CONFIG_PREEMPT_RT endlich in den offiziellen Kernel eingezogen?

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Maintaining a Real Time Stable Kernel - Steven Rostedt, VMware It wont be much longer before the PREEMPT_RT patch makes it into mainline. But what about supporting it for your devices? Maintaining a RT stable tree is a bit different than maintaining a normal vanilla stable tree. One must understand how the Real Time kernel works, and be able to spot changes that can cause priority inversion, or simply break the kernel. There is now an effort to have multiple people maintain various versions of Linux with the RT patch applied. This talk will present what is required to maintain a stable RT tree, such as tools that you can use. What tricks can be done with git to find properly backport patches that are RT specific. It will also cover the current tests that are performed to make sure the released RT stable kernel is fully functional.

Maintaining a Real Time Stable Kernel - Steven Rostedt, VMware
https://www.youtube.com/watch?v=pIJ3Zv_uxn0

https://wiki.linuxfoundation.org/realtime/events/rt-summit2018/start

Die Highlights von Linux 5.3: Realtime-Support im Anflug Update
https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Highlights-von-Linux-5-3-Realtime-Support-im-Anflug-4470638.html
Open Source Summit Europe: Realtime-Erweiterungen bald im Linux-Kernel
https://www.heise.de/newsticker/mel...weiterungen-bald-im-Linux-Kernel-4202842.html
Echtzeit-Kernel soll Option für Linux werden
https://www.golem.de/news/preempt-rt-echtzeit-kernel-soll-option-fuer-linux-werden-1907-142608.html

Seite 2: Weitere Highlights von Linux 5.3

Support für AMDs neue Grafikchip-Architektur ist eines der Highlights von Linux 5.3. Die am 9. oder 16. September erwartete Kernel-Version wird zudem Wegbereiter für Echtzeit-Unterstützung (Realtime-Support) in Linux. In den Hauptentwicklungszweig des Kernels ist nämlich eine Änderung mit einer neuen Kernel-Konfigurationsoption eingeflossen, durch die man irgendwann einen "Fully Preemptible Kernel (Real-Time/RT)" bauen kann. Solche können Echtzeit-Anforderungen erfüllen – also garantieren, bestimmte Arbeiten selbst unter widrigen Bedingungen innerhalb einer vorher definierten Zeitspanne zu erledigen.
Anpassung mit Signalwirkung
Die Änderungen mit der Konfigurationsoption CONFIG_PREEMPT_RT erweckt den Eindruck, als sei die seit knapp fünfzehn Jahren entwickelte Realtime-Linux-Patch-Sammlung PREEMPT_RT endlich in den offiziellen Kernel eingezogen. Viele in diesem "RT-Tree" entwickelten Anpassungen sind in den letzten Jahren schon in Linux umgezogen. Jetzt folgt die Konfigurationsoption – vieles andere, das für zeitgemäßen Echtzeit-Betrieb wichtig ist, verbleibt aber vorerst noch im RT-Tree.

c't/Thorsten Leemhuis
Die neue Option zum Bau eines Realtime-Kernels zeigt sich bislang noch nicht, denn sie soll vor allem eines haben: Signalwirkung. (Bild: c't/Thorsten Leemhuis)
Die Konfigurationsoption zeigt sich zudem fürs Erste gar nicht. Ihre Integration ist aber trotzdem ein wichtiger Schritt vorwärts: Sie signalisiert der Welt, dass Torvalds & Co. in nächster Zeit auch die im RT-Tree verbliebenen Realtime-Patches integrieren wollen, obwohl Torvalds der Idee ursprünglich eher skeptisch gegenüber stand. Dadurch sollen vor allem Kernel-Entwickler, die sich nicht für die Realtime-Patches interessieren, motiviert werden, sich bei der Begutachtung und der Integration verbliebener Echtzeit-Änderungen des RT-Trees nicht quer zu stellen. Das sind zwar gar nicht mehr so viele, aber einige betreffen die zentrale und daher kritische Infrastruktur des Linux-Kernels, bei der die Entwickler besondere Vorsicht walten lassen.
Vielleicht folgen auch noch Patches für 5.3, durch die sich die Konfigurationsoption doch noch zeigt. Ungewiss bleibt indes, wie lange die Integration der im RT-Tree verbliebenen Anpassungen benötigen wird; dessen Entwickler hatten sich vergangenen Herbst vorgenommen, alles Wesentliche im Jahr 2019 in den offiziellen Linux-Kernel zu überführen. Die dazu verbleibende Zeit wird aber langsam knapp.
https://www.heise.de/ct/artikel/Lin...d-Schuss-vor-Nvidias-Bug-4470638.html?seite=2


Ob man dann noch Nvidia GK nutzen kann?
Bessert sich Nvidia?
Nvidia öffnet sich ein wenig: Die Firma hat kürzlich Details zur Programmierung aktueller Grafikchipgenerationen unter einer Open-Source-Lizenz auf Github veröffentlicht. Das erleichtert Open-Source-Entwicklern die Arbeit, auch wenn wichtige Informationen erst noch folgen sollen.
Bislang hat Nvidia bei Open-Source-Entwicklern einen eher schlechten Ruf. Kein Wunder, denn anders als AMD und Intel treibt das Unternehmen quelloffene Linux-Treiber für seine PC-Grafikchips nicht selbst voran. Das Unternehmen hilft auch sonst nur unwesentlich und hat bislang Details zur Treiberprogrammierung wie Staatsgeheimnisse gehandhabt. Linux-Entwickler müssen daher viel mit Reverse Engineering arbeiten, was einer der Hauptgründe ist, warum die von Distributionen standardmäßig eingerichteten Kernel- und OpenGL-Treiber "Nouveau" viele Schwächen haben; sie machen beispielsweise nur einen Teil der 3D-Leistung locker und unterstützen längst nicht alle Funktionen der GeForce-Chips.
Letztlich ist aber mehr nötig, bevor sich diese problematische Situation signifikant verbessern kann. Für ordentliche Open-Source-Treiber wäre es nämlich auch wichtig, den Linux- Distributoren endlich eine bessere Firmware an die Hand zu geben: Die derzeit von Nvidia bereitgestellte ist eher eine Krücke, denn mit ihr können Grafikchips weder in die sparsamsten noch die schnellsten Betriebsmodi schalten. Das ist derzeit der Hauptgrund, warum die Leistungsaufnahme vieler moderner GeForce-GPUs mit dem Nouveau-Treiber oft höher ist als mit dem proprietären Treiber, die 3D-Performance zugleich aber deutlich schlechter.
https://www.heise.de/ct/artikel/Lin...ading-und-Schuss-vor-Nvidias-Bug-4470638.html
 
 


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