Verdrängt die MPC alle anderen Grooveboxen vom Markt?

Gerne: [RECORD] gedrückt halten, dazu [PLAY] drücken, das aktiviert den Live-Recording-Mode, der durch eine blinkende RECORD-LED angezeigt wird. In diesem werden alle Aktionen, also z.B. das manuelle Triggern von Samples (siehe unten) wie auch das Drehen an Parametern einfach in Echtzeit aufgezeichnet.

Um einzelne Samples triggern zu können, muss man die TRIG MODES der 16 Trig-Taster ändern, das geht über gleichzeitiges Drücken der FUNCTION-Taste und der Rauf/Runter-Tasten, also [FUNC] und [UP] bzw. [FUNC] und [DOWN]. Der Standard-TRIG-MODE ist TRACKS.

- Will man die in die Sample-Slots geladenen Samples in Echtzeit über die Trig-Taster spielen, wählt man SLOTS als TRIG MODE.

- Will man das Sample des gerade selektierten Tracks chromatisch in Echtzeit über die Trig-Taster spielen, wählt man CHROMATIC als TRIG MODE.

- Will man die Slices des Samples des gerade selektierten Tracks in Echtzeit über die Trig-Taster spielen, wählt man SLOTS als TRIG MODE.

Details dazu finden sich auf Seite 68 der englischsprachigen Anleitung für das OS 1.40A im Kapitel 12.7 TRIG MODES.

Die von Dir als DAW-Merkmal herausgestellte Lauflicht-Pattern-Eingabe und -Editierung (GRID RECORDING auf Elektronisch) erreicht man dagegen, wenn man nur RECORD drückt, dieser wird durch eine ständig leuchtende RECORD-LED angezeigt.

Das Obige geht davon aus, dass Du einen OT hast. Die Aktivierung des Live-Recording-Modes funktioniert aber bei allen Elektron-Kisten gleich.

Aber wir sind uns einig, dass das schon etwas anderes ist, als es wirklich einzuspielen wie mit einer MPC.
 
Auch die Behauptung die MPCs wären DAWs, aber der Octatrack sei ein Instrument ist schon recht schräg. Ein Octatrack oder MC707 spielt man nicht, eine MPC schon.
Im Vergleich mit allen elektrinischen Klangerzeugern fühlt sich für mich die Interaktion mit dem Octatrack am ehesten wie ein Instrument an.
 
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Zum einen ist der ot ein sehr geiles INSTRUMENT zum spontan intuitiv verkorksen von endlos langen Samples- dafür ist der top, zum anderen ist die one durch die schiere masse der implementierten features schwer zu schlagen, man bekommt xtrem viel für s geld- tatsächlich , nur dass es am ende langfristig nicht NUR um features geht.
auch für newbies ist die one top. alles in einem. portabel. Leider fehlen die up down tasten schmerzlich , touch ist einfach nicht jedermans ding, auch der grundsound ist älteren mpc s ziemlich unterlegen (auch was midi angeht ) . bei mir musste sie zugunsten einer nagelneuen gepimpten 5k gehen, a/b vergleich: krass. mag es lieber einfach auf den punkt ohne schnickschnack. mir ist die one zu dawlastig, mixer menu verkorkst, touch nervt, trotzdem sehr durchdacht, wenn da noch streaming implementiert wird (was die 5k kann) - dann wird s ganz eng für die konkurenz... sehr intelligent auch die usb erweiterungen der io s der neuen mpc s , wirklich schlau. nicht wie die aktuellen krüppel sachen von roland und korg.
 
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ja mal abwarten.. kommt bestimmt.

Wahrscheinlich in Kombination mit der DAW im Herbst/Winter, vielleicht auch im nächsten Frühjahr. Ist halt die Frage, ob bei den vielen Jahren Erfahrung die InMusik und NI haben sie sofort auf Augenhöhe sind oder wie weit runter sie im Preis gehen müssen, um in den Markt zu kommen. Ein paar analoge Synth zu klonen ist wahrscheinlich deutlich einfacher, zumal da quasi keine wirkliche Konkurrenz bestand. Bei Effekten und Filtern dürften sie problemlos auf Augenhöhe sein mit TC und ein oder zwei digitale Synth dürften auch kein Problem sein. Aber all diese Kleinigkeiten die über Jahre optimiert worden sind...ich bin gespannt. Es muss schon ein Preispunkt von 400-500 Euro sein und ähnliche Features wie die MPC/M+ haben, um erfolgreich zu sein.
 
