Arrangement bei mehreren Elektron-Geräten

Dieses Thema im Forum "mit Sequencer" wurde erstellt von Anonymous, 4. Oktober 2014.

  1. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich habe mal eine Frage an die Besitzer von (mehreren) Elektron-Geräten:

    Ich bin vor ein paar Monaten von Software (Maschine / Reason / Logic) auf Hardware umgestiegen und war bisher die Arbeitsweise "ein Song = eine Datei" gewohnt. Mittlerweile habe ich auf allen 3 Elektron-Geräten (Analog Rytm, Keys und Octatrack) einige fertige Patterns als Projekt gespeichert, die ich jetzt gerne zusammen Arrangieren würde. Bevor ich mir jetzt einen fürchterlich umständlichen Workflow aneigne, wollte ich mal Fragen wir Ihr beim Arrangieren vorgeht.


    Mir sind bis jetzt 3 Möglichkeiten eingefallen:

    1. Live-Arrangement - Ich arbeite mit den Mute-Funktionen am jeweiligen Gerät und nehme das Ergebnis mit meinem Audio-Interface auf.
    (Habe ich auch schon probiert, aber da fehlt mir noch sehr viel Erfahrung. Mein Timing ist langsam und ungenau - ist echt um ein vielfaches schwerer als ruhiges "Blöckchen bauen" am Rechner).

    2. Song-Mode: Ich erstelle auf allen 3 Geräten jeweils einen Song, der vom Octatrack (Master-Clock) gestartet wird und nehme das Ergebnis mit meinem Audio-Interface auf.
    (Kommt mir jetzt erstmal umständlich vor, aber liegt mir bestimmt eher als Möglichkeit 1).

    3. Ich schließe alle Geräte per USB (jeweils als externes Midi-Instrument) an den Rechner an und mache mein Arrangement in Logic und nehme das Ergebnis auf einer weiteren Audio-Spur in Logic auf.
    (Habe ich auch schon ausprobiert. War sehr zeitintensiv, ich habe wieder das "ein Song = eine Datei" System, aber andererseits wollte ich ja mehr vom Rechner weg)



    Über einen Tipp für weitere alternative Arbeitsweisen zum Arrangieren würde ich mir freuen.
     
  2. Anonymous

    Anonymous Guest


    das nennt man Spielen und ist der Grund, warum Du Blöcke ablehnst, mittlerweile ;-)
     
  3. [dunkel]

    [dunkel] bin angekommen

    ich würde mir ein Blatt Papier nehmen und darauf den Song malen (wann wo welche Pattern anfangen/aufhören,wie lange sie spielen sollen )Man muss natürlich alle Pattern kennen.Als ich mein Octatrack hatte hab ich das mal so gemacht - hat super geklappt...ist fast wie Noten schreiben :cool:
     
  4. Anonymous

    Anonymous Guest

    warum hast Du ihn nicht mehr :denk: ist totall recall doch die "bessere" Lösung :denk:
     
  5. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    Ich nehme alle Spuren einzeln auf. Entweder direkt in den Computer, oder über irgend welches anderes Equipment und kopier das dann anschließend auf den Computer.
    Arrangement mach ich dann gemütlich am Computer mit Maus und auf nem Riesenbildschirm. Es gibt nichts besseres!
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    @[dunkel]:
    Seinen Song vorher als "Fahrplan" auf Papier zu zeichnen finde ich auch sinnvoll, wenn man sein Arrangement mit Hardware macht. Jetzt suche ich eine Arbeitsweise für den nächsten Schritt - also den praktischen Teil.

    @chain:
    Ja, da hast Du recht und der Spaß-Faktor ist so hoch, dass ich definitiv bei der Hardware bleibe. Da ich aber noch viel zu schlecht bin, um meine Geräte fehlerfrei live zu spielen und aufzunehmen, suche ich nach einem passablen Weg meine Songs klassisch zu arrangieren. Ich möchte den Track ausserdem nachträglich korrigieren und verbessern können.
     
  7. Anonymous

    Anonymous Guest

    so mancher nutzt mittlerweile genau dafür PUSH ;-)
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Schneidest Du Dir Deine Aufnahmen am Rechner dann auf Patternlänge zurecht? Ich hatte mal testweise einen Beat vom AR und einen Arpeggiator vom AK in Logic aufgenommen, aber nach dem Schneiden war es nicht mehr so synchron wie vorher. Ich habe so den Verdacht, dass ich Logic als Master-Clock entstellen sollte, damit meine Aufnahme-Schnipsel nicht mehr geschnitten werden müssen.
     
  9. Zolo

    Zolo Tach

    Ich rercorde Hardware-only als Jam im Rechner ohne Einzelspuren und schneide mir dann den Song zu recht. Ist bischen schwieriger manchmal aber hat auch Vorteile...
     
  10. Anonymous

    Anonymous Guest


    war doch schon "Früher" so, wenn man sich "leicht einen Abbricht" wirkt sich das durchaus Positiv aufs Endergebnis aus.

