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(Musikalische) Utopie gesucht.

  • #181
einem der freiesten Länder der Erde (Ja, ich meine Deutschland).
und da setze ich jetzt noch einen drauf, ich finde in Europa haben wir so ziemlich von allem etwas und alles was wir brauchen und man
kann sich in Europa eigentlich so ziemlich sicher fühlen als Europäer.
Ich finde man kann ruhig immer ein bißchen größer denken. Das vergessen viele in anbetracht daß sich früher die Europäischen Nationen
gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben. Ich sehe da schon viel Einigkeit auch wenn es immer Stimmen gibt die das anzweifeln.
Auch wenn ich mein Hessenland und auch Deutschland als ganzes wirklich Super finde (man muß sich mal klar werden was wir für schöne Städte haben)
finde ich daß Europa als ein Raum in dem man sich frei bewegen kann und arbeiten und leben kann wirklich eine sehr schöne Sache. Den die unterschiedlichen Länder haben wirklich sehr viel zu bieten und sind meiner Meinung nach Kult.
 
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M.i.a.u.: oli, FixedFilter und Lumm
  • #182
Okay, jetzt verstehe ich besser, worauf Du zielst.

Jeder durchlebt ja eine andere Evolution, ein anderes Leben. Ich habe mich frühzeitig mit der Gesellschaft beschäftigt, weil ich "den Menschen" verstehen wollte. Obwohl ich augenscheinlich zu dieser Spezies gehör, empfinde ich weniger ein Gefühl der Zugehörigkeit, als eher jemand Außenstehendes. Die Dynamik "vieler Menschen" unterscheidet sich allerdings deutlich von der Einzelner.

Wie dem auch sein: Meine Utopie war es immer mir ein Kleinod zu schaffen, das nach eigenen Regeln funktioniert. Wir Menschen sind in höchstem Maße fremdbestimmt und das erfüllt mich mit Machtlosigkeit, manchmal auch Zorn. Mit dem Umzug in unser Haus und den vielen damit verbundenen Freiheiten, hatte ich tatsächlich das Gefühl einige Fesseln abzulegen. Die grauen Briefe liegen trotzdem im Briefkasten und völlig vogelfrei ist man nirgends.

Diese "Landflucht" bedeutet andererseits nicht, dass ich künstlerisch irgendwas einstampfe. Im Gegenteil: Wie ich das bereits in einem Thread beschrieben habe, möchte ich mein neues Studio dazu nutzen, um beispielsweise andere Musiker/innen zu coachen. Ich denke, dass ich mit 35 Jahren Studioerfahrung einiges vermitteln kann und möchte das gern auch - nicht als Lehrende, sondern ganz normal auf Augenhöhe. Das hier bei mir ist ein bewusster Gegenpol zum Mainstream-Angebot. Ich bin sozusagen der Hofladen im Studiobereich.

Andererseits haben wir alle Internet und da geht ja heute extrem viel. Nach meinem letzten Livegig wurde ich oft nach meinen Visuals gefragt - das hat echt einige Leute beeindruckt. Die Idee Musik und Visuals möglichst verschmelzen zu lassen, ist seit Jahrzehnten Teil meiner Auftritte und daran arbeite ich weiter. Ich stehe in engem Kontakt zu Blastromen aus Finnland und da kommen echt nerdige Sachen bei heraus. Das Thema verfolge ich definitiv weiter - auch diese Live-Coding-Sachen sind echt spannend.

Auf der anderen Seite habe wir hier unseren riesigen Garten - ich bauen Gemüse an und probiere viel. Dieses Jahr wollte ich Pflanzen selbst anzüchten, weil die einfach resilienter sind als gekaufte. Ich braue unser eigenes Bier in unserer kleinen Hausbrauerei. Wir wohnen nicht, wir leben. Ich denke, dass das ganz wichtig ist.
Das klingt spannend & richtig - Ein sehr schönes Beispiel von Zielen und ja - sehr im Sinne der Frage! (war gar nicht schwer das zu sagen). Weil es Dorf ist, nutzt du die Vorteile. Meist ist dort mehr Platz und das wichtigste ist - es gibt 50mBit/s oder besser Internet ;). Ein schönes Ziel.
 
