Das neue kleine SynxsS-Studio

Guten Rotwein sollte man mit Verstand genießen. Momentan sehe ich keine Gelegenheit für ein persönliches Treffen.
 
DrFreq schrieb:
Bernie schrieb:
Gute Filter können wirklich ein bischen mehr, als nur eine Frequenz zu beschneiden
:opa:

Du hast absolut recht, ich habe keine Ahnung. Ich weiss das ich keine Ahnung habe, erst recht nicht von Frequenzselektiven Verstärkern, aber deswegen ziehe ich mir heute erst mal den richtig harten shit rein, so wie junkie, gib mir alles, gibs mir noch härter :selfhammer:

http://www.georg-elsenheimer.de/diplom/ ... arbeit.pdf

Und wer ist jetzt hier der Poser?

Ich bin gespannt auf das Video in dem Du uns allen beweist wie Du mit verschiedenen Synths mit unterschiedlichen Filtern dieