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Willkommen in 2026 - (Musikalische) Utopie gesucht.

  • #63
Linux ist seit Jahrzehnten da. Ich benutze es seit Jahrzehnten. Es ist mitunter auch ein Henne-Ei-Problem, wenn Leute sich über die Situation beschweren, die Alternative, die ja vorhanden ist, aber gleichzeitig nicht einsetzen.
und seit Jahrzehnten ist es keine Alternative für die meiste Musiksoftware
 
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M.i.a.u.: Audiohead
  • #64
Und deshalb ist es auch nicht falsch - wenn man früher einiges über Künstler nicht wusste, so erfuhr man so durch die Blume von schrulligen oder eben anderen Inhalten, aber sagen wie mal - ZB ein bekannter Opernsänger ist massiv für etwas, dann war das auch schnell wieder weg, war ja alles Print. Heute ist sowas eben doch schnell auf Wiedervorlage. Und die Leute bewerten nur noch das. Will man das?
Sorry, aber Leute, die einen Künstler anhand A, B oder C anstatt anhand seiner Kunst bewerten, sind einfach dumme A-Holes, die ich persönlich gar nicht in meiner Fanbase sehen wollen würde.

Oder anders: Leute aus meinem persönlichen Umfeld bewerte ich nach ihren Taten, wegen der persönlichen Beziehung, nicht wegen ihrer Erfolge.

Kontext, auch bezogen auf die Ebene einer Beziehung (auch wenn das bei Kunst vielleicht schon ein wenig hochgegriffen ist, davon zu sprechen), ist eben immens wichtig.
 
  • #65
und seit Jahrzehnten ist es keine Alternative für die meiste Musiksoftware
... einem Bereich, in dem die Leute B.(illinger) groß machen, weil sie möglichst nichts für Produkte zahlen würden, gleichzeitig aber möglichst alles (auch in Sachen Features) haben wollen?

Gott sei Dank ist das so. Denn solche "Anforderungsprofile" können nur in der Regel nur in Software enden, die genauso toll ist wie WinX YZ.
 
  • #67
Vier, fünf (oder etwas mehr) kleine Gruppen im europäischen Raum, die untereinander eine Serie von Gigs verabreden, Schlafplätze vereinbaren sowie Verpflegung für die Künstler, vielleicht auch kombiniert mit Gesprächsrunden über Musik, das Leben und das Universum... wär schon mal was. Noch besser, wenn die eingeladenen und lokalen Künstler jedesmal zusammen performen würden. Die wahre Utopie ist ja sowieso die Kunst.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #68
Vier, fünf (oder etwas mehr) kleine Gruppen im europäischen Raum, die untereinander eine Serie von Gigs verabreden, Schlafplätze vereinbaren sowie Verpflegung für die Künstler, vielleicht auch kombiniert mit Gesprächsrunden über Musik, das Leben und das Universum... wär schon mal was. Noch besser, wenn die eingeladenen und lokalen Künstler jedesmal zusammen performen würden. Die wahre Utopie ist ja sowieso die Kunst.
Das klingt schon gut. Ist fast schon mehr Nerd-Style, ich persönlich mag am liebsten wenn das nicht nur Musik ist sondern auch Publikum, ganz normal eben. Ich kann mir auch vorstellen, dass man sowas früher mit Workshops und Zielen macht, damit man mit Recordings von da weg gehen kann - und abends gibts Konzerte für alle, also auch Non-Nerd.

Utopie Plattform: ich nutze aktuell echt viel Hardware - vermutlich ließe sich das mit Bitwig auf Linux durchaus auch erledigen. Ich bin allerdings mehr so der Typ, der ideal alles hat um offen zu sein, hab aus Finanzgründen aber aktuell eigentlich nur ein OS wirklich griffbereit in div. Lebensstufen. Irgendwie ist diese Phase des Experimentierens heute ja auch kürzer, wenn ich noch coden würde, wäre das noch ein Zeitfresser, aber ein schöner.
Also theoretisch könnten konzentrierte On-Board Leute schon Linux nutzen, aber sie dürfen kaum Softsynths einsetzen oder nur wenige.
Ich halte mich aus verschiedenen Gründen aktuell mehr ans iPad - die Soft ist bezahlbar, man kann ausprobieren und mitnehmen.

Aber vermutlich müsste und sollte es anders sein. Ich glaube es ist einfacher - Man sollte seine eigene Fanbase erstmal sammeln und eben Newsletter machen für Konzerte und andere Aktionen (Releases, Events). Und - wenn es eine wirklich coole Community ist - vielleicht auch 1-2 Meetings im Jahr. Gute Podcaster machen das auch und das finde ich tatsächlich nicht so schlecht. Mehr Kontakt ist dann überhaupt möglich. Ideal eben nicht zu sehr über Meta und X.
Email ist noch nicht "versaut", auch wenn es das Fax unter den Services ist - es ist machbar.