  • #183
und da setze ich jetzt noch einen drauf, ich finde in Europa haben wir so ziemlich von allem etwas und alles was wir brauchen und man
kann sich in Europa eigentlich so ziemlich sicher fühlen als Europäer.
Ich finde man kann ruhig immer ein bißchen größer denken. Das vergessen viele in anbetracht daß sich früher die Europäischen Nationen
gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben. Ich sehe da schon viel Einigkeit auch wenn es immer Stimmen gibt die das anzweifeln.
Auch wenn ich mein Hessenland und auch Deutschland als ganzes wirklich Super finde (man muß sich mal klar werden was wir für schöne Städte haben)
finde ich daß Europa als ein Raum in dem man sich frei bewegen kann und arbeiten und leben kann wirklich eine sehr schöne Sache. Den die unterschiedlichen Länder haben wirklich sehr viel zu bieten und sind meiner Meinung nach Kult.
Hatte gestern noch über sowas wie eine politische Nutzung der eigenen Auftritte gesprochen, wo dies ja ein Thema ist.
Recht interessant. Eine tagespolitische Message verändert schon, ich will das mal positiv sagen:
Das wir hier viel und alles sagen kann ist richtig, dennoch kann bei aktiv kontroversen Themen schon sehr umhergewürfelt werden, ggf. auch in manchen Locations eher spielen. Es gibt dann viele Gleichgesinnte. Blasen. Ich weiss nicht, ob die Protestsänger der 60er etwa nur vor Leuten gespielt haben die das auch so fühlen wie sie oder ob es nicht eher so war, dass man auf Leute die auf Bühnen stehen als Gesamthörerschaft eher wegen der Musik hört und dann hört und sieht - ah, das ist dem wichtig. Dann denkt man drüber nach und bildet ggf. eine Meinung, hört aber einfach die Musik.
Idealerweise.
Das kann sich teilweise vorher schon abzweigen, je nach dem, was man erreichen möchte.
Warum Politik raus?
Ich kenne nur eine kleine Hand von Musikern, die sehr klar entscheiden, warum sie da oder da spielen oder nicht spielen und entscheiden das nach Ideal. Das kann von vielem Abhängen, ich meine damit nicht man nur rein politische sondern alle möglichen Vorstellungen. Das KANN hot werden, wenn wir darüber reden. Ist aber ganz interessant.

Ich habe da mal einen Schluss gefasst und in Interviews würde ich sowas klar auch beantworten - wenn man mich "tagespolitische "Dinge fragte. Ich finde das ziemlich aktuell und interessant, allerdings gehöre ich eher nicht zu denen, die interviewt werden, was sicher auch daran liegt, dass ich ein Magazin initiiert habe und so weiter - solche Leute werden idR nicht eingeladen. Dh - man hat ein Sprachrohr, könnte es nutzen. Es ist aber eine Frage, ob und wie man das tut.

Für eine gute Sache will ich das - für heute-so-morgen-so würde ich das nicht tun. Ich finde interessant, wenn Acts eine echte Message haben und sie wirklich zeigen, ohne großes Trara, also künstlerisch. Das ist, wo eine Hochkultur sein sollte. Und richtig erwachsen ist es das anzuhören, nicht überall gleicher Ansicht zu sein und die Musik und Kunst trotzdem zu mögen.

Spannende Sache, kann ggf. kontrovers werden wenn man es wirklich durchspricht. Denkt man an zB die alte Industrial Szene oder Hiphop bis hin zu gerade aktuellen Sachen.
Auch eine Vision - von Zielen.

Ich selbst habe diese meist eher in der Musik versteckt und erschließt sich nicht automatisch. Umso spannender, wenn es jemand findet. Das kann sich ändern. Mit dem Alter gehen viele davon eher weg, dennoch würde ich es offen halten.

Ich weiss, ich gieße ggf. Öl ins eigene Feuer, dennoch - ist das Gebot positiv und der Umgang kann da auch entspannt sein, kontrovers wie eine Diskussion mit Künstlern wie Beuys in den 60ern im TV, wer Lust hat, kann sich das mal ansehen, was man damals so dabei empfand. Heute ist heute, ich bin ja eher an Zukunft und Gegenwart interessiert. Musikalisch.
 
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M.i.a.u.: ecaep
  • #184
Also, das ist doch im Grunde dann wirklich ganz einfach, oder?

Musikalisch gibt und gab es ja, zumindest vom Können her, mehr als genug echte Größen (im Sinne von Können, nicht zwangsläufig Bekanntheit, wobei ich immer noch der Meinung bin, dass Letztere aus Ersterem entsteht, wenn man am Ball bleibt, vielleicht nicht immer, aber oft genug, bei ausreichender Konsequenz), an denen man sich zumindest orientieren kann. Ich selbst habe immer wieder Leute genannt, die ich als hervorhebenswert empfunden habe (zum Beispiel Kinga G. als lebendes Beispiel, Keith Emmerson als totes Beispiel etc.). Es müssen nicht zwangsläufig Tasten sein, aber das Gefühl der tanzenden Finger ist schon unabdingbar für mich beim guten Spiel, egal ob Klavier, Synth oder Bassgitarre.

Also: Keith Emmerson, Lisa Bella Donna etc. Das sind meine Ziele an den Tasten. Kinga G, Jacko Pastorius etc. meine Ziele an den Saiten.
Inhaltlich eher nach oben bissig und provokant, Veränderungen anstrebend, aber auch mal entspannt und genießend. Black and White.



Ja oder nein? Das ist mir ein wenig zu wischiwaschi.

Und überhaupt: Warum Politik raus? Ich finde, gute Kunst muss auch Kritik an schlechter Politik üben können, ohne verkrampft zu wirken. (M.-U. Kling ist für mich pure Buchkunst nach dieser Definition. Da klingt nichts verkrampft, und dennoch ist sehr viel berechtigte Kritik enthalten, die viele Leute nachvollziehen können, sonst wäre der Mann vermutlich nicht so erfolgreich. Erfolg, wo er hingehört. Der Umkehrschluss ist unzulässig.)

Dann beiß doch mal zurück, wenn die bellen. Ich habe mir über die Jahre ein einfaches Prinzip angewöhnt (das ich manchmal selbst vergessen habe, aber insgesamt passt es dennoch): einmal bellen, beim zweiten Mal Todesbiss. Gebe Ratschläge gern privat im Austausch gegen Anderes (alles, was irgendwie mit Musik zu tun hat).



Dann benenne doch vielleicht zuallererst mal deine persönlichen Ziele, bevor du andere fragst?
Vielleicht verstehen dann manche Leute den Sinn eines Threads auch viel besser? ;-)
Das Streben nach Perfektion, las ich auch schon weiter oben beim ersten Post heraus, ist ein sehr hohes Ziel für dich. Und viele hier sind Perfektionisten. Das ist ein ziemlich edles Ziel. Hier ist jedes Ziel mindestens legitim, weil du es hast alleine reicht! So provokant ist das nicht, glaube hier im Forum allein sind einige, die ähnlich denken!

Wegen Politik, siehe voriges Post, als Anreiz, klar hat Kunst auch politische Aspekte, siehe eben letztes Posts - dazu. Weil wir als Menschen eben auch über reinen Klang hinaus gehen. Logisch.

Alles ist erlaubt. Bis hin zur Diktatur der Kunst. Ziel darf alles sein als Künstler, inkl Vorstellung. Das ist wie ein Computerspiel bauen, einen Film machen, eine Musik.
 
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  • #185
Bis hin zur Diktatur der Kunst.
ich sage ganz ehrlich daß mir dieser Begriff nicht gefällt. Ich würde mich jedenfalls nicht freiwillig diktieren lassen das ist schonmal klar.
Auch nicht von Kunst ^^ soviel ist sicher. Auch nicht von Geld! Naja gut, für 1000 Euro würde ich auch einen Kirmes Dancetrack machen (Lol)
Aber wenn jemand sagen würde "hey" , "du darfst dein Album nicht so machen ,nicht mit diesem und jenem track und nicht in dieser Reihenfolge"
dann würde ich dem was husten, egal was er fürn toller Supermann wäre. Wie soll man diesen Begriff verstehen? Soll er nur dazu anregen
wie absurd das eigentlich wäre oder sollten tatsächlich wenige Kunstmenschen die Msssen der reinen Konsumenten diktieren? Ich lach mich kaputt
aber ja o.k. , das wäre schon ne lustige Option solange ich als freier Künstler ,als unabhängiges Individuum ohne von einem Künsterbund....
aber hey, das würde doch dann eh passieren. Es würde einen Bund der hohen Künstler geben die den kleinen dann sagen was Sache sei.
Och nö, aber im gewissen Sinn gibt es ja schon eine Kunstdiktatur. Gewisse Gallerien und Streamingportale und Festivalakteure regieren
was angesagt ist und was Untergrund bleibt sind die Bestrebungen auch noch so groß mal oben mitmischen zu dürfen. Die Torte sollte
gerechter aufgeteilt sein. Vielfalt statt Diktatur!! ;-)
 
  • #186
Klingt ggf. komisch - Tiktok funktioniert eher so - also offen, es kann auch ein unbekanntes Videos viral gehen. Das ist jetzt nicht das Netz, was ich empfehlen würde - Leider ist das bei den Fediverse-Angeboten nicht wirklich so - da läuft dann alles durch. Da muss man dann filtern. Aber - wenn mehr auf sowas setzen, ändert sich bezüglich der Aufmerksamkeit auch was.

Will sagen - es gibt andere Portale und Wunsch könnte auch an die Macher getragen werden. FB und Co - sicher nicht, aber die anderen…

Mir gefällt die Idee, nicht alles in € zu messen, nicht musikalisch, aber in Teilen - wäre schöner, wenn Leute sagen - wir wollen dies oder das erreichen - So wären unmachbar erscheinenden Dinge schneller machbar als das was wir jetzt tun.
Eine ganze Stadt von Leuten, die einmal gemeinsam auch nur ihre Straße aufräumen oder schöne Dinge tun, würden binnen eines Tages extrem viel leisten und schaffen, nur als Beispiel.

Wenn man nicht auf Bauvorschriften und Kram achten müsste, hätten wir jetzt jede Menge Wohnungen in ex-Gewerbe-Angeboten, Läden die leerstehen und Kunst und Kultur in der Innenstadt, weil da sicher viele Lust hätten statt Casinos/Spielzentren, Wasserpfeifenbars und anderem Schrott, wo ich im Leben nie reingehen würde.
 
