Gute Kopfhörer zum Musikmachen gesucht

Das hochrunter Spiel ab 5kHz ist schon fummelig
sind diese nicht-linearen Frequenzgänge nicht gewollt ?

als ich dem Thema KH + KH-preamp nachgesurft bin, und auch auf die ganzen graphs gestossen bin,
.....plus Messungen an spezifisch gebauten Puppen,
würde ich IIRC meinen dass ich auf Aussagen gestossen war, dass es darum geht da was auszugleichen,
KH vs. unserem Hörverhalten.....???
habs nicht mehr im Kopf.


ich mein, guckt es euch an, ALLE KHs sind *komplett* unlinear in nem gewissen Bereich.
Dass das niemand hinbekäme linear zu bauen habe ich Mühe zu glauben.
 
sind diese nicht-linearen Frequenzgänge nicht gewollt ?

als ich dem Thema KH + KH-preamp nachgesurft bin, und auch auf die ganzen graphs gestossen bin,
.....plus Messungen an spezifisch gebauten Puppen,
würde ich IIRC meinen dass ich auf Aussagen gestossen war, dass es darum geht da was auszugleichen,
KH vs. unserem Hörverhalten.....???
habs nicht mehr im Kopf.


ich mein, guckt es euch an, ALLE KHs sind *komplett* unlinear in nem gewissen Bereich.
Dass das niemand hinbekäme linear zu bauen habe ich Mühe zu glauben.

Ja, teilweise ja. Geht zum Beispiel um Resonanzen des Hörkanals, etc. Ich muß mich da mal etwas schlauer machen.
 
was den Sundara beim T angeht:

da ist die shop software kacke.
Der ist noch im Sortiment und soll anfangs September ca. wieder eintrudeln

also dann eigentlich kaputte b-ware
dann hat mich mein Gefühl nicht getäuscht bei nem KH vielleucht besser nicht BV-Ware zu nehmen
 
Geht zum Beispiel um Resonanzen des Hörkanals,
ahhh, ...das Stichwort ist gefallen ;-)

edit:
würde am ende doch heissen, die ganzen Frequenz Graphs sind zwar nett,
und helfen auch, aber als Alleinstellungsmerkmal mögem sie eben auch nicht dienen.......?
 
Also da sich bei keinem Kopfhörer den ich kenne ein Abgleichnetzwerk befindet und die Frequenzkurven auch völlig unterschiedlich ausfallen, kann man schon sagen das es nicht viele direkten Einflüsse auf das Frequenzverhalten gibt. Natürlich ähneln sich zb Kopfhörer nach Bauform, also offen, geschlossen. Aber auch nach Typ, Planar zb zeigen in gewissen Spektren ähnliches Resonanzverhalten bzw Dämpfung.. Ich denke die meisten Hersteller sind froh wenn die KHs wenigstens Verzerrungsfrei arbeiten. Bei Lautsprechern ist es ja auch so, die meisten Chassis fangen an in bereichen ausserhalb Ihrer Anwendung Effekte zu produzieren, da versucht man die Chassis in einen Arbeitsbereich zu bringen der mit einer Frequenzweiche zu beherrschen ist. Breitband Lautsprecher zeigen einem ja wo es hingeht wenn man einen Speaker nutzt, aber laut anfährt. Die Eigenresonanzen sind vorhanden und das Abstrahlverhalten ändert sich durch unterschiedliche Auslenkung der Membran bei unterschiedlichen Frequenzen.. Es gibt zu dem mechanischen Verhalten auch noch Induktives Verhalten.
 
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Hier mal 2 beliebte Modelle, Audeze LCD 2 und der DT 1990 Pro
 

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The answer is simple for speakers (not that simple really, but it has been answered), but for headphones it is much more difficult.
The first difficulty is "how do you measure it?". It's easy with speakers - put a calibrated microphone at a standardized distance. With headphones this isn't possible (much of the sound depends on the shape of the head). The general consensus is to measure headphones on artificial heads, with artificial ears and artificial ear canals. The problem with this is, that head shape, ear shape and ear canal have significant influence on the acoustics, most prominently a 10-20 dB boost at 3 kHz. The important thing is: We "hear" this boost even when listening to speakers - because our ears are always there. When the artificial head measurement shows a high boost at 3 kHz, this sounds "flat, linear" to us, because this is what our ears hear. But how should this boost look like exactly? What is the target frequency response?

ahh genau, bei dem Artikel war ich auch mal gelandet.

eben, ....kopfform spielt auch mit rein.
Dann darf man sich auch noch zusätzlich fragen wieviel man drauf geben will wenn jemand "seinen" KH ganz besonders gern hat und entsprechend lobt ?
 
