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Wann / weshalb wirst du als Mac-User zu Windows (oder Linux) gehen?

Du als aktueller MacOS Nutzer - verlassen der Plattform wann?… beim nächsten Rechner

  • sobald Windows Rechner insgesamt billiger ist

    Stimmen: 0 0,0%
  • sobald Windows Rechner insgesamt einige Hundert € billiger ist

    Stimmen: 1 2,1%
  • sobald Windows Rechner insgesamt sehr viel billiger ist

    Stimmen: 0 0,0%
  • ich wechsele nicht

    Stimmen: 41 85,4%
  • ich wechsele Auf Linux, weil es besser ist

    Stimmen: 2 4,2%
  • ich wechsele Auf Linux, weil es billiger ist

    Stimmen: 2 4,2%
  • ich wechsele Auf Windows, weil das System besser ist

    Stimmen: 2 4,2%

  • Umfrageteilnehmer
    48
  • #91
Irgendwann gehen wir alle freiwillig zu Linux. 😄
 
  • #92
Hat mich selbst etwas erstaunt, ist aber hier vielleicht hilfreich:

DA-X PC Apple Mac Mini M6
Prozessor (CPU)
Intel Ultra 5 225 | 6C+4c, max. 4,9 GHz
Arbeitsspeicher (RAM)
32 GB, 2 x 16 GB, DDR5
Grafikkarte
keine Grafikkarte / on CPU
Netzteil
650 Watt
Systemlaufwerk
M.2 PCIe SSD Samsung 990 Pro | 1 TB
Quiet Kit
ja
Betriebssystem
Microsoft Windows 11 Home
Prozessor (CPU)
M6 Chip, 12-Core CPU,
Arbeitsspeicher (RAM)
32 GB
Grafikkarte
keine Grafikkarte / on CPU / 12-Core GPU
Netzteil
ja
Systemlaufwerk
1 TB SSD
Quiet Kit
bei Mac Mini unnötig, da quasi unhörbar
Betriebssystem
macOS 27
2366€2039€ (im teurem Apple-Store)
Geekbench 6: 2890 Singlecore, 15340 MulticoreGeekbench 6: 4664 Singlecore, 21202 Multicore

Beide Rechner sind vollkommen ok und jeder kann ja nutzen was er möchte. Aber es erschließt sich mir nicht, warum ich als Mac-User die Plattform wechseln sollte, wenn mich das auch noch mehr Geld kosten und ich letztlich dafür weniger Leistung bekommen würde.

Edit: @Moogulator vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du mal in wenigen Worten erklären würdest, worauf Du hinaus willst. Was wäre denn für Dich ein Grund zu wechseln?
 
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M.i.a.u.: electric guillaume und ModernerPurist
  • #93
Ich glaub der Preis ist nicht das einzige Kriterium. Was hat man an sonstigen Geräten (mobile, tablet), was hat die Familie für Geräte? Dabei geht es heute ja um ganze Ökosysteme - auf jeden Fall bei den Hobbyschraubern wie mich. Ich bin seit Jahren Mac-User, habe früher einen stabilen und robusten Laptop benötigt und da war die Mac-Hardware einfach besser und auch günstiger. Dabei muss auch der Vergleich stimmen. Man darf ein Macbook nicht mit dem 399 Sonderangebot vom Discounter vergleichen, sondern mit entsprechenden Businessteilen von IBM/Lenovo oä. Da sieht der Vergleich schon anders aus.
Mal eine Frage an die Power-User: Wird die gesamte Rechenleistung eines aktuellen Macs überhaupt benötigt? Ich selber nutze meine Mac nur um Manuals anzuschauen:-))
Grüße
DJ
 
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M.i.a.u.: microbug, Pantograph und _thomas_
  • #94
Ja, der Vergleich hinkt, da unter anderem die CPU beim Windows PC nicht besonders performant ist und solche Anbieter natürlich Geld damit verdienen, dass die Leute darauf reinfallen. Selbst zusammengebaut würde der PC etwa die Hälfte kosten. 😄

*Nebenbei ist Geekbench kein Audiobenchmark.
 
