YEAH, an der Kiste hätte ich allerdings auch Spaß und gerade in Pink is'se Pretty!!!!

hört man die Farbe???
nein im Ernst:
weil oben im Thred schon das Stimm- Problem aufgetaucht ist, mal ne Frage:
mit was stimmt ihr eure Oszillatoren live / on Stage ?
im Studio habe ich ein Tuner Vst, aber live,
wie ist es mit einem Gitarren/Bass Stimmgerät, referenz Ton,...
 
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hört man die Farbe???
nein im Ernst:
weil oben im Thred schon das Stimm- Problem aufgetaucht ist, mal ne Frage:
mit was stimmt ihr eure Oszillatoren live / on Stage ?
im Studio habe ich ein Tuner Vst, aber live,
wie ist es mit einem Gitarren/Bass Stimmgerät, referenz Ton,...
Korg Gitarrentuner für unter 20 Euro ...
 
hatte die Lyra8 schon im Visier, war gebraucht zu haben um 690 Euronen, hab mich aber dann doch nicht darüber getraut...
 
hatte die Lyra8 schon im Visier, war gebraucht zu haben um 690 Euronen, hab mich aber dann doch nicht darüber getraut...

In einem live-setup ist die Sache m d Lyra natürlich ein wenig komplexer, er soll ja mit anderem Equipment harmonieren, aber Du wirst feststellen, daß Du mit ihm neue Wege gehst, was Klänge Erschaffen angeht.
Ich habe meinen noch gar nicht gestimmt. Spiele ihn eher, wie einen Theremin. Man muss sich da hineinleben, ja sogar dem Instrument sein Eigenleben zugestehen.
Das ist jetzt nicht einmal esoterisch gemeint: Lyra ist in vielen Punkten relativ unberechenbar. Das macht ihn in meinen Augen aus!
Das führt zu einem weiteren Punkt: Du kannst ihn natürlich stimmen und er ist auch am nächsten Tag noch ‘in tune‘, aber sowie Du anfängst, die Modulationen zu ändern, ändert sich mitunter auch die Stimmung, was man live berücksichtigen muss.

Für mich ist Lyra sehr faszinierend, aber auf der Bühne würde ich ihn wohl eher als Basis-Drone-Synth, oder für abstrakte Klangskulpturen nutzen.
...oder als Soloinstrument!
 
Für mich ist Lyra sehr faszinierend, aber auf der Bühne würde ich ihn wohl eher als Basis-Drone-Synth, oder für abstrakte Klangskulpturen nutzen.
...oder als Soloinstrument!

jucken würde es mich ja noch immer in den Fingerspitzen!!!
wenn ich mal dazu komme sie / ihn auszuprobieren... :cool:
 
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Ich habe mich damit abgefunden, dass absolutes Tuning eher nicht geht. Aber relativ zwischen den Oszis (Schwebungen) muss man halt dann nachregeln. Finde ich aber nicht so schlimm. Es gibt halt plötzlich diese tollen Sweetspots, wo die FM Modulation plötzlich „passt“. Und das durch viel Effekt, weil die Oszis allein nicht so schön klingen. Die Kiste ruft nach Mods:

1. Fine tune
2. Tiefpass für die Oszillatoren.
 
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Weiß jemand, was das für Blättchen sind mit denen die Sensoren überbrückt werden?
Und ob die nur der Überbrückung dienen oder mehr machen - frage mich gerade, was passiert wenn man da Magnetscheiben benutzt!?
Oder doch nur schnöde Münzen mit Aufkleber drauf??

 
Das Ding steht bei mir ganz oben auf der Wunschliste. Vor allem in Grün :D

Bin großer Fan von JBowman auf YouTube und Bandcamp.

Wenn man hier mal etwas runter scrollt gibt’s massig Lyra8 Videos von ihm:
 
Weiß jemand, was das für Blättchen sind mit denen die Sensoren überbrückt werden?
Und ob die nur der Überbrückung dienen oder mehr machen - frage mich gerade, was passiert wenn man da Magnetscheiben benutzt!?
Oder doch nur schnöde Münzen mit Aufkleber drauf??




Interessant. Der Zeiger könnte andeuten, dass diese Scheiben tatsächlich die Kontakte mit einem variablen Widerstand kurzschließen, der vom Drehwinkel abhängt. Das wäre in der Tat ziemlich cool. Aber das nur als Spekulation.
 