  • #187
ich sage ganz ehrlich daß mir dieser Begriff nicht gefällt. Ich würde mich jedenfalls nicht freiwillig diktieren lassen das ist schonmal klar.
Auch nicht von Kunst ^^ soviel ist sicher. Auch nicht von Geld! Naja gut, für 1000 Euro würde ich auch einen Kirmes Dancetrack machen (Lol)
Aber wenn jemand sagen würde "hey" , "du darfst dein Album nicht so machen ,nicht mit diesem und jenem track und nicht in dieser Reihenfolge"
dann würde ich dem was husten, egal was er fürn toller Supermann wäre. Wie soll man diesen Begriff verstehen? Soll er nur dazu anregen
wie absurd das eigentlich wäre oder sollten tatsächlich wenige Kunstmenschen die Msssen der reinen Konsumenten diktieren? Ich lach mich kaputt
aber ja o.k. , das wäre schon ne lustige Option solange ich als freier Künstler ,als unabhängiges Individuum ohne von einem Künsterbund....
aber hey, das würde doch dann eh passieren. Es würde einen Bund der hohen Künstler geben die den kleinen dann sagen was Sache sei.
Och nö, aber im gewissen Sinn gibt es ja schon eine Kunstdiktatur. Gewisse Gallerien und Streamingportale und Festivalakteure regieren
was angesagt ist und was Untergrund bleibt sind die Bestrebungen auch noch so groß mal oben mitmischen zu dürfen. Die Torte sollte
gerechter aufgeteilt sein. Vielfalt statt Diktatur!! ;-)
Das ist ein Kunstgriff - das ist per Definition bei Meese eigentlich keine Diktatur, "hör auf Leuten und Parteien zu folgen, folge nicht Gruppen, mach was selbst" - das ist der künstlerische Ansatz mit Liebe - und Liebe schließt Dikaturen absolut aus. Der Begriff ist freilich Blödsinn aber soll schocken. Das mit der bedingungslosen Liebe wäre zu profan, aber passt.

Das ist etwas, was in dem Zusammenhang nur klar ist, wenn du die Idee vollständig kennst. Das ist also nur ein Begriff, der eigentlich ein bisschen wie kulturelle Freiheit und Herrschaft der Kreativität ist - ja, Werbung und Co ist auch Kreativität - aber das ist nicht gemeint und irgendwelche Polit-Sekten sind natürlich da nicht mit gemeint. Das ist eine radikale Hülle, ein trojanisches Seepferdchen. <--- wg niedlich, sollte sich herausstellen, dass die fies sind, nimm was schönes**
 
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M.i.a.u.: Rolo
  • #188
Ok - 7 Seiten ist schon recht nice, besten Dank.
Auch wenn ich relativ unverständlich finde, weshalb sich ein paar wenige so krass gegen so eine Frage wehren.

Unsere lokale kleine Gruppe überlegt auch weg vom FB Messenger zu gehen, der eh eingestampft wird. Ich vermute Signal oder sowas ist da noch das kleinste - wer Tipp hat, was besser und noch unabhängiger aber mit Gruppen ist - gern melden. Das kam nicht mal von mir. Schön.

Der Platz wo man Musik macht: was profanes - die Aufstellung der Instrumente oder des Arbeitsplatzes, der Blick - zB mal nicht gegen eine Wand, eher in den Raum hinein und gern aus dem Fenster - da, wo es schön ist - motiviert mich massiv das noch zu optimieren - habe einen Sofaplatz und das Studio - ich finde ein Arbeitsplatz sollte mehr Sofa als Arbeitstisch sein.
Wenn da jemand was kennt oder gebaut hat - sehr gern posten.

Keine Sorge, ich klaue das nicht.
 
  • #189
Ok - 7 Seiten ist schon recht nice, besten Dank.
Auch wenn ich relativ unverständlich finde, weshalb sich ein paar wenige so krass gegen so eine Frage wehren.

Unsere lokale kleine Gruppe überlegt auch weg vom FB Messenger zu gehen, der eh eingestampft wird. Ich vermute Signal oder sowas ist da noch das kleinste - wer Tipp hat, was besser und noch unabhängiger aber mit Gruppen ist - gern melden. Das kam nicht mal von mir. Schön.

Der Platz wo man Musik macht: was profanes - die Aufstellung der Instrumente oder des Arbeitsplatzes, der Blick - zB mal nicht gegen eine Wand, eher in den Raum hinein und gern aus dem Fenster - da, wo es schön ist - motiviert mich massiv das noch zu optimieren - habe einen Sofaplatz und das Studio - ich finde ein Arbeitsplatz sollte mehr Sofa als Arbeitstisch sein.
Wenn da jemand was kennt oder gebaut hat - sehr gern posten.

Keine Sorge, ich klaue das nicht.
Installiere doch einfach eine eigene Mastodon Instanz auf Deinem Server und konfiguriere das quasi als geschlossene Gruppe (also die Horde aus der Facebook Gruppe). Dann biste ziemlich unabhängig und fütterst keine elenden amerikanischen Datenkraken wie den Meta-Konzern... und Signal als Messenger Alternative ist alles andere als blöde und kann alles, was ein Messenger können muss.
 
