akai mpc 3000 vs. akai sq-10 sequencer

Dieses Thema im Forum "Digital" wurde erstellt von lilak, 1. April 2013.

  1. lilak

    lilak Tach

    hallo leute ... bin gerade obsessiv am sampeln mit einem alten akai s3000 sampler und voll begeistert von dem sound. nicht hifi wie die späteren sampler und auch nicht 12 bit aber genau richtig. jetzt hätte ich gerne noch einen passenden sequencer dazu, hier mal ein paar fragen:

    - der sq-10 siht richtig gut aus. irgendwo hab ich gelesen dass der ein sehr lockeres timing hat, stimmt das?
    - die mpc 3000 soll die gleichen funktionen wie der sq-10 haben aber eben noch die mpc dazu bieten. auch das timing soll besser sein. richtig/falsch?
    - gibts irgendwas vergleichbares in hardware oder soft wie der sq-10?
    - geht der workflow wie am sq-10 also einspielen und problemlos loopen auch an zb einer mpc 1000? ich meine muss ja nicht unbedingt vintäsch sein.

    für sachdienliche hinweise ist ihre örtliche gierpolizei dankbar!
     
  2. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Mit einer MPC hast du Sequencer und Sampler in einem Gerät. Wenn dir eine neurere MPC zu clean klingt, machst du z.B. Lowpass Filter drauf. Lässt sich pro Pad und somit pro Klang einstellen. Man kann also nur das dumpfer machen, was zu schrill klingt. Außerdem haben neuere MPCs noch so oldschool und Lo-Fi Effekte in der Effektabteilung. Oder du nimmst z.B. eine mit 8 Individual Outs und bearbeitest die Signale extern. Du kannst dir zu allen MPCs Manuals als PDF holen und genauer schauen, was da so alles geht. JJ OS ist nochmal ein Thema für sich. Ich habe mir die Doku zwar kurz angeschaut, habe mich aber letztendlich vor ca. 5,5 Monaten doch für eine MPC5000 entschieden, und dafür gibt's kein JJ OS.

    SQ-10 ist ein analoger Sequencer von KORG. Der Sequencer von AKAI hieß ASQ10. Würde ich mir heute nicht mehr holen wollen. :cool:
     
  3. lilak

    lilak Tach

    also hier ist ja sequencer.de deswegen sind die antwoten schon etwas dürtig, kollegen.

    das proble hat sich gerade nochmal umformuliert weil unser basser einen sampler sucht mit dem alten akai sound aber einem sequencer der möglichst einfach ist weil er den nur zum bassübern braucht. aussedem hat er überhaupt kein geld. ich würde dem einen s900 besorgen der ist für drums optimal. und dazu was? ich hab ihm mal den yamaha sq10 gezeigt ... der hat auch keine ahung von computern also muss eine möglichst einfache sequencer kisten sein. was ist da zu empfehlen? wie sind die späteren teile wie sq-100?
     
  4. Michael Burman

    Michael Burman ★★★★★★★★★

    Wozu braucht er einen Sampler? Reicht ihm nicht ein Drumcomputer, wenn er nur zum Rhythmus üben möchte?

    Die Yamaha-Teile heißen QY10, QY100 usw.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    yamaha qx-7 da nach billig gefragt wird
     
  6. lilak

    lilak Tach

    welche von den yamaha q-teilen tauchen denn was? ich hab den qy-10 der ist halt schon sehr basic ... gibts von roland oder so was vergleichbares? oder soll ich ihm gleich zu einer korg trib raten aber die sind halt wieder teurer.
     
  7. Reine Sequenzer heißen bei Yamaha QX. Dann gibt's die QY mit eingebauter Klangerzeugung, der letzte war der QY-100.

    Der Beste der Kleinen war sicher der QY70: http://www.synthmania.com/qy70.htm

    Einen QY10 würde ich heute nimmer nehmen.

    Die Dinger wurden bei Yamaha auch Walkstation genannt, hier eine Übersicht: http://en.wikipedia.org/wiki/Walkstation

    Wenn er einen wirklich einfachen, reinen Sequenzer haben will, also nur MIDI und ohne Klangerzeugung: Kawai Q-80. Nachteil: DD-Disketten und ein eigenes Aufzeichnungsformat.