  • #95
Ja, der Vergleich hinkt, da unter anderem die CPU beim Windows PC nicht besonders performant ist und solche Anbieter natürlich Geld damit verdienen, dass die Leute darauf reinfallen. Selbst zusammengebaut würde der PC etwa die Hälfte kosten. 😄

*Nebenbei ist Geekbench kein Audiobenchmark.
Das Argument mit dem Selbstbau ist mir natürlich klar und war zu erwarten, aber nicht jeder ist hier PC-Schrauber und hat Lust darauf. Manche wollen auch einfach nur Musik machen und benötigen dafür etwas was einfach sofort läuft. Und nur so etwas kann man auch vergleichen. Umgekehrt würde ein Vergleich mit einem Selbstbau-PC viel mehr hinken.

Der Geekbench ist zwar kein Audiobenchmark aber bietet in jedem Fall einen erste Möglichkeit der Einschätzung.
 
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M.i.a.u.: electric guillaume und Synthesilent
  • #96
Das Argument mit dem Selbstbau ist mir natürlich klar und war zu erwarten, aber nicht jeder ist hier PC-Schrauber und hat Lust darauf. Manche wollen auch einfach nur Musik machen und benötigen dafür etwas was einfach sofort läuft. Und nur so etwas kann man auch vergleichen. Umgekehrt würde ein Vergleich mit einem Selbstbau-PC viel mehr hinken.

Der Geekbench ist zwar kein Audiobenchmark aber bietet in jedem Fall einen erste Möglichkeit der Einschätzung.

Da hast du recht, Fertig-PC gegen Fertig-Mac ist der faire Vergleich. Nicht jeder will schrauben, und der Mac läuft ja auch sofort. Mein Punkt ist eher die Konfiguration... der Core Ultra 5 225 ist ein Einstiegsmodell. Für einen PC um die 2400 Euronen ist das eine ungewöhnlich schwache Wahl. Ein Core Ultra 7 270K Plus mit 24 Kernen kostet in Deutschland rund 300 Euro, also nur gut 100-150 € mehr als der 225. In Geekbench kommt er auf etwa 3.500 / 24.200 Punkte und liegt im Multi-Core damit über dem M6. Gibt es den Da-X-Rechner auch mit 270K Plus? Das wäre aus meiner Sicht der aussagekräftigere Vergleich. 😉

Und ja, Geekbench taugt als erste Einschätzung. Für die DAW ist aber auch wichtig, wie viele Kerne die Software tatsächlich nutzt, und das unterscheidet sich je nach DAW deutlich.
 
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  • #97
Da hast du recht, Fertig-PC gegen Fertig-Mac ist der faire Vergleich. Nicht jeder will schrauben, und der Mac läuft ja auch sofort. Mein Punkt ist eher die Konfiguration... der Core Ultra 5 225 ist ein Einstiegsmodell. Für einen PC um die 2400 Euronen ist das eine ungewöhnlich schwache Wahl. Ein Core Ultra 7 270K Plus mit 24 Kernen kostet in Deutschland rund 300 Euro, also nur gut 100-150 € mehr als der 225. In Geekbench kommt er auf etwa 3.500 / 24.200 Punkte und liegt im Multi-Core damit über dem M6. Gibt es den Da-X-Rechner auch mit 270K Plus? Das wäre aus meiner Sicht der aussagekräftigere Vergleich. 😉

Und ja, Geekbench taugt als erste Einschätzung. Für die DAW ist aber auch wichtig, wie viele Kerne die Software tatsächlich nutzt, und das unterscheidet sich je nach DAW deutlich.
Ich wollte die beiden kleinsten Ausstattungen der beiden Anbieter nur mal gegenüberzustellen, jeweils aber RAM-mäßig aufgerüstet auf 32GB und 1 TB SSD, so wie ich sowas heute kaufen würde, wenn es bei mir jetzt anstände.

