Warum habt ihr euren Moog Sub 37 verkauft?

Ich hab meinen Sub37 verkauft um den Subsequent 37 CV zu kaufen. Mein bester Synthesizer seit meinem Korg M1 irgendwann Anfang der 90er. Alles ist in meinen Augen perfekt an diesem Gerät. Sound, Möglichkeiten und vor allem das intuitive Panel. Alles ist übersichtlich und schnell zu bedienen. Ich hab zum ersten mal nach 25 Jahren nichts auszusetzen - abgesehen davon, dass er natürlich 12 Stimmen mehr haben könnte.
 
- der muffige sound (filter öffnet nicht ganz oder die osc's sind irgendwie nicht die frischeste, und auch untenrum fehlte irgendwie was)
- die miese tastatur
- über umwege (tausch und verkauf) jetzt gegen einen pro2 "getauscht"
 
Ich hatte zwar den Subsequent 37, aber ich denke das geht auch in Ordnung.

Nach einer Odyssey vom Pro 2 (klang mir nicht analog genug) über den Dominion 1 (klang sehr warm und analog, aber hatte eher einen Vintage-Sound, der nicht zu meiner Musik passte) bin ich beim Subsequent 37 gelandet.

Bedienung und Verarbeitung waren top und ich wusste auch vorher, dass der Klang mehr in die mittige moderne Richtung geht und kein Minimoog/Voyager/Phatty-Sound zu erwarten war, aber das der Subsequent so dermaßen aggressiv und harsch klingt hatte ich nicht gedacht. Mit der (in vielen Patches) verwendeten Distortion ging der Sound dann noch mehr in eine Richtung, die mir überhaupt nicht mehr gefallen hat und daher musste der Subsequent gehen.


Am Ende habe ich mir einen Novation Peak geholt, der unerwarteterweise auch die monophone Lücke geschlossen hat und genau die Mono-Basslines erzeugt, die ich von seinen 3 Vorgängern erwartet hatte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe meinen Sub verkauft um mir ein modularsystem aufzubauen. Da mir der Moogsound sehr gefiehl, hatte ich mit der mother32 dann angefangen.
 
Ich muss ja gestehen, auch wenn’s nicht so ganz zum Thema passt, das ich fast jede YouTube Demo oder generell jedes Video, wo der Subsequent 37 zu hören ist, ziemlich geil finde. Ziemlich extrem geil sogar..

Wenn es auf der anderen nicht noch den DSI Rev2 geben würde, hätte ich meinen Moog mit Sicherheit schon bestellt. Leider kann ich mich allerdings grad nicht entscheiden, zwischen den beiden.
 
Ich hatte ein frühes Modell und war nicht zufrieden mit der HWS (Keys/einige Poties). Nächste Woche kann ich eine neue Version testen, mal schauen.
 
Beim Sub37 fand ich die von Huaxin gebaute Tastatur schon den Abtörner (die nenne ich seither Huaxinsche Huckelpiste) und der Sound war mit auch nicht klassisch moogig genug, daher oft angespielt, auch außerhalb der Läden, aber dann nicht gekauft.

Manch einem gefällt vielleicht die Grandmother besser. Wollte ich auch haben, Tastatur, Haptik und Bedienung sind klasse, der Sound war nicht meins. Letztlich bin ich dann beim Ulimoog gelandet und absolut happy. Der macht Lust auf einen echten Minimoog, aber ich bin einfach nicht bereit, diese überzogenen Gebrauchtpreise für eine 40 Jahre alte und oft durchgenudelte Kiste zu bezahlen, und bei Reissue hätte ich für diesen Preis die gleiche Tastatur wie in der Grandmother erwartet.

Den Pro2 würde ich nehmen, wenn ich einen modernen Ersatz für den Korg MonoPoly würde haben wollen, denn der kann genauso klingen und braucht keine 30 Minuten Vorglühzeit.
 
Ich hatte zwar den Subsequent 37, aber ich denke das geht auch in Ordnung.

Nach einer Odyssey.....

Auch ich habe eine Odyssey hinter mir: Der Little Phatty (Beim Voyager fehlte mir der Arpeggiator) hat mir vom Klang her sehr gefallen, nicht aber von der Bedienung, so kaufte ich mir den Sub 37, welcher von der Bedienung überzeugte, den Klang fand ich aber zunehmend als "langweilig", fast schon "digital-clean". Der nächste Kandidat war der MatrixBrute, welcher mit den richtigen Einstellungen mehr nach Voyager/Phatty klingt als die Sub-Serie. Doch auch mit dem MatrixBrute, ein echt toller Synth, wurde ich schlussendlich nicht warm (Panel zu überladen). Dann kam der Vermona 14 und es machte "klick". Genau so was hatte ich mir eigentlich immer vorgestellt/gewünscht: Super Klang, allerbeste Verarbeitung, intuitive 1:1 Bedienung, hervorragende Tastatur, genialer Arpeggiator .... und mit einem nachgeschalteten Moogerfooger Lowpass krieg ich zusätzlich zum Vermona-Sound genau diesen warmen, fetten Voyager-Sound hin (viele Wege führen nach Rom ...:achso:)
 
Also ich fand den Sound von meinem Sub37 einfach nur wunderschön. Es muss nicht minimog sein, sonst würde ich mir für mini sparen. Nein, der Synth ist auf seine eigene art und weise einfach nur briliant.
Ob Sub37 oder DSI Rev2, ich finde die klingen (können) sehr unterschiedlich. Die Qual der Wahl :)
 


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