Ableton Kurse für Jugendliche

Dieses Thema im Forum "SyntheTisch!" wurde erstellt von the acid test, 24. August 2014.

  1. Ich komm immer mal wieder auf die Idee, ob man vll mal was machen sollte in Richtung "Workshop" für Kinder und Jugendliche an Schulen und so. Was meint ihr zu so was? Auch schon mal an so was gedacht?

    Nur wie stellt man das an und was braucht man dafür?

    *Wenn falsche Unterforum - bitte Verschieben*

    :nihao:
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest

    erstmal ein Lizenz und dann evtl. gar schon max4live :mrgreen:
     
  3. Xpander-Kumpel

    Xpander-Kumpel bin angekommen

    Ich hatte nach so etwas gesucht als ich noch Ableton hatte.
    Ableton selber bietet so etwas nur sehr eingeschränkt und in Städten in weiter ferne an.
    ich finde so etwas sinnvoll.
    Hoffentlich gibts genug Interessenten!


    SO etwas würde ich mir auch für diverse Geräte wünschen, dann würden sich einige davon bestimmt auch besser verkaufen.
     
  4. Wenn Du was damit verdienen willst, kontaktiere Bertelsmann.
     
  5. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ein Bekannter aus Köln macht das, das ist sogar rel. "klischeehaft" also Hiphop machen und Migration - aber klappt offenbar und ist erfolgreich. Bisschen Energie kostet es schon, da Schüler ja idR nicht freiwillig da sind oder andere Motivation haben oder brauchen. Kann laufen, allerdings je nach dem ob du den Deal mit der Schule hast (wie in diesem Fall) oder das privat oder extern anbietest und wie "der Deal" ist bzgl der Schule und der Finanzierung.

    geht ohne Bertelsmänner, geht auch in ok, fair, cool ;-)
    Der Bekannte findet das gut, denn die freuen sich offenbar drüber, machen es gern und sie werden einfach eher an Musik herangeführt, denn letzlich ist das ja nichts anderes als das am Ende. So es nicht ein reines TechTalk Ding ist…
     
  6. Wozu sollte ich da eine Lizenz benötigen?? Und M4L wäre für Jugendliche "too much"

    Ja, vll lässt sich bei so etwas ja einiges verbinden. Ich würde da auch gern so Sachen einbauen wie selbst Samples erstellen mit kleinen Mikrofonen oder Geräten etc.

    Ne, mir geht es rein um den "machen" Faktor. Jugendliche einfach mal zu was anderen bewegen/animieren.

    Ich würde das versuchen auf einer Ebene der Freiwilligkeit zu machen. Also an der Schule anfragen, dann ein Plan erstellen und da kann man sich dann eintragen für einen Nachmittag in der Woche.
    So in der Art. Vll auch als Ergänzung zum Musikunterricht oder so...

    Mal so allgemein: Was würde man dafür benötigen... Paar Monitorboxen...Klaviatur...Maus... soweit ganz klar. Vll nen Projektor oder so...?
     
  7. Schulhof-CD by Projektor.....
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    es besteht ein extremer bedarf, für jugendliche wie auch junge erwachsene...
    irgendwo, irgendwie kann man eine lizenz ergattern und man ist ableton zertifizierter trainer. davon lese ich immer wieder, weiss aber auch nichts mehr darüber.
    ob in schulen oder in einer eigene schule, leute die das in städten in denen noch nichts vorhanden ist richtig anpacken, machen nicht nur was für sich, sondern auch was für die gemeinschaft.

    was gefuden:
    https://www.ableton.com/de/education/certified-training/
     
  9. Anonymous

    Anonymous Guest

    wozu eine lizenz?

    damit man was in der hand hat und türen sich einfacher öffnen. ganz einfach... es gibt viele die irgendwas drauf haben im leben, kann man nichts vorweisen, ist man erst mal ein nichts.
     
  10. Moogulator

    Moogulator Admin

    Also eigentlich reicht ein - aber auch eine Gruppe von Arbeitsplätzen mit Tastaturen, Rechner und natürlich Software, ggf. ergänzt mit Hardware oder so, man kann da ja variieren.
    Es ist GUT wenn man die Leute frei arbeiten lassen will ein paar Workstations zu haben, aber es ist nicht unbedingt notwendig. Also Minimal wäre Controllerkeyboard, Computer, Maus, Rechner, OS, Live - Kabel, Boxen - direkt angeschlossen. Ggf. Beamer, so ab 7-8 Leuten ist das drumrumstehen und was sehen können schwer.

    Und Geduld und so.