Bei DA-X gab es diese CPU als günstigster Einstieg. Ein Upgrade auf Intel Ultra 7 270K kostet da wohl 220€, womit wir dann bei 2586€ für den PC wären, also über 500€ teurer als ein Mac. Dafür wäre die CPU dann beim Single Core GB immer noch langsamer, aber beim Multicore GB auch nur etwas besser. Mich würde das jedenfalls als Mac-User nicht überzeugen, dann lieber zum PC mit Windows zu greifen.

Hinzu kommt, dass ich aktuell eine solche Ausstattung, aber mit einem M4 und 512 GB SSD habe und das für mich jetzt schon mehr als ausreichend ist. Das hat mich vor einem Jahr noch 1200€ gekostet.

Mir ging es ein bisschen darum dieses ausgelutschte Argument PC=günstig, Mac= teuer auf den heutigen Stand zu bringen, denn heutzutage bekommt man auch bei Apple für kleineres Geld etwas, was für die meisten mehr als ausreichend ist.
 
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M.i.a.u.: 18592323545fDss
  • #98
Vergleicht doch mal wirklich vergleichbares Zeug mit aktueller Technik miteinander:

Apple, 12,7*12,7*5cm

1791534231841.webp

1791534073654.webp

Quelle: https://www.apple.com/de/shop/buy-mac/mac-mini/m6-chip-12‑core-cpu-12‑core-gpu-32-gb-arbeitsspeicher-512gb-speicher
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Asus, 13*13*4cm:

1791534272595.webp

1791534123635.webp


------------------------------------------------------

18 Kerne (Asus) vs. 12 Kerne (Apple). Gekocht wird mit Wasser. Man kriegt, wofür man bezahlt. PLUS Halsabschneider-Zuschlag den sowohl Apple, als auch Asus ziemlich unverblümt verlangen.
 
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M.i.a.u.: sllk, notreallydubstep und 18592323545fDss
  • #99
Ich wollte die beiden kleinsten Ausstattungen der beiden Anbieter nur mal gegenüberzustellen, jeweils aber RAM-mäßig aufgerüstet auf 32GB und 1 TB SSD, so wie ich sowas heute kaufen würde, wenn es bei mir jetzt anstände.

Bei DA-X gab es diese CPU als günstigster Einstieg. Ein Upgrade auf Intel Ultra 7 270K kostet da wohl 220€, womit wir dann bei 2586€ für den PC wären, also über 500€ teurer als ein Mac. Dafür wäre die CPU dann beim Single Core GB immer noch langsamer, aber beim Multicore GB auch nur etwas besser. Mich würde das jedenfalls als Mac-User nicht überzeugen, dann lieber zum PC mit Windows zu greifen.

Hinzu kommt, dass ich aktuell eine solche Ausstattung, aber mit einem M4 und 512 GB SSD habe und das für mich jetzt schon mehr als ausreichend ist. Das hat mich vor einem Jahr noch 1200€ gekostet.

Mir ging es ein bisschen darum dieses ausgelutschte Argument PC=günstig, Mac= teuer auf den heutigen Stand zu bringen, denn heutzutage bekommt man auch bei Apple für kleineres Geld etwas, was für die meisten mehr als ausreichend ist.

Ja, das große Argument mit dem Preis funktioniert zunehmend nicht mehr. Ist mir auch aufgefallen.
 
