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Zoom Live Trak L-6 & L6 Max: Kleiner Submixer / Live-Recorder (auch für Modularsysteme)

  • #212
Das größte Manko dieser Mixer-Serie ist, dass der Recorder weder ein Metronom hat noch sich zur MIDI Clock syncen lässt (Nur das Delay lässt sich zu externer Clock synchronisieren; interne Clock wird keine ausgegeben)
Etwas OT, aber das ist ja leider ein Trend, dem die meisten Hersteller gefolgt sind. Wie schon an an anderer Stelle diskutiert, gibt es derzeit fast keine modernen Multitracker-fähigen Mixer mit MIDI Clock.
Man muss sich wohl mit Krücken selber helfen, also z.B. eine Spur Click-Track/SMPTE, und dann mit extra Gerät das wieder in MIDI Clock wandeln. Vielleicht sollten wir mal die Möglichkeiten in einem extra Thread besprechen? (würde mich auch interessieren)
 
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M.i.a.u.: trigga
  • #213
Vielleicht sollten wir mal die Möglichkeiten in einem extra Thread besprechen? (würde mich auch interessieren)
Ich hatte dazu mal einen Rant-Thread gestartet, in dem es genau um diese Thematik ging, als ich auf der Suche nach einem solchen Gerät war. Findest Du, wenn Du „Rant“ mit nur Titelsuche und meinen usernamen in die Suche eingibst.
 
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M.i.a.u.: trigga und niere
  • #214
Das größte Manko dieser Mixer-Serie ist, dass der Recorder weder ein Metronom hat noch sich zur MIDI Clock syncen lässt (Nur das Delay lässt sich zu externer Clock synchronisieren; interne Clock wird keine ausgegeben) Hat irgendwer von Euch eine Methode gefunden die Aufnahme zu einer externen Clock oder einem Click zu synchronisieren?
Als Workaround könnte man einen Clicktrack auf ein Pad legen. Das wäre ja sogar loopbar.

Oder man nimmt einen Track mit Pulswellen auf, der dann als analoge Clock für anderes Zeugs dient. So kann man auch eine Midiclock erzeugen, da ja viele Geräte heute analoge Clock verstehen und Midiclock ausgeben können.
 
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M.i.a.u.: trigga
  • #215
Habe das Gerätchen nun auch unter meinen Fingern Grundsätzlich macht es einen stabilen Eindruck und die Pottis sind für mich ok.
Frage zur FX Sektion: Die Reverbs kann ich im Mix noch als Stereo heraushören, aber die beiden Delayprogramme... Da ist ja alles im Center - Keine Stereobreite - kein Ping-Pong nix... und Alles rythmisch auf einen Takt.

Zu Sync und Takt und insbesondere zum Editor: Wenn ich ich in der DAW das Tempo ändere, übernimmt das Delay zwar die Änderung, aber im Editor hat man keine Referenz und sieht die entsprechenden Anpassungen nicht. Wenn ich dann im Editor z.B. von 1/4 auf 1/8 punktiert, oder Triolen zu schalten versuch, knallt der Sync raus. Auch der TAP Schalter am Geräte ändert sein Blinki nicht - das wäre doch eine tolle Temporeferenz?
Mache ich etwas falsch?
 
  • #216
Feltlab hat jetzt auch ein Cover für den L-6max, ist aber noch nicht im Shop, Link folgt sobald ich ihn bekomme. Die Schlitze sind, wie beim L-6, dazu gedacht, daß man das Cover auch bei eingesteckten Kabeln auflegen kann, und die größeren Lücken über den Kombibuchsen konstruktionsbedingt.

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M.i.a.u.: JayBee, Archivicious und SirAdrianFish
  • #217
So langsam würde ich auch gerne den Max haben. Mir gehen die Inputs aus...

Da ich einiges an Effekten habe, die ich gerne in separaten AUX-Wegen hätte oder zumindest nicht in einer FX-Kette, habe ich mir folgendes gedacht:
Ich würde die AUX-Sends mit einem Splitter versehen uns hätte so immerhin 4 AUX-Sends. Es sind dann zwar nur 2 "Sends" unabhängig regelbar, aber die "Returns" müssen ja eh in die regulären Inputs zurück, weshalb sie dort wiederrum separat gepegelt und EQ'd oder und sogar durch den anderen AUX-Send geschickt oder auch in sich selbst als Feedback-Loop geschickt werden könnten.
Klar, man verliert noch mehr Inputs, aber ich habe halt nur 2 Synths, aber (bald) 6 Stereo FX - 4 davon Modular, 2 als Pedal.

