Anyware Instruments inSEQt / SEMtex Poti-sterben

XeroX

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Hi Leute ,

ich stehe vor einem für mich unerklärbaren Phämomen.

Ich hatte meine Anyware Instrumente die letzten 7 Jahre eingelagert. Trocken und auch Temperatur stabil.
Beim ersten Mal Anschließen habe ich sofort gemerkt, das ein paar Potis nicht mehr richtig funktionieren. Ich bin davon ausgegangen das die Potis wohl doch korrodiert sind und dadurch nicht mehr richtig funktionieren.
Gestern hab ich nun den SEMtex geöffnet und wollte mir aufschreiben welche Potis ich bestellen muss.
Nun sieht die Sache aber ganz anderes aus als gedacht.
Wie man auf den Photos sehen kann fallen die Potis auseinander.

SEMtex1 monopong.jpg

SEMtex2 monopong.jpg



Von der Poti-Kapsel fällt die untere Bodenplatte ab und dadurch gibt es natürlich auch keinen halt mehr.
Beim SEMtex sind es bis jetzt 10 Potis.
Doch weiß ich nicht wie lange es wohl noch bei den Anderen dauert bis ich das gleiche Ergebnis habe.
Den inSEQt muss ich auch noch aufmachen, aber im Moment habe ich Platzprobleme und muss erstmal nach einer Lösung suchen wie ich das Dilemma angehe.

Da die Spectrols nun auch nicht günstig sind, stellt sich die Frage ob ich das nicht auch wieder kleben kann !?

Kennt einer von Euch das Problem ?
Bin für jeden Rat / Tip dankbar.
 

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  • SEMtex1 monopong.jpg
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Da die Spectrols nun auch nicht günstig sind, stellt sich die Frage ob ich das nicht auch wieder kleben kann !?

Kunststoff altert und du scheinst einfach Pech gehabt zu haben.

Ich würde hier nicht kleben. Der Schleifer muss im mit Spannung auf den Suren gesrück sein und da ohne Vorrichtung zu kleben ist schwierig. Zuma Kunststoff und Kleben auch nicht Trivial ist.

Da Du die Potireste sowie So aus bauen musst, würde ich gleich neue von Alpha oder Alps gleicher Baugröße einbauen. Du hast geringeren Aufwand und wer sagt Dir, das die Reparaturen lange halten. Und dann musst Du wieder ran.
 
Ich würde auch Alphas nehmen, hatte ich beim Filter Cutoff auch gemacht vor x Jahren.
Ggf. die pins oben am alten Poti abschneiden/abknipsen, und dort die Pins vom neuen Poti anlöten, sofern die Drähte stabil genug sind,
dann brachst du nicht auf der Platine auslöten.
 
Kunststoff altert und du scheinst einfach Pech gehabt zu haben.

Aber ist doch komisch das ich das bei beiden Geräten habe.
inSEQT und SEMtex.
Der inSEQt kam doch erst ein paar Jahre später und ich glaube nicht, das das die gleiche Charge an Spectrol Potis war.
Würde mich mal interessieren wie das bei anderen Forumsmitgliedern ist die eines der Geräte haben.

Naja, wie auch immer.
Stellt sich noch die Frage ob ich dann gleich alle Potis tausche, oder nur die die kaputt sind ?
Da ich 2 inSEQten habe komme ich dann auf ca. 170-180 Potis, das ist viel Arbeit :selfhammer:

Danke Euch auf jeden Fall für den Tip mit den Alphas !
Das kostet dann wenigstens nur ein 10tel von dem was mich die Spectrols gekostet hätten.
 
Ich würde hier auch den Tommy (@ANYWARE) mal direkt kontaktieren und auf diesen Thread verweisen - vielleicht kann und möchte er ja konkrete Tipps, eigene Erfahrungswerte etc. einbringen?
 
Ohoh.. Jetzt holt mich meine Kindheit wieder ein... Ich wollte qualitativ nur die besten Poties verbauen. Also: Alphas nehmen. Die alten mit einer Zange zerstören. Die Lötbeinchen soweit es geht ablöten oder abschneiden, so das sie noch lang genug bleiben. Von den Alphas die mit den Lötösen nehmen. Das macht die Sache später leichter den Abstand zur Frontplatte zu finden. Ich werde die mal ein Muster von den beiden Typen schicken. Eins mit Lötöse und eins mit den langen Beinchen. Später verbaute ich ja nur noch die Alphas. Ich weis jetzt nicht, welche in deinem Inseqt drin sind. Wenn die Achsen silber sind, sind es Alphas.
 
Ich weis jetzt nicht, welche in deinem Inseqt drin sind. Wenn die Achsen silber sind, sind es Alphas.

Es ist mir ja echt sau peinlich, aber ich werde wohl nicht drum rum kommen es öffentlich zu machen.
Ich habe gerade nachgeschaut wie die Achsen beim inSEQt aussehen.
Es scheinen die Alphas zu seien.
Die Spectrol sind zwar auch sillber, haben aber oben einen Schlitz.
Natürlich habe ich ein Poti genommen welches extrem schwergängig ging, wo ich vermutete das es hinüber ist.
Ich habe danach direkt mit dem Finger noch mal an der Achse gedreht und plötzlich lief es ganz leicht :selfhammer: Die Potikappe saß einfach zu dicht auf der Gewindemutter.
Das hab ich bei allen Potis nun nachgebessert und alles flutscht wieder wie an ersten Tag.

Jetzt muss ich mich nur noch um den SEMtex kümmern.
Die paarundvierzig Potis zu wechseln ist schon ein angenehmeres Gefühl als gleich 180.
 
Ich würde ja gerne die Spectrol gegen Alphas tauschen, aber .........

Die Bezeichnung auf den Potis hilft mir auch nicht wirklich weiter.
Leider bin ich zu dumm um da genaue Daten / Werte im www zu finden.

Die einzigen Angaben die ich habe sind :

249 50k-k 0601
248 j-104 0531
248 M-104 0545
249 IM-k 0601

Wie finde ich raus welche Werte die Potis haben und ob die nun Lin, oder Log sind ?

Hilfe ;-)
Tommy !
 
Falls du ein Messgerät besitzt mit dem sich Widerstände messen lassen :

 
104 sind bzw. sollten sein 100 kOhm.

Ob lin oder log, lässt sich recht einfach vortesten: Poti auf Mittelposition stellen, dann müssem von jedem Ende bis zum Abgriff/wiper ca. 50 kOhm zu messen sein. Bei log ist das sehr asymmetrisch.
 
Danke @ANYWARE !
Die Werte hab ich jetzt.
Ich werde am Wochenende mal schauen das ich die richtigen Alphas finde.
Die sind zwar etwas kürzer, aber irgendwie sollten die auch passen.
 


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