    Oder: Alesis MMT8. Klein, billig, gut. Aber eben auch nur MIDI, keine eigene Klangerzeugung. Die Gummitasten sind irgendwann bei den Dingern mal runter.

    Dann gibt's noch die Roland MC-Serie.

    Er könnte aber auch einen gebrauchten Yamaha MM6 nehmen. Da ist quasi der etwas abgespeckte Sequenzer der Motif drin. Gibt's auch recht günstig gebraucht, genau wie die kleinen Roland XPs oder D-20/W-30.
     
  8. lilak

    lilak Tach

    ok ich hab das mal bei vintage synths nachgelesen also folgende geräte sind interessant:

    - akai sq-10 der grossvater aller sequencer
    - alesis mmt-8 ... sieht ähnlich aus soll dehr livefähig sein
    - kawai q-80 ... sieht einfach gut aus
    - roland mc-50 ... damit hab ich mal peaches auf der bühne gesehen
    - roland mc-80 ... die ausgebaute variante
    - roland msq-700 ... der wahrscheinlich schönste sequencer der welt passend zur 909
    - yamaha qx-3 ... telefontastatur!

    irgenwelche kommentare dazu? scheinbar haben die laptopcowboys hier jetzt die oberhand. die oldtimer wüssten da sofort was dazu zu sagen ...
     
  9. lilak

    lilak Tach

    also ich finde die optik bei so einem gerät schon wichtig ... der kawai ist klasse zb. .... klar nur midi reicht, wir fahren damit ja einen sampler an. die sounds in dem qy-10 kannst du in die tonne treten für heutige ohren. wichtig ist vor allem workflow, timing und aussehen. wir müssen das ding ja schliesslich auf der bühne anstarren können ;-) ... wenn hier jemand sowas loswerden will mailme. der akai sq-10 steht natürlich ganz oben da würde ich dann auch eine mpc 3000 nehmen aber mein basser kann sich dass nicht leisten.
     
  10. Ich bin garantiert eher Oldtimer als ein Laptopcowboy, sonst hätte ich Dir die Geräte nicht genannt :)

    Und der Akai heißt trotzdem immer noch ASQ-10 :)

    Mein erster Sequenzer war so ein graues Plasteteil von Casio. Kurz probiert, für untauglich befunden, zurückgebracht und gegen einen Kawai Q-80 getauscht. Mit dem habe ich damals, als Polysix und EPS-1 durch JX-10 und Ensoniq SQ-R ersetzt wurden, die meiste Musik überhaupt gemacht.

    Dann kam ein Atari ST ins Haus und Notator Alpha, dann Notator und Schlußendlich Cubeat.
    Lange Pause, danach Mac als Rechner, Versuch mit Cubase. Örgs. Logic gekauft. Wieder eine lange Pause.

    Wiedereinstieg mit Mac und Logic bzw Cubase, auf die Nase gefallen. Wieder einen Q-80 geholt. Viel besser. Nachteil: beim Aufnehmen im Loopmodus wird jedesmal der Count-in abgespielt, das hatte ich von damals nicht so in Erinnerung. QY700 beim Forumskollegen gesehen und etwas später auch handelseinig geworden.
    Mit dem QY700 habe ich hier auf dem Sofa etliche Ideen direkt in die Minitastatur reingeklopft. Als Kompositionshilfe eine feine Sache, weil auch nette Soundengine drin und alle Daten permanent im Speicher stehen bleiben, einschalten und loslegen. Der Pianorolleneditor ist auch genial, das macht am großen Display auch echt Laune.

