Youtube Disco am Ende

Dieses Thema im Forum "Media 2.0" wurde erstellt von escii, 26. August 2010.

  1. escii

    escii Tach

  2. Neo

    Neo bin angekommen

    ich hoffe das Youtube hart bleibt. Dann gibts eben keine kostenlose Werbung mehr für irgendeinen Musicact. Außerdem kann doch mittlerweile jeder Hirni die Gemasperre umgehen. Generell aber gilt, Deutschland ist was unliebsame Inhalte angeht, nicht so weit von China entfernt, wie man es gerne hätte.
     
  3. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    Meine Güte, die haben doch einen an der Klatsche. Jedes Kind weiß mittlerweile wie man die Videos trotzdem anschauen kann. Es gibt wirklich wichtigere Dinge in der Welt. Dieses Profilierungsgeeier geht mir auf die Nüsse. :evil:
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    das miese, habe schon gesehen wie ganze accounts mit zig 100 tracks einfach gesperrt wurden und somit komplett vom netz verschwunden sind, also alle tracks, sogar welche die unter creative commons gingen...
     
  5. RetroSound

    RetroSound ●--~√V√V√V~--●

    So etwas ist einfach zum K......
    Die schaufeln so ihr eigenes Grab und merken es nicht mal. Wie verzweifelt sind die....?
     
  6. Naja, sie schaufeln es sich nicht selber. Es ist schon längst ausgeschaufelt, sie stehen jetzt davor und merken wie die Kante unter ihren Füßen wegbröselt.

    Ich vermute halt, dass sich die gesamte Musikrezeption wieder in einen Modus bewegen wird, der Jahrhunderte(schon immer?) gang und gäbe war: 95% aller gehörter Musik werden kostenlos gehört; die Leute konsumieren Musik von Amateuren (man kann das auch Volksmusik nennen und darf dabei halt nicht den Fehler begehen es gleich mit Musikantenstadel zu assoziieren). Nur eine verschwindend kleine Gruppe leistet sich Berufsmusiker (zB früher Fürstenhäuser). Und dazwischen gibt einen Übergangsbereich, wo Musik 1:1 direkt vom Rezipienten bezahlt wird (zB früher der Wirtshausmusiker). Dass es die letzten 60 oder 80 Jahre mal anders war, ist(war) eine Sondersituation. Die war aber nur dadurch ermöglicht, dass es eine Oligarchisierung des Marktes durch die technischen Vertriebsmittel gab: Platten herstellen, Radiosender betreiben, etc. konnten nur wenige bieten, und dadurch konnte auch die Verwertung kontrolliert werden. Seit "digital" ist diese Schranke nicht mehr gegeben, deswegen hört auch der entsprechende Markt auch wieder auf ein Markt zu sein.

    Man kann die Entwicklung der Ökonomisierung der Musik als eine Entwicklungsrichtung der sozialökonomischen und kulturellen Evolution betrachten, der sich jetzt letztlich nicht als erfolgreich erweist. Und wie bei jeder Evolution stirbt die entsprechende erfolglose Entwicklung wieder aus.
     

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