobei bei Windows das Problem mit der DPC-Latenz ins Feld geführt werden muss. Da muss man sich ggf. mit befassen, sonst könnte man, je nach Hard- und Software, Probleme bekommen. Das Problem gibt's beim Mac so nicht. Aber im Kern stimmt die Aussage.. es ist vollkommen Banane, mit was man arbeitet - bei den wenigsten dürfte die Hardware das Problem sein.
 
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M.i.a.u.: Mr.Pink
  • #80
Wechseln würde ich nur, wenn plötzlich von hier auf jetzt, alles vorhandene von 🍏 nicht mehr funktioniert und es kurzfristig keine Möglichkeit gäbe Neues zu besorgen.
Nur dann würde ich anfangen, den VGA->HDMI Adapter rauszusuchen um XP zu starten.
 
  • #82
Beide Systeme und die benutze Hardware haben Vor- und Nachteile.

Das egalisiert sich eh. Die Hardware-Diskussion ist müßig, weil das in wenigen Jahren wieder anders aussehen wird. Intel und Microsoft sind ja nicht blöd und der ARM-Zug ist auch da mit angepasster Betriebssystemarchitektur und Snapdragon-APUs angefahren und wird nicht mehr anzuhalten sein.

"RISC is good" - Cereal Killer
Hackers (1995)

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M.i.a.u.: Solar Chrome, Pete1, Mr.Pink und eine weitere Person
  • #83
Ich würde heute nur noch dann zu Windows wechseln, wenn Macs entweder nicht mehr verfügbar wären oder extrem deutlich zu teuer. Da geht es dann aber nur um persönlichen Geschmack und Gewohnheiten. Mir reicht heutzutage die Leistung eines Mac Mini M4 (ohne Pro) bei weitem aus um auch anspruchsvollere Sachen zu machen, so dass so eine Kiste dann auch nicht mehr allzu teuer ist.

Ich habe vor über 20 Jahren auch Windows für die DAW verwendet und konnte selbst da schon problemlos arbeiten, natürlich brauchbares Audiointerface vorausgesetzt (damals RME). Ich wüsste also keinen Grund warum das heute nicht noch mal deutlich besser funktionieren sollte.

Linux fände ich übrigens auch interessant, aber so lange die für mich wichtigen Plugin-Hersteller nicht alle mitziehen, wird das nix.
 
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M.i.a.u.: Lumm
  • #84
das ist aber beileibe keine neue Erkenntnis, erst recht nicht beim Apfel. Nach der 68000er CISC Zeit kamen die PowerPC, das waren IBM RISC Prozessoren. Der Wechsel auf Intel CISC fand "nur" statt, weil IBM das thermische Design für Mobilplattformen nicht zufriedenstellend lösen konnte. Aber ich glaube für Apple war CISC und Intel eh nur eine Zwischenlösung. Apple arbeitet ja seit beinahe 20 Jahren wieder mit ARM zusammen, nachdem ja bereits in den 90ern der Newton auf ARM rauskam, erst nur auf den Mobilplattformen, aber ich glaube das Ziel war damals bereits, eine einheitliche RISC Plattform für die ganze Gerätelandschaft zu schaffen.

Ich habe mehr als meine halbe Karriere in der IT mit RISC Architekturen verbracht. Nach den steinalten CISC IBM System/36 und AS/400 dann IBM RSC und Abwandlungen, also RS/6000, Power..., ebenfalls SUN SPARC und SGI MIPS und nun ARM, alles RISC. Daneben halt 40 Jahre immer irgendwelche Intel CISC mitgeschleppt, für Kompatibilität, wenns es ein Arbeitgeber so wollte, zum Zocken, usw.
 
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M.i.a.u.: Mr.Pink und 2bit
  • #86
Ihr seid jetzt aber doch mehr in Plattform Religion gefallen - natürlich ist es wichtig zu wissen, wer wirklich schneller ist, bzw besser für DICH jeweils - einzeln. Und genau dies war meine Frage - kaufst du dir eben Windows wenn dein Mac platt ist?

Und grob warum? Das muss nicht sehr tief sein - ist aber durchaus auch lehrreich, die KI Analyse ist gar nicht mal so schlecht - das war schon mal schlimmer.
Wir hatten hier auch mal sowas aufgemacht - mit den Prozessoren bis M4 in div. DAWs und Varianten.



Gedanken - für Interessierte

Und da war die Frage - warum keine Sparkerne? Antwort ist hier wohl Sicherheit und Stabilität. Die wollen wohl, dass es nicht hakt, weil man noch eine Diva aufmachen will - aber in der Tat wäre es super, wenn man mal ein paar Audiotester hätte, die ein realistisches Set aufmachen aus div. coolen Plugins, Spuren und FX, echter Mix und nicht 10x Instanz aufmachen und Quatsch machen, den man als Musiker so auch nie machen würde.

Wobei - ich glaube wir haben auch einige, die "mehr Softsynths" nutzen oder Algo-Zeug, also Modulars, VCV, Reaktor, whatever - sowas ist auch anders als zB Monsterlibraries bei Filmmusikern, ich brauche sowas genau 0% andere sehr viel oder ein bisschen. Daher ist der Musikertyp natürlich auch wichtig.