Weiß jemand, was das für Blättchen sind mit denen die Sensoren überbrückt werden?
Und ob die nur der Überbrückung dienen oder mehr machen - frage mich gerade, was passiert wenn man da Magnetscheiben benutzt!?
Oder doch nur schnöde Münzen mit Aufkleber drauf??

Das sind einfach nur Münzen oder Unterlegscheiben.
 
Das sind einfach nur Münzen oder Unterlegscheiben.
Mag sein, würde aber doch keinen grossen Sinn ergeben, oder? Wenn ich EINE, oder ZWEI Münzen nehme, kann ich eine (oder zwei) Voice(s) triggern, während der Kippschalter unten auf ‚fast‘ steht und somit einen Dauerton generieren, während die anderen Stimmen eines Vierersets stumm sind, bzw. mit den Fingern getriggert werden...
Aber bei allen 8 Stimmen? Da braucht man doch nur die ‚Hold‘ Potis im Uhrzeigersinn drehen, bis der Ton steht...
Mmmmmhh...!?
 
... glaub ich nicht... da ist mehr als nur oscis verstimmen und etc.... das teil hat einen ganz eigenen charakter...
 
Pink und Orange gefallen mir nicht aber dieses blasse Grün hat was, ich würde wohl trotzdem eher schwarz nehmen.

Das ist ja das Leica Geosystems Mintgrün.:respekt:
So hässlich und markant, dass es fast schon wieder schön ist.
Oder zumindest einzigartig und mit hohem Wiedererkennungswert


Edit:
Bei der Lyra frage ich mich eher, ob das nur eine Spielerei ist, die sich wenig bis garnicht irgendwo einsetzen lässt...
 
Für mich stellt die Maschine so etwas wie die tonale Freiheit dar. Keine definierten Noten, keine feste Stimmung.
Das muss man nirgendwo einsetzen, es ist eine Entdeckungsreise und die kann für sich alleine stehen.
Finde ich nicht, denn verstimmt hat nix mit tonaler Freiheit zu tun, das klingt einfach nur schief.
Wenn du ein Instrument suchst, das sich die Natur zum Vorbild nimmt und wirklich auch von dem Obertonverhalten her "zwischen den Tönen" klingt, dann nimm besser einen Tocante.

https://youtu.be/17Cq4CjmOtI
 
Wenn du ein Instrument suchst, das sich die Natur zum Vorbild nimmt und wirklich auch von dem Obertonverhalten her "zwischen den Tönen" klingt, dann nimm besser einen Tocante.
Immer wenn ich mit den Dingern was versuche merke ich, wie sehr ich doch im gewohnten Tonraum verwurzelt bin. Die klingen für mich - was ich auch tue - schräg.
 
Mag sein, würde aber doch keinen grossen Sinn ergeben, oder? Wenn ich EINE, oder ZWEI Münzen nehme, kann ich eine (oder zwei) Voice(s) triggern, während der Kippschalter unten auf ‚fast‘ steht und somit einen Dauerton generieren, während die anderen Stimmen eines Vierersets stumm sind, bzw. mit den Fingern getriggert werden...
Aber bei allen 8 Stimmen? Da braucht man doch nur die ‚Hold‘ Potis im Uhrzeigersinn drehen, bis der Ton steht...
Mmmmmhh...!?

Bei "Fast" verstummen die Stimmen recht schnell nach dem loslassen, mit dem Kippschalter nach oben dauern sie länger, aber in Abhängig der anderen Regler nicht "unendlich". Je nach Einstellung muss man schon alle 20 oder 30 Sekunden wieder "antippen".
Zudem ist es recht blöd, wenn man alle Stimmen haben möchte, immer wieder alle 8 Kontakte antippen zu müssen.

Allerdings habe ich auch nur äusserst selten alle acht Oszillatoren gleichzeitg genutzt.
 
Bei "Fast" verstummen die Stimmen recht schnell nach dem loslassen, mit dem Kippschalter nach oben dauern sie länger, aber in Abhängig der anderen Regler nicht "unendlich". Je nach Einstellung muss man schon alle 20 oder 30 Sekunden wieder "antippen".
Zudem ist es recht blöd, wenn man alle Stimmen haben möchte, immer wieder alle 8 Kontakte antippen zu müssen.

Allerdings habe ich auch nur äusserst selten alle acht Oszillatoren gleichzeitg genutzt.