Spricht da grundsätzlich was gegen?


Weitere Frage: Die Inputs sind ja recht empfindlich bei zu heißem Input und clippen sofort häßlich und digital.
Bei klassischem Line-Pegel kein Problem, aber bei modularem Pegel geht das sehr schnell.
Gibt's da eine Lösung außer einem separaten Output Modul, welches ich ja theoretisch für jedes Modul separat bräuchte... :huepf:
 
  • #218
Weitere Frage: Die Inputs sind ja recht empfindlich bei zu heißem Input und clippen sofort häßlich und digital.
Bei klassischem Line-Pegel kein Problem, aber bei modularem Pegel geht das sehr schnell.
Gibt's da eine Lösung außer einem separaten Output Modul, welches ich ja theoretisch für jedes Modul separat bräuchte... :huepf:
Der L-6max hat an den Lineeingängen jetzt Pad-Schalter, die den Pegel um -20dB abschwächt, und das ist schon sehr hilfreich, nicht nur für Modular, sondern auch für Elektron-Geräte, die einen recht heißen Ausgang haben. Beim normalen L-6 helfen da nur externe Lösungen Dämpferkabel (Attenuator cable) oder die Kombibuchsen benutzen. Diese Kabel können aber IIRC keine -20dB, sondern deutlich weniger, hab mich damit aber nur am Rande mal beschäftigt. Es gibt aber wohl auch so Dämpfermodule als Zwischenstecker und Di Boxen mit eingebautem Attenuator, zB von Palmer.
 
  • #219
Wenn du mit Eurorack arbeitest und dort einen Matrixmixer hast (z.B. Doepfer A-138m), wäre das auch eine Variante
 
  • #220
Matrixmixer wäre super, aber ich hab wirklich sehr wenig Platz.
Modular nur 1 Stimme (Oxi Coral) + FX (Reverb, Delay, Looper).
Ich werde wohl Attenuator Kabel nehmen. Die verbrauchen gar keinen Platz oder den Bastl Bestie als Submixer.
 
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M.i.a.u.: Cello
  • #221
Bin kurz davor mir den Zoom Livetrak L6max zuzulegen. Ich sehe gerade keine wirkliche Alternative. Wie sind die Erfahrungen? Klappt das Ding gut für Live-Aufnahmen und als Mehrspur-Audiointerface (am Mac)? Gibt es Kröten? Danke.
 
  • #222
Ich hab es bisher fast nur als standalone Recorder eingesetzt (mit einer 400GB MicroSD Karte) und das war absolut problemlos.
Audio am Mac war auch bisher ohne Probleme. Ist halt fest auf 48KHz eingestellt, für mich passend da ich wegen Video eh damit arbeite. Ich habe auch immer Eneloop/LADDA im Batteriefach zur Sicherheit, falls mal die USB Spannungsversorgung zicken machen sollte oder gar ausfällt. Außerdem wird das Ding dadurch bissl schwerer und wird nicht gleich beim versehentlichen Ziehen am Kopfhörerkabel vom Tisch gezogen :)
 
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M.i.a.u.: Lumm und klangsulfat
  • #223
Nutze das Teil täglich als Hauptmixer und bei Bedarf als Aufnahmegerät und Audiointerface.
Bei mir alles stabil und zufriedenstellend.
Ich finde sogar den Compressor zur Abhöre ganz brauchbar - leider gar nicht einstellbar.
Auch die FX sind gar nicht so schlecht - gebe zum Abhören oft einen Hall (als SendFX) auf die Einzelkanäle.
Hier kann man auch die üblichen Parameter über die App einstellen.
Und die beiden FX-Sends sind bei mir ebenfalls in Gebrauch.
Achtung! Es gibt keine Returns - dazu fallen dann entsprechend Kanäle weg.
Ich habe dazu noch zwei Tiny-Mixer ( klick ) in Gebrauch, um bei Bedarf mehr FX-Kanäle nutzen zu können.

Schön finde ich auch, dass die letzten Einstellungen gespeichert werden, sodass er beim Anschalten praktisch sofort Einsatzbereit ist wie ein analoger Mixer. Das ist wichtig, weil man ja viele Einstellungen gar nicht sieht und erst die Untermenüs checken müsste.