Nun, das nächste ist auch noch eine offene Musikidee, die auch mehr Offenheit von den Hörern benötigen.
Aber - ich sehe schon eine Menge Reihen von Konzerten, die genau diese Art von Hörern haben - ich mag diese Leute, die sind einfach interessiert, werde oft angesprochen und man tauscht sich aus, einige machen auch selbst Musik und damit müsste so eine Szene sich gut reproduzieren und leben, macht nichts wenn das etwas kleiner ist. 30-100 Leute Läden.

Es gibt auch diese wundervollen sehr elektronischen Sachen - Laptopmusik - sowas wie Raster Noton und Co - die spielen nicht oft, da kann man froh sein, wenn man jedes Jahr ein Konzert hat. Lässt sich das steigern? Das ist sicher ein Musikstil-Ding, aber eigentlich ist das Elektro. Nur konsequenter.
Ist es nicht Zeit für sowas? Oder muss alles zum Verständnis durchgehende Langweil-Bassdrum haben?
 
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M.i.a.u.: Rolo und oli
  • #69
Naja, nicht alle Charakterzüge sind bekannt, einige Dinge bekommst du nicht mit.
Sehe ich jetzt auch nicht als ein großes Problem - idR gibt es auch einen Ruf, der nicht stimmen muss - gehöre eher zu denen, die selbst erfahren möchten, aus erster Hand - Hörensagen und Rufmord find ich doof und heute gibt es sowas eher mehr als früher. Irgendwer markiert jemanden als XY.

Taten - das ist eher was für Politiker - wobei ich nicht von Umweltaktivisten erwarte, dass sie nie nach Bali gehen sondern eher, dass sie aufmerksam machen. Das Berufspolitikertum könnte vielfältiger sein als Juristen und es gibt "Typen", die ich gar nicht für geeignet halte ;) Aber ich wähl die dann auch nicht, ist aber eher nicht so passend hier - weil dann müsste man über Politik reden.

Dennoch erwarte ich da auch Handeln und nicht nur reden und das das zusammenpasst.

Tja - übrigens bin ich nicht der Erste, der nach Utopien sucht, also jeder einzelnen, ich hab schon eine oder zwei, aber ich finde das gut - da einige das in Frage stellten, sowas überhaupt zu fragen - ich möchte das tun und tun dürfen.
 
  • #70
Ich mach zB bei diesem Dings mit, das sich auf freie Improvisation konzentriert. Man trifft sich in Wien, Brno und anderswo. Vielleicht ist sowas auch für elektronische Musik möglich?
 
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M.i.a.u.: harry-tuttle, _thomas_ und Moogulator
  • #71
Ja, hier in Köln gibt es so eine offene Szene. Also nicht elektronisch aber auch.
Je nach Ort gibt es bereits solche Kreise - die aber meist für sich dudeln, also selten sind da viele Hörer. Das ist so ein bisschen "ich zeig dir meine Pattern" -Ding, kann aber nett sein.

Ich gebe zu, dass Impro mit sehr freiem Charakter aber auch nicht jeden interessiert, rein musikalisch. 3 Nerds auf dem Berg, singen zusammen das Lied "Jazz Jazz Jazz" - aber - trotzdem schön. Wir haben einige Zeit sowas mal regelmäßig immer Mittwochs gemacht in einem Laden in Köln. (Camouflage). Dazu gab es dann noch andere Optionen, also sowas kann auch wachsen - aber es lieb insgesamt nur ein paar Jahre.

Aber - wir hatten einen sehr netten Mentor - nämlich Dr. Walker. Liquid Sky. Ohne ihn hätten wir keinen Laden gehabt.
Also - man wird auf jeden Fall besser von sowas - daher - immer richtig, sowas zu machen. Jams sind gut für die Figur. Das Leben und einfach alles.
 
  • #74
Vielleicht überlegenswert – aber nichts davon ist in irgendeiner Art Planungsphase kulminiert, braucht hier niemand hyperventilieren:
ein Verein für freie und unabhängige Musikwirtschaft e.V. könnte Kompetenzen rund um Veranstaltungswesen, Instrumentenmarkt und -Werkstätten, Vinylpressen, Cover-Art, kleine Streamingdienste einzelner Bands und Musiker (ähnlicher zu Myspace als zu Spotify), Rechtsstreitigkeiten etc. unter einem Dach vereinigen. Aber nicht exklusiv in beide Richtungen, d.h. weder wären Nichtmitglieder ausgeschlossen von der Nutzung der Angebote (wenn auch nicht zu Mitgliedspreisen), noch gäbe es irgendwie ein Verbot, etwa bei Veranstaltungsortbesitzern aufzutreten, die nicht Mitglied sind. In so einem Verein wäre ich durchaus gern passives (zahlendes) Mitglied in der Hoffnung, ohne eventim oder ticketmaster mal an Tickets zu kommen. Das Oligopol, finde ich, gehört mal dringend gebrochen. Oder sind das wieder zu wenig utopische, aufwiegelnde Gedanken? Hm.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #75
Ja, keiner mag Vereinsmeierrei - gebe dir aber Recht, mit so einem Dach kann man schon was anfangen und einige Freunde haben das auch mal gemacht und davon berichtet. Also denk ich mal - muss natürlich mal sehen, was man da zu leisten hat.