    Man könnte auch ohne Tasten, aber ich finde man sollte schon auch mal was live einspielen können, sonst ist das doch etwas rudimentär-theoretisch.
    Ein bisschen Soft oder Hardware dazu kann das abrunden, es geht ja um Musik. Man könnte es auch genau so mit ner Groovebox machen, nem Synth und irgendeinem Sequencer oder irgendeiner Kombination. Hauptsache Musik.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    Zum "wo", wenn du dir das auch in ein-Tages-Aktionen vorstellen könntest und du nix oder nicht viel dafür haben willst: Falls es bei dir in der Gegend Jugendzentren oder Träger/Vereine gibt, die sich da son bisschen kümmern, könntest du auch mal schaun, ob da irgendwo Bedarf oder Gelegenheit besteht - vielleicht gibt es ja irgendwo so was wie Musiktage für Kinder und Jugendliche oder irgendwelche netten Camps, wo man das fürn Anfang in nem unbürokratischen, offenen Rahmen anbieten könnte?
    Nur ne Idee, weil ich vor Kurzem mit ner homerecordingtechnisch versierten Freundin vor der Frage stand, ob wir uns mal rantrauen sollen, auf nem entsprechenden Camp nen kleenen Workshop für Mädels anzubieten. Haben wir dann aus Zeit- und Equipmentgründen doch gelassen, und was gab es dann da: nen Gitarrenworkshop und nen Bassworkshop, ist ja auch beides gut, aber da fehlt doch noch was ...
     
  12. Moogulator

    Moogulator Admin

    Die Sache für Mädels ist durchaus sinnvoll, da sich bei solchen Sachen erfahrungsgemäß die Mädels immer hinten an stellen und so ihre Interessen nicht selten weniger zu Wort kommen, kann also eine gute Idee sein.
     
  13. Ja, das mit solchen Musiktagen oder so könnte ne coole Sache sein. Klar, komischerweise zieht sowas eher die Jungs an, da muss man mal schauen wie man das vll auch für Mädchen attraktiv macht.
    Ich hatte mir das jetzt so vorgestellt: Das ganze läuft über ein Zeitraum von "X". Ein mal in der Woche 2 Stunde. In der ersten Stunde wird neues Wissen vermittelt und in der zweiten Stunde wird das Praktisch angewendet. Ziel ist, das am Ende des Kurses ein Lued fertig ist in dem alles gezeigte angewendet wurde und es soll ein Lied sein wie es die Schüler wollen. Mit ihren Ideen. Das alles verbunden mit Hard & Software. Vll auch mit Mikrofonen selbst Klänge aufnehmen. Sprich: auch Musik zum anfassen und erleben.
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Pink und Brombeere :ruhm:
     
  15. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Wäre mal nötig.

    Der Kleine musste in der 5. Klasse am Gymnasium im Musikunterrsicht letztes Jahr Blockflöte lernen.
    Ich hätte echt kotzen können. Er auch.
     
  16. Jap, ich glaub sowas killt auch schnell das Interesse am thema "Musikmachen"
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    nur immer davon Geschichten berichten :romeo:
     
  18. Anonymous

    Anonymous Guest


    Nochmal zu max4live, ich würde mit Hilfe der ATMEL einen eigenen kleinen Controller entwerfen, welcher mittels paar in/out, von den Kids gebaut und durchaus auch geproggt werden kann (brainstorming by Cola an Tee) das dann in Ableton zum switchen und für nen 30sie mit nach Hause.

    Die kreative Seite ist bei Kids noch sowas von da, muss nur in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

    so als Idee...wo ja auch beim EA-Treffen der Lötworkshop besonderen Anklang fand.
     
  19. Kein schlechter Einwand. Jedoch will ich ja nicht Vorgreifen. Es betrifft auch eher die Generation im alter von 14+. Alles darunter wäre vom Thema "Workshops" her quatsch, allein wegen Konzentration und so.
    Ich schrieb ja auch oben, das vll als ergänzung zum Musikunterricht zu machen.

    Letztlich geht es mir ach darum mal andere Dinge für die Freizeit aufzuzeigen als nur an Bushaltestellen rum zu.lungern und zu rauchen. Soll aber nicht bedeuten das die jetzt nur vorm pc lungern sollen. Alternativen die Spaß machen.
    Soll ja in dem Sinne an sich kein Musikunterricht ersetzen oder relativieren.
     
  20. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Was die im Musikunterricht machen ist alles totaler Scheiß, sorry.

    Die Kids wollen Musik machen, die sie selber kennen.
    Blockflöten kommen da nicht drin vor, klassisches Notenlesen auch nicht.
     