Das ist alles richtig. Du kannst jedoch (wie ich oben beschrieben habe) die Fade-Out Schwelle so weit hochsetzen, daß die 4 Stimmen eines Sets als Dauerton erklingen. Dies machst Du mit dem Hold-Regler. Davon gibt es 2. Also einem, pro 4 Stimmen. Einfach so lange im Uhrzeigersinn drehen, bis die 4 Stimmen (oder die 2 der vier, die NICHT auf Fast stehen, denn mit Fast setzt Du auch den Trigger hoch, wie leicht eine Stimme ausgelöst wird) erklingen.

Klingt ein wenig komplex, ist aber in der Praxis recht einfach. Steht auch in der Anleitung.

Mit Münzen arbeite ich somit NUR, wenn ich eine, oder 2 Stimmen eines 4er-Sets auf Dauerton setzen will.

Loopop erklärt das in seinem Video auch kurz... (ab 05:49 Min)


https://youtu.be/X8od1a1mySU
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist alles richtig. Du kannst jedoch (wie ich oben beschrieben habe) die Fade-Out Schwelle so weit hochsetzen, daß die 4 Stimmen eines Sets als Dauerton erklingen.

Soweit die Theorie.
Manchmal ist es aber nicht wirklich so.
Stelle es so wie beschrieben ein, warte 30 Sekunden oder länger ab und tippe dann nochmals die Buttons an - der Ton verändert sich dann etwas.
Demnach bleiben die Töne nicht unendlich lange gleich, wenn das Fade-Out auf Maximum steht.
 
Soweit die Theorie.
Manchmal ist es aber nicht wirklich so.
Stelle es so wie beschrieben ein, warte 30 Sekunden oder länger ab und tippe dann nochmals die Buttons an - der Ton verändert sich dann etwas.
Demnach bleiben die Töne nicht unendlich lange gleich, wenn das Fade-Out auf Maximum steht.
Haaa! Jetzt weiss ich, was Du meinst... Dieses heimtückische, kleine Biest... :aliendeath:

Aber wenn ich nicht nochmal drauf drücke? Dann müsste der Ton stabil bleiben, oder?
Ich probiere es gleich mal aus...
:robot:

EDIT: Hab Lyra gerade aktiv. Also der Ton bleibt in seiner Struktur stabil und droned konstant bei Hold auf ca 14 Uhr (dann sind die anderen beiden Fast-Stimmen noch nicht dabei).

Somit erschliesst sich mir weiterhin nicht, warum ich 8 Münzen auflegen sollte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich nicht, denn verstimmt hat nix mit tonaler Freiheit zu tun, das klingt einfach nur schief.
Wenn du ein Instrument suchst, das sich die Natur zum Vorbild nimmt und wirklich auch von dem Obertonverhalten her "zwischen den Tönen" klingt, dann nimm besser einen Tocante.

https://youtu.be/17Cq4CjmOtI

Vielleicht hat ein jeder eine etwas andere Auffassung von der Freiheit. Für experimentelle Klangstrukturen gibt es für mich weder schief noch schräg, das existiert nur in den Köpfen, welche dem Zwang unterliegen Klänge nach dem eigenen Empfinden zu ordnen, zu messen oder zu beurteilen. Das ist dann für mich eben keine Freiheit mehr. Denn die beginnt dort, wo der Geist das Denken verlässt und in voller Aufmerksamkeit und Wahrnehmung dem Klang begegnet, völlig gleich in welchen Frequenzen dieser umher schwebt.
Für die wohligen Klänge hat sich der Mensch Stimmungen geschaffen. Gibt aber auch Leute wie mich, die in Disharmonien und in allen möglichen Bereichen der Anomalie einem viel größeren Ozean des Wohlempfindens begegnen. Jeder tickt halt anders. : )
Tocante klingt auch sehr interessant, kannte ich bisher noch nicht, danke für den Tipp.
 
Immer wenn ich mit den Dingern was versuche merke ich, wie sehr ich doch im gewohnten Tonraum verwurzelt bin. Die klingen für mich - was ich auch tue - schräg.
Aber nicht verstimmt, wie die Lyra, das klingt immer wie gewollt -schräg.
Wenn du Naturgeräusche mit dem Mikro aufnimmst, z. B. einen Bienenschwarm, Geräusche einer Wiese. usw. dann ist das mit den ganzen Obertönen und allem was da noch mitbrazzelt, ist das im Verhalten dem Tocante nicht unähnlich. Man muss aber sehr gefühlvoll spielen und nicht alles davon passt später in die Musik. Hab aber schon tolle Ergebnisse damit gehabt. Nutze Thyris und Pashi.
 


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