Ich habe mir jetzt mal noch den Beyerdynamic DT1990 Pro geholt. Bin ehrlich gesagt etwas erschrocken und kann nicht so richtig nachvollziehen, warum der in der Producer Gemeinde einen so guten Ruf genießt. Das ist ein ganz netter Hifi Kopfhörer aber ganz sicher kein analytisches Werkzeug zum mischen / mastern (zumindest nicht auf meinem Kopf und mit meinen Ohren).
Der Frequenzgang ist ziemlich ungleichmäßig. Vor allem gibt es einen recht deutlichen Rolloff im Bass (habe nur die "balanced" Ohrpolster probiert, die ja angeblich sogar eine Bassanhebung haben). Das alleine wäre schon blöd, wäre aber mit etwas Eingewöhnung zu verschmerzen. Was deutlich schlimmer ist, ist eine eigenartige Schönfärberei. Irgendwie baut der Kopfhörer seine Bühne selbst. Die ist aber unabhängig vom Mix. Der stellt quasi einen eigenen Raum auf. Weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Das klingt im Prinzip schon irgendwie schön und angenehm, hat aber eben nichts mit dem eigentlichen Mix zu tun.
Die Auflösung, vor allem in den Mitten, ist sehr gut. Die Höhen, bzw. Hochmitten sind etwas überrepräsentiert, was aber sehr häufig bei Kopfhörern der Fall ist und darum wohl auch von vielen erwartet wird.

Der Vergleich mit dem ATH R70x ist jedenfalls krass. Dieser ist wirklich Furztrocken und brutal linear bis ganz unten. Da wird absolut nichts geschönt und ein Mix klingt tatsächlich auch erst dann gut, wenn er eben gut ist. Auf dem DT1990 klingt eigentlich jeder Scheiß geil.

Ich werde den DT1990 Pro aber wahrscheinlich trotzdem behalten. So als Hifi Referenz taugt er gut. Und ab und zu will man ja auch mal Genusshören ;-)


Edit: Ich muss das oben Geschriebene etwas korrigieren: Die Kopfhörer mussten sich offensichtlich erst einspielen. So krass habe ich das noch nie erlebt. Jetzt ist jedenfalls Bass satt da. Sogar fast eine Spur zu viel. Ich glaube, ich probiere doch mal die "linear" Earpads.
Der Rest bleibt aber im Prinzip bestehen. Also das mit der "komischen" Bühne und das leichte Schönfärben. Insgesamt natürlich gute Kopfhörer. Müsste ich mich entscheiden, würde ich trotzdem immer die ATH R70x vorziehen. Beide zusammen sind aber eine ganz gute Kombination.
 
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@marco93

apropos Sundara und Bass... Habe soeben Folgendes bei einem Vergleich Sundara vs. Sennheiser HD 660s gefunden

"The first difference is that the Sundara has better bass extension. This may be surprising to anyone who has read older reviews of the HiFiMAN Sundara where it showed a bit of a bass roll-off above 50hz. But at some point there was a revision to the pads, and this has resulted in improved bass response. The HD660s does have improved bass response over the HD6XX, but it still rolls off a bit when compared with the Sundara."

Wie schon gesagt, Sundara ist definitiv kein bassbetonter Kophörer, aber mein HD650 hatte im direkten Vergleich zu Sundara eindeutig weniger Bass bzw. Subbass.
 
@marco93

apropos Sundara und Bass... Habe soeben Folgendes bei einem Vergleich Sundara vs. Sennheiser HD 660s gefunden

"The first difference is that the Sundara has better bass extension. This may be surprising to anyone who has read older reviews of the HiFiMAN Sundara where it showed a bit of a bass roll-off above 50hz. But at some point there was a revision to the pads, and this has resulted in improved bass response. The HD660s does have improved bass response over the HD6XX, but it still rolls off a bit when compared with the Sundara."

Wie schon gesagt, Sundara ist definitiv kein bassbetonter Kophörer, aber mein HD650 hatte im direkten Vergleich zu Sundara eindeutig weniger Bass bzw. Subbass.