Nee. Ist alles MPC.
Clip-Mode. Jeweils mit anderen Effekten. Die Loops (aus Reaktor und MachineDrum) klingen unbehandelt im Octatrack kaum anderes.

Die Effekte sind's auch, wo der Octatrack den Kürzeren zieht, dafür geht mir Sampling am Schweden schneller von der Hand. Wobei das bei der Blackbox nochmal schneller, weil einfacher, geht. One und Octatrack sind halt 2 völlig verschiedene Gattungen. Wie Cabrio und Kombi. Du kommst mit beiden von A nach B. Auf jeden Fall kommen sie sich im Studio nicht in die Quere.
 
Obacht: Krach!

Das ist der Drumsynth der One, mit wechselnden FX. Man kann die FX muten. So laufen hier 3 verschiedene Distortions mal miteinander, mal mit Talk Box.


Anhang anzeigen HHop.mp3

Prall wäre, wenn man die 4 FX via "drag & drop" verschieben könnte.
 
Warum sollte das nicht gehen? Bin jetzt nicht der MPC Poweruser, um das 100% zu beantworten, aber sind nicht die Tracklängen unabhängig von der Länge der Sequence. Ist das nicht schon vor 5 Jahren geändert worden. Aber gut, ich habe keine Ahnung. Es sind 128 Spuren, glaube ich und die Pätternlänge ist meiner Meinung nicht limitiert...aber wer will schon Pätterns mit 1000 Takten.
Ich weiß es auch nicht!
Weiß gar nicht ob die Gangsterhiphopper heute noch so auf MPC unterwegs sind?
Glaube eher DAW ist da oft zu sehen.
Irgendwelche Referenzen? Wird die MPC in Hip Hop Videos gezeigt oder sowas?
Bin da nicht so auf dem Stand muss ich sagen.
Die Frage ist garnicht so abwegig. Da gibt es auch bereits eine Menge Beats, die sich die Kids runterladen, um darauf zu rappen. Wenn dann jemand bereit ist, selbst einen Beat zu machen, wird auf FL-Studio zurück gegriffen. Viele benutzen ohnehin Autotune und wollen Spuren aufnehmen. Wozu braucht es dann noch Grooveboxen. Bei den Hipphoppern liegt das Hauptaugenmerk ohnehin auf das was ins Micro geht.
 
Auch wenn ich mit meiner MPC60 als Zentrale früher Techno gemacht habe, war es immer schneller direkt mit den Step Tastern der Roland TRs zu arbeiten. Meiner Ansicht nach ist eine MPC daher wirklich besser für nicht hart quantisiertes einzusetzen und auf jeden Fall zum MIDI-Melodien einspielen mittels Keyboard. Die MPC spielt hier ihre Vorteile aus, wenn es darum geht schnell aus einem monotonen Quantisierungsmuster (z.B. 16tel) auszubrechen. D.h. natürlich nicht, dass es grundsätzlich nicht ginge. Man muss mit mehreren Tools arbeiten, um effektiv zu sein. Einen Track nur mit einer modernen MPC zu erstellen oder gar einer DAW, was ja im Prinzip ginge, wäre mir viel zu eingeschränkt und führt definitiv nicht zu den wichtigen "happy accidents".
MPC und derzeitige Lauflicht-Standards von Elektron kann man garnicht miteinander vergleichen. Das sind zwei Paar Schuhe. Sofern man zwei Beine hat, braucht man beides.
 