Bin selbst mehr machen vor allem anderen und gebe zu erst an die Bürokratie und das Drumrum zu denken wenn ich schon ein paar Konzerte gemacht habe - weil - man muss auch sehen, ob man funktioniert - ich mache daher auch erst die Band mit ein paar Stücken und dann eine Website - hoffe du weisst, was ich damit meine.

Ich würde und spiele ohne Versicherungen und einfach so - weil es geht. Aber glaube so eine Sache könnte lokal besser funktionieren, da sie auch steuerlich anders funktioniert.

Ob so ein Verein alles stämmen könnte, weiss ich nicht, wäre aber konsequent - daher - ein sehr kompakter Gedanke. Ich hab's als Artist noch nicht von einigen Dingen weg geschafft, die Plattform könnte man natürlich versuchen zu etablieren und das als Kern nehmen um mehrere ähnliche Leute zusammen zu führen, Musik zu verteilen und vieles mehr.

Also - erstaunlich guter Vorschlag! Danke!
 
  • #76
Hier ist meine Utopie:

Man wagt sich an die großen Künstler heran, also die erfolgreichen und bekannten, und sieht zu, dass man sie dazu bewegt, sich im Sinne der Musik einzusetzen und eher weniger bekannte Künstler mit auf die Bühne zu holen, einfach mal so, für ein bis drei Songs (falls vorhanden), oder Gastauftritte.

So etwas gibt es viel zu selten, es sind zu selten Satelliten neben den Sternen zu beobachten.
 
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M.i.a.u.: Rolo und Moogulator
  • #77
Ich kenn zwar kaum große Acts, so dass ich sie bitten könnte - aber wäre nicht schlecht, idR gibt es unter der Hand sogar Bezahlung für die Supportband an die Veranstalter damit sie spielen dürfen vor XY. Es gibt aber auch Acts, die bewusst sich eine Band aussuchen, die sie also unterstützen möchten. Die sind nicht alle fies. Spielte da aber wirklich jemand, der gut ist und nur nicht ganz bekannt - ist das was anderes. Ich erwarte da also auch nicht so viel, aber Offenheit wäre super - ich mache zB nicht EBM oder Industrial, dennoch spiele ich in dem Rahmen, würde das aber was ich mache nicht so nennen, dazu ist es viel zu weit weg. Denke aber, es würde die Leute ansprechen. Ich versuche das so zu projezieren, da das sicher auch für andere gilt, auch hier.

Allerdings habe ich als kleiner Act kein Problem an unattraktiveren Stellen zu spielen - also kleiner, andere Reihe, kleine Clubs,

Und natürlich bin ich lieber gern vorn als Hörer, bei Kraftwerk ging das - bin einfach hin gegangen und war ok. paar Reihen davor - aber gut. Bei den darken Sachen ist das oft komplett ohne Problem möglich, da ist man in der ersten Reihe, bei den kleinen Sachen auch, man muss nur früh kommen.

Ich bin da also offen, ich muss auch keine Sonderregeln haben, nur Chancen.
Das es "gut" ist, weiss ich - so selbstbewusst sollte und darf man sein, die Ausführung ist auf jeden Fall ok.
Man muss schon für die die das tun auch Punkte geben, die legitim sind, und dennoch sich auch hochspielen können.

Trotzdem Daumen hoch für die Sache. Ich bin ja der Negativling, der das so bisschen einsortiert.
Die einen kommen vom Machen, die anderen über das was schon alles da ist und wie sehr unter einer Decke - und daher finde ich Grenzfrequenz' Idee das wirklich alles in eine eigene Leitung zu bringen, Gemeinwohl-artig, gut.
Das ist sogar das Ideal.

Der Sprung und der Arbeitsaufwand ist natürlich ungleich höher, weil man das dann alles auch macht.
Am Ende muss man für Booking eigentlich auch ein paar Stunden gebeben, das habe ich ziemlich wenig gemacht. Da muss man auch bisschen bereit sein. Und auch einschätzen, ob man da oder da rein passt.

Atonal oder sowas… wäre das für mich.
Es ist manchmal vielleicht auch was offen, wo ich noch nicht mal angeklopft habe. Kann ja auch gut sein, ich habe erst mit dem Berliner Gig kapiert, dass ich eine sehr gemischte Art von Leuten bespielen kann und das habe ich fast übersehen. Vielleicht gibt das anderen Kraft, denn viele denken - ich bin faktisch an eine Szene gebunden - ist man idR nicht immer, es gibt mehrere.
 
  • #79
Ich besuche jedes Jahr mit meiner Frau bis zu 10 Live-Acts, oft in den Niederlanden, meistens in kleinen, aber gut gemachten Locations. Die Künstler sind relativ unbekannt, haben mit elektronischer Musik auch rein gar nichts zu tun. Alles eher sehr klassisch, akustisch (Jazz Combos, Funk/Rock Bands). Ich liebe diese intensiven Erlebnisse und habe einige Leute dort kennen gelernt und bin sogar in Kontakt geblieben. Oft kann man mit den Künstlern quatschen. Sehr schön.

