Unterschiede der einzelnen Betriebssysteme

Dieses Thema im Forum "PC" wurde erstellt von khz, 9. Januar 2018.

  1. khz

    khz D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run

    Ich habe, da ich mich nur da ein wenig auskenne, nur zu Linux die Belege welche öffentlich im Internet einzusehen sind mit beigefügt.
    Ich würde mich freuen wenn die Windows und Mac OS X User zu diesen Betriebssystem richtigstellen und die Belege welche öffentlich im Internet einzusehen sind mit beigefügt/ergänzen.
    Auch bin ich mir nicht sicher ob ich an alles gedacht habe darum Punkt 9 als Ergänzung.
    Wenn ein Punkt unrelevant ist bitte dies auch mit Begründungen berichtigen.


    GENERELL:
    BITTE GLEICH FÜR EINEN EINWAND/... DEN/DIE ENTSPRECHENDEN LINKS HINZUFÜGEN ALS BELEG/BEWEIS.

    ICH UND DU WOLLEN NICHT DIE ANDERE SEITE MIT $SUCHMASCHINENANFRAGE ERFORSCHEN.

    Kein Glaubens Plattformkrieg hier!
    Es geht um belegbare Unterschiede!



    Danke.

    ####

    1.) Die Hardware/Software ist auf das OS abgestimmt:

    • OSX - [X]
    • Win - [_]
    • Lin - [_] oder [X] <== Man kann durch USE Flag [EDIT] und der make.conf[/EDIT].

    2.) Ist ein Echtzeit Betriebssystem:


    3.) Optimiertes System (WM ist schlank, keine unnötigen Dienste, ...):


    4.) Optimierte interne Audioverarbeitung:

    • OSX - [X] <== Beleg dafür wäre nett. EDIT: Coreaudio und Coremidi System
    • Win - [_] oder [X] <== ASIO(?)
    • Lin - [_] oder [X] <== Man kann durch Audio bzw. MIDI.

    5.) Mehrere Souncards gleichzeitig nutzbar:

    • OSX - [X] <== EDIT: Coreaudio und Coremidi System
    • Win - [_]
    • Lin - [_] oder [X] <== Man kann durch Alsa und/oder Jack.

    6.) Freies Routen zwischen Hardware/Software:


    7.) Bessere Treiber/Support:

    • OSX - [X]
    • Win - [X]
    • Lin - [_] oder [X] <== Hängt teilweise von den u. a. speziellen Audio Herstellern ab ob sie das OS unterstützen.
      Allgemein ist die Treiberunterstützung als auch der Support für System/Hardware/Software (sehr) gut.

    8.) Die Anwender SW ist innovativer:

    • OSX - [X]
    • Win - [X]
    • Lin - [_] oder [X] <== Je nach Lebendigkeit der GNU Software oder der Bereitstellung der u. a. speziellen Audio Software Herstellern.

    9.) foobar - $weiter_Punkte:

    • OSX - []
    • Win - []
    • Lin - []


    ####
    Mehr@Audio&&Linux https://www.sequencer.de/synthesizer/threads/gnu-linux-audio-wiki-howto-info.94082/
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2018
  2. Moogulator

    Moogulator Admin

    Um das Thema eher aufzuwerten kommt es in "PC", gilt aber allgemein. Irgendwo muss es ja hin, FR wäre zu "klein", da Computerthema.
    Zu der Liste haben wir uns ja im Plattformkrieg™ Thread unterhalten, daher - siehe dort für diese Dinge.
    Als eigener Thread ist das gut, weil neutral.

    Das Routing in macOS ist übrigens nicht so flexibel, aber rein und aus hat ne API, es gibt Tools die nicht von Apple sind dafür.
    Dh. es ist eingeschränkt aber viel mehr als es auf Windows gibt, seitens des Herstellers. Es gibt aber auch für Windows solche Routing-Tools, die aber eben auch dann von den jeweiligen Herstellern kontrolliert werden.

    Festzulegen wäre was FREI also bedeutet unter Punkt 4.
    Ansonsten scheint mir das ganz richtig zu sein wie es da steht.

    Es gibt sicher noch mehr Detailfragen, die manche Systeme in diesem oder jenem Licht stehen lassen.
    Aber wichtig ist wohl, ob der Hersteller da was tut und wie weit - Für Audio ist Apple mit iOS und macOS schon sehr gut dran, ich wünsche mir das für die anderen auch - als Standard.

    Soweit und kann gern ergänzt werden, denke dazu ist das hier auch da.
    Ggf. noch erweitern durch Dinge wie Multiklient-Tauglich - wäre bei macOS klar ja, bei Windows leider nein und Linux weiss ich nicht.

