Baut hier jemand etwas von "Analogvibes"

Nick Name
Nick Name
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Überlege echt einzusteigen... würde mir gerne einen Teletronix LA -2A bauen.

Die firma bietet vollständige kits an - die seite ist aber etwas undurchsichtig - zb findet man keine kosten!?


Ich möchte nur wissen, ob jemand die firma kennt und welche erfahrungen vorliegen...
( Wirklich starten werde ich in einem jahr erst!)

THX!
 
JayBee
JayBee
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Ich habe mir die Seite mal angeschaut.
Also vollständige Kits bieten die nicht an. Nur die Gehäuse. Man bekommt dann angeblich eine Mouser BOM. Soll nochmal über 700€ kosten.
Merkwürdig finde ich das man die Bauanbleitungen nicht herunterladen kann. Mann bekommt nur ein paar seiten Preview.
 
JayBee
JayBee
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Soll es genau das Modell in Röhrentechnik sein?
Es gibt da noch andere Quellen.
Hier als 500er Module.

Habe ich aber selber noch nicht ausprobiert.
 
JayBee
JayBee
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einen halben Tag, aber nur weil die Kabel noch zurecht geschnitten und verlegt werden müssen.

Aber die Konstruktionsweise ist bestimmt gut für Lötanfänger. Auch gut wenn man ein Bauteil falsch eingebaut hat kann man es einfach auslöten. Das auslöten aus den modernen durchkontaktierten Platinen ist schon eine Herausforderung.
 
GuywithBass
GuywithBass
Synthesizer Azubi
Aber die Konstruktionsweise ist bestimmt gut für Lötanfänger.
Ich halte eine solche aufwendige teilweise fliegende Verdrahtung für einen Lötanfänger überhaupt nicht geeignet. Das Löten als Solches mag einfach sein, aber ohne vorgegeben Struktur (In Form von fest vorgegeben Einbauplätzen) Bauteile an einander zu löten halte ich schon für wesentlich herausforderner, als eine einfache Platine mit zwei Handvoll Bauteilen zu bestücken. Denn hier die Übersicht zu behalten bedarf schon einiger Erfahrung.
 
zylone69
zylone69
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Cool...da muß ich doch glatt mal irgendwann vorbeiwanken! :)
 

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  • professional-audio-analogvibes-artikel-1.pdf
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CO2
CO2
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Ich denke, du solltest den Aufwand nicht unterschätzen, wenn da steht 2-3 Tage, wieviele Stunden sind das? Die Angabe ist ja recht deeeehnbar..... :lol:
Falls mit Röhre, ist das auch immer so ne Sache, die Laufen halt schon mit etwas mehr Saft als eine Euro-Modul oder so. Da besteht Gefahr für Leib und Seele, wenn man ans falsche Ende fasst......
Und wenns nicht läuft, weil Du es komplett versemmelst ist entweder die Kohle futsch oder du hast nervige Fehlersuche, die unter umständen auch sehr zeitaufwändig ist, wenn man wenig Plan hat.....
 
GuywithBass
GuywithBass
Synthesizer Azubi
Überlege echt einzusteigen...

Ich kenne Deinen fachlichen Hintergrund nicht. Löten heißt nicht nur zu wissen, das man das heiße Ende nicht anfasst. Auch der Umgang damit will erlernt sein.

Wenn Du damit keine Erfahrung hast, solltest Du Dich für den Anfang mit einfacheren Bausätzen in Übung bringen.

Auch weiß ich nicht wie gut Dein Wissen hinsichtlich Elektrotechnik ist. Für reines Löten nach Zahlen muss Du schon wissen wie die Bauteile heißen und was die Werte bedeuten.

Wenn Du zudem, Dir die Bauteile auch noch besorgen willst, brauchts Du erheblich mehr Wissen, außer eine BOM für Mouser.