Auch wenn ich mit meiner MPC60 als Zentrale früher Techno gemacht habe, war es immer schneller direkt mit den Step Tastern der Roland TRs zu arbeiten. Meiner Ansicht nach ist eine MPC daher wirklich besser für nicht hart quantisiertes einzusetzen und auf jeden Fall zum MIDI-Melodien einspielen mittels Keyboard. Die MPC spielt hier ihre Vorteile aus, wenn es darum geht schnell aus einem monotonen Quantisierungsmuster (z.B. 16tel) auszubrechen. D.h. natürlich nicht, dass es grundsätzlich nicht ginge. Man muss mit mehreren Tools arbeiten, um effektiv zu sein. Einen Track nur mit einer modernen MPC zu erstellen oder gar einer DAW, was ja im Prinzip ginge, wäre mir viel zu eingeschränkt und führt definitiv nicht zu den wichtigen "happy accidents".
MPC und derzeitige Lauflicht-Standards von Elektron kann man garnicht miteinander vergleichen. Das sind zwei Paar Schuhe. Sofern man zwei Beine hat, braucht man beides.

In 5 Jahren weiß niemand mehr was dein Nick bedeutet.
 
Womöglich gibt es in 5 Jahren auch keinen Techno mehr. Dann macht es Sinn. ;-)
 
Es ging eher darum, dass hier das Bild vermittelt wird, die MPCs wären trockene DAW-Arbeit, bei der man jede Note auf dem Reißbrett verschiebt. Das Gegenteil ist der Fall, sowas wie der Octatrack oder die MCs sind halt eher DAW like, wir setzen Note für Note und bearbeiten dann jede Note hin und her, wie in einer DAW. Auch die Behauptung die MPCs wären DAWs, aber der Octatrack sei ein Instrument ist schon recht schräg. Ein Octatrack oder MC707 spielt man nicht, eine MPC schon.
Irgendwie scheinst du ein ganz eigenes Verständnis von ner DAW zu haben..
 
Hab die schwatte One auch ein gummiertes Gehäuse?
Und weiß jemand, ob das Touchdisplay kapazitiv (also wie iPad & Co.) oder resistiv (so wie beim Yamaha MODX) ist?
 
Kann man „die” MPC eigentlich zur Kanzlerin wählen? Liefert mehr Inhalt als die anderen Kandidaten.
 
... ich werd jetzt hier 'mal OT und zugegenenermaßen polemisch - wegen der Heulsusen hier :mrgreen:


Exakt - und das ist genau der Ensatzzweck für meine MPC Live.

(die meisten anderen hier erwähnten Kisten kenne ich nicht - und brauche ich auch nicht, weil ich z.B. keine Technomusik mache ;-))

(Hinweis: Ich sitze gerade nicht am Gerät (sondern irgendwo in Nordfriesland mitten in der Pampa - dort wo es mehr Kühe als Menschen gibt) und kann nur aus aus dem Kopf folgendes wiedergeben)

Szenario MIDI/Keyboards einspielen:

Schritt 1: Template-Projekt laden (habe ich für dieses Szenario extra vorbereitet)
Schritt 2: Tempo eintappen/Taktlänge einstellen
Schritt 3: REC und PLAY Taste beide zuammen drücken - MPC Live rennt los
Schritt 4: Track (= voringestellter MIDI Kanal auswählen) - geht über den Auswahlbutton
Schritt 5: Spielen
Schritt 6: Wenn die Spur Ok ist und man die nächste Spur einspielen möchte, dann gehe zurück zu Schritt 4; ansonsten:
Schritt 7: Wenn die Spur nicht Ok ist, dann drücke den Undo-Knopf oder betätige den Erasure-Knopf und wähle entsprechende Note oder Taste aus, die nicht Ok ist
Schritt 8: Fertig? Dann drücke auf Stop, ansonsten: Gehe zurück zu Schritt 4

Finde jetzt bitte den Fehler: Wo benötigt man hier ein Touchpad und inwiefern geht das nur über Menu-Diving, um mehrere Spuren live (und ohne anhalten zu müssen) einzuspielen?