Da ich mir Sonarworks hole, muß ich mal recherchieren, was dafür am besten geeignet ist. Ich vermute mal eher einer, der Basse überbetont, denn Absenken ist leichter als Boosten und man verliert kein Headroom. Ich suche auch keinen Feinzeichner.
 
Ich liebe den Focal Spirit. Verarbeitungsqualität lässt auch da zu wünschen übrig, aber das betrifft nur Plastik-Applikationen, also nichts existenzielles.
Sound: spitze! Für mich zum Mischen und Mastern ein feines Teil!
 
such dir die schlechtesten. Wenns darauf dann gut klingt ist es gut abgemischt!
 
Mein DT 770 am Digitakt geht leider auch nicht. Sie linke Membrane fängt bei tiefen Freq. an zu scheppern. Glaub das liegt am Widerstand von 80ohm. Wäre am Digitakt 250ohm bässer?
 
Mein DT 770 am Digitakt geht leider auch nicht. Sie linke Membrane fängt bei tiefen Freq. an zu scheppern. Glaub das liegt am Widerstand von 80ohm. Wäre am Digitakt 250ohm bässer?

Warum sollte das am Widerstand liegen? Denke da ist eher was am Treiber lose. Ich bin super zufrieden mit meinen DT880 (bis jetzt).
 
Mal schauen, muss ich dann wahrscheinlich einschicken. Ist erst 6 monate alt??‍♂️
 
Audeze LCD 2! Hatte davor immer die Akg Klassiker gehabt, nie wieder! Von den Akgs hatte ich insgesammt 3 Paar alle im A....
Von Audeze giebt es auch Studio_Kopfhörer aber ich würde trotzdem den LCD 2 empfehlen. Der ist flach wie ein brett und geht bis 10hz runter!
Ich denke was bessers giebt es nicht wenn es um Basswiedergabe, tragekomfort und Neutralität geht.
Wo Sonne da auch Schatten: Es giebt 2 Punkte am LCD 2 die ich nicht nachvollziehen kann. Die Leistung geht bis Anschlag nur mit der Verarbeitung haberts ein wenig. Typisch amerikanisch!
1. Das mitgelieferte Flachkabel ist .....und sollte gegen ein bessers getauscht werden!
2. Die supergeilen sehr angenehmen Lammlederpolster sind geklebt. Bei mir hat sich der linke ein wenig gelöst. Das lässt sich mit ein wenig gutem Kleber aber wieder fixen.
Ansonsten ist das Teil unschlagbar.
Von meiner Seite auch +1 für Audeze.
Habe mir Anfang des Jahres per 0%-Finanzierung den LCD Classic Open System geleistet und das war mit Abstand die beste* Anschaffung seit langem!
Die Art und Weise, wie sich die Bässe bei normalen dynamischen Kopfhörern in den Ohren "anfühlen", ist für mich einfach unerträglich.
Beim Audeze dagegen kommen sie sehr angenehm, gut hörbar, trocken und natürlich rüber.
Zum noch teureren LCD2 kann ich nichts sagen, weil er außerhalb der Reichweite lag.
(Da ich ausschließlich "In the Box" produziere, ist der LCD Classic auch so schon mein teuerstes Stück Hardware).
Im Vorfeld hatte ich zwischen HiFiMAN Sundara und LCD Classic geschwankt und man hatte mir zum Audeze geraten, weil er rundum wertiger und auch in den Bässen noch exakter sei.
Über diese Wahl bin ich jetzt auch sehr glücklich.
Einziges Manko am LCD Classic ist das mit 2 m viel zu kurze und extrem ungünstig geschnittene Kopfhörerkabel.
(Wenn ich damit Bass oder E-Gitarre spiele, verhakt es sich immer genau am Gurtpin). Die Länge ist auch einfach lächerlich und die Preise für längere Audeze-Kabel sind indiskutabel.

(* mit Ausnahme des Joué-Controllers, der ist auch unverzichtbar geworden)
 
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such dir die schlechtesten. Wenns darauf dann gut klingt ist es gut abgemischt!
Soweit (eigentlich) richtig. Gehe ich mit.
Ein wirklich guter Mix klingt auch auf schlechten KH und Lautsprechern gut, allerdings sollte natürlich schon ein kleines Maß an Qualität, bzw. Frequenzgang vorhanden sein, denn auf einem z.B. Walkman-Kopfhörer wie man sie aus Krankenhäuser-Getränkeautomaten usw. kennt, kann man Musik schwerlich beurteilen.