  • #100
Mein Punkt ist einfach nur, dass Macs nicht besser für Audio sind, als Windows Pc's - das wird häufig erzählt, stimmt so aber einfach nicht. Da werden häufig "Äpfel" mit Birnen vergleichen. Mir persönlich geht Windows zunehmend auf die Nerven, das aber unabhängig von der Hardware.
Ich hatte schon überlegt, ob ich irgendwann zum Mac wechsle, aber wenn ich lese, dass Mac's neuerdings fest verlötete SSD's haben, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Aber ok, die Enshittyfication schreitet offensichtlich auf allen Ebenen voran. 🤷😄
 
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  • #101
Mein Punkt ist einfach nur, dass Macs nicht besser für Audio sind, als Windows Pc's - das wird häufig erzählt, stimmt so aber einfach nicht.
Na ja, es gibt schon einige Punkte die man da nennen könnte. Es gibt die z.B. die Möglichkeit mehrere Audiointerfaces zu einem zu verketten, mehrere Programme können gleichzeitig auf auf Audiointerfaces zugreifen. Das sind schon durchaus sinnvolle Dinge, die ich bei Windows vermissen würde.
Selbst die simple Quickview-Funktion im Browser wo man ein oder mehrere File(s) anwählt auf die Space-Taste klickt und dann direkt eine Vorschau hört oder sieht. Das ist bei Audio schon sehr praktisch. Man merkt schon, dass der Mac mehr aus einem Bereich kommt wo viel mit Medien gearbeitet wird und nicht mit Excel ;-)

Um meine Brötchen und meine Macs zu verdienen, arbeite ich den ganzen Tag an Windows und vermisse solche Sachen sehr oft. Vieles ist aber auch Gewöhnung und wahrscheinlich gibt es bei Windows auch irgendwelche Erweiterungen um solche Sachen machen zu können. Ich für meinen Teil möchte aber gerne in meiner Freizeit den Rechner anschalten um Musik zu machen und nicht irgendwelchen Erweiterungen nachzujagen und den PC zu optimieren.
 
  • #102
Vergleicht doch mal wirklich vergleichbares Zeug mit aktueller Technik miteinander:

Apple, 12,7*12,7*5cm

Anhang anzeigen 299748

Anhang anzeigen 299746

Quelle: https://www.apple.com/de/shop/buy-mac/mac-mini/m6-chip-12‑core-cpu-12‑core-gpu-32-gb-arbeitsspeicher-512gb-speicher
-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Asus, 13*13*4cm:

Anhang anzeigen 299749

Anhang anzeigen 299747


------------------------------------------------------

18 Kerne (Asus) vs. 12 Kerne (Apple). Gekocht wird mit Wasser. Man kriegt, wofür man bezahlt. PLUS Halsabschneider-Zuschlag den sowohl Apple, als auch Asus ziemlich unverblümt verlangen.
Und Du bist Dir sicher, dass so ein Snapdragon Prozessor (ARM) vollkommen problemlos mit allen DAWs und Plugins läuft?
 
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M.i.a.u.: 18592323545fDss
  • #103
Es gibt die z.B. die Möglichkeit mehrere Audiointerfaces zu einem zu verketten, mehrere Programme können gleichzeitig auf auf Audiointerfaces zugreifen.

Sowohl Core Audio (Apple) als auch das 3rd-Party-Programm VB-Audio-Matrix unter Windows können mehrere Audio-Interfaces gleichzeitig betreiben. Das bezahlt man aber mit höherer Latenz. Da gibt's keinen Weg dran vorbei.

Die bessere Lösung ist da immer ein einzelnes Interface mit mehr IO, aber da ist man schnell in Preisregionen angekommen, wo ne Differenz von 500 Euro zwischen Apple und wem anders komplett nebensächlich wird.

Und Du bist Dir sicher, dass so ein Snapdragon Prozessor (ARM) vollkommen problemlos mit allen DAWs und Plugins läuft?