    Nachteile des QY700:
    1. die interne Klangerzeugung läuft bei der Ansteuerung via MIDI immer mit, außer man schaltet sie komplett ab. Dann kann man aber auch die internen Drumsounds und eingebauten Presetphrasen nicht mehr nutzen, was schade ist, denn da sind wirklich Gute dabei.
    2. das Potential des riesigen Displays wird leider verschenkt. Man kann mit den Pfeiltasten nicht einfach so Kreuz und Quer navigieren wie bei einer MPC, sondern bewegt sich meist innerhalb einer Zeile.
    3. es fehlen dezidierte Mute-Taster für die Spuren. Man muß die entsprechende Spur mit den Pfeiltasten anwählen und dann den Mute-Taster drücken. Aufgezeichnet werden kann das leider auch nicht.
    4. es fehlen einige Funktionen wie zB die Noten eines Drumtracks auf Einzelspuren aufzusplitten
    5. die User-Phrasen liegen hinter den sehr zahlreichen Preset-Phrasen, und da muß man sich erstmal durchkurbeln oder die exakte Nummer kennen. Eine Phrase ist die kleinste Einheit bei einem QY, andere nennen das Pattern.

    Mit etlichen dieser Nachteile räumt der vom Sequenzer her nahezu identische RM1x auf. Der hat die Mute-Tasten pro Track, kann das iirc auch aufzeichnen, bietet etliche Sektionen mehr (für die Bereiche eines Songs), hat weniger Presetphrasen und mehr Sequenzerfunktionen, zB das mit dem Drumrtrack Split. Die Job-Nummern sind übrigens bei beiden Geräten identisch, die RM hat halt mehr Jobs drin. Dafür bekommt man bei der RM1x aber nur 16 statt 32 Spuren, nur 16 Kanäle und ein kleineres Display. Das Problem der über MIDI immer mitlaufenden Klangezeugung hat auch die RM1x.
    Dieses Gerät hatte ich mal kurz leihweise hier, machte schon Laune, ich will aber gerne 2 MIDI-Stränge haben. Als MIDI-Sequenzer mit Zugabe-Klangerzeugung aber ein feines Gerät, zumal es auch die Lauflicht-Programmierung im x0x-Style gibt.

    Dann wäre da noch die große Yamaha: RS7000. Die hat wieder 2x MIDI und sogar Sampling. Sozusagen die bessere RM1x und viel mehr. Mit einer SCSI-Schnitsttelle für Massenspeicher, leider aber vom Morbus Yamaha befallen: die ist so lahm, daß man die Bits einzeln lackieren könnte.

    Electribes sind sicher schön, aber die können eben keine polyphonen Sequenzen.

    Ich würde ihm da schon eher zu einer RM1x oder gleich RS7000 raten. Die RM gibt's oft recht günstig, allerdings sind bei vielen auch die Taster runter, kann man aber tauschen.

    Oder eine MPC2000 XL. Das ist mein aktueller Hardwaresequenzer. Ich wollte was ohne Klangerzeugung und mit 2x MIDI.

    Der Roland MC-80 ist deren letzter Standalone-Hardwaresequenzer gewesen. Kann iirc nur 2-3 Songs im Speicher halten. Was ein Käse, da ist ja der olle Q-80 und sein großer Bruder, Q-80EX, um Längen besser.

    Wenns denn ein Q-80 werden soll, dann am Besten ein EX. Der hat den doppelten Speicher, aber auch einen zweiten MIDI-Ausgang. Gehäusefarbe grau statt schwarz, sieht noch chicer aus.

    Die Diskettenlaufwerke von RM1x, RS7000 und MC-80 arbeiten mit normalem DOS-Format, also HD 1,44MB. Nicht ganz unwichtig zum Datentausch.

    Hoffe, das hilft ein wenig. Sorry für die Länge.

    Edit: für nur MIDI und günstig: RM1x. Kann Lauflicht, Step, Pattern (Phrasen, Pattern sind bei den QY-Sequenzern den Phrasen übergeordnet). Das Netzteil ist da auch gleich eingebaut und nicht extern wie beim Kawai, und er speichert auf normale PC-Disketten, also den letzten Standard davon.
     