Zu Hause ziehe ich mir oft Live-Konzerte oder kurze Live-Aufnahmen rein (YT). Es gibt einige sehr gut gemachte Videos von Live-Acts, die auf mich ähnlich intensiv wirken wie ein Konzert. Der Aufwand scheint oft gar nicht so gewaltig: Gefühlt 3 - 5 Kameras, natürlich professionelles Audio, Location eigentlich egal: Studio, Wald, Plattenladen, Einkaufspassage, Café, Wohnzimmer.
An dieser Stelle frage ich mich: Warum machen Künstler sowas nicht öfter, bzw. warum haben sie nicht die Möglichkeit dazu? Sind Aufwand und Kosten doch viel größer als ich vermute? Müssten vielleicht Musiker und Filmemacher besser zusammenfinden? Ich würde mir sowas viel mehr wünschen.

Aber es steht auch meine Vermutung im Raum, dass es mit reinen Electro-Acts oft sehr schwierig ist, sowas wie ein "intensives" Gefühl herzustellen. Trotz tollem Sound passiert bei vielen Acts leider nicht viel zum Zugucken. Es gibt natürlich Ausnahmen.

Hier einige Beispiele, die ich unheimlich cool, intensiv und gelungen finde:



Beispiel für schlecht gefilmt aber trotzdem intensiv:


Große Ausnahme: Bei Martin Stürtzer passiert quasi NIX (außer seiner Katze). Hat aber eine große Fanbase.
Irgendwie auf seine Art total unaufgeregt aber halt mörder-Sound:


Hier noch ein löbliches Beispiel von Musikern hier aus dem Forum. Eigentlich nicht schlecht. Sorry für meine Kritik: Aber irgendwie fehlt der letzte Schliff, der Coolness-Faktor, bessere, wechselnde Kameraeinstellungen, wechselndes Licht, zu hell, zu wenig Abwechslung, Ich finde keinen Bezug zur Location, keine Katze ;-), keine Ahnung, irgendwie sehr sterile, statische Atmosphäre. Es fehlt der Regisseur, der Schnitt, die Magie? Für mich schwierig... nochmal sorry.
 
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M.i.a.u.: electric guillaume
  • #81
Große Ausnahme: Bei Martin Stürtzer passiert quasi NIX (außer seiner Katze). Hat aber eine große Fanbase.
Eigentlich ne gute Sache einfach aus dem Recordingstudio ein Live Konzert zu geben. Katze bräucht ich halt noch. ^^
Was ich schon immer mal machen wollte, immer wenn ich an einem Song weitermache vorher auf Rec. drücken und die Prozesse
die da so stattfinden aufnehmen. Also mal die Entstehung eines Song von A-Z dokumentieren. Das will ich zumindest einmal gerne machen.
Das Ding ist halt daß man eigentlich jemanden braucht der das Filmt damit es richtig cool wird, selbst wenn es keine große Recordingecke ist.
Eine Überlegung wäre auch eine Kamera die den kompletten Bereich Filmt und eine die man am Kopf oder so hat für direktansichten beim umstecken
oder beim spielen und so. Und dann während des Ganzen einen Umschalter den man immer griffbereit hat. Naja..ist erstmal Utopie weil ich
gerade an anderen Dingen bin die ich erstmal erledigen will. Aber es ist schön immer mindestens eine Utopie mit sich zu tragen. Man muß aber aufpassen
daß es nicht zu viele werden, sonst wächst`s einem über den Kopf. Was halt gut ist, daß ich wegen Projekten die ich realisieren will (und besonders auch wegen meiner Songs an denen ich arbeite) keine Probleme mit Habenwollen(G.a.s.) habe.
 
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  • #82
Ja, die Diktatur der Kunst!
das ist Bizzar und regt zum denken an. Es wäre zumindest die einzige Diktatur in der ich ...also wenn ich die Wahl hätte leben wollte.
Ich ziehe aber unser bestehendes System vor und will anmerken daß Städte und Gemeinden, Kreise, Länder und der Bund die Kunst fördern
also die Allgemeinheit fördert sie. Und wir haben Kunstfreiheit. Nicht nur gewisse Kunstfreiheit sondern komplett volle Kunstfreiheit würde ich
zumindest mal behaupten. In einer Kunstdiktatur wäre das vieleicht anders? Würde dann jeder dazu gezwungen Kunst zu machen auch wenn er es eigentlich gar nicht will? Würde alle Kunst machen und hätte einfach nur noch Spaß und Fun? Was würde die anderen Länder denken? Würde sie mitmachen, oder würde sie die Situation ausnutzen um uns in unserem Kunstrausch einfach zu versklaven. :dunno: Ich meine eine Funktionierende Wirtschaft und Industrie
ist doch keine Kunst! Es ist ...ja was ist es eigentlich? Also eins weiß ich, als Glühwürmchen hätte ich es vermutlich unkomlizierter gehabt. Wie soll man die
Welt von heute noch verstehen und unter einen Hut bekommen? Gut daß es die Musik gibt um das ganze zu verarbeiten.
 