Spätestens wenn Du die Kiste dann an machst und nichts passiert oder irgend wie andere Dinge, als erwartet muss Du in die Fehler-Klärung. Der Umgang mit Multimeter und Oszilloskope sollte Dir einfach von der Hand gehen und Du solltest auch die Schaltung verstehen um zu wissen welcher Messwert an welcher Stelle sein sollte.


Hä - die gibt es doch!
Wenn Du Glück hast gibt es einen Schaltplan und einen guten Einbauplan, den Du aber dann auf die 3D-Wirklichkeit übertragen musst. Besser wäre zusätzlich eine Platine, wo die Bauteile auch noch aufgezeichnet sind.

Ich habe vor ca. 40 Jahren, das erste Mal einen Lötkolben in der Hand gehabt und seit gut 2 Jahren baue ich Effekte und Module für mein Synthesizer-Hobby. Das müssten ca. 40 Module jetzt sein. Nach meiner Erfahrung ist eine gut vorbereite Platine zu bestücken und zu verlöten gering im Anspruch im Gegensatz zu einer Streifenplatine oder einer fliegenden Verdrahtung.


du hast nervige Fehlersuche, die unter umständen auch sehr zeitaufwändig ist, wenn man wenig Plan hat

Eine Fehlerbehandlung ohne Wissen des Warum und wie ist sehr nervig. Es hilft zwar oft stures Abgleichen von Sollvorgaben zum gelöteten ist, hilft aber nicht bei Lötfehlern oder ggf. beschädigten Bauteilen.

Falls mit Röhre, ist das auch immer so ne Sache, die Laufen halt schon mit etwas mehr Saft als eine Euro-Modul oder so. Da besteht Gefahr für Leib und Seele, wenn man ans falsche Ende fasst......
So lange Du im +-12 (15) V-Bereich wie im Modularen Synthesizer üblich bleibst, ist alles easy und ein Kurzschluß bringt ggf. Brandblasen am "Testfinger" und es zeckt gewaltig wenn Du es mit der Zunge rangehst (Tut es auch schon bei 9V-Batterien). Du kannst aber noch Deinen Enkeln davon erzählen.

Röhren arbeiten mit größeren Spannungen und insbesondere deutlich größeren Strömen. Der Strom Tötet Dich nicht die Spannung. Stromunfall

Vermutlich wird auch ein Netztteil gebaut. Und da sind wir bei Netzspannung (230V) mit 16 oder 25A, je nach Absicherung. Und nicht zwischen zwei Drähten, sondern zwischen Phase und der Erde, auf der Du stehst.

Das ist dann kein Anfängerprojekt mehr.
 
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Q960
Q960
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Ich würde dir eher empfehlen den LA-2A von Warm Audio zu kaufen. Warm AudioIn DIY einzusteigen erfordert doch einen großen Zeitaufwand und ist eigentlich ein Hobby für sich. Gerade bei dem von dir angepeilten Projekt steckt doch eine Menge Kohle drin. Wenn es dann nicht funktionieren sollte muß man noch einmal viel Geld für einen Techniker hinterher werfen. Bau dir mal einen Bodentreter und schau dann nochmal..... Wie oben schon geschrieben wurde, ist gerade die Spannung einer Röhrenschaltung nicht zu unterschätzen.
 
Green Dino
Green Dino
Less talk, more oscillators!
Ich würde dir empfehlen erst mal einen Bodentreter z.B. von Musikding zu löten.
Musikding hat nur eine Anleitung zum generellen Verständnis, die einzelnen Projekte muss man mit Bestückungsplan löten. In den Kits ist aber alles dabei, was du brauchst. Auf diese Weise lernt man mehr als wenn man einer Schritt für Schritt Anleitung folgen würde.

Nach dem ersten Miniprojekt hat man die Basics schon gut drauf und vorallem alle Anfängerfehler 1x gemacht und weiß worauf man das nächste mal achten muss. ;-)

Es kann dir auch passieren, dass falsche Bauteile im Kit sind, oder fehlerhafte Bauteile geliefert werden - deshalb hilft es enorm das alles schon mal an kleinen Projekten gemacht zu haben bei denen die Fehlersuche (kalte Lötstellen z.B.) auch wesentlich einfacher ist.

