BME 700 als APP

Dieses Thema im Forum "APPartig" wurde erstellt von Cyborg, 1. April 2013.

  1. Cyborg

    Cyborg aktiviert

  2. Deusi

    Deusi Ja was denn eigentlich?

    Und wie bei allen Android Synth Apps ist die Latenz viel zu hoch... :-|
     
  3. Ich gestehe, die App interessiert mich nicht, aber der Synth sieht ja sehr interessant aus. Ich hatte noch nie von dem gehört. Weisst Du ein paar Details zu Technik? Was für'n VCO, VCF? Spulen Resonator?
     
  4. Moogulator

    Moogulator Admin

    Es gibt auch einen Appstore für Win8, da tauchen auch hin und wieder Synths auf. Hab nur kein W8..
    noch.
     
  5. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Hallo
    als App interessiert mich überhaupt nichts, selbst wenn es um BMEW geht und das soll was heißen ;-)
    Zum BME700 habe ich einige Infos:
    ______________________________________________________

    Kurze Beschreibung der Komponenten und ihrer Funktion (s. Abb.)

    MOD. l / MOD. 2: Modulationsoszillatoren, jeweils in Periodendauer (10 ms - 10 s) und Schwingungsform getrennt regelbar; sie modulieren VCO, VGA, VCF und Phasenmodulation (Dreieck/Rechteck in zwei Modulationsbereichen).
    •VIER. MIX: beeinflußt die Tonhöhe des VCO durch eine wählbare Mischung der Modulation von MOD. l und MOD. 2; statt MOD. l kann dabei ein beliebiger Anteil der Hüllkurve ENV. l eingeblendet werden, wodurch der VCO bei jedem Tastenanschlag ein kurzes Uberschwingen der Tonhöhe abgibt.
    'VCO: der spannungsgesteuerte Tonoszillator, Herz des Synthesizers; sein Frequenzbereich reicht von 0,5 hz - 20 khz; Grundeinstimmung des VCO ist mit TUNE möglich, stufenweise Auf- oder Abschaltung in andere Frequenzbereiche (4'und l6') über Schalter; dabei kann direkt von der höheren Oktave 4' auf die tiefere Oktave 16'gewechselt werden, ohne die Mittelstellung 8'überfahren zu müssen; der Regler VIER, regelt die Gesamtstärke der Modulationsspannungen für den VCO, an SPEED wird die Gleitgeschwindigkeit von einem Ton zum anderen eingestellt (abschaltbar). Der Regler RATIO beeinflußt die Pulsbreite der VCO-Rechteckspannung; zwei Schalter bestimmen, ob die Pulsbreite manuell oder automatisch (über ENV. oder MOD.) geändert wird; am Regler SHAPE wird das entstandene Signal mit der Dreiecksspannung des zweiten VCO-Ausgangs stufenlos gemischt und zum MIXER geleitet.
    •MIXER: bestimmt das Verhältnis zwischen Rauschen und Tonspannung vom VCO; danach wird das Signal in zwei Kanäle aufgespalten .
    •RES. FILT.: übernimmt das Tongemisch vom MIXER und bildet -in 31 digital einstellbaren Stufen - einen scharf (SHARP) oder flach (FLAT) ausgebildeten Resonanzhöcker im Frequenzbereich zwischen 60 und 2?00 hz. Damit ist es möglich, die Resonanz jedes natürlichen Musikinstrumentes nachzubilden.
    •VCF: spannungsgesteuertes Tiefpaßfilter mit einstellbarer Rückkopplung bis zur Eigenschwingung (damit 2. Oszillator, z. B. für menschliches Pfeifen und ähnliche Effekte); am Regler RESON. ist die Stärke der Rückkopplung einstellbar, an BASIS der Gesamteinfluß aller Steuerspannungen auf das VCF; als Modulationsspannungen können die Hüllkurven von ENV. l, ENV. 2, die Signale von MOD. l und MOD. 2, die Klaviaturspannung oder Mischungen aller dieser Spannungen dienen. Nach dem Passieren von VCF bzw. RES. FILT. vereinigen sich die Tonspannungen der Filter wieder zu einem wählbaren Gemisch (FILT. MIX).
    •VGA: spannungsgesteuerter Verstärker; er verändert die Lautstärke der an FILT. MIX gemischten Tonsignale unter dem Ein-fluß einer Steuerspannung; diese kann in beiden Kurvenformen von MOD. l, MOD. 2, ENV. l, ENV. 2 oder Mischungen dieser Spannungen bestehen (MOD. MIX). Über OUTP. verläßt das nochmals in der Gesamtlautstärke geregelte Tonsignal den Synthesizer (Buchse an der Rückseite).
    ENV. l / ENV. 2: Hüllkurvengeneratoren; bestimmen mit ihrer Anstiegsflanke die Schnelligkeit (RISE) des Einschwingens von VCF oder den Lautstärkeanstieg in VGA, mit ihrer abfallenden Flanke (FALL) die Schnelligkeit des Ausklingens. MODE bestimmt, ob der Abstieg gleich nach dem Maximum einsetzt oder ob das Maximum für die Dauer des Tastendrucks gehalten wird.

    Ansicht:
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    Frontplatte:
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    Blockschaltbild:
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    Wie die Resonatoren gebaut waren, kann ich nicht sagen, dazu müsste ich mal Baumann selbst fragen...
    Klanglich ist die kleine Kiste alles andere als klein, kein Moog aber ein typischer BME und vor allem erfrischend exakt. Da wurde nichts versprochen, was nicht auch gehalten wurde.
     
  6. Cyborg

    Cyborg aktiviert

    Nach einem Telefonat mit dem Entwickler des BME700 steht zumindest eines fest: Es ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten dass das Layout des BME 700 frecj kopiert wurde. Eine Anfrage um Erlaubnis dafür ist nicht eingegangen. Klarer Fall von Urheberrechtsverletzung. Ob er (der App-Anbieter) das auch bei anderen so getrieben hat?
     

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