Pete Brown (der hat MIDI 2.0 unter Windows 11 maßgeblich vorangetrieben) ist sich da ziemlich sicher:


RME als einer der wichtigsten Player auf dem Interface-Markt überhaupt hat schon längst reagiert und Treiber für Windows 11/ARM64 veröffentlicht:

 
Zuletzt bearbeitet:
  • #104
Na ja, es gibt schon einige Punkte die man da nennen könnte. Es gibt die z.B. die Möglichkeit mehrere Audiointerfaces zu einem zu verketten, mehrere Programme können gleichzeitig auf auf Audiointerfaces zugreifen. Das sind schon durchaus sinnvolle Dinge, die ich bei Windows vermissen würde.
Selbst die simple Quickview-Funktion im Browser wo man ein oder mehrere File(s) anwählt auf die Space-Taste klickt und dann direkt eine Vorschau hört oder sieht. Das ist bei Audio schon sehr praktisch. Man merkt schon, dass der Mac mehr aus einem Bereich kommt wo viel mit Medien gearbeitet wird und nicht mit Excel ;-)

Um meine Brötchen und meine Macs zu verdienen, arbeite ich den ganzen Tag an Windows und vermisse solche Sachen sehr oft. Vieles ist aber auch Gewöhnung und wahrscheinlich gibt es bei Windows auch irgendwelche Erweiterungen um solche Sachen machen zu können. Ich für meinen Teil möchte aber gerne in meiner Freizeit den Rechner anschalten um Musik zu machen und nicht irgendwelchen Erweiterungen nachzujagen und den PC zu optimieren.

Ja, das sind ja zumeist Komfort-Features. Klar, verstehe ich - sowas spielt ne Rolle.
 
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M.i.a.u.: Pantograph
  • #105
Sowohl Core Audio (Apple) als auch das 3rd-Party-Programm VB-Audio-Matrix unter Windows können mehrere Audio-Interfaces gleichzeitig betreiben. Das bezahlt man aber mit höherer Latenz. Da gibt's keinen Weg dran vorbei.

Die bessere Lösung ist da immer ein einzelnes Interface mit mehr IO, aber da ist man schnell in Preisregionen angekommen, wo ne Differenz von 500 Euro zwischen Apple und wem anders komplett nebensächlich wird.



Pete Brown (der hat MIDI 2.0 unter Windows 11 maßgeblich vorangetrieben) ist sich da ziemlich sicher:

Es werden doch ARM-Versionen der Software benötigt. Wo finde ich die bei Protools, Ableton*, Bitwig etc.??? Und die Plugins sind auch schon alle auf ARM angepasst? Wo finde ich die ARM-Treiber für Audiointerface*, MIDI-Interface?

Ich glaube da würde ich noch eher auf Linux umsteigen, denn da läuft bereits jetzt deutlich mehr.
 
  • #106
Wo finde ich die bei Protools, Ableton, Bitwig etc.??? Und die Plugins sind auch schon alle auf ARM angepasst? Wo finde ich die ARM-Treiber für Audiointerface, MIDI-Interface?

Das sind alles Baustellen der 3rd-Party-Firmen. Denen muss man aufs Dach steigen und die WERDEN nachziehen, schneller, wenn man als Benutzer über die Supportkanäle entsprechenden Bedarf kommuniziert. Dafür ist das Energieeffizienzargument in Bezug auf ARM gesamtgesellschaftlich einfach viel zu wichtig.
 
  • #107
Das sind alles Baustellen der 3rd-Party-Firmen. Denen muss man aufs Dach steigen und die WERDEN nachziehen, schneller, wenn man als Benutzer über die Supportkanäle entsprechenden Bedarf kommuniziert. Dafür ist das Energieeffizienzargument in Bezug auf ARM gesamtgesellschaftlich einfach viel zu wichtig.
Treffen wir uns einfach in zwei Jahren noch mal hier und reden dann weiter, ok? ;-)
 
  • #108
Vorab. Als Privatanwender verwende ich im Musikbereich einen ausreichend potenten Windows-AMD-Laptop, welcher immer genug Reserve hat. Der kostet nur einen Bruchteil, hat ein großes Display, ordentlich Speicher, große SSDs, alle Anschlüsse, die ich brauche. Das läuft. Liveauftritte will ich auch keine mehr machen, damit bin ich durch - gänge damit aber auch.
Würde ich neu anfangen, würde ich einen potenten AMD-Laptop und konsequent Linux verwenden. Das läuft, ist schnell, es gibt ausreichend Software und man hat eine eingebaute GAS-Bremse, welche sich aber mittlerweile auch schon etwas lockert. Die Latenzen sind super und man ist sehr flexibel, muss beim Peripherie-Kauf jedoch das Köpfchen einschalten, was prinzipiell nie ein Fehler sein sollte.