  • #190
Das erscheint mir zu kompliziert (auch für die Gruppe, das sind keine IT Nerds) und das ist ein öffentliches System ähnlich X - ich suche einen Messenger. Am besten mit den gleichen Funktionen.
 
  • #191
Signal als Messenger Alternative ist alles andere als blöde
Nutzt aber Amazon Web Services, sprich, unterliegt also auch dem CLOUD Act und füttert eine Datenkrake. Threema (Schweizer Hersteller) ist das, was ich allen empfehle. Das kostet allerdings einmalig ca. 7 Euro.

Kann Chat, kann Gruppen und bietet auch verschlüsselte Telefonie.
 
  • #192
Ich hab Threema, hab zwar das PW vergessen, aber dann halt mit neuem PW, wird auch erwähnt als das "ideal". Aber ansich müssen das alle dann installieren, das mit den Servern ist mir leider bekannt. Threema ist auch nicht ganz wasserfest. Aber - FB Messenger ist eh nicht mehr angenehm, abgekündigt als Mac-App. Na, hab auch über eine kleine Mailingliste nachgedacht - mag Mail nicht sooo sehr, aber machbar ist das auch. Allerdings ist das eben nicht so echtzeitig, daher wünschen sich alle Messenger.

Aber - vermute schon ,dass Threema für alle das kleinere Übel sein wird.
Für 16-20 Leute. Also - die bleibt klein. Vermutlich gibts wenig Alternative dazu.
 
  • #193
Ich hab Threema, hab zwar das PW vergessen, aber dann halt mit neuem PW, wird auch erwähnt als das "ideal". Aber ansich müssen das alle dann installieren, das mit den Servern ist mir leider bekannt. Threema ist auch nicht ganz wasserfest. Aber - FB Messenger ist eh nicht mehr angenehm, abgekündigt als Mac-App. Na, hab auch über eine kleine Mailingliste nachgedacht - mag Mail nicht sooo sehr, aber machbar ist das auch. Allerdings ist das eben nicht so echtzeitig, daher wünschen sich alle Messenger.

Aber - vermute schon ,dass Threema für alle das kleinere Übel sein wird.
Für 16-20 Leute. Also - die bleibt klein. Vermutlich gibts wenig Alternative dazu.
Threema ist auf jeden Fall eine weitere gute Alternative. Ich selbst nutze aus Gründen der "Kompatibilität" mittlerweile 4 Messenger (WhatsApp, Signal, Threema, Telegram)... bin also eindeutig inkonsequent bzw. scheinheilig :selfhammer:
 
  • #194
Ja, die alten hab ich noch inkl Apple iMessage - dem ich aber mehr vertrauen würde als Meta - aber die wichtigen Leute wollen wir (die Freunde und ich) auf sowas haben.
Ich habe also die Bösen™ auch, weil Leute eben nicht alle da sind wo man es gern hätte. Das geht hier und generell sowieso nicht um 100% Idealismus. Dann wäre man aktuell noch immer ziemlich allein - aber ich habe sogar meine Mutter auf Signal portiert - Threema vielleicht auch nocht. Telefonnummern sind auch nie falsch, hat man meist bei denen.

Wie auch immer - denke dass es das ist. "Frage beantwortet". Es gibt noch 2 Exoten Briar und Session. Aber das ist zu krass.
___

Ja, so können wir zurück zu Zielen, und Ideen. *Falls jemand möchte, schätze das traut sich jetzt keiner. Schade, habe damit gerechnet.
Mich interessiert das immer.

Ich bin im vollen rekonfigurieren von so vielem, weil sich einiges ändert, geändert hat. Das Musikalische ist Teil davon. Es haben sich Sichtweisen gedreht und dadurch ändert sich sehr viel.
Privates wie Gesundheit … würde ich hier nicht schreiben - aber musikalisch und "alt sein" und neue Ziele und Eindrücke schon. Das ist positiv gemeint, es geht nicht um Melancholie dabei.
Eher um was noch mit den restlichen Jahren tun, was aufbauen, Show und Konzerte etc.
 
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M.i.a.u.: Randow
  • #195
Das Streben nach Perfektion, las ich auch schon weiter oben beim ersten Post heraus, ist ein sehr hohes Ziel für dich. Und viele hier sind Perfektionisten.
Oh, ganz schwerer Fehler.

Das Streben nach Perfektion hat mich sehr viel Lebensfreude und Vorankommen gekostet. Ich konnte das zum Glück ein Stück weit abschütteln und vermeide auch Diskussionen mit Perfektionisten mittlerweile, da dies nie zu etwas Produktiven geführt hatte in der Vergangenheit. Da hält man sich soviel in unwichtigen Details auf, dass man selten was fertig bekommt, eben weil es nicht perfekt genug ist.

Sicher, auch ich möchte mich verbessern, aber nie wieder möchte ich auch nur in die Richtung Perfektion denken. Der Preis dafür war und ist mir einfach zu hoch. Gibt genug Literatur zu dem Thema und warum man als Perfektionist selten sowas wie Glück empfindet.
 