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M.i.a.u.: harry-tuttle
  • #83
das ist Bizzar und regt zum denken an. Es wäre zumindest die einzige Diktatur in der ich ...also wenn ich die Wahl hätte leben wollte.
Ich ziehe aber unser bestehendes System vor und will anmerken daß Städte und Gemeinden, Kreise, Länder und der Bund die Kunst fördern
also die Allgemeinheit fördert sie. Und wir haben Kunstfreiheit. Nicht nur gewisse Kunstfreiheit sondern komplett volle Kunstfreiheit würde ich
zumindest mal behaupten. In einer Kunstdiktatur wäre das vieleicht anders? Würde dann jeder dazu gezwungen Kunst zu machen auch wenn er es eigentlich gar nicht will? Würde alle Kunst machen und hätte einfach nur noch Spaß und Fun? Was würde die anderen Länder denken? Würde sie mitmachen, oder würde sie die Situation ausnutzen um uns in unserem Kunstrausch einfach zu versklaven. :dunno: Ich meine eine Funktionierende Wirtschaft und Industrie
ist doch keine Kunst! Es ist ...ja was ist es eigentlich? Also eins weiß ich, als Glühwürmchen hätte ich es vermutlich unkomlizierter gehabt. Wie soll man die
Welt von heute noch verstehen und unter einen Hut bekommen? Gut daß es die Musik gibt um das ganze zu verarbeiten.
Gerade Meese ist ja quasi so eine Art Außenraubein - will eigentlich Liebe und macht krassen Kram, der oft nicht sehr "schön" und schon gar nicht ästhetisch ist. Er hat sogar mal den Meesegruß gezeigt um die Geste positiv aufzuladen mit einer neuen anderen Bedeutung. Die Idee wäre, wie zB Gebäude von großer Greuel-Tat in Zentren der Kultur umzuwandeln, wo wirklich tolle Sachen gemacht werden, die kostenfrei sind und immer super.

Sinngemäß ist das auch so, dass man keinem folgen soll sondern eben selbst auf die Idee kommen darf, wie Liebe und Kunst funktioniert.
Das sind in der Zielsetzung alles ziemlich gute Ideen. Der Skandal ist ein Mittel, den man in den Zeiten ja auch unterschiedlich nutzte.
Die 70er "redeten" sehr gern, es gab so Versammlungen wo einer "unmöglich" war und gern auch mal ein Happening passierte "ich hau jetzt mal diesen Tisch kaputt" oder "jeder kann…" etc. Danach ging es eher ins Extreme - also Fäkal-Aktionskunst, macht man heute kaum noch, man ließ in der Spätphase Kühe aus Hubschraubern fallen - wie bei Wolfang Flatz. Und die Tabus waren immer gut für Kameras.
Bei der Dokumenta standen Busse hochkant.

es ist heute auch für zB. Leute die auf etwas positiv hinweisen möchten schon schwer, mit riesigen Aktionen noch etwas zu zeigen. Greenpeace hat das geradezu zum Markenzeichen gemacht - mit Booten und riesigen Schildern. Das ist dann aber eher politisch als künstlerisch. Daher lassen wir das mal weg, wir könnten hier Christo und seine Verpackung nehmen - der Bundestag war auch mal verhüllt. Das war meiner Ansicht schon fast kein Skandal mehr, das bedeutet - du kannst fast nichts mehr tun, um mit Dingen aufzufallen.

Es kann aber sein, dass man mit dem Wohnzimmerkonzert, dem Hauskonzert überall - wieder was tun kann. total altes Konzept - wenn man keine Hallen hat oder es zu viel Bremsen durch Staatsform, Gesellschaftsregeln oder ähnliches hat - da geht es wieder hin. Oder es kann da hin gehen und subversiv sein kann man auch vielseitigst. Dada würde heute nicht mehr funktionieren, dennoch kann man es nur lieben.

Also so einen Streifzug durch die Kunstmethoden und Shocks - das ist recht spannend. Die gab es vorher auch - bestimmte Akkorde oder Intervalle nutzen war zu jener Zeit schon eine unmusikalische Sache - Nonen waren auch mal uncool - im Mittelalter.
Macht man nicht.

Die Wirtschaft geht grade deutlich nach unten, Zeit sich Menschen wieder zuzuwenden, sich ein Netz zu stricken, hier ist eine abgerückte Kunstfigur vielleicht nur begrenzt für geeignet, aber es gibt ja viele Formen des Wiederzusammenkommens.
Ob per Telefonkette, Nachbarkram, Mailketten oder Mastodon - das ist alles eine Option, man besuchte sich, mal auch unangemeldet. Mal sehen, was der so macht - manche wurden dann auch rausgeworfen - so berichtete mir @pyrolator mal, und er wäre und ist ein hervorragender Erzähler und hat selbst irre viele tolle Projekte gemacht.

Vielleicht gibt es auch illegale Sachen wie ein "Kunstraub" der das Geld rein für kleine Sachen einsetzt, es aber nicht selbst einsteckt. Damit meine ich, brich bei ausschließlich superreichen Systemen ein, wo richtig Macht hängt und schieb das weiter an die ganz kleinen und mach da ne Brottafel für alle. Sowas Robin Hood-iges, oder so Mister Robot-artige Hacks, die dem großen System etwas abzieht was allen wieder zugute kommt.
Das wäre krass, politisch, und eben auch illegal.