Habe z.B. neben anderen Referenzklassen den AKG K240 Studio (Neuauflage), den ich anfänglich hinsichtlich Musikgenuss für Unterwegs für einen grottenschlechten KH hielt, weil vieles "dosig" darauf klingt und nur wenig was mal richtig gut rüberkommt.
Das ist aber genau der Punkt, eben weil ziemlich wenig mal wirklich gut darauf klingt (und er dazu in der Lage ist, tatsächlich auch gut klingen zu können), nehme ich ihn als meine Referenz zum Gegenhören.

Der 240 neigt z.B. bei 200-800 Hz zur Überbetonung, fängt an zu "poltern, nasal und vor allem dosig" zu klingen.
So manches "dosiges Poltern" bekomme ich so aber nicht (immer) über weit teurere KH (Adam Studio) mit.
Aber nicht jeder Track auf dem 240 "poltert"- und das sind dann immer jene Tracks, die überall auf jeder Abhöre gut klingen, selbst auf schlechten HiFi-Boxen.
Diese Tracks aus verschiedenen Genre dienen mir dann auf dem 240 als Referenz.
Wenn ich in meinen Mixen das "nasal dosige Poltern" um 200-800 rausbekomme, dann funktionieren meine Mixe ebenfalls erstaunlich gut auf anderen Abhören.
Daher bevorzuge ich insoweit mit dem 240 gern einen eigentlich "schlechten" KH zum Gegenhören.
(Bässe beurteile ich allerdings grundsätzlich nie über KH, sondern dafür brauche ich den Raum und den nötigen Abstand zu den Monitoren).

Das Wichtigste ist allerdings, seinen Kopfhörer, egal welchen, gut zu kennen, vor allem seine Schwächen und wo er daneben greift.
Wenn man seinen KH gut kennt und beim Mix die Schwächen ausgleichend berücksichtigt, eignet sich imgrunde (fast) jeder KH zum Abmischen.
 
Es muss nicht gleich der DT 1990 Pro sein, zumal er ja diese +7dB@8kHz hat, die nicht jedermanns Sache sind. Ich hatte mir vor einem Monat den DT 900 Pro X geholt, um vor allem den DT 990 Pro zu ersetzen, der einfach zuviel Höhen und zuviel Bass hat (oder eben zu wenig Mitten).

Der Umstieg war für mich nicht einfach (siehe meinen Thread dazu) aber seit einiger Zeit bleibt der DT 990 Pro doch nur noch liegen, denn wenn ich ihn doch nahm, erschienen mir die Höhen einfach zu kräftig.

Also, vielleicht der DT 900 Pro X als gute Alternative?
 
Die Frage ist nicht, wie die Referenz auf dem Kopfhörer klingt, sondern wie deine Mixe klingen.

Ein Höhenboost kann im Mix Sinn machen, da man dann geneigt die Höhen weniger scharf zu mischen.

Beim Mastering halte ich es ebenfalls für sinnvoller Höhen zu boosten, als sie absenken zu müssen.

Wenn man hier seine Präferenz kennt und weiss wozu man neigt, findet man für sich auch das geeignete Abhörsystem.

Selbiges gilt auch für Bass
 
Ich bin jetzt auch mal interessiert an dem Superlux. Was mir aber aufgefallen ist, er wird sehr oft als Wegwerfprodukt bezeichnet. Anscheinend geht er schnell kaputt, vom Kabel über sonstige Bauteile. Und für den günstigen Preis wird das dann in Kauf genommen, sich auch einen zweiten oder dritten zu holen.
 
Ich bin jetzt auch mal interessiert an dem Superlux. Was mir aber aufgefallen ist, er wird sehr oft als Wegwerfprodukt bezeichnet. Anscheinend geht er schnell kaputt, vom Kabel über sonstige Bauteile. Und für den günstigen Preis wird das dann in Kauf genommen, sich auch einen zweiten oder dritten zu holen.
Ja nach 2 Jahren ist das Kabel steif, der Schaumstoff an den Ohrmuschel ist auch hart und das Plastik für den Kopf geht dann auch kaputt.

Ich hatte selber einen. Zum Zocken ist er gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
übrigens, ein kopfhörer muss/soll keinen linearen frequenzgang haben. warum ? weil das menschliche gehör ungleichmässigkeiten gewohnt ist.

es braucht dynamische frequenzgänge, damit es gut klingt in den ohren. (eines menschen)
 


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