Szenario Samples bearbeiten / Loops erzeugen:

Während ich früher (in den 90ern) ein Sample bestehend aus 4 Schlägen mühselig nach Gehör schneiden mußte - oder manche Priveligierte damals maximal die Software Recycle zur Verfügung hatte, kann man das heutzutage mit der MPC Live (am Display! und graphisch!) erledigen.
Schritt 1: - optional -Wähle "Function" und finde Loop auf Zieltempo hinrechnen lassen (oder so ähnlich) - funktioniert sehr artefaktfrei mittlerweile - da hat Akai einen guten Algorithmus entwickelt/entwickeln lassen
Schritt 2: Wähle "Chop" aus (mußt Du aber "Shift" gedrückt halten)
Schritt 3: Wähle aus, wie Dein Loop geschnitten werden soll - z.B. exakt (4/4), oder nach Threshold
Schritt 4: Wähle über Function "Als neue Samples auf die Pads verteilen" - und dies sogar mit MIDI-Events als fertige Spur :shock: (praktisch, wenn der Loop nicht "gerade" und eher "HipHop"/"Drum & Bass" ist

Finde jetzt bitte den Fehler: Ist es kompliziert, erst den "Menu"-Button zu drücken, um dann die Sample-Bearbeitung auszuwählen, um innerhalb von Minuten Loops bearbeiten zu können (für das man früher eher Stunden benötigt hätte)?

Szenario Synthi-Sound (keine externen MIDI-Keyboards)
Schritt 1: Wähle den Synthi Deiner Wahl und leg diesen auf die Spur Deiner Wahl (Du hast ganz viele davon - um nicht zu sagen: 128)
Schritt 2: Drücke die "Menu"-Taste (Du kannst sie nicht verfehlen - sie ist sogar beleuchtet und ziemlich groß & griffig)
Schritt 3: Wähle "Programm Edit" - das Display zeigt Dir nun die Parameter Deines Synths an
Schritt 4: Praktischerweise stehen Dir nun 4 Drehknöppe (an der Seite) zur Verfügung (zumindest bei der MPC Live - die MPC X hat sogar noch mehr Drehknöppe). Wenn Du daran drehst, kannst Du damit z.B. Resonanz und Cutoff ändern - ohne dafür das Display berühren zu müssen. Ist das cool oder ist das cool?

Finde jetzt bitte den Fehler: Ist das ein Nachteil gegenüber einem DAW-Plugin, wo man die Maus oder ein Tochpad bedienen muß? (wenn man es nicht per HW-Controller gemappt hat)

Und - Achtung aufgepaßt:
Das ganze ist sogar transportabel und hat einen Akku - man kann das Kästlein nicht nur gemütlich auf dem Sofa bedienen, sondern z.B. mit in den Proberaum nehmen - um den ganzen Quatsch den man im Hobbykeller zusammengebaut hat mit einer echeten Band (und echten Menschen - und keinen Maschinen) zu spielen :) Wirklich: Spielen - denn das Kästlein ist ein echtes modernes komplexes Instrument - und eben KEINE dumme Maschine, die nur im MIDI-Verbund mitläuft.

Ist das nun genug an Argumenten, warum die MPC mindestens die Weltherrschaft übernehmen wird? :mrgreen:

Um das einmal zusammenzufassen:
Es ist immer die Frage, für welchen Zweck man sein Musikspielzeug benötigt - bloß, weil man mit einem Hammer einen Nagel in die Wand schlägt sollte man besser nicht versuchen, mit einem Hammer z.B. eine Wand anzustreichen ;-)

Kleine Anmerkung, es sind glaube ich nur 8 Synth Spuren und 8 Audiospuren, nur Sample-basierte Sachen und Midi gehen bis 128.
 
(Insiderjoke: Es heißt ja auch "die" API oder "die" URL ;-))


Maximal Tech-House in 4/4.
Mit der MPC geht ja auch nur "Gängster-HipHop" :shock:


Hab's korrigiert.

(gerade regnet's hier in Nordfriesland (fast so doll wie in Wuppertal) - weshalb ich Zeit hab für den Quatsch hier)

Gerade jetzt mit den neuen Synth empfinde ich das schon als Limitation. Klar, kann man alles als Sample bouncen, aber das ist dann schon sehr umständlich.
 


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