  11. Anonymous

    Anonymous Guest

    mit 4 alesis mmt-8 waren orbital früher auf der Bühne(vor 20 jahren), (heute mit laptop, lemur und ipad - rate mal warum)
    warum man sich das heute aber noch antuen will ist mir schleierhaft
    ihr wollt ja Drums aus dem sampler abfeuern - das wird über midisteuerung kein spaß werden :floet:
    kommste heut net, kommste morgen :invader2: :pferd:
     
  12. lilak

    lilak Tach

    warum das ganze? keinen laptop im setup! sequencer haben meistens einfache einaus schalter ... ausserdem komponiere ich auf hardware restraints viel besser.

    micro, vielen dank für die ausführungen! rm1x hatte ich noch gar nicht auf dem radar. mpc 2000 hab ich auch, sogar noch eine 1000 dazu aber die haben ja nicht die gleichen funktionen für live loopen etc wie sowas wie ein asq-10. klar man könnte sich auch ein circlon holen und das wird auch passieren wenn ich mal einen gebraaucht sehe. mein basser braucht aber was einfaches.

    sequencer sind ja eigentlich was ganz einfaches also wenn ich einen entwickeln würde dann würde der so aussehen:

    - 8 tracks, reicht eigentlich für ziemlich alles und ist übersichtlich
    - jeder track geloopt hat ein separates clock rate verhältnis (ie 1:2) und phasenverschiebung, alles in ganzen zahlen
    - separate mute und start taster
    - in jeden track kann man entweder quantisiert reinspielen oder eben per steps eingeben.

    im prinzip also sowas wie der ableton clip view für 8 spuren aber eben in hardware. gibts sowas eigentlich mit einstellbaren clock rates. das ist total wichtig für polyrhytmen.
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    polyrhytmen kannst du mit hardware meines wissens vergessen,
    es sei denn du nimmst je 2 Dingsbums (mit unterschiedlicher steplänge)
     
  14. lilak

    lilak Tach

    schin klar ... da wäre ja praktisch jeder vollkommen überfordert. das prinzip hab ich meinem 4 jährigen neffen am modular erklärt und er hat sogar was tönendes damit gepatcht. drums sind immer poly also bd auf viertel, sd auf halbe und fill auf 1 takt zb ... aber praktisch alle geben lieber 64 steps einzeln ein ;-)
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    ah, jetzt raff ich was du willst, ich dachte du wolltest auf komplexe strukturen (7/16 gegen 13/16) raus aber du willst nur unterschiedlicher teiler :mrgreen:
    dafür kannst du auch einfach ein paar presets reinhacken, ne ;-)
     
  16. lilak

    lilak Tach

    jein das war nur ein beispiel. ich will pro track drei werte eingeben; clockzahlverhältnis, phasenverschiebung und stepanzahl. damit kann man auch einen 13/17 machen aber muss man ja nicht. der geist sequencer von fxpansion hat zb getrennte clockzahlenverhältnisse. ist ja kein ding mit einer masterclock und mutliplikatoren.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    das ist für hardware viel zu abgefahren (wollen wenige), da bleibt nur soft
     
  18. lilak

    lilak Tach

    das ist jetzt wirklich nicht abgefahren das patche ich dir auf dem modular mit ein paar modulen, clock, clock multiplikator, step sequencer und trigger delay ... dann kann man das auch in hardware problemlos bauen. wber egal zurück zum thema ... also der weissheit letzter schluss ist eine yamaha rm1? was ist mit den mpcs, zb die 3000 hat den sequencer des asq-10 ja mit eingebaut. wie ist das bei anderen geht das was live?
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    westliche Musik ist rhythmisch meist 4/4 oder 3/4 stampf da ist 5/4 schon abgefahren ;-)
    mpcs - warum sollten die alten mehr seq Funktionen haben als die neuen? halt ich für sehr unwahrscheinlich
    die yamaha groovebox dinger haben n extra mididelay das ganz lustig ist
     
  20. lilak

    lilak Tach

    also ich hab mich mal einen tag mit dem dem YQ10 beschäftigt. geile kiste! hier mal zwei tracks die damit gemacht wurden.

    einmal ambient, da hab ich die sounds einfach mit dem minikeyboard eingespielt. der yq10 geht erst in drn WMD micro hadron collider filter, dann in den eventide time factor und dann in einen dbx 166xs compressor an dem die beiden kanäle in reihe geschaltet sind also proktisch zwei mal. der zweite track ist einfach eins von den patterns und mein bassist und ich jammen dazu. da gehen bass, gitarre und yq10 in verschiedene filter und compressoren:

    http://tindeck.com/review?id=amof

    http://tindeck.com/listen/pqru

    mal ein paar fragen zu dem yq10:

    - kann der auch realtime recording? ich finde bis jetzt nut step recording aber bei yamaha heisst das er kann das.
    - hat jemand eine ahnung welche sample rate und bittiefe das teil hat? crusty 16 bit = 15 bit?
    - klingen der sq80 oder sq100 genauso crusty?
     