  21. Ach, wo ich vorgeschlagen hatte hier eine Ecke für die "Mädels" einzurichten, habt ihr noch gebuht. :mrgreen:

    @the acid test
    Also Hut ab wenn du das durchziehst. Ich hätte nicht die Nerven und Geduld dazu. Meine Bewunderung :supi: Sollte es nicht klappen mit der Schule, es gibt auch Möglichkeiten dann in Musikschulen, VHS oder anderen Bildungseinrichtungen mal nachzufragen. Ich weiß ja nicht wie Ableton das sieht, aber mit den Live Lite Lizenzen gehen sie eigentlich immer großzügig um. Wenn du ein zertifizierter Trainer wärst, glaube ich sogar das die Chancen höher wären das sie die Lite Lizenzen raushauen würden die dann auch jeder mit "nach Hause" nehmen kann.
     
  22. darsho

    darsho verkanntes Genie

    Ich bin gerne auf der Höhe der Zeit, das ist ein Qualitätsmerkmal.

    Wenn Unterricht nicht auf der Höhe der Zeit ist, ist er sinnlos. Außer vielleicht Geschichtsunterricht.
    So ein Quark wie oben beschrieben, klassisches Notenlesen und Blockflöte, das ist was für nen Leistungskurs und Leute, die sich für entsprechende Musik interessieren. Dann gerne und gerne vertiefen.
    Ansonsten ist es einfach elitärer Unsinn und schreckt 90% der 11 Jährigen einfach nur ab.

    Dass es bei Dir nicht so war, mag sein, ändert aber nix dran, wie die kids, die ich kenne es empfinden.

    Setz dich mit denen mal hin, bau nen HipHop Beat in Ableton o.ä. , halt irgendwas machen, was sie selber gerne hören. Dann sind die Feuer und Flamme.

    Bei Blockflöte und Noten kotzen sie halt ab.
    Das ist komplett am Bedarf und der Wirklichkeit vorbei.
     
  23. Happy

    Happy Tach

    Ich würde an der Schule meiner Kinder gerne Synthunterricht geben, auch gerne was mit einem Modularsystem.
    Dort gibt es imho sehr wenig Musikunterricht. :doof:
    Aber die Kinder fänden es voll peinlich, wenn der Alte in ihrer Schule was macht. :sad:
     
  24. Moogulator

    Moogulator Admin

    Ja, weil du hier im Forum so eine Art Frauenghetto wolltest, hier geht es um etwas anderes.
    Eigentlich ging es sogar um "Frauenfragen" die man dann erzeugen sollte aber sie haben keine speziellen "Probleme". Das ist nicht der Punkt dabei.

    Es ist nur wichtig, dass das was man tut die auch interessiert und man das auch einfach nicht zu fern macht. Das wurde aber schon gesagt, Blockflöten und Co ist erstmal nicht das, was die Mehrheit interessieren wird. Musik zu machen kann immer funktionieren, eigentlich egal womit solang das nicht ein Saurierzeug ist mit dem sie gar keine Berührungspunkte haben- wir bauen mal XX (setze irgendwas aus den 70-90ern ein) mag denen ggf zu altbacken sein, aber sie werden schon was mögen und "sie" ist sowieso das falsches was es gibt, also wenn irgendwas unterschiedlich ist, dann Musikgeschmack. Das wird also das größte Problem dabei - auf einen Nenner zu bringen. Aber kann schon klappen. Einen Bass hat das heute ja auch und ..
     
  25. Anonymous

    Anonymous Guest


    aber nur, bis Du den "Cool Stempel" hast ;-)
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    ein Beispiel, was daraus werden kann:


    src: https://youtu.be/UKWxj7C3Lts
     
  27. Frauenghetto :waaas: Ok, das hätte was, wurde aber da hinein interpretiert und war nicht mein Gedanke. :school:

    Ok, weiter im Thema. :nihao:
     
  28. Anonymous

    Anonymous Guest

    für die "3 Anderen hier im Forum" -> wieder zum löschen bitte :lol:
     
  29. Anonymous

    Anonymous Guest

    :supi: mic berichte doch mal bitte bissl was
     
  30. Moogulator

    Moogulator Admin

    Das ist ein wenig abhängig von deiner Person und der der Leute die da sind.
    Ich vergesse einfach wie Alt die sind oder welches Geschlecht, sie haben idR alle irgendein Anliegen, was sie am liebsten auch bearbeitet haben wollen.