Auch das Handling von Bauteilen lernt man besser erst mal richtig, bevor man an ein großes Projekt geht. Nachdem du ein paar Kabel verzinnt und ein paar Widerstände, Buchsen, Potis etc. eingelötet hast, läuft es wie geschmiert.
Die ersten Versuche werden aber wahrscheinlich etwas unbeholfen aussehen, das will man doch eher nicht in so einem teuren Projekt drin haben, oder?

Bei so einem Miniprojekt könntest du zur Not auch eine Platine noch mal bestellen, also falls du zwei linke Hände hast - bei einem großen Projekt wird das nicht nur teuer sondern auch ungleich frustrierender.

Kabel löten wäre auch ne gute Übung und Kabel braucht man immer.
 
Zuletzt bearbeitet:
HansLanda
HansLanda
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Martin und Analogvibes ist super. Das sind wirklich hochwertige Sachen die Martin anbietet.
Allerdings würde ich einem Lötanfänger dringenst (!) davon abraten...
P2P Wiring und die hohen Spannungen die Röhren benötigen sind grad nichts für Anfänger.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
wenn dir löten zu heiß ist kannst du ja auch einfach UHU nehmen.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
"pultec style" gibt es auch von behringer/klark/warmaudio/usw. oder als plug-in.

warum muss es unbedingt das "original" von 1971 sein? was es ja eh nicht wird wenn man es selbst baut?

der warmaudio clone kostet neu 700 dollar - also vermutlich deutlich unter 1000 euro brutto.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
hab doch lieber mal nachgeschaut: das ist dann natürlich mono für 700 euro, ich dummerchen.

aber in anbetracht der tatsache, dass selbstbauen genau so teuer wäre und die monoversion von manley für 3300 euro über die theke geht... ^^
 
Q960
Q960
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Was meinst du mit "so etwas"

Ich möchte einen färbenden Pultecstyle EQ haben für kick und bass - mir ist das dann letztendlich egal ob ich mir den malen muss oder mir was fertiges kaufe.
Ich habe einen etate von 1000,- bis 1500,-
Gerade schau ich mir Wes Audio LC - EQP an...

erfahrungen die ich habe:

1. KT EQ - Haben in der bedienung spass gemacht - sind haber zu transparent und haben keinen "sound" - hab ich mit den Ableton standard EQ verglichen.
2) IGS Rubberband Stereo Pultec 500er - bei dem habe ich zum ersten mal gehört was "Seidige höhen sind!" - allerdings war mir der bass zu matchig / zu breit
und der Pultec-trick hatte kaum auswirkungen auf die Kick
Komisch, oben hast du von einem LA-2A geschrieben und nun geht es um einen EQ. Was denn nun?
 
GuywithBass
GuywithBass
Synthesizer Azubi
Ich würde dir eher empfehlen den LA-2A von Warm Audio zu kaufen.
Hast du schonmal gelötet?
Lass die Finger davon! Such dir was anderes, um Dich abzulenken! ;-)

Es gibt nachfolgende Gründe für mich etwas selber zu bauen:

- Ich kann es einfach nicht lassen und das Bauen ist ein Hobby von mir.
- Das Gerät/Modul gibt es nur zum Selberbauen oder ich bekomme die Funktion nicht preiswert von Doepfer oder Behringer.
- Das fertige Gerät ist einfach zu bauen und ohne großen Abgleich zu realisieren, keine SMD (sind mir zu klein und habe ich nicht da) und die Bauteile sind halbwegs gut zu bekommen.
- Der Bausatz kostet mich deutlich weniger als das Fertiggerät, oder ich habe die Bauteile fast alle schon da. D.h. die zusätzlichen Kosten sind gering und ich kann meine Bestände an Bauteilen abbauen
- Ich baue ein eigenes Modul, das auf mich abgestimmte Funktionen hat. (z.B. gerade ein aktiver Hex-Mixer mit Einzel- und Summenpoti auf 4TE breite. wird benötig um die 2*3 Ausgänge (Tri, SAW, Square) von 2 VCO zusammen zubringen, bevor diese in einen VCF gehen.