Wäre ich Profi und müsste damit Geld verdienen, würde ich einen Mac nehmen. Warum?
Der Mac hat die größte Single-Core-Power - und die ist in einer DAW, bei heutigen Mehrkernsystemen, meist der Flaschenhals. Eine Spur in der DAW kann die andere nicht überholen, um am Ende eine Summe zu bilden, welche dann auch noch mal prozessiert wird. Die am stärksten belastete Spur gibt die gesamte Rendering-Geschwindigkeit vor. D.h. das Rendering am Mac läuft theoretisch schneller. Das ist für mich als Privatier wurscht. Dann hat man noch die "Live-Belastung". Es wird nur im Echtzeitbetrieb gerendert. Das kann fast jede halbwegs ernstzunehmende/moderne CPU. Aber der Mac dürfte die größeren Reserven haben. Finanziell kommt dann noch hinzu, dass der Profi den Mac von der Steuer absetzt. Hat er ein geringes Budget ... tja, dann muss er sich der Realität anpassen.

Für spezielle Anwendungen im Audiobereich kann vielleicht auch die Windows-Workstation sinnvoller sein.
 
  • #109
Ich habe zwei Vorteile von Windows zufällig entdeckt:
  1. Es gibt kein Core Audio Safety Offset. macOS verlangt, dass sämtliche Hardware einen zusätzlichen Buffer einbaut. Dieser Buffer ist das sogenannte Safety Offset und beträgt bei meiner RME-Soundkarte 32 samples (früher waren es 24 samples). Da der Buffer aber sowohl beim Input, als auch beim Output hinzugerechnet wird, addiert er sich bei Round Trips auf 64samples. Dieses Feature ist nicht abschaltbar. Bei ASIO ist die Latenz die, die man im Driver einstellt.
  2. Abwärtskompatibilität. Ich habe vor einer Weile mal einen Nord Lead 3 gekauft. Librarian aus dem Jahr 2001 von der Nord-Website gezogen. Funktioniert auf Windows 11.
Das sind spontan zwei DInge, die mir einfallen. Beim Mac ist für viele sicher Core Audio (trotz Safety Offset) auschlaggebend, weil es im System Multiclient-fähig ist. Bei Windows geht so etrwas nur mit gutem Treiber (z.B. von RME).
Das sind tatsächlich gute Argumente. Ich kenne viele, die "wegen der ständigen Aufmerksamkeitsmeldungen" zu Macs gegangen sind, aber Apple hat jedes Jahr ein großes Update, egal ob es nötig ist oder nicht. Das mögen viele nicht. Es fällt ja auch einiges weg - dieses Mal ebenso.
 
  • #110
Also Deine Frage im Threadtitel war aber "Wann würdet ihr eher zu Windows (oder Linux) gehen statt zu macOs". Das ist inhaltlich eine andere Frage als "kaufst du dir eben Windows wenn dein Mac platt ist?" und würde sich damit auch ausschließlich an derzeitige Mac-User wenden.
Es ist natürlich zweiteres gemeint - nicht generell - weil dann hätte ich es nicht in Apple gepostet.
Aber - viele der Überlegungen hier sind ja trotzdem interessant genug. Mir wäre jetzt das Ideologische nicht so wichtig - aber das sachliche - das interessiert mich und eben auch ob die Finanzen vorn liegen oder andere Themen - ist die eigentliche Frage, viele davon werden hier mit beantwortet.