Haptisch mag ich's gar nicht - aber es bietet halt recht preiswert und kompakt beinahe alles, was ich brauche.
Wg. möglichem Submix für Kopfhörer/ 2. Ausgang würde ich stand heute den L6 max nehmen.
Ist das nicht nötig, reicht auch die normale Version.

Was der L6 nicht mag: An einem USB-Hub hängen, an dem Geräte mit anderen Spannungen als 5V an- oder ausgeschaltet werden.
Da geht er schonmal aus. Deshalb ist der Tip mit den Akkus wichtig!

Ich werde meinen aber abgeben und mir die Max-Version kaufen, weil es mein einziger Mixer ist und ich bereits jetzt knapp an Kanälen bin.
Falls jemand Interesse hat...
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #224
Ich hab es bisher fast nur als standalone Recorder eingesetzt (mit einer 400GB MicroSD Karte) und das war absolut problemlos.
Audio am Mac war auch bisher ohne Probleme. Ist halt fest auf 48KHz eingestellt, für mich passend da ich wegen Video eh damit arbeite. Ich habe auch immer Eneloop/LADDA im Batteriefach zur Sicherheit, falls mal die USB Spannungsversorgung zicken machen sollte oder gar ausfällt. Außerdem wird das Ding dadurch bissl schwerer und wird nicht gleich beim versehentlichen Ziehen am Kopfhörerkabel vom Tisch gezogen :)
Danke. Habe beim L6max bisher auch nix bzgl. show stopper gefunden, im Gegensatz zum L6.
 
  • #225
Mit Ausnahme des Delay FX finde ich es sehr gut (und ich bin normalerweise mit einem Yamaha 01V96 unterwegs).
Das Delay lässt sich zwar syncen via Midi ist aber akustisch für Arpeggios oder Sequencen für mich nicht brauchbar, weil das Stereobild nicht toll ist. Kein Ping-Pong….
 
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M.i.a.u.: Kavenzmann und Lumm
  • #226
Ich fände es auch gut, wenn der EQ seine Werte, vor allem die Frequenz, im Display anzeigt. Das Ding ist digital, sollte also irgendwie möglich sein, auch für die anderen Effekte.
 
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  • #227
Ich fände es auch gut, wenn der EQ seine Werte, vor allem die Frequenz, im Display anzeigt. Das Ding ist digital, sollte also irgendwie möglich sein.
Guter Punkt! Es gibt aber auch eine App für den L6max, oder? Wie sieht es da aus? brauchbar?
 
  • #228
Guter Punkt! Es gibt aber auch eine App für den L6max, oder? Wie sieht es da aus? brauchbar?
Ja, die kann ich hier aufgrund meiner alten MacOS Versionen nur auf Windows nutzen, und bisher nur für Updates, denn die Grundeinstellungen kann man ja beim Max auch am Gerät selbst erledigen. Die hat ein festes Fenster und da wird alles eingestellt.
 
  • #229
Ja, die kann ich hier aufgrund meiner alten MacOS Versionen nur auf Windows nutzen, und bisher nur für Updates, denn die Grundeinstellungen kann man ja beim Max auch am Gerät selbst erledigen. Die hat ein festes Fenster und da wird alles eingestellt.
Ja die ist leider sehr spartanisch….
 
  • #230
Finde ich nicht.
Man brauch die App (beim L6) auch, um den zu mounten und die Aufnahmen runterzladen, wenn man nicht immer die SD-Karte rausfummeln will.
Dann kann man die FX editieren, die FX-Sends Pre/Post-Fader einstellen, Midi-CCs vergeben (was ich mache) und noch ein paar Dinge einstellen. Ich nutze die App daher relativ häufig.

Einen echten Mehrwert stellt die also da - allerdings ist die App eher spartanisch und typisch Zoom auch etwas praxisfern.
Wenn der Kompressor einstellbar wäre, würde das schon nochmal was hermachen.
 
  • #231
Das ist der Punkt: Beim L-6 braucht man die App, beim L-6 max außer für Updates nicht. Einer der vielen Gründe, warum ich auf den max umgestiegen bin, alleine schon daß man für das Aktivieren des Kartenlesermodus die App braucht ist völlig praxisfern (bei Produkten aus Japan leider nichts Neues), das braucht man aufgrund des fummeligen Kartenschachts ständig, während man die per Tastenkombination einstellbaren Datum/Uhrzeit etc genau 1x beim ersten einrichten benötigt. Aber ich wiederhole mich ...
 
