Analoge Drumcomputer

G
Gisel1990
|||||
Lohnen sich die teureren Geräte? Braucht man überhaupt eine analoge Drummaschine?

Ich werfe mal ein paar Kandidaten in den Raum.

 
deanfreud
deanfreud
#MAKEKRACHANDLOVE
Ob man es braucht? Ja, nein, teilweise... je nach dem wer Dir antwortet.

Die Frage ist eher brauchst Du einen analogen Drumcomputer?

Was haste denn vor?

Ich mag es an den Knöpfen gleichzeitig zu Schrauben, das ich Sounds teilweise nicht speichern kann und mich so mit dem Sound auseinandersetzen / lernen muss.
 
deanfreud
deanfreud
#MAKEKRACHANDLOVE
Die Klangcharakter sind halt wie bei den meisten Synths unterschiedlich, da hilft es nur zu testen und zu entscheiden ob der Sound zur eigenen Musik passt oder nicht.


Bei ganz puristischen Drummaschinen oder Drumsynths ist es halt toll immer mit einer art blanken Blatt Papier los zu legen.
 
borg029un03
borg029un03
Elektronisiert
Die Alpha Base hatte ich noch nicht, aber zu den anderen kann ich folgendes sagen:
  • Impact klingt modern und rotzig, find ich gut, auch ein simples Bedienkonzept, aber es gibt nicht viel zum einstellen, der Sound erschöpft sich irgendwann und Effekte gibts auch nicht.
  • Tanzbär klingt ebenfalls gut, weniger Punchy aber hat seinen Charme. Mit Samples ist das ganze auch deutlich flexibler, aber die Bedienung ist mir ein Graus. Auch die Verarbeitung lässt zu wünschen übrig bei dem Preis eher verwunderlich.
  • Rytm ist mMn konkurrenzlos unter den Drummies. Flexibel, modern und relativ leicht zu beherrschen mit superben Sound. Liebe die Kiste.
 
lowcust
lowcust
|||||
Vorweg Geschmackssache, aber für eine Jomox gibt es keinen Ersatz, Bassdrum von der Qualität mit Modulation, oder VCA auf den 8Bit Samples findest auf keiner aktuellen Maschine. Die Elektron Rytm klingt zwar Ordentlich, hat aber nicht diesen Slap auf denn Percussions wie es die Jomox vermag.

Man findet leider kauf Videos die denn Sound wiedergeben:
 
Zuletzt bearbeitet:
G
Gisel1990
|||||
Habe hier seit ein paar Tagen RD-8. Ich hätte es wirklich nicht erwartet, aber ich bin einfach begeistert.
Das Ding rockt! Base Drum, Becken, Hats... das ist es... ein reinrassiger 808.
Ich bin zwar Freund der 80er, aber kein Fan von Roland. Würde in dieser Preisklasse dann eher zu Arturia tendieren. Aber trotzdem danke für den Tipp. Behalte ich im Hinterkopf.

Edit: Die RD-8 ist ja von Behringer ;-)
 
Synthwaver
Synthwaver
Synthie-Popper
Braucht man überhaupt eine analoge Drummaschine?
Ich jedenfalls nicht.

100 analoge Drumcomputer ersetzen nicht mal einen Korg Poly-800. Die TR-808 ödet mich an und für TR-909-Uzz-Uzz reichen Samples aus. Digitale und sample-basierte Drumcomputer dagegen haben ihren eigenständigen Charakter. Allerdings kostet z. B. eine LinnDrum ein Vermögen.
 
ollo
ollo
||||||||||
Der Vermona DRM1 MKIV würde mir noch spontan einfallen, da braucht man aber noch einen passenden Sequencer.
 
D
DerGeneral
|
  • Impact klingt modern und rotzig, find ich gut, auch ein simples Bedienkonzept, aber es gibt nicht viel zum einstellen, der Sound erschöpft sich irgendwann und Effekte gibts auch nicht.
DB Impact mit dem MOD Duo X.. wow was fürn unendlicher Spass! Kann ich nur empfehlen :cool:
 
alexpen
alexpen
||||
Die RD-8 ist ja von Behringer
genau, klingt aber deutlich besser als 808 Emulation von Roland TR-8s.

Würde in dieser Preisklasse dann eher zu Arturia tendieren.
Persönlich finde ich Drumbrute nur schrecklich...
*Edit: ok, hier geht's um Drumbrute Impact, sorry, den kenne ich nicht.