    Und man könnte auch Code, Mehrkern und andere Sachen anschauen, die bei Audio aber auch sehr kritisch sind, wegen Echtzeit.
    Achja, was genau ist ein echtes Echtzeit-OS? Wie definierst du das?
    Genau DAS ist aber das Problem bei Audio - du kannst leider nicht garantieren, dass ein Plugin bestimmte Berechnungen zeitgleich mit vielen Kernen rauswirft, hier würde ich sagen wäre echtes Realtime angesagt und müsste aber sowas wie eine Grenze haben - wegen Ohren, Latenz, Sampleversatz. Und das kann glaublich kein OS so wie wir das für Audio brauchen würden. Oder?
     
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  3. khz

    khz D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run

    Da habe ich ja Links hinzugefügt was ich darunter - unter Linux - verstehe.
    Meintest du eher "6.) Freies Routen zwischen Hardware/Software:"?

    Absolut erwünscht!

    Kurz vor dem Mittagessen will ich nicht $Suchmaschine fragen. Was meinst du.

    GENERELL:
    BITTE GLEICH FÜR EINEN EINWAND/... DEN/DIE ENTSPRECHENDEN LINKS HINZUFÜGEN ALS BELEG/BEWEIS.

    ICH UND DU WOLLEN NICHT DIE ANDERE SEITE MIT $SUCHMASCHINENANFRAGE ERFORSCHEN.

    Aktive Projekte haben dies in der Regel seit Jahren mit drin.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9. Januar 2018
  4. dstyl

    dstyl ...

    Sehe das etwas anders
    Bei Linux wäre es auch wichtig auf welche Linux Distribution du dich beziehst.
    1)Die Hardware/Software ist auf das OS abgestimmt
    Warum bekommt da macos x ein x und linux und win nicht?
    Dir ist bewusst das ein Mac einfach nur ein 0815 pc ist(stinknormale nvidia grafikkarte und stinknormaler x86 cpu, stinknormaler ram etc. alle bauteile aus denen ein mac besteht kannst du in deinen pc einbauen) mit nem uefi das von hfs bootet statt von fat 32/exfat.
    Die mainboards designen lohnhersteller wie hp/dell/gigabyte und mac lässt sich auf allen uefi pcs ohne probleme und veränderung am os per clover(bootloader) oder bios patch starten.
    https://www.tonymacx86.com/buyersguide/january/2018/#CustoMac_Pro
    https://sourceforge.net/projects/cloverefiboot/
    Und Windows startet ja eben so ohne modifikation auf nem mac ist also einfach reine fantasie das apple überhaupt irgendwas besonders auf hardware anpasst.
    Wird in deren readme vom kernel (xnu) sogar explizit gesagt https://github.com/opensource-apple/xnu/blob/master/README.md
    mac os x ist ein paravirtualisiertes freebsd mehr nicht. Und freebsd wird nicht besser oder was auch immer du meintest auf hardware abgestimmt als linux oder win.
    2)Windows hat rtos funktionalität, wie gut/schlecht sei mal dahin gestellt aber windows scheduled zb audiotreiber oder eine anwendung deiner wahl nach realtime kritischen gesichtspunktern
    und das sogar auf eine unbegrenzte anzahl an kernen solange die sich den selben cache teilen
    https://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/ms685100(v=vs.85).aspx und mac os x verfügt auch über realtime funktionen allerdings für nutzeranwendungen nur per cmd
    https://superuser.com/questions/285355/how-to-permanently-renice-a-process-on-mac-os-x-or-ios-etc
    3)Welche linux distribution, gibt da eine spanne von 16mb bis 16gb, mac os x ist aber definitiv am größten.
    Falls du den Ram verbrauch meinst gewinnt windows (10er ist gerade mal bei 400mb und win7 bei weit weniger muss ja auch auf der gammligsten mühle laufen)
    und bei linux kanns von 1mb bis unbegrenzt nach oben gehen mac ist bei weit über 4gb.
    https://www.microsoft.com/en-us/windows/windows-10-specifications

    Ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=4j-TwQlcnlk
    win 10 läuft sogar ziemlich gut mit 512mb ram
    4)Win hat nen guten audio stack und bietet sogar mehrere schnittstellen für audio und berechnung an von cpu + grafikarten kombi bis hin zum nutzen von unbegrenzt vielen soundkarten und ausgabe auf allen
    angeschlosenen audio geräten gleichzeitig und das lässt sich alles mit einer api ansprechen. Mac os x kann da nichts ähnliches bieten (kackt ja schon bei 2 universal audio soundkarten ab und die haben dann nen bottleneck weil die sich den selben thunderbolt anschluss teilen)
    https://en.wikipedia.org/wiki/DirectX_plugin
    https://msdn.microsoft.com/en-us/library/windows/desktop/dd370784(v=vs.85).aspx
    5)Geht sowohl bei linux und win, bei win einfach bei der suche stream routing eingeben https://msdn.microsoft.com/en-us/library/dd756612(VS.85).aspx und linux kann ja jack nutzen und mac os x nutzt dafür auch jack weil s einfach freebsd ist
    http://jackaudio.org/faq/multiple_devices.html
    6)Siehe quellen aus 5, ging selbst bei win98 keine ahnung wie du drauf kommst.
    7)hab keine zahlen gefunden
    8 )denke sind da sind alle 3 ziemlich gleich auf stimme dir da zu
    9)Denke mac os x wird für die profis(keine ich hab 3 synths und n 1000$ interface sample pack profis sondern echte profis die ne orchester aufnahme mit 100 spuren in 32bit 192khz mastern/mixen/etc müssen, film vertonen etc) nicht sinnvoll sein weil es einfach keine apple rechner gibt die stark genug für sowas wären(imac pro macs ram 128gb max 18 kerner cpu) bzw keinen support für pci soundkarten.
    Für uns normalos taugen die eigentlich alle gleichwertig und linux läuft ja auch sehr gut mit asio.
    Ich denke am ende soll einfach jeder das os benutzen mit dem er am besten klar kommt.Ich denke selbst hier im forum wird man keinen finden der 128gb ram braucht und mehr als 18 kerne.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2018
  5. hairmetal_81

    hairmetal_81 Mitglied in Capt. Obvious' Lambada-Testlabor

    Beim OS anzufangen, hiesse, das Pferd von der falschen Seite her aufzuzäumen.

    Bei der Software zu beginnen, die man gerne nutzt, und dann zu schauen, unter was diese lauffähig ist, ist der viel intelligentere Weg.



    ;-)
     
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  6. dstyl

    dstyl ...

    Mac os x bietet ein sehr klares interface und gute werkzeuge für programmierer und einen überschaubaren rahmen was die zu erwartende rechenkapazität vom endkunden ist.
    Sehe das auch so das für audio programmierung mac am entspanntesten ist.
    Den windows misch masch mit 5 ! verschiedenen möglichkeiten audio berechnen zu lassen die alle besser/schlechter je nach system/anwendungsfall ist nicht immer optimal(dxi + starke grafikarte, directaudio + asio + starke soundkarte, usw) und so viel zeit wird eh kein software entwickler in optimierung stecken das es mit allen 5 varianten optimal läuft.
    Ich denke das os wo auf dem ppg waveterm/realizer drauf war dürfte am ehesten als optimales musiker os in frage kommen.
     
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  7. psicolor

    psicolor Busfahrer und Bademeister

    9) foobar:
    GNU/Linux ist freie Software. Das is der entscheidente Punkt. Punkte 1-8 sind nur Spitzfindigkeiten.
     
  8. khz

    khz D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run

    Es geht nicht um besser/schlechter sondern was momentan geht und somit die Unterschiede.
    Ich mache Fehler, d.h. was ich schreibe muss nicht stimmen.
    Verbessert mich bzw. legt Gegenargumente/Beweise.

    Linux ist allgemein gehalten, keine bestimmte Distribution.
    Genauso bei MacOSX und Windows, keine bestimmte Version.

    1.)
    Mit einem z.B. Gentoo kann man seine OS/Software exakt auf seine Hardware und Anwendungsbereich angepasst/kompiliert/bauen dank der USE Flag und der make.conf.
    Bei anderen Linux Distributionen ist dies nicht möglich bzw. ich kenne es nur von Gentoo.
    MacOSX ist ähnlich. Spezielle, nicht wechselbare Hardware und dafür das OS/Software angepasst/kompiliert.
    Es macht einen Unterschied ob du OS/Software für alle Eventualitäten baust oder speziell auf deine Hardware und Anwendungsbereich.

    2.) https://de.wikipedia.org/wiki/Echtzeitbetriebssystem ist klar definiert.

    3.) Meine ich relevante Dinge wie Dienste, Window Manager und QuickScan welche dein System je nach Anwendungsaufgabe enorm ~verbessern können.