Ich passe es nur leicht an. aber es bringt im Wesentlichen schon was ist - ich wollte aber sehr im Vordergrund wissen, wie viel "billiger der PC" sein sollte, damit ihr vom Mac auf Win geht. Also jeder einzelne. (Indirekt auch - wann wechselt ihr das System und wo ist der Leidensdruck überschritten)

Ist doch soweit alles fein - auch wenn einiges sehr detailreich und speziell ist - aber wenn es für manche wichtig ist - ist das so.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • hilfreich
M.i.a.u.: Pantograph
  • #111
Ja, der Vergleich hinkt, da unter anderem die CPU beim Windows PC nicht besonders performant ist und solche Anbieter natürlich Geld damit verdienen, dass die Leute darauf reinfallen. Selbst zusammengebaut würde der PC etwa die Hälfte kosten. 😄

*Nebenbei ist Geekbench kein Audiobenchmark.

Halbe Wahrheit.

Bau dir mal einen auf ein Tonstudio ausgerichtetes System, dass der Leistung des M6 Mini gleichkäme,
also Silent, stabil in allen Belangen.

Schlechte Komponenten können bedeuten:
- DPC Latenzen
- evtl intercore Latencies
- USB instabil
- Komponenten stören sich gegenseitig bei hoher Auslastung, das zu Knacksern führen kann
- Spulenfiepen Mainboard
- Netzteil macht Geräusche
- Brummschleifen über USB
- Laute Lüfter
- Höherer Stromverbrauch

Das kann alles mit Glück in billig funktionieren.
Achtet man auf das alles, ist der Da-x PC für einen PC nen gutes Angebot und es wird Sicherheit verkauft, dass dieses System auch in dem Kontext gut funktioniert.
 
  • hilfreich
  • Zustimmung
M.i.a.u.: Pantograph und Lumm
  • #112
DA-X Systeme sind alle Komponenten aufeinander abgestimmt und getestet. Stabilität geht dabei vor und das zahlt man eben auch. Die sind auch nicht auf maximale Performance geprügelt, heißt da könnte man durchaus auch noch ein paar Prozente Leistung rausholen.
 
  • #113
Ist das zusammenstellen eines Linux oder Win Rechners eigentlich noch schwer? Also für Audio optimiert? Weil Chipsätze nicht recht zusammen arbeiten wollen zB?
 
  • #114
Ist das zusammenstellen eines Linux oder Win Rechners eigentlich noch schwer?

Im Augenblick eher völlig unbezahlbar und überhaupt nicht zu empfehlen. Ich hab im Mai 2024 ein 32-GB-Kit Arbeitsspeicher für €120,- bekommen. Heute, knapp zweieinhalb Jahre später, kostet der selbe Artikel, beim selben Onlinehändler, sage und schreibe € 699,-.

Das ist sehr weit abseits von Gut und Böse.

Edit: Ende '24 hab ich den kleinsten Mac Mini M1 gebraucht für € 350,- bekommen. Und heute wechselt der... immer noch für €350,- den Besitzer...

...völlig Banane ist das!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #115
Also für Audio optimiert?
Hab ca. 20 Jahre PCs für mich (Audio) und für meine Frau (Foto) selbst zusammengeschraubt. Die letzten beiden Audiorechner waren von DA-X, weil es ein Faß ohne Boden geworden ist, rein von der Menge der verfügbaren Komponenten schon. Es war mal einfacher, vor 20+ Jahren hat man halt nichts mit VIA Chipsatz genommen und man war quasi auf der sicheren Seite. Heute ist man nicht mal mehr bei höherpreisigen Mainboards sicher, daß man nicht doch eins erwischt wo nicht genug Kupfer für die Stromleitungen und ordentlich dimensionierte Stromwandler drauf sind. Irgendwie interessiert es mich auch gar nicht mehr. Ein Audiorechner ist für mich ein Werkzeug, daß über Jahre hinweg einfach tun soll. Basteldrang hatte ich früher mal.
 