ZIELE:

Ich selbst beschränke mich aber auf die normalen Treffen, das Kunst am Ende Dinge schöner macht und zusammen bringt - ist schon gut, wir sind gespalten genug. Daher braucht man das nicht, Leute auseinanderzubringen und in Lager aufzuspalten - oder man zwingt Leute zu reden, die ideologisch zu weit entfernt sind.

Beispiel: Da hat sich zB Serdar Sumuncu zu den echt rechten (das war noch vor dem was heute rechtsnational ist) gesetzt und denen Mein Kampf vorgelesen - sensationelle Aktion - und danach "jeder hat ein Recht auf Diskriminierung" gemacht - ist schon fast wieder lange her - aber sowas ist auch Kunst - angewandt. Musik vermag sowas eher schlechter zu können, außer man bindet sich sehr konkret ein. Ich weiss nicht genug, ob man über Musik solche Ziele erreichen kann, die schon an die Grenzen gehen - die Leute haben ja dann geredet, Leute die sicher das nicht täten ,inkl "gibt auf die Fresse" gerade so verhindern.

Manche trauen sich einfach echt was, Meese ist da noch recht pflegeleicht - eher für die Kunstszene gemacht, außerhalb kennt man ihn nur bedingt.
Weiss nicht, ob die normalen Leute wüssten, wer das ist und wofür er steht. Aber ich finde das super.



DIE UTOPIE

Da das alles Utopien und Ideen sind - vielleicht regt es ja den ein oder anderen an.
Ich finde Inspiration auch wertvoll.
Ins Machen kommen sowieso.
Grade als fauler Typ und jemand der sich nicht als einflussreich sieht, ist sowas auch "empowerment" wie man das heute nennt. Verstärken!!
Mit another Dubtechno Variation kommt man da vielleicht nicht hin, kann aber auch schön sein - ist dann aber eher Dienstleistung.
Nix gegen Dubtechno - aber denke, gegen sowas ist klar - ist anders ;)

Mit Musik gab es schon besondere Dinge, aber Musik ist per se unkonkret - man müsste es mit Text verbinden - deshalb funktioniert ein Protestsong eher als ein Technostück oder Instrumentales bis in zu "neuer Musik" also "Avantgarde und akademisch etc", weil das auch technisch nicht mehr neu ist, wenn man heute sowas macht wie Stockhausen in den 50/60ern - und selbst dann ist es nicht so direkt wie etwas aus der sonstigen darstellenden Kunst oder mehr noch Performance Kunst. Bildhauer haben da aber auch nicht so den Vorteil. Die können Busse hochkant setzen - mit Video beamen und sowas. Und Sounds machen. Das ist anders.


VISION UND WUNSCH:

Den Drang sich unter bestimmten Ideen zu verbinden und das zu halten, sich gegenseitig zu tragen - das fänd ich großartig.
Das passiert selten und wäre eine starke Idee für die Zeit. Es gab schon Zusammenschlüsse, aber wenige. Gerade heute. Wir brauchen kluge Dinge, auch die die nicht mehr so lernen heute - müssen noch mit kommen und einige, die gar nichts verstehen? Oder doch eher eine Elite? Also Leute die zwischen allem etwas lesen können?
Meist sind es ja einzelne - die etwas tun - aber so ganze Gruppen? Koordiniert und künstlerisch?

Na, jedenfalls wünsche ich uns allen - das wir tolle Ideen haben, uns vernetzen, uns stützen und sehen, dass wir alle weiter kommen und uns freuen, wenn einige oder alle etwas von Wert schaffen, kulturell.
Und kulturell KANN popkulturell aber auch gesellschaftlich bedeutend sein.
 