    4.) Hat auch was mit Realtime zu tun. Unter Linux kannst du sagen: Betriebssystem du hast jetzt:

    Code:
     @audio - rtprio 90       # maximum realtime priority
     @audio - memlock unlimited  # maximum locked-in-memory address space (KB)
    "rtprio 100" wäre Betriebssystem hat für Audioverarbeitung 100% Leistung.
    Da man aber auch GUI (Bild) braucht und auch das OS nimmt man etwas weniger damit das OS noch Puffer/Reserven hat.

    5.) Mehrere Audio/MIDI Interfaces gleichzeitig nutzen.

    6.) Ja, wenn alle Programme auch Jack unterstützen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2018
  9. Moogulator

    Moogulator Admin

    OS X heißt das nicht mehr, es heißt macOS. Und - OS X war auch nur ein Name, weil der Vorgänger war OS9. Römisch 10. Klingt gut. Apple sind auch nunmal Imageleute. Mehr als die anderen.
    Ist total egal Es gab auch kein Windows 9, aber ein 8 und 8.1 und dann 10. Was das soll weiss niemand. Linux heißt auch nie Linux 1.2.3.. weil es viele Linuxe gibt und Kernelversion und undund..

    egal. Oder?
     
  10. Ernsthaft auf Hardware optimierte Betriebssysteme sind Geschichte, das war zu Zeiten von Ti98/4, Amiga bzw. den Unix-Workstations von SGI.
    Bei der heutigen Komplexität der Hardwarearchitekturen und dem Kaufhaussortiment an Softwareanforderungen ist es viel wichtiger vernünftige Abstraktionschichten implementiert zu haben.
     
  11. Moogulator

    Moogulator Admin

    Kann man so nicht sagen - HW und SW eng beieinander zu halten ist klar bei Apple mehr als bei den anderen, aber MS holt mit Surface da nach. Man weiss dann was da ist und kann besser drauf eingehen, doch - das spielt eine Rolle, bei den iPads und iPhone ist das noch viel wichtiger - und das ist auch ein Grund, weshalb Audio da läuft und auf Android das nicht so sicher ist. Es gibt zu viele andere Angebote und Hersteller. Das ist bei Apple nie der Fall, weil es eben keine anderen Hersteller gibt. Natürlich spielt das eine Rolle, sie werden mit dem iMac Pro und MP da auch noch mehr drauf setzen im Bereich Security und dem was das UEFI gemacht hat und so - das meine ich aber nicht primär. Es gibt nunmal klare Optimierung für die Hw und arbeitet Hand in Hand. Das ist schon ein Vorteil, wenn der Hersteller beide Seiten beliefert - APIs hier und zB DAW dann direkt optimieren darauf und Kerne nutzen und und und..

    Das ist so an anderer Stelle nicht so oft, bei Google beim Pixel 2 aber. Also - klar spielt das eine Rolle.
     
  12. khz

    khz D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run

    OK, mit MacOSX meine ich
     
  13. ernsthaft optimieren könnte (btw. konnte) ein Hersteller nur wenn er Hard und Software selbst produziert. Apple als auch alle Anderen wären niemals so verrückt ihre Softwareinfrastruktur soweit zu anzupassen das Sie z.B. nur noch mit Intel-CPU's laufen würde.
     
  14. Umgekehrt. Erst seit sie auf Intel umgestiegen sind ist die Sache "austauschbarer" geworden.
    Früher verwendeten sie Motorola CPU's. Oder habe ich Dich falsch verstanden ?
     
  15. Sehe ich genauso. Auch die Eingrenzung/Fokusierung auf spezifische Schnittstellen (FW / Thunderbold usw.) kommt da noch dazu.
     
  16. mit nur noch intel meine ich NUR Intel also nix anderes x86-artiges
     
  17. Thunderbold ist ein schlechtes Beispiel, denn da Intel Apple quasi ein Monopol auf Thunderbold zusichert ist Apple nun auch von Intel abhängig.
     
  18. Solange Du die Prozessoren nicht selber entwickelst bist Du immer von irgendwem abhängig. Das hat mit der Abstimmung zwischen Soft- und Hardware nichts zu tun. Da geht es darum die Software-Entwicklung auf eine begrenzte Anzahl an HW-Möglichkeiten zu fokusieren und daraus das Maximum rauszuholen. Apple könnte ja jederzeit entsprechend eigene Chips bei Intel in Auftrag geben, wenn sie es sich leisten wollen/können.

    Wo ich Dir recht geben kann ist, dass wohl in einem aktuellen Apple-Rechner mittleweile sehr viel Intel steckt und die Abhängigkeit sehr gross geworden ist. Doch das hat mit dieser Abstimmung HW<->SW nur sekundär zu tun.