    Ohne Fleiß, kein Preis ;-)
     
  11. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    In der Regel nehm ich die Sachen gleich in Patternlänge auf. Bei der MPC hab ich das mit dem EHX2880 gemacht, beim Octatrack mach ichs direkt "in-the-box".
     
  12. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich werde beides (mehrere Einzelaufnahmen und eine lange Live-Aufnahme) mal ausprobieren, zurechtschneiden und schauen, womit ich besser klarkomme.

    Schon man vielen Dank für Eure Tipps!
     
  13. Zolo

    Zolo Tach

    Ist ja nicht nur klarkommen, sondern auch bischen Übungssache ;-)

    Mal den Arranger probiert ? Soll gut sein.

    Hab mal das Gerücht gehört das mann die Elektron Geräte so verschalten kann, dass
    sie alle die Patterns wechseln. Stimmt das ? Glaubs ja eher nicht...
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Den Arranger vom OT habe ich noch nicht benutzt, aber ich werde mal schauen ob er die gleichen Funktionen wie der Song-Mode beim Analog Rytm & Keys hat.

    Also wenn das funktioniert habe ich meinen zukünftigen Workflow gefunden :)
     
  15. Ich muss sagen, wenn ich mit Hardware Arbeite lass ich mich treiben. Ich erstelle mir da verschiedenste Machines in der Monomachine die recht gut alles abdecken. Wenn es was ernsteres werden soll, programiere ich vor und übe den Track ein oder zehn mal.
    Bei nen jam, was ich fast nur mache, starte ich nur mit den fertigen Sounds und mach alles on the fly.

    Aufnehmen tu ich wie zolo. Master out vom mix in ableton und fertig.

    Ist die stressfreiste art zu recorden.
     
  16. ACA

    ACA bin angekommen

    Habe das mal mit einer MD und MM gemacht. Nebst Midiclock muss man auch Programm Change auf Senden und Empfangen einstellen.
     
  17. Anonymous

    Anonymous Guest

    Wird bei einem Programm Change die Bank oder Pattern auf allen Slaves gewechselt? Wenn ich das richtig verstehe kann der Octatrack dann als Master einen Pattern-Wechsel via Midi an die anderen Geräte senden - das wäre ja genial.
     
  18. ACA

    ACA bin angekommen

    Ich weiss nicht mehr was passiert wenn man die Bank wechselt, ob dann der Slave auch mit geht. Probiere es doch mal aus.
    Mein Studio ist gerade zerlegt, ich komme im Moment nicht dazu es zu testen.
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    Das mache ich - danke für den Tipp.
     
  20. Ich@Work

    Ich@Work aktiviert

    Und, hat es gekappt ? Würd mich auch interessieren, da diese Kombi für mich auch eine interessante Plattform wäre. Allerdings stört mich genau für dieses Ziel, dass nicht alle Elektron-Geräte die Serquenzen via MIDI-Out ausgeben können (nebst noch anderen sinnvollen Anwendungen).

    Dann hätte man nämlich die MIDI-Outs aufzeichnen können und den Computer zum Arrangieren zum Master machen können, denn fürs Arrangieren finde ich eine DAW nach wie vor besser. Nebst der Tatsache, dass man so seine Ideen ausbauen und verfeinern könnte.
     
  21. kl~ak

    kl~ak Tach

    ich mach das so:


    ein pattern = ein song (ist natürlich stilabhängig)

    keine vorbereiteten patternwechsel über progchanges, weil man dann nicht die "songs" ineinander mischen kann, sondern nur von einem song in den anderen wechseln kann. viel einfacher ist es ein komplett gemutetes pattern der einen elektronkiste schonmal auf das nächste pattern (song) springen lassen und dann unmute und hinterher die anderen geräte auch wechseln lassen -> viel mehr freiheit ...

    mutes/volume/decay der einzelnen geräte mache ich nicht am gerät, sondern über einen BCR2000, der sozusagen meine mischstation ist => damit kann ich bequem ALLE ! spuren muten, in der lautstärke auspegeln und das decay der einzelnen instrumente bedienen. viel mehr mache ich live eh nicht außer FX und filter -> das mache ich dann direkt am gerät. das mit dem BCR hat volgenden vorteil - zum einen klingen instrumente aus wenn man über midi mutet und sind nicht weg wenn man am audiomischer den kanal mutet -> so schneidet man auch keine hallfahnen ab etc. zum anderen spart man sich das wirklcih unbequeme tappen auf den elektronkisten wenn man ins mutemenü will und kann zeitgleich mehrere instrumente in der lautstärke rein/rausfaden was ansonsten einfach unmöglich ist - über das decay kann man an mehreren instrumenten zeitgleich arbeiten und zb die BD lang und eie HH kurz machen, was mit den elektronkisten ansonsten auch unmöglich ist ... den patch im BCR zu basteln ist etwas mühsam - aber wenns funtzt macht das übelst laune
    :phat:

    alle geräte laufen in einen kleinen behringermischer mit zwei AUX, auf dem weitere FX sitzen
     

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