  • #116
Hab jetzt auch beschlossen, daß solange sich die Preise nicht wieder beruhigt haben, mein alter Rechenknecht weiterläuft. Solange halt nichts den Geist aufgibt, was nicht wirtschaftlich ersetzbar wäre. Mache ich bei meinem 14 Jahre alten Auto auch. Finde das nachhaltiger, auch wenns evtl. etwas mehr Strom / Sprit frisst.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: 18592323545fDss und fanwander
  • #117
Ist das zusammenstellen eines Linux oder Win Rechners eigentlich noch schwer? Also für Audio optimiert? Weil Chipsätze nicht recht zusammen arbeiten wollen zB?

Überhaupt nicht. Wer sowas noch nicht gemacht hat, findet auf YouTube Tonnen an Anleitungen und heutzutage gibt's vor allem mächtige Unterstützung durch die KI.

Edit: Achso, Du meinst gar nicht den Zusammenbau, sondern die Zusammenstellung; Da gilt das gleiche. Kann man alles bequem mit der KI abarbeiten.
 
  • #118
Ich verstehe die Eingangsfrage nicht wirklich. Alles in Allem konnte man im Windows Bereich in den letzten 25 Jahren immer schon günstiger Musik machen als auf Mac, hat das aber oft mit einem höheren Zeitaufwand bezahlt. Ich finde den Thread aber trotzdem interessant.

Als Apple mit den M Prozessoren auf den Markt kam, sind ja gefühlt sehr viele Computermusiker von PC auf Mac umgestiegen.
Bezogen auf die Leistung und wenn man sich die Peripherie separat dazugekauft hat, war Mac imho plötzlich nicht mehr wirklich teurer als PC, speziell die MacMinis.

Ich bin vor einem halben Jahr, nach 25 Jahren Windows, wieder auf Mac umgestiegen, MacBook Pro M4 pro, (ich weiß, der IST teuer, hauptsächlich wegen des Speichers) und habe zwei Dinge für mich festgestellt:
Für das was ich normalerweise mache, kommt der nicht ansatzweise an irgendwelche Limits.
Und der Betrieb.
Ich habe den Lüfter noch nie gehört, oder er ist noch nie angesprungen, er wird wenn überhaupt nur mäßig warm, und der Akku hält unglaublich lange.
Ich habe zwei Projekte, die ich für Challenges hier im Forum erstellt habe, mit jeweils einer Akkuladung fertig bekommen, und da saß ich bestimmt um die 8 -10 Stunden dran. Auf meinen Windows Laptops war nach zwei Stunden Audioarbeit Schluss.

Aber das Thema wird für mich hoffentlich erst in ca acht Jahren wieder aktuell.
Und dann reicht mir vielleicht ein Handy mit Suno drauf ;-)
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: notreallydubstep und 5511823sUbbSC
  • #119
Ich verstehe die Eingangsfrage nicht wirklich. Alles in Allem konnte man im Windows Bereich in den letzten 25 Jahren immer schon günstiger Musik machen als auf Mac,
Die Frage geht NICHT an Windows User sondern an solche die schon länger Macuser sind und zu Windows gehen - das hier ist also eine Frage ob diese auf Windows zurück gehen und warum.

Es geht NUR darum. Es gab durchaus einige ziemlich preisgünstige Macs. Da wäre ich gerade bei Minimacs und div. günstigeren Macbooks nicht so sicher, dass der Gegenwert da nicht auch einigermaßen gerechtfertigt ist. Aber - das ist gar nicht die Frage - es bezieht sich eindeutig auf Macuser - die es aktiv sind und die auf Windows zurück gehen und weshalb sie das tun - und ob oder was "der Preis" dafür ist.
 
  • #120
@Moogulator.... warum willst Du das wissen, wenn ich fragen darf?
 
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