  21. lilak

    lilak Tach

    fragen über fragen! irgendwelche SQ nutzer hier?
     
  22. Also Hardware kann sowas natürlich können, zB das Doepfer Schaltwerk konnte es. Aber die "Großindustrie"-Geräte rechnen nicht mit sowas.

    Wir sollten auch berücksichtigen, dass immer noch der Satz "ausserdem hat er überhaupt kein geld" im Raum steht.


    Das was Dein Kollege da sucht, gibt es auf nicht (ich hab auch schon mal einen Thread über einen MIDI-Looper aufgemacht, bei dem es um unterschiedliche Looplängen geht).
    Wenn wir uns von dcen 13/17tel Phrasen verabschieden können, dann würde ich unter preis/leistungs-Aspekt den SQ80Ex oder den MMT8 empfehlen. Für den MMT8, dann noch einen MP3 Recorder für den Tape-Dump...
     
  23. @Lilak:
    Der kleine Yamaha heißt QY10 und das Ding von Akai immer noch ASQ10. Florian Anwander hatte mal einen, vielleicht meldet der sich noch (Edit: zu langsam, is schon da:) ) Der ASQ10 ist der Sequenzerteil der MPC60, und für beide gibt's eine aktuellere Firmware von Roger Linn selbst:

    http://www.rogerlinndesign.com/mpc60-software-faq.html

    Mehr zum ASQ10 gibt's hier, lesen lohnt sich.

    http://www.velvetacidchrist.com/2010/02 ... x93s-take/

    QY10 würde ich wirklich nimmer nehmen, gibt deutlich bessere. Man sollte sich mal den QY300 genauer anschauen, allerdings hat der ein unbeleuchtetes Display (shame on Yamaha), welches man aber gegen ein Beleuchtetes austauschen kann (dazu sollte man aber mit einem Lötkolben umgehen können, sonst wird das nix). Ist quasi der halbe QY700.
     
  24. lilak

    lilak Tach

    macht mir den sq10 nicht so runter damit kann man prima musik machen. das hier sind so 10 minuten jams und gar nicht schlecht. mit dabei: dbx 166xs kompressor, wmd mikro hadron collider vcf, eventide time factor, 1952 fender stratocaster, 1974 fender jazz bass, fet preamps ... und der sq10. was mir an dem teil gefällt ist dass die patterns das sind was sich japanische ingenieure anfang 90ger unter amerikanische popmusk vorgestellt haben ... was für uns heute vollkommen cheesy klingt aber das bekommt du für 20 euro mitgeliefert, also hallo!

    http://tindeck.com/review?id=amof

    http://tindeck.com/listen/pqru

    na mit dem geld ist natürlich relativ. ich suche ja auch sowas und ich kann ja synths verkaufen, unser basser ist fahrradkurier und hat weniger finanzmasse ... ausserdem man bekommt das was man bezahlt, da ist der hypefactor relativ gering wenns nicht eine mpc 3000 ist.

    das mit dem polyrhytmischen sequencer ist nur meine idealvorstellung, ich hab das mal in Pure data für meinen modular programmiert und kann damit prima komponieren, in hardware wäre das natürlich eine ganz andere sache. wenn also jemand was loswerden will das sinn macht ... pm me.

    ich werde mir auf jeden fall eine kleine sammlung von sequenern/samplern zulegen das ist im mometn alles bezahlbar und die klingen wirklich alle anders. 5 jahre vollanalog müssen auch wieder irgendwann kompenisert werden, ich finde die vintage sampling geschichte musikalisch sehr interessant.
     
