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Behringer BQ-10 (Korg SQ-10)

  • #121
Aus diese Sicht halte ich die Anpassung der Seq.Steps an dem BQ-10 mit 8-single bzw. 16-dual-Steps für konsequent sinnvoll.
Ja, das ist ja subjektiv. Der BQ bietet halt nichts, was ich nicht schon in anderer Form zur Verfügung habe. Für andere kann das bestimmt Sinn ergeben und er passt ja auch schön zum K-2.
Ich verstehe es halt nur nicht, warum man den so beschnitten hat. 8/16 Steps gingen ja auch beim SQ-10 ohne Probleme.
Genau wie der select Schalter für die Playmodes: Der funktioniert halt nicht pausenlos während der Sequencer läuft, wie er das zB beim SQ-1 macht. Das würde mich nerven, wenn die Sequenz dann beim Umschalten stoppt und so ein Feature hätte ich interessanter gefunden, wenn es denn konsequent sinnvoll implementiert wäre.
 
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M.i.a.u.: Die Iden des Maerz
  • #122
Ja, das ist ja subjektiv. Der BQ bietet halt nichts, was ich nicht schon in anderer Form zur Verfügung habe. Für andere kann das bestimmt Sinn ergeben und er passt ja auch schön zum K-2.
Ich verstehe es halt nur nicht, warum man den so beschnitten hat. 8/16 Steps gingen ja auch beim SQ-10 ohne Probleme.
Genau wie der select Schalter für die Playmodes: Der funktioniert halt nicht pausenlos während der Sequencer läuft, wie er das zB beim SQ-1 macht. Das würde mich nerven, wenn die Sequenz dann beim Umschalten stoppt und so ein Feature hätte ich interessanter gefunden, wenn es denn konsequent sinnvoll implementiert wäre.
Wie ich bereits schon geschrieben hatte, sie haben dem BQ-10 das MS-02 Modul eingebaut, was die Anbindung der MS-Serie an andere Standards erleichtert. Wie steht schon im Handbuch vom MS-02: "The Korg Interface MS-02 is designed for the purpose of connecting Korg MS-Series synthesizers with other synthesizers available throughout the world."

Aus meiner Sicht hat man dem Modul den Vorzug vor 4 weiteren Steps gegeben, es dürfte einfach ein Platzkompromiß gewesen sein. Natürlich kann man sagen, dass man das wegen Midi gar nicht gebraucht hätte. Aber wer z.B. einen original MS 20 hat, der wird es wahrscheinlich zu schätzen wissen, dass man ein MS-02 quasi kostenlos mitgeliefert bekommt. Das Teil ist auch nicht gerade günstig.
 
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M.i.a.u.: Wannholle, oli, Axel Jungkunst und 2 andere
  • #123
Das Ding soll 150 Euro kosten. Kann man dann nicht einfach 2 davon in Serie verbinden für bis zu 16 steps?
 
  • #126
Ich habe so grob in Erinnerung, dass man die Kombi aus MS-20 und SQ-1 (also dem kleinen Nachbau) nicht per Keyboard transponieren konnte. Kriegt man das mit dem SQ-10 bzw. BQ-10 ohne große Hilfsmittel hin oder wie hat z.B. DAF das früher gemacht? Mit SQ-1 am Moog ging das übrigens, weil da die Keyboard CV bei Nutzung des CV-Eingangs nicht entkoppelt wurde.
 
  • #127
Ich habe so grob in Erinnerung, dass man die Kombi aus MS-20 und SQ-1 (also dem kleinen Nachbau) nicht per Keyboard transponieren konnte. Kriegt man das mit dem SQ-10 bzw. BQ-10 ohne große Hilfsmittel hin oder wie hat z.B. DAF das früher gemacht? Mit SQ-1 am Moog ging das übrigens, weil da die Keyboard CV bei Nutzung des CV-Eingangs nicht entkoppelt wurde.
Vielleicht wenn man bei der Step GND-Buchse mit einem CV-fähigen Keyboard reingeht? Allerdings (schätze ich) werden da alle Reihen global transponiert.

Ist aber nur ein Schuss ins Blaue, die Nerds/Profis wissen da sicher mehr....
 
  • #128
Ich habe so grob in Erinnerung, dass man die Kombi aus MS-20 und SQ-1 (also dem kleinen Nachbau) nicht per Keyboard transponieren konnte. Kriegt man das mit dem SQ-10 bzw. BQ-10 ohne große Hilfsmittel hin oder wie hat z.B. DAF das früher gemacht?
SQ-10 Voltage Out an VCO 2 FREQ beim MS-20, dann mit EG1/EXT-Regler justieren, damit die Intervalle stimmen.
 