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M.i.a.u.: Rolo
  • #84
Den Drang sich unter bestimmten Ideen zu verbinden und das zu halten, sich gegenseitig zu tragen - das fänd ich großartig.
Ich finde das auch gut wenn Künstler Bunde gründen und im Bund jeweils ihr eigenes Ding machen aber auch mal gemeinsame Werke.
Die Expressionisten hatten sich ja auch zusammengeschlossen und denen ging es sogar gar nicht um Geld sondern darum sich auszudrücken.
Deshalb finde ich es auch immer wieder löblich wenn es Leute gibt denen es nicht ums Geld geht, sie wissen daß die Arbeit Brotlos ist
aber sie es trotzdem machen.
Streetart /Grafittykünstler haben
sich seit jeher zusammengeschlossen zu Gruppen. Auch Elektronik Musiker haben Compilations oder Split Alben gemeinsam produziert
um sich die Kosten und auch den Verkauf der Tonträger zu teilen. Es lohnt sich im Bund aktiv zu sein, aber es wird auch immer einsame Wölfe geben
die eben komplett unabhängig und frei sein wollen. Es ist halt auch nicht leicht Leute zu finden mit denen man in etwa auf einen Nenner ist finde ich.
Und gerade wenn es politisch wird. Politik will ich persönlich gar nicht in mein werken einbringen. Gesellschaftskritik schon eher aber vor allem geht
es mir um den Ausdruck über das wieso? und wohin? und warum? Aber auch um das auszudrücken was einen positiv beeindruckt aber auch negativ
beeinduckt hat und das zu versuchen dann mit seinen Möglichkeiten auszudrücken. Ist ja immer der Sinn von Kunst. Ich will dann wenn höchstens zum denken anregen.Es ist halt auch immer die Frage
was man will. Will man etwas erschaffen was andere verstehen können. Was ihnen im gewissen Sinn aus der Seele spricht und was ihnen sogar
halt geben kann oder will man sie verstören und aufrütteln beispielsweise. Also ich sehe Musik als eine Form von Sprache und auch Medizin, von daher
möchte ich auf jeden Fall in erster Linie akustische Medizin erschaffen. Ein Musikstück das einen trägt und das Leben erträglicher macht das ist
etwas wertvolles aus meiner Sicht. Es gibt im Leben genug natürliche Dinge die einen verstören. Wenn z.B. ein Album crass düster ist, dann finde ich
es wichtig daß auch etwas wie Hoffnungsschimmer mit an Bord sind.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #85
Meist sind es ja einzelne - die etwas tun - aber so ganze Gruppen? Koordiniert und künstlerisch?
Es ist ja genau der Punkt daß dann auch immer jemand Management und alle Arbeiten machen muß
die außerhalb der eigentlichen Arbeit anfallen. Das müssen dann schon echte Enthisiasten sein oder es muß sich finanziell
lohnen daß das hat jemand macht der sich nicht auf die Künstlerische Tätigkeit konzentrieren muß oder dem es halt sein
absolutes Ding ist zu organisieren. Das gleiche gilt auch dafür wenn z.B. 4-6 Leute oder Bands ne Schallplatte machen wollen.
Ich hab da so ne schöne Compilation aus den ende 80er , die ist wie man an den Verkaufszahlen sieht damals nicht oft verkauft worden
und demnach wird die Arbeit wohl auch nicht ordentlich entlohnt gewesen sein aber das Ding existiert und ich mag die Platte.
Ich hatte sie damals von einem Freund überspielt bekommen und immer auf der Arbeit zusätzlich zu meinem Hip Hop und Electro Kram gehört.

Oder diese hier, eine italienische Compilation über die ich über eine Sendung auf Radio x gekommen bin. Also ich hatte einen der Songs damals
im Radio auf einer Fahrt nach Frankfurt gehört und fand das so Super , damals gabs noch kein shazam, und da hatte ich ne mail geschickt mit Anfrage und
der Radiomoderator verwies mich auf die Playlist. Dann kaufte ich mir die Cd. Die hat ne schöne Hülle ,wie eine Übergroße Glückwunschkarte mit Bändchen
zum zuschnüren und drinn sind zwo cd`s. Auch kaum welche produziert worden wie man sehen kann ,aber das ist halt Underground und da haben
ganz viele Musiker sich auf einem Toträger den ich feier verewigt. Ich mag sowas.
Und ich sag mal jede Veröffentlichung ist immer auch ein gutes Stück Promo. Wenn man wert darauf legt mit den Jahren einen gewissen Bekanntheitsgrad,
natürlich nicht zu messen mit Leuten die 280 Autritte pro Jahr machen, für den ist jede Veröffentlichung die in einigen normalen oder Online Plattenladen zu bekommen ist auch ein Stück Promo. Und es kann ja einem auch helfen wenn man vieleicht irgendwo landen will und darauf hinweisen kann "schau...das hab ich schon gemacht, und die Leute findens cool" ;-) Und was ich auch ziemlich cool finde ist, daß wenn man etwas Zeitloses macht es nicht so sein wird daß
die ,die das heute feiern morgen nicht mehr up to date finden. Das ist halt immer die Gefahr wenn man auf Trends aufspringen will. Kann man machen
aber mir wäre meine Energie zu schade mich dafür zu verbiegen und nicht mein Eigenes Ding zu machen.
 