  25. lilak

    lilak Tach

    also einen abend weiterer forschungen später und ich hab gerade einen kawai q-80 erstanden. danke nochmal florian, wenn du den empfiehlst dann passt das, du bist ja auch jemand der das dann live auch ausprobiert. meine derzeitige leidenschaft für compressoren kommt ja auch daher dass ich mal bei dir gelsen habe dass du den smashup live nutzt, dann war dann mein erster.

    jetzt nochmal: hat jemand eine ahnung was bei einem sq10 für samples dahinter sind. der ganze dsp pfad würde mich interessieren also samples und dac. oder hatten die keine dac? ich würde einfach gerne verstehen warum die so crusty klingen.
     
  26. Anonymous

    Anonymous Guest

    Die älteren Tribes sind doch günstiger. Genau die Kombi wollte ich auch nutzen, habe sogar eins gekauft, bezahlt, aber die Ware kam nicht bei mir an, egal, Geld weg. Muss ich irgendwann nochmal kaufen.

    Kombinieren wollte ich es mit Novation Drumstation, Airbase-99, Akai CD3000, K2000. Ich wollte sozusagen nur das "Step-Sequencer Addon" als Hardware, ohne Sound, den ich bei den genannten Geräten schon habe oder haben kann. Electribe R mk II + K2000 wäre eine schöne Kombi, Melodien und Harmonien am K2000, Drums über die Electribe, was dann Samples aus dem K2000 triggert. 8 Musikspuren direkt mutebar am K2000 ohne Umschalterei, dann noch mit den Drum-Mutes spielen am Electribe. Was will man mehr?
     
  27. lilak

    lilak Tach

    endlich mal ein mann nach meiner fasson! mich interessieren dabei gar nicht all möglichkeiten des midi sequencen, das kann ich mit software viel besser. die tribes sind schon die besten live sequencer aber eben fast zu bequem. der SQ10 hat eine zeile disply und die info wird in so einem art computer game von 1985 gezeigt. das macht laune! und die samples brummen und rauschen ...

    als sampler hab ich mir inzwischen den s3000xl geholt der hat den perfekten 16 bit sound, alles was aus der kiste kommt ist instant house techno. ja klar sowas wie ein k2000 past da auch gut rein aber ich mach dir mit meinem modular und ein paar effekten inzwischen jeden psychotischen sound. das sind aber für mich zuwei paar verschiendene schuhe, vintage sampling und analog. hier mal eine kleine liste was ich als crusty "15bit" bezeichne und mit was ich erfahrung habe:

    - alle akai sampler bis end 90ger in persönlicher reihenfolge: s3000/3200xl königsklasse, s1100 prinzenklasse, s900 derbes fussvolk
    - natürlich alle casio sampling keyboards aus den 80gern ich sag nur da da da
    - die yamaha qy reihe aber nur bis qy70 und der klingt schon viel sauberer als der qy10
    - natürlich der könig der aliasorgien der microwave und sein japanischer digitalbruder der kawai k1
     
  28. Sag mal, hast Du mal irgendwann in der Vergangenheit eine Merkbefreiung für Gerätebezeichnungen unterschrieben? Da kommt doch langsam keiner mehr mit, was Du eigentlich meinst.
     
  29. lilak

    lilak Tach

    :) äh nein ... was hab ich gerade falsch bezeichent? ah klar sq statt qy klar, das ist inzwischen falsch verdrahtet im gehirn. das wird aber wieder im alter. danke für den hinweis! wenn man sich innerhalb einer woche in den details von duzenden geräten vertieft verliert man leicht den bezwichnungsüberblick. auch schon auf? ... ok habs korrigiert. dann ist natürlich der microwve und k1 8 bit und nicht 15 also ignorieren. ich sollte mdehr schlafen aber mit dem frühlingseinzug in berlin geht da gar nichts mehr ...
     
  30. lilak

    lilak Tach

    dann werde ich noch meine frage bezüglich der sampling qualität des QY10 (QY10, QY10, QY10) selbst beaantworten: das sind 12 bit samples genauso wie bei der mpc-60 und das ist auch der grund warum das teil vor allem für drums so gut klingt. sampling fequency hab ich noch nicht rausgefunden aber wird wohl 22k oder 44 k sein. ich hab hier auf dem tisch also jetzt QY10, QY70 und kawai q-80 (alles korrekt?) und damit drei generationen. der qy70 sieht so aus als ob er eine lebenslange lernerfahrung beinhaltet. jednfalls laptop ADE!
     

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