Was für mich gegen einen Selbstbau spricht.

- Es schont die Nerven
- Manche Bauteile sind kaum zu bekommen und kosten ggf. sehr viel da selten, oder Du nicht die guten Bezugsquellen kennst.
- Du supportest Deine Geräte selber. Und wenn es nicht funktioniert kannst Du nur Dir selbst helfen. Warum ist am Ende der Nerven noch soviel Trouble Shooting zu machen.
- Du willst eigentlich nur Nur das Gerät nutzen. Der Selbstbau dient nur der Kostenreduktion.
- Bei manchen Modul ist die Summe der Kosten für die Einzelteile höher als ein Modul von Doepfer oder Behringer.
- Du stehts nicht nur für deine Fehler in der Montage und Bauteilauswahl gerade, sondern auch für die Planungsfehler des Entwicklers oder der der das Kit zusammenstellt hat.

Aus diesem Grunde habe ich so manches Modul fertig gekauft.
 
einseinsnull
einseinsnull
[nur noch musik]
ich hatte mir gleich bei meinem ersten plug-in einen starkstromschlag geholt, seitdem programmiere ich nur noch in 12 volt.

neulich wäre ich beinahe beim photoshoppen von der leiter gefallen, da muss man auch aufpassen. nur noch mit helm jetzt.
 
HansLanda
HansLanda
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Eine frage hätte ich noch: Die verbauten teile sind alle riesig - muss ich davon ausgehen, dass die teile auch 10 mal mehr strom ziehen??
Danke!

richtig ist, dass ein Röhrengerät mehr Strom verbrauchen wird, als ein vergleichbarer Solid-State EQ..

falsch ist, von der Größe der Bauteile auf den Stromverbrauch zu schließen. Da geht's um Spannungsfestigkeit.
Aber wenn du nichtmal den Unterschied zwischen Strom und Spannung verstehst, solltest du echt die Finger vom DIY Pultec lassen :D
Ich meine es nur gut.. du machst sowieso was du willst.
 
CO2
CO2
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Kennen wir uns? - ich glaube nicht!
So ratschlge sind hier nicht angebracht.

Der gründer von analogvibes war auch blutiger anfänger!!!!

Warum sollte ich das nicht lernen können!?
Mit ein bisschen menschenkenntnis dürfte doch auch klar sein - das so aussagen zu widerspruch reitzen.
-
und: Es gibt 3000 verkehrstote im jahr - fährst du deswegen keine auto mehr?
oder: "Was!? Du willst musik machen - du kannst ja noch nichtmal notenlesen! Hahah"


Ich bin dann mal weg - Hier ist nur gegenwind, warum soll ich mir das reintun!
Der Thread ist wieder so ein typischer „Nick Name“, sorry.....
Du fragst um Rat, bekommst viele (gute) Ratschläge, leider ist das aber nicht das, was du hören willst, also wischst du das alles mit so nem (leicht beleidigten) „ich bin dann mal weg, weil....“ vom Tisch....
Dann frag doch nicht, sondern mach halt, wenn du nicht hören willst, dass das Projekt für Anfänger ungeeignet ist.
Man kann auch lernen durch Schmerzen :lol:

Nur weil kaum einer Erfahrungen mit genau dem Kit hat, heißt das ja nicht, dass man Erfahrungen aus anderen Lötprojekten nicht darauf übertragen kann.....

Und „ in einem Jahr“ hast Du sowieso 10 andere Ideen, die dich womöglich auch nicht weiterbringen...

Bin dann mal weg...:lol:
 
 


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