    Und deine Art wie du das machst spielt auch eine Rolle, dh - jeder hier wird selbst wissen, was die eigen Stärken und auch Grenzen sind. Ich habe meist bei Dingen die ich selbst gar nicht kenne dann schonmal auch gesagt - kenn ich nicht, aber hören wir uns an, schaun wir wie weit wir kommen? Also wenn jemand in die Tiefen von Hardcore vorgeht und dort sehr spezielle Genres nennt, dann hör ich mir das einfach an und dann wird das auch gemacht. Schließlich weiss man ja schon wie man sowas macht.Finde das dann oft sogar spannend, weil ich meist selbst was lerne, zB wie die drauf sind oder was die machen und was die mögen. Die meisten mögen Praxis, also einfach was tun, Action, merken dass man pragmatisch was tun kann und das auch sich schonmal gut anhört. Je mehr es das trifft, was sie mögen, um so besser. Aber das kannst du ja fragen. Die sagen das sehr gern. Wenn du die Stimmung lockerst ist das nie falsch, ich "singe" schonmal Sounds, dann sieht deren Gesicht aus wie was zwischen "hoffentlich muss ich das jetzt nicht machen" und "lustig" - weil der Opa macht sich zum Horst, aber ich kapiere total was der meint. ;-)

    Aber ich hab nen anderen Humor oder auch musikalischen Background, den wirst du auch dort nicht los. Bekenne dich dazu in der Form, dass du auch deine Sachen da machst, du MUSST nicht jemandem nacheifern und Tim Bendzko oder Cro sein. Aber es ist gut, wenn du das kennst und darauf reagieren kannst. Im 2fel machst du was für dich Neues auch mal mit, das ist auch für die lustig. Aber eben nur, wenn du auch so drauf bist. Ich bin ein sehr kooperativer Mensch, manche haben lieber die Nummer sicher und machen dann halt das was sie perfekt können und zeigen sich als Alleskönner, werden aber bestimmte Dinge nicht mit machen, weil man dann doof da steht und keine Ahnung hat. Und glaub mir - du wirst von irgendwelchen Genres sowas von noch nie gehört haben, immer. Selbst wenn du meinst du kennst viel oder dich gut aus.

    Das ist total ok, denn die wissen das du ein Opi bist und das du Depeche Mode hörst so wie die Leute in Keyboards mir immer total Old-School vorkamen mit ihren Yes, Prog-Rock-Wakeman-Attitüden und alles daran maßen. Davor meist Beatles oder Stones. Das kann denen also genau so auf den Sack gehen. Muss aber nicht. Austesten. Aber der größte Fehler den Generationsübergreifende so machen ist eben diese Stile der eigenen Generation auf die zu übertragen, die sind frisch und wollen irgendwo hin, finds raus und helf denen das zu erreichen.

    Dann ist alles prima und du hast bei denen gewonnen und die bekommen was sie suchen. Und ja, sie sind nicht alle Fans von Teeniebands der frühen 2000er oder so ;-)
    Jeder hat eigene Wünsche, ich wurde von Kindern auch schon nach Dubstep gefragt, wie man den Sound macht und so. Und die Wortwahl ist oft etwas reduzierter, dh - machen bedeutet vielleicht auch wie man sowas "komponiert", dann zeigst du das einfach mal, .. finde raus ob sie mehr auf Sounds, mehr auf Arrangement oder was auch immer abfahren und mach das dann. Vielleicht sogar Mixing, doof sind die jedenfalls nicht. Sie kennen nur keinen der Begriffe die du ggf. gewohnt bist, das kannst du nebenbei eben mit rein schieben und passt dich an, dann ist das auch nicht so "Schule".

    Mach denen Spaß an Musik, zeig denen das coolste was man daran finden kannst was du auch verstehst ;-)
    Das mit dem Geld ist sehr individuell, idR sind die Leute von der Schule nett, man kann da schon was finden. Aber Medien haben die nicht, musst du improvisieren. Aber an Schulen war ICH nicht, also richtigen Schulen, Audio-Schiulen schon. Dh - ich habe nicht oft was "mit Kindern" gemacht.

    Übrigens ist das Vorgehen gar nicht so anders bei totalen Laien jederlei Geschlechts. Da ist der Spaßfaktor und gleichzeitig das erkennen, dass man da wirklich eigene Sachen ausleben kann ein guter Beweiss, damit auch mal anzufangen..

    Das mit dem Geld muss man sehen, ich hab immer Sachen gemacht wo ich insgesamt schon bezahlt bin oder aber die Leute vorher wussten was es kostet. Ggf. gibt es noch andere Methoden und Möglichkeiten.
     

Diese Seite empfehlen