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M.i.a.u.: Linear Displays
  • #86
Manche trauen sich einfach echt was, Messe ist da noch recht pflegeleicht - eher für die Kunstszene gemacht, außerhalb kennt man ihn nur bedingt.
Ich hör dem gerne zu und find den gut. Ich gönn dem auch daß er machen kann was er will.
Ich finde es immer interessant wenn Künstler was zu sagen haben und auch keinen hehl daraus machen wie sie fühlen und denken
und ich schätze es sehr besonders wenn sie auf unkomplizierte Weise ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben wollen.
(Ich bin auch seiner Meinung was Spock betrifft. Spock ist der coolste den es gibt eben weil er immer emotionslos und Sachlich ist)
Es gibt aber leider zu wenige ,also ich kenne zumindest zu wenige. Aber ich bin froh daß es wenigstens einige sind.
Was Kriege und Kunst betrifft...es geht leider nicht nur um Ideologie sonder letztendlich immer um Macht. Auch bei Kunst. Wer macht das was am
meißten Geld bringt. Ich wäre ja ganz klar dafür das Angebot breiter zu Fächern und nicht nur daß wenige sehr viel bekommen und viele nur sehr wenig
vom großen Kunstliebhaberkuchen und besonders überhaupt der Aufmerksamkeit den Aufmerksamkeit ist dem wahren Künstler mehr wert als jedes Geld also mal übertrieben dargestellt und vom Applaus gar nicht zu reden. Nun gut, es gibt natürlich auch Künstler die mögen es wenn es den leuten gerade nicht gefällt. Kunst ist halt so Favettenreich. Aber schlimm finde ich es wenn ...das mit dieser Banane mit Klebeband an die Wand geklebt 6,2 Mio Dollar. Das ist
Ideologie oder?
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #87
Dass ich mein erstes Studio fertig habe und Musik machen kann, alles andere um das Thema herum ist erstmal zweitrangig..... News, Trends, Worst, Best, Apokalypse, Weltuntergang, Must have, Dont Have, KI, Shorts, Social Media allgemein etc. .... was übrig bleibt ist die Begeisterung für mein Hobby, das ist die Utopie 2026. :musiker:
 
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  • #88
Politik will ich persönlich gar nicht in mein werken einbringen
Ich finde, dass das was heute Politik genannt wird leider auch nicht genug kommuniziert und sehr sehr in Lagern funktioniert. Das bringt nicht viel - es sei denn du willst dich auf eine Seite stellen - das ist aber sehr oft nicht so mein Ding - daher kann ich dich verstehen. Ich habe oft eine ANDERE Idee dazu. Meist könnte man das zusammenfassen als - redet, macht was, haltet aus, kommt auf einen Minimalkonsens oder macht was die Mehrheit wirklich will - aber nicht Agenden und Zeug, was aus ganz anderen Ecken kommt zB Lobbys und lasst mehr der Bedenken der Leute einfließen. Es ist schon eine Message. Bei mir.

Ich will auch, dass wir hier im Forum besser miteinander klar kommen und Dinge stehen lassen ohne das man denkt, dass man davon Kontaktschuld mitbekommt. Daher auch die Antwort an Iden des März - sowas ist wichtig und wird aktuell total missverstanden - das ist schon ziemlich einfach - wenn alle einigermaßen vernünftig genau das tun - reden, austauschen. Und die Mischung der Sache wirklich neue Ergebnisse bringt - vielleicht müssen die Vorschläge mal von Bürgerräten kommen die offen funktionieren und so - ich mein keine Räteregierung - aber das ist Politik das geht in Demokratie 2.0 ein, ein langfristiges Ding wo bisher alle Parteien ziemlich versagt haben - weil alte Ideen nicht mehr so gut funktionieren wie wir das heute hoffen.

Daher - das ist schon wichtig.

Ich stimme dir zu, da ich auch oft mich mit wenigen verbinden kann - schon weil mein Sound einfach anders ist als deren, ich bin aber deshalb nicht gegen diese Musikangebote - aber solang es miteinander geht - es gibt aber einige Leute, die so in der Idee passen, also in der Liebe und der Tiefe der Musik passen. Mit denen würde ich was tun - sei es auch einfach nur ein Festival! Ich hoffe, dass das auch nicht zu lang und zu schwer zu finden ist - das ist, was uns alle weiter brächte.
 
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M.i.a.u.: Rolo
  • #89
Wegen Management und Co - ich glaube, da kommen wir alle nicht drumrum. Es wird wenig Leute unter Musikern geben, die die "drecksarbeit" machen wie Bewerben und für Konzerte attraktiv machen - das müssen wir schon tun, aber wir können zusammen Festivals als Verantalter machen und dabei den bösen EvenTim und die Vertriebswege mit extremer Asymmetrie und so weiter aushebeln könnten, und eben attraktiv sein als Pack - zB 4-5 Acts an einem Tag die alle besonders sind.

glaube nicht so sehr, dass bestimmte Dinge, die wir als Musiker zu sehr eher "gegeneinander" machen verschwinden würde - weil man ja auch gesehen werden möchte - aber wir sind und oft weniger im Weg als wir denken - nur Musiker würden ggf. auch mehr rumgockeln, wer der bunteste Vogel im Stall sei - aber es gibt Wege der win-win-Zusammenarbeit.
 
  • #90
Bei CD machen fallen mir diese selbstbezahlten Dinger ein, wo jeder 10 oder 20 dann bekommt - das ist nur dann gut, wenn alle auch eine ausreichende Menge an echten Käufern und so hat, sonst ist das schwierig - in der Zeit wurden sehr viele solche Dinger gemacht, die eben dann im Schrank landet, weil keiner wirklich "Fans" hat - dann ist das nur doof. Alle sollten etwas "ziehen", oder mindestens gut bis besser sehr gut sein. Das ist sicher nicht, was du meinst - muss aber mit bedacht werden, dann geht es auch nach vorn. Die Netzwerke der Bands addieren sich nur dann.
 

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