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M.i.a.u.: Moogulator und Lumm
  • #196
Das geht hier und generell sowieso nicht um 100% Idealismus.
Ist es bereits Idealismus, wenn man sich, wo es nur irgendwie geht, versucht von US-Big-Tech fernzuhalten? Die wollen die Welt brennen sehen. Thiel, Musk, Bezos, Nadella, Yarvin und wie sie alle heißen sind in ihrer Verachtung für Menschen und ihrem Reichtum eine Gefahr für unsere Vorstellungen zu leben sowie unsere Werte.

Und das einzige was wir opfern müssen ist ein wenig Bequemlichkeit? Und deswegen bleiben alle dort?

Meine ganz Persönliche Utopie seit Trumps Amtsantritt ist es, genau diese Menschen möglichst wenig zu unterstützen. Privat und auch in der Firma. Es gibt für alles gut funktionierende Alternativen. Es ist ein Prozess, den man einfach nur anfangen muss. Das geht nicht von heute auf morgen, ist teils auch etwas mühsam. Umsonst gibt's halt nichts.
 
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M.i.a.u.: oli, Moogulator, kernelkid und eine weitere Person
  • #197
Bin aktuell am überlegen, mir nun doch (wieder) eine eigene Mastodon Instanz zu gönnen... ich weiß ja wie's geht & hab' such genug Platz auf dem Server. Muss mich dann halt um eine komerzielle Lösung fürs Impressum kümmern... Privatanschrift kommt nicht in Frage, da ich nicht alleine lebe.
 
  • #198
Gehst du davon aus, dass man durch Serverbetrieb Ziel böser Mächte werden könnte?
Ich mein - ein Server im Grünen am See mit Schilf - das tut keinem weh - klar ein paar Bots und Bösewicht-Bots wollen immer alles knacken, aber…
 
  • #199
Gehst du davon aus, dass man durch Serverbetrieb Ziel böser Mächte werden könnte?
Ich mein - ein Server im Grünen am See mit Schilf - das tut keinem weh - klar ein paar Bots und Bösewicht-Bots wollen immer alles knacken, aber…
Nein... darum geht es nicht. Es geht in erster Linie um die Privatsphäre von Menschen, die mit meinem "Nerdshit" nix zu tun haben... lebe nicht allein, muss Rücksicht nehmen. Ich bin da weder paranoid noch blauäugig, einfach nur risikoavers, hat weniger mit Bots & Co. zu tun.
 
  • #201
Frag mich, welchen Ärger Mitbewohnerinnen haben würden, wenn der da steht?
Wenn man keine separate IP-Adresse hat, dann läuft alles über die eine IP-Adresse des Hausanschlusses. Sprich: nach außen läuft die gesamte Kommunikation unter dem gleichen Anschluss. Ist vielleicht nicht jedem recht.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #202
Meine Utopie /Vision war als ich eine Kunstaustellung besucht hatte, vor 5 Jahren oder so, daß man doch Visuelle und Audiophone Kunst
zusammenführen könnte als einzelne Unikate. Ich verfolge diese Vision bis heute und halte immer noch daran fest auch wenn ich bisher nur
wenige Unikate produziert habe.
Dubplate Vinyl als Tonträger und dickes Papier als Träger des der Visuellen Vision. Es würde mich freuen wenn es für so etwas mal Ausstellungen geben
würde. Wenn viele Künstler in diese Richtung gehen würde und vieleicht anstatt Alben zu produzieren den Fokus und die Energie mehr auf Einzelstücke
zu legen. Vieleicht wäre das ja auch die Rettung für die Musik als Klassischer Tonträger. Nicht in Massen hergestellt und verkauft ,sondern
..wie gesagt. Und meine Idee wäre in Galerien dann an den Bildern die auf dickem Papier und zusätzlich von einer dicken Pape und einer Klarsichthülle
gehalten werden in der sich ein Vinyldubplate befindet ,ein Eckiger Code angebracht ist wo die Leute den dann anklicken können und die Musik
hören können.
Kürzlich habe ich wieder ein Bild und einen Song fertiggestellt nur mal so als Beispiel was man machen könnte.
Ich werde das dann demnächst auch auf Discogs listen aber wie die anderen nicht verkaufen. Also die originale behalte ich natürlich. Aber ich
mache Kopien, und die kann ,man dann erwerben. Wie findet ihr die Idee? Ist ein bißchen Back to the future ich weiß :frosch: Aber so bin ich halt ;-)
Soll jetzt natürlich nicht bedeuten daß ich neue Technologien verschmähe.

 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #203
Es würde mich freuen wenn es für so etwas mal Ausstellungen geben
würde. Wenn viele Künstler in diese Richtung gehen würde und vieleicht anstatt Alben zu produzieren den Fokus und die Energie mehr auf Einzelstücke
zu legen.

...das beschreibt doch ganz gut was z.Zt. im Bereich der Musiker passiert, die Ihre Musik wieder auf selbstgemachten(!) Cassetten anbieten...
 