Tanzbär (MKII kenne ich allerdings nicht) ist sehr-sehr schön.
Analog Rytm ist ein Rolls Royce. Wenn das nötige Kleingeld da ist - holen und glücklich werden :cool:
 
Zuletzt bearbeitet:
G
Gisel1990
|||||
Hat denn jemand Erfahrung mit den 3 letzten Geräten aus meiner Liste? Positive oder negative?
 
colectivo_triangular
colectivo_triangular
|||||||||
Hat denn jemand Erfahrung mit den 3 letzten Geräten aus meiner Liste? Positive oder negative?
Bis auf die Jomox hatte ich die alle vor Ort.

- Analog Rytm ist schön flexibel und klingt ziemlich fett. Allerdings muss man hier den Sweetspot manchmal recht aufwändig heraussuchen und die einzelnen Drums aufeinander abzustimmen (Tuning) ist mitunter ein echter Kraftakt. Zudem gibt es einige, die den Elektron-Workflow nicht mögen. Ich gehöre nicht dazu
- MFB Tanzbär 2: Workflow ist hier - zumindest für mich - eine echte Katastrophe. Ich brauchte bestimmt 10 Minuten, um überhaupt was aus dem Teil herauszubekommen und dann noch einmal 10 Minuten und Manual, um erstmal zu begreifen, wie man das Teil programmiert. Und ich würde mich in der Hinsicht echt nicht als Noob bezeichnen. Klanglich ist das Ding absolut ok, vor allem, wenn man mal die ausgetretenen 808 / 909-Pfade verlassen möchte. Mein Fall war der Sound trotzdem nicht. Da fand ich den Vorgänger irgendwie cooler und intuitiver.
- Drumbrute Impact: Ich fand das Teil besser als den großen Bruder, aber auch hier nervten mich die mittigen HiHats und die Paukenkick recht schnell. Das Teil würde ich eher als zusätzlichen Drum-Computer einsetzen, nicht als Main-Unit. Für klassischen Electro oder experimentellere Sachen ist das Ding aber nicht verkehrt, vor allem, wenn man da noch Effekte hinterklemmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Michael Burman
Michael Burman
⌘⌘⌘⌘⌘
@Gisel1990:
Das sind keine analogen Drumcomputer. Das sind digitale Drumcomputer mit analoger Klangerzeugung. :school: :P Sofern die Klangerzeugungs-Parameter speicherbar sind, wäre auch die Klangerzeugung nicht rein analog, sondern die Parametrisierung digital gesteuert, und vielleicht sind z.B. Hüllkurven sogar komplett digital und steuern per D/A die Klangerzeugung. Also es sind keine analogen Drumcomputer, sondern der Sequencer ist hier immer digital, und die analoge Klangerzeugungs-Parameter im besten Falle digital gesteuert. :school: :P
 
Bernie
Bernie
||||||||||||||||||||||
Bin ein Freund des Drumbrute und setze den sehr gerne ein.
Zwei BDs hat auch nicht jede Kiste und die Grundsounds sind recht satt.
Kann für jede Stimme einen eigenen FX verwenden, z. B. ein Delay auf die eine Bassdrum, einen analogen Federhall auf die Snare, einen Bitcrusher auf eine Tom, usw., durch die Einzelausgänge und die vielen Regelmöglichkeiten gibt es da nur wenige Limits.
Ich finde zwar auch eine TR8 cool, aber die üblichen 808 / 909 hat doch wirklich Jeder und das ist ja alles schon tausendmal dagewesen.
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Ich bin zwar Freund der 80er, aber kein Fan von Roland. Würde in dieser Preisklasse dann eher zu Arturia tendieren. Aber trotzdem danke für den Tipp. Behalte ich im Hinterkopf.

Edit: Die RD-8 ist ja von Behringer ;-)
Mir ist nur aufgefallen dass die fehlt, weil ich 'ne RD8 kurzzeitig in Betracht gezogen hatte, als alter Breakdancer komme ich ursprünglich aus der Electro Funk Ecke.
 
Summa
Summa
hate is always foolish…and love, is always wise...
Was mich stört sind fehlende Möglichkeiten die Parameter der Sounds per CCs zu kontrollieren.
 
 


News

Oben