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M.i.a.u.: Steril
  • #129
SQ-10 Voltage Out an VCO 2 FREQ beim MS-20, dann mit EG1/EXT-Regler justieren, damit die Intervalle stimmen.
Ah, stimmt, so habe ich es früher an meinem alten MS20 mal gemacht, weil mein Interface kein Hz/Volt konnte. War aber recht fummelig einzustellen, damit es wirklich oktavrein ist, wenn ich mich richtig erinnere.
 
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M.i.a.u.: Minimops 7
  • #130
War aber recht fummelig einzustellen, damit es wirklich oktavrein ist, wenn ich mich richtig erinnere.
Ja, da kommt richtiges Analog-Feeling auf. Aber das kann ja auch reizvoll sein. Bei DAF klangen die Sequenzen manchmal auch etwas windschief :cool: .

Wobei ich mich wieder mal frage, bei welchen Stücken/Alben DAF die MS-20/SQ-10-Kombo eigentlich eingesetzt haben. Ganz zu Anfang ist klar, als noch @pyrolator bzw. Chrislo Haas dabei waren. Ab dem Album "Alles ist gut" habe ich dann doch meine Zweifel. Da haben Görl und Delgado in erster Linie Conny Planks ARP Odyssey (plus Sequencer) eingesetzt, und für meine Ohren klngt das auch alles nach Odyssey. Trotzdem behaupten Leute, dass z.B. "Der Mussolini" mit MS-20/SQ-10 eingespielt worden sei. Ich bilde mir ein, den MS-20 wegen des quäkenden Grundsounds überall wiederzuerkennen; auf der "Alles ist gut" und den zwei Folgealben klingen die Sequenzen aber stets bellend und nicht quäkend.
Dass DAF überhaupt den MS-20 nach "Die Kleinen und die Bösen" auf veröffentlichtem Material eingesetzt hätten, halte ich mittlerweile für eine urbane Legende, lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, falls jemand gute Argumente oder Belege hat.

The Klinik haben den SQ-10 übrigens auch benutzt, zusammen mit MS-10/20/50 (laut Eric Van Wonterghem in der Behringer-FB-Gruppe), ich weiß aber nicht bei welchen Stücken.
 
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M.i.a.u.: dubsetter
  • #131
Das Ding soll 150 Euro kosten. Kann man dann nicht einfach 2 davon in Serie verbinden für bis zu 16 steps?
Soweit ich das aus der eher sehr sparsamen Anleitung verstehe, gibt es ja die Step-Buchse „zum Triggern des jeweils nächsten Schrittes“. Das würde dann auch bedeuten, dass du mit einem Modul davor, das die Trigger auf beliebig viele dieser Geräte verteilt (Step 1 bis 8: Gerät 1, Step 9 bis 16: Gerät 2, Step (n + 1) bis (n + 8): Gerät (n + 1) * 8 | n >= 0), auch beliebig viele dieser Geräte zu einem Endlossequenzer zusammenschalten könntest, eine Reset-Buchse ist ja auch vorhanden, wäre hierfür aber noch nicht mal notwendig, wenn man nicht gerade mit variierenden Längen innerhalb der Achter-Einzelgruppen herumexperimentieren möchte. (Ich meine, da gab es etwas Passendes aus der BinärClock-Ecke von Xaoc Devices.)

EDIT: Diese Ausführung beschreibt den dreikanaligen Betrieb.
 
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M.i.a.u.: robworld
  • #134
Wobei ich mich wieder mal frage, bei welchen Stücken/Alben DAF die MS-20/SQ-10-Kombo eigentlich eingesetzt haben
Ja, das ist eine gute Frage. Die prägnanten Basslinien ab „Alles ist gut“ klingen für mich auch alle nach Odyssey. Wobei der SQ-10 ja auch den Odyssey angesteuert haben kann. Aber wenn Conny ohnehin den ARP Sequenzer da dran hatte, ist das auch eher unwahrscheinlich.
 
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M.i.a.u.: Minimops 7
  • #137
Weiss jemand ab wann die Geräte erwartet werden dürfen?
Nein, Behringer schreibt nie, wann ihre Waren bei Kunden ankommen werden. Und bei den üblichen Händlern steht nichts, was auf baldige Lieferung schließen lässt. Selbst bei Andertons, die normalerweise Behringersachen recht schnell bekommen, steht kein Lieferdatum in naher Zukunft. Music Store schreibt "voraussichtlich ab Lager am: 16.03.26", aber da würde ich mich bei denen nicht drauf verlassen, das kann sich bei MS auch gerne noch Monate nach hinten raus verschieben, alles schon erlebt.

Ich habe mal eben in die Behringergruppe auf Facebook geguckt, da scheint auch noch niemand einen BQ 10 geliefert bekommen zu haben. Normalerweise gibt es immer einen, der sein neues Spielzeug zeigen muss. Daher gehe ich davon aus, dass das noch dauern wird. Gilt übrigens auch für den CZ-1 Mini und den UB-1 Micro, da sind auch bei Thomann keine Lieferdaten in naher Zukunft genannt.