Nur mal eben so nebenbei.
 
  • #87
Um mal auf die Ursprungsfrage zu reagieren: meine Antwort in der Umfrage lautet "garnicht". Ich habe noch nie einen Mac neu gekauft. Unsinnig teuer.

Seit ich Ende der 1990er Unix/FreeBSD/Linux aus beruflichen Gründen wirklich gelernt habe, war mir klar, dass ich privat nie wieder einen Windowsrechner haben will. Die Endbenutzeroberfläche von Linux war aber damals sehr grottig. Also Apple.

2004 also das erste gebrauchte Titanium Powerbook G4 für 1000 Euro gekauft; für meinen Musik-Bedarf (Logic 7, Nord-Modular Editor) hielt das bis ca 2017. Für den Bürobedarf hatte ich 2016 ein gebrauchtes Intel 13" MacBook für ca 300,- gekauft. 2018 dann ein 2014er 15" Macbook wieder für 1000,- gekauft, das bis heute immer noch den Bürokram macht; Musik mache ich seit 2023 mit einem M1 MacMini, gebraucht für 300,-.

Ich habe somit 2600 Euro ausgegeben, um 22 Jahre lange super zufrieden höchstwertige Computer zu nutzen.

In der gleichen Zeit habe ich im Hauptberuf (Softwarebranche) ca 8 Generationen Windowsrechner durchgekriegt - allesamt in der 1500 Euro Riege. Windows 7 fand ich als Benutzeroberfläche echt in Ordnung. Als ich auf Windows 10 wechseln sollte, habe ich mich geweigert, mit dieser Benutzeroberfläche, die alles besser zu wissen glaubt als ich, zu arbeiten, und bin in der Firma auf Linux umgestiegen (was dort gottseitdank akzeptier ist).

Ich sehe noch nicht, dass gebrauchte Macs für mich in Zukunft nicht erschwinglich sein sollten. Sollte das der Fall sein, wechsle ich auf Linux, was für mich ein vergleichsweise geringes Problem ist, da ich als Musiksoftware inzwischen eh fast nur noch Reaper nutze - was anderes brauche ich nicht.
 
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  • #88
Das egalisiert sich eh. Die Hardware-Diskussion ist müßig, weil das in wenigen Jahren wieder anders aussehen wird. Intel und Microsoft sind ja nicht blöd und der ARM-Zug ist auch da mit angepasster Betriebssystemarchitektur und Snapdragon-APUs angefahren und wird nicht mehr anzuhalten sein.

Das sehe ich exakt genauso. Windows ist momentan in seiner eigenen Historie gefangen, weil die Hauptplattformen von Intel und AMD sich mit dem Umstieg auf RISC schwer tun. Qualcomm Snapdragon Elite und Nividia Spark machen aber vor, wohin die Reise geht. Der deutliche Leistungsvorsprung der M-Prozessoren schmilzt zunehmen und es wird insgesamt wieder "echte" Konkurrenz geben, weil Qualcomm und Nvidia zusätzlich mitmischen.

Generell habe ich aber keine Vorlieben, was ein OS angeht. Ich nutze MacOS, Ubuntu Linux, Windows 11 und auch Amiga OS 3.1, TOS beim Atari.
Zufrieden bin ich mit keinem OS und hätte überall Kritik, ebenso mit allen Rechnern. Superhappy war ich NOCH NIE mit einem Rechner. Der Amiga und M4800 waren nah dran.
Hardwareseitig ist das Macbook Pro M5 schon sehr sehr geil.

Im übrigen gibt es von Google auch Fuchsia OS. Da draußen gibt es ja nicht nur noch Mac und Windows.
Sicherlich ist das nichts für den produktiven Betrieb, aber wir sollten uns u.a. von der Vorstellung lösen, dass ein Desktop-Manager das OS ist.
Ich finde gerade, dass es für MacOS und Windows auch andere geben sollte - so, wie das bei Linux völlig normal ist.
 
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M.i.a.u.: 2bit
  • #89
Wenn Platz kein Problem ist, sehe ich überhaupt keinen Sinn in der entweder/oder-Sichtweise...aber vielleicht bin ich als Multi-User von verschiedenen OS'es und mehreren DAW's eher die Ausnahme.
Finde das eher beschränkend, sich nur auf ein System oder eine DAW festzulegen.
 
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M.i.a.u.: notreallydubstep
  • #90
Ihr seid jetzt aber doch mehr in Plattform Religion gefallen - natürlich ist es wichtig zu wissen, wer wirklich schneller ist, bzw besser für DICH jeweils - einzeln. Und genau dies war meine Frage - kaufst du dir eben Windows wenn dein Mac platt ist?
Also Deine Frage im Threadtitel war aber "Wann würdet ihr eher zu Windows (oder Linux) gehen statt zu macOs". Das ist inhaltlich eine andere Frage als "kaufst du dir eben Windows wenn dein Mac platt ist?" und würde sich damit auch ausschließlich an derzeitige Mac-User wenden.
 
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