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M.i.a.u.: Wellenschlag und Kavenzmann
  • #232
Danke nochmal für euren Input. Habe den L6max bestellt.
 
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M.i.a.u.: Cello und microbug
  • #233
Für den L-6 (nicht Max) gibts einen EVA-Case, der Platz für ein Netzeil bietet, welches aber so nie zum Lieferumfang des Gerätes gehörte, jedenfalls nicht hierzulande, da ist ein flaches USB Steckernetzteil dabei, welches bequem oben in das Deckelfach paßt.

https://www.amazon.de/GEEKRIA-Tragetasche-Audio-Schnittstelle-Digital-Mixer-EVA-Hartschale/dp/B0FKYX322G/ref=sr_1_7

Leider ist der Einsatz als Schale ausgeführt, sonst könnte man die Trennwand zum Netzteilfach rausnehmen und den Case für den Max nutzen.
 
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M.i.a.u.: Lumm
  • #234
Heute ist mein Zoom Livetrak L6max angekommen. Was für ein cooles Teil! Alles hat direkt intuitiv geklappt: Aufnahme auf SD-Karte (Ich habe einfach eine Thomann-SD mitbestellt) und Mehrspuraufnahmen in Logic.
Dabei habe ich auch gemerkt, dass die großen Klinkenstecker im Handling irgendwie befriedigender sind als die Kleinen.
 
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M.i.a.u.: j3122
  • #236
Meh. Nix gegen Thomann, aber das ist Labelware unbekannten Inhalts, würde ich bei der nächst möglichen Gelegenheit gehen Eigenherstellerware (SanDisk, Transcend, Sony, Panasonic) austauschen.
Hör mal! Das ist eine echte KIOXIA EXCERIA! Im Prinzip gebe ich Dir recht. Aber: Ich bewege mich im absoluten Hobbybereich. Die letzten Jahre habe ich immer mal „Thomann“-Hausmarke bestellt und habe nur positive Erfahrungen. Bei denen scheint die Qualitätskontrolle bzw. Qualitätsauswahl zu stimmen. Nach meinen bescheidenen Recherchen scheint Kioxia ein relativ zuverlässiger Hersteller zu sein. Anscheinend war das mal Toshiba Memory und die haben eine Technology-Partnerschaft mit Sandisk.
P.S.: „Labelware“ trifft hier definitiv nicht zu. Allerdings ist die eigentliche Marke bei der Artikelbeschreibung im Shop nicht zu erkennen.
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  • HaHa
  • hilfreich
M.i.a.u.: Artur Ria, Kick, SirAdrianFish und 2 andere
  • #237
Ach, Kioxia, ja, das war mal Toshiba und ist ebenfalls ein Eigenhersteller und sind daher auch ok - ich vergeß die immer weil ich mir den neuen Namen nicht merken kann :) Ich dachte da bekommt man irgendwas mit Thomann-Label unbekannten Inhalts.
 
  • #238
Eine SanDisk mit 512GB läuft bei mir problemlos im l6max.
Für meine Zwecke (Mitschnitt von Torso T-1 Versuchen) reichen Bord-EQ, -FX
Die Aufnahmen landen sowieso in Cubase. Der FileTransfer Modus des l6max
ist für meine Zwecke sehr brauchbar.
Neben Subharmonicon, Dark Energy und Kobol hängt hier auch ein Windowstablet
dran, das l6max dient dem als USB-Audiointerface,. Auf dem Tablet läuft Maschine
als Master. Das funktioniert alles reibungslos und die Klangqualität ist für mich
sehr gut, ich finde den l6max prima!
 
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M.i.a.u.: Cello
  • #239
Habe heute eine unserer erste Jam-Session mit 5 Synthis auf dem L6max aufgenommen. Danach einfach die Spuren per USB auf mein Macbook kopiert und die einzelnen Spuren in Logic reingezogen. Das ist so genial einfach - und es fühlt sich plötzlich so "professionell" an (:.
 
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M.i.a.u.: Kick und Cello
  • #240
Kann mir jemand eventuell erklären, warum es stark rauscht, wenn ich in den ersten XLR-Anschluss nichts reinstecke?!?! Danke…
 

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