Letztlich bleibt nur direkt nachfragen z.B. bei Thomann, ob sie schon ein Lieferdatum genannt bekommen haben.
 
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M.i.a.u.: Cello
  • #138
Hand auf's Herz: wer von euch hat schon im 12-Step-Mode (statt 8/16) die Sequenzen gesetzt ? Oder im 10-Step-Mode?
Es hat auch einen guten Grund, weshalb praktisch alles mit 8/16 besetzt wird.
Mit dem 100-182 mach ich sowas andauernd. Der kann sich bei mir nur selten in 8 bzw. 16 Steps absteppen.

Warum? Weil es geht! Und zwar einfach — ein kleiner Dreh am Regler, schon ändert sich die Anzahl.

Das ist ja eine der imho uneinholbaren Vorteile (analoger) Hardware: WYSIWYG, at-your-fingertips… nenn es, wie Du willst. Kein Menü, kein kompliziertes Display -> kein Menu Diving, kein Rumfummeln in den Einstellungen, kein Abrufen von (eh nicht vorhandenen) Presets … für mich ist ein analoger Stepsequencer ein Instrument. Für digitales sequencing nehme ich DAW —> egal, ob auf dem Mac oder im dedizierter Hardware-Form (hier: Black Sequencer).

Viele Grüße
 
  • #139
Mit dem 100-182 mach ich sowas andauernd. Der kann sich bei mir nur selten in 8 bzw. 16 Steps absteppen.

Warum? Weil es geht! Und zwar einfach — ein kleiner Dreh am Regler, schon ändert sich die Anzahl.

Das ist ja eine der imho uneinholbaren Vorteile (analoger) Hardware: WYSIWYG, at-your-fingertips… nenn es, wie Du willst. Kein Menü, kein kompliziertes Display -> kein Menu Diving, kein Rumfummeln in den Einstellungen, kein Abrufen von (eh nicht vorhandenen) Presets … für mich ist ein analoger Stepsequencer ein Instrument. Für digitales sequencing nehme ich DAW —> egal, ob auf dem Mac oder im dedizierter Hardware-Form (hier: Black Sequencer).

Viele Grüße
Wie analoge Sequenzer (oder generell Hardware) funktioniert und wo dort die Vor-/Nachteile liegen, ist mir sehr wohl bekannt.
Es geht hier auch nicht um die Diskussionen bez. analog/digital(DAW, bla, bla.. sondern um die Frage, in wiefern 12 Stepps benötigt werden, wenn der ganze Track doch in 8/16-Step-Events gehalten ist (?)
Was soll ich mit 10- oder 12 Stepps, wenn nach 8 (oder verdoppelt = 16) bereits ein weitere Part anfängt. Darum geht es.

Was glaubst du, weshalb praktisch alle Drum-Machines mit 8/16-Steps laufen ? und eben nicht mit 10 oder 12 ?
 
  • #140
Das kommt auf die Art der musik an. Mandala-Sequenzen werden durch diese Verschiebungen lebendiger
8 oder 16 er plingplong mit 10 oder 12 er Bass…
 
  • #141
Was soll ich mit 10- oder 12 Stepps, wenn nach 8 (oder verdoppelt = 16) bereits ein weitere Part anfängt. Darum geht es.
Man könnte zum Beispiel partübergreifende Sequenzen abfeuern, die sich mit dem Rest nach einer Weile wieder treffen. Allerdings gebe ich Dir recht, praktischer fände ich 16 Steps, die man bei Bedarf reduzieren kann...
 
  • #142
Wenn man vom 4/4 Takt ausgeht, braucht man das vielleicht nicht. 12/8 Takt ist jetzt aber auch nicht so selten.
 
  • #144
Man könnte zum Beispiel partübergreifende Sequenzen abfeuern, die sich mit dem Rest nach einer Weile wieder treffen. Allerdings gebe ich Dir recht, praktischer fände ich 16 Steps, die man bei Bedarf reduzieren kann...
So = ja, klar. Ist man aber in den Events taktweise (in Parts, sprich 2+2 oder 1+1+1+1 = eben 4/4) unterwegs, dann sind 10 oder 12 Steps quatsch (wenn sie denn durchgehend von 1-10, bzw. von 1-12 laufen, ohne dass der Seq. die Modes schaltet).
Und so wurden die Dinger damals auch oft benutzt, indem man sie auf 8 Steps begrenzt hat um in den Parts (start / end) bleiben zu können (sofern durchlaufend).
 
  • #145
Alto Music (USA) hat den Behringer BQ-10 auf Lager. Bei den für uns interessanten Händlern steht er aber noch aus.
 
  • Daumen hoch
M.i.a.u.: Cello

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