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M.i.a.u.: Lumm
  • #204
...das beschreibt doch ganz gut was z.Zt. im Bereich der Musiker passiert, die Ihre Musik wieder auf selbstgemachten(!) Cassetten anbieten...
teils ja, das ist klar, aber ich denke daß man noch einen draufsetzen kann indem man echte Unikate produziert. Ein Dubplate ist natürlich immer
ein Unikat aber kann beliebig oft kopiert werden. Ein original Coverbild mit Öl oder Acryl gemalt ist dagegen schon was anderes wenns einfach nur
kopiert wurde.
Natürlich kann man theoretisch das Label bei jeder Kopie bemalen so daß auch die Vinylscheibe einer Serie es zum Unikat wird,
aber ich finde das besondere ist es ein ,sagen wir minialbum oder eine Maxi Single zu schaffen bei der das Cover das original Gemälde ist und nicht
nur eine Kopie. Ich habe bisher nirgedwo solche Ansätze gesehen was mich eigentlich wundert gerade weil Vinyl ja doch wieder einigermaßen Gesellschaftsfähig geworden ist.
Also ich sehe das Unikat quasi als Basisschiff einer kleinen Serie von Dubplates. Klar ist es nicht leicht selbst eine kleine Serie an den
Kunstliebhaber zu bringen bzw. zu verkaufen, aber ich sehe diese Möglichkeit realistischer als z.B. 500 Platten pressen zu lassen und mit einem
großen Teil am Ende mein Badezimmer damit zu tapezieren. 250 war das maximale was ich gemacht hatte und da habe ich noch Glück gehabt
daß die Restbestände im Rahmen sind zumal ich 150 schwarze und 100 kristallrote gemacht habe. Ich vermute daß es Leute gibt die von beiden
ne Kopie haben wollten. Naja egal, was ich sagen will ist daß es einfacher ist z.B. 10 Dubplates zu verkaufen als 100 gepresste Schallplatten.
Zumindest hat es bei mir bis jetzt mehrmals funktioniert 10 Einheiten zu verchecken.
Ein Unikat als Mutterschiff kann es bei beiden Optionen als Zusatz geben das ist klar, aber ich denke ich werde in Zukunft lieber 11 Dubplates machen
(eine für mich, 10 für Käufer) plus eine für das Bildunikat, also insgesamt 12 Einheiten , als ne Serie von 100 gepressten Kopien oder (noch aufwendiger gar 150-200) Kopien. Man spart sich die Arbeit mit den Shops die den Stoff meißtens nur auf Komission in ihr Sortiment aufnehmen, man muß keine
Kopien für wenig Geld an Vertrieb oder Onlineshops hergeben uns so weiter. Das ist halt erstmal meine Utopie was natürlich nicht
bedeuted daß ich für den Rest meines Lebens darauf verharren will. Irgendwann werde ich schon mal wieder mehrere pressen lassen, also ein
richtiges Vinyl Album machen aber die Dubplate Option sehe ich als wirklich coole Sache und ich denke daß echte Vinylfans das auch gut finden.
Musik in Vinyl geschnitten ist mindestens so faszinierend wie auf Vinyl gepresst und die Dubplates von heute kann man im Gegensatz zu
Vorzeiten beliebig oft abspielen ohne Quallitätsverlust. Ich will jetzt nicht sagen daß ich eine Wav oder Flac oder Mp3 nicht auch faszinierend
und sogar für unterwegs praktischer finde. Einen Plattenspieler im Auto wie in den 50 Jahren fand ich nie cool, aber selbst das war damals
nützlich und die Menschen damals waren ja viel mehr mit Musik als heute oder in den 80er und 90er zur Techno und Hiphopzeit. Zumiondest in der Öffentlichkeit. Damals standen wir mit Autos im Stadtzentrum oder am Stadtrand und haben Musik aufgerobbt in den Autos. Das habe ich seither
so nicht mehr gesehen. Musik war wichtig.
 
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  • #205
Naja egal, was ich sagen will ist daß es einfacher ist z.B. 10 Dubplates zu verkaufen als 100 gepresste Schallplatten.

...ich war von einem anderen Ansatz ausgegangen - eher

- ich will etwas schaffen (kreieren)
- ich will das die Leute es auch in die Hand bekommen
- ich muss es nicht verkaufen/davon leben

...ja, als (böse gesagt, nicht böse gemeint) Gimmick/neue Kunstrichtung funktioniert das bestimmt - Unikate schaffen, also tatsächliche Einzelstücke - und findet sicher auch Anhänger/Fans/Sammler, wäre mir vom Ansatz her dann etwas zu elitär (leichte Unsicherheit in der Stimme, die langsam ausklingt)...
 
  • #207
Meine Utopie /Vision war als ich eine Kunstaustellung besucht hatte, vor 5 Jahren oder so, daß man doch Visuelle und Audiophone Kunst
zusammenführen könnte als einzelne Unikate. Ich verfolge diese Vision bis heute und halte immer noch daran fest auch wenn ich bisher nur
wenige Unikate produziert habe.
Dubplate Vinyl als Tonträger und dickes Papier als Träger des der Visuellen Vision. Es würde mich freuen wenn es für so etwas mal Ausstellungen geben
würde. Wenn viele Künstler in diese Richtung gehen würde und vieleicht anstatt Alben zu produzieren den Fokus und die Energie mehr auf Einzelstücke
zu legen. Vieleicht wäre das ja auch die Rettung für die Musik als Klassischer Tonträger. Nicht in Massen hergestellt und verkauft ,sondern
..wie gesagt. Und meine Idee wäre in Galerien dann an den Bildern die auf dickem Papier und zusätzlich von einer dicken Pape und einer Klarsichthülle
gehalten werden in der sich ein Vinyldubplate befindet ,ein Eckiger Code angebracht ist wo die Leute den dann anklicken können und die Musik
hören können.
Kürzlich habe ich wieder ein Bild und einen Song fertiggestellt nur mal so als Beispiel was man machen könnte.
Ich werde das dann demnächst auch auf Discogs listen aber wie die anderen nicht verkaufen. Also die originale behalte ich natürlich. Aber ich
mache Kopien, und die kann ,man dann erwerben. Wie findet ihr die Idee? Ist ein bißchen Back to the future ich weiß :frosch: Aber so bin ich halt ;-)
Soll jetzt natürlich nicht bedeuten daß ich neue Technologien verschmähe.


Theoretisch wäre ja das Musikvideo oder ein Kunstvideo eine Kombination, je nach Stil.
Also quasi MTV ohne Peter-Gabriel-Monstereinsatz an Geld, aber ggf. an Herzblut.
Oder auch Live Visuals oder interaktive Sachen, die Live passieren oder aber die vom Hörer und Betrachter abhängen und anders ausfallen könnten.

So?
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Rolo
  • #208
Theoretisch wäre ja das Musikvideo oder ein Kunstvideo eine Kombination, je nach Stil.
Also quasi MTV ohne Peter-Gabriel-Monstereinsatz an Geld, aber ggf. an Herzblut.
Ja genau, Unterhaltung muß keine Millionen kosten. Ich finde halt besonders den Aspekt etwas originales erwerben zu dürfen
und aber auch den Aspekt nicht visuell geregelt zu werden durch Bildabfolgen ,sondern in ein Bild einzutauchen und sich einfach
selbst seinen Teil zu denken. Die Phantasie geht ja schon lange verloren seit Menschen anfingen sich Filme und Geschichten reinzupfeifen.
Es reicht doch eigentlich nur ein Ansatz um dezent zum denken anzuregen finde ich. Die Eigene KI anzuregen. Deshalb ist die Idee einfach nur ein
Bild und ein passendes extra dazu angefertigtes (oder umgekehrt) Musikstück finde ich simpel aber Effektiv.
Ich bin natürlich trotzdem ein großer Filmfan. Aber selbst das Einfache bietet Aspekte die das Aufwändige nicht bedienen kann. Das zu erkennen
ist eine wichtige Erkenntniss finde ich. Und das gilt für alle Bereiche.
 
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M.i.a.u.: Moogulator
  • #209
Frag mich, welchen Ärger Mitbewohnerinnen haben würden, wenn der da steht?
Ich vermute einmal (es geht mich allerdings auch nichts an), dass Du alleine lebst und deswegen weder Partnerin oder Partner fragen musst, ob es OK ist, dass man die gemeinsam genutzte Privatanschrift ins große weite Netz einstellt, um ohnehin fragwürdige gesetzliche Anforderungen (in diesem Fall Impressumspflicht für Soziale Medien, darunter fällt leider auch das dezentral organisierte Fediverse) zu erfüllen. Meine Lebenssituation sieht da allerdings anders aus (darüber bin ich alles andere als unglücklich übrigens) und nehme selbstverständlich Rücksicht auf die Privatsphäre meiner Lebensgefährtin. Ich würde ja nicht anderes von Ihr erwarten...

Es geht also weniger um Ärger oder "Wer da stehen könnte", sondern um ein grundsätzliches Prinzip des Zusammnenlebens in einer Partnerschaft... insbesondere in so einer mittlerweile immer ungemütlicher werdenden Großstadt wie Köln. Hat sich leider in den letzten 10 - 15 Jahren nicht wirklich zum Positiven entwickelt 😞

Bin mir gerade nicht sicher, ob ich das hier mit Dir weiter diskutieren will... meine Argumente mögen Dich nicht erreichen oder Dir unsinnig erscheinen, in meinem Mikrokosmos sind sie aber valide und essentiell.
 
  • #210
selbst seinen Teil zu denken. Die Phantasie geht ja schon lange verloren seit Menschen anfingen sich Filme und Geschichten reinzupfeifen.
Heute kam in der Tagesschau ein Kino, was von Kindern und normalen Leuten aus irgendeinem Dort verbindet, die machen da eigene Filme und gucken sie, sowas ist wirklich cool - HEeißt LiLa, LichtspielOrtsname.
So auch bei und mit "uns". Heute geht ja alles.

Daher - sehr gut.
 

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