Warum behandelt Yamaha Cubase so schlecht?

Martin Kraken
Martin Kraken
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ich glaub irgendwie nicht, dass diese Zielgruppe für Steinberg relevant genug ist, um so ein Konzept zu fahren. Diese Leute sind mit Ableton oder Music Maker vermutlich eh besser bedient ...

Aber genau das ist doch das Problem. Dieser Sichtweise muss Steinberg doch entgegensteuern. Wenn Neulinge lieber mit Ableton einsteigen, dann bleiben die meisten auch auf Ableton sitzen. "Cubase ist so kompliziert, die User sind alles alte Säcke, die auf alles mit "lies die Anleitung" reagieren, da nehme ich doch lieber Ableton, das ist fresh und modern". Das ist doch ein Scheißimage und dürfte in 10-15 Jahren ein ziemliches Problem für Steinberg werden. Ich sage ja nicht, dass man irgendwas verändern muss an der Software, aber sich mal überlegen, wie man den Einstieg in Cubase Neukunden besser schmackhaft macht halte ich für sehr sinnvoll.
 
Scenturio
Scenturio
au͘͏͡d̛̀i̛͝a͞ţ͏u͏r ̷͜et ̶͟͝a͡l͜t͢͡͠e͜͠ŗa ͝p͢a̛rs
Wenn Neulinge lieber mit Ableton einsteigen, dann bleiben die meisten auch auf Ableton sitzen.
Naja, es gibt auch bei Neulingen solche und solche.

Cubase würde ich eher als Produkt für ambitionierte Einsteiger sehen, die sich nicht scheuen, sich in die komplette Vielfalt der "althergebrachten" Produktionstechniken einzuarbeiten. Mag allerdings sein, dass das sich das Paradigma der "Produktionstechniken" tatsächlich soweit wandelt, dass die vom analogen Betrieb abgeleitete Modellierung von Recordingspuren, Timelines etc. irgendwann tatsächlich obsolet wird - und sei es, weil die Generation der User, die den "analogen" Betrieb noch kennen, ausstirbt. Dann arbeitet jeder nur noch mit Loops, Pattern und KI-gesteuerten VSTis ...

Dann gibt es noch die Bedroom-Producer mit zunächst einmal eher lockeren Ambitionen, wo der Focus auf einen schnellen Einstieg, performaneorientiertes Arbeiten und "schnell Fette Beats" liegt. Die sind mit Cubase oder Logic vielleicht tatsächlich nicht so gut bedient, und fahren mit Ableton besser. Und da Ableton & co inzwischen so mächtig sind, dass sie die Lernkurve vom "Spacesurfer" zum Profi-Producer locker mitmachen können, bleiben auch viele von denen, die weniger "professionell" eingestiegen sind, bei ihrem Produkt. In sofern stimme ich dir bei diesem Teil der Zielgruppe zu.

Da kommt es letztendlich darauf an, auf welchen Teil der Zielgruppe Steinberg/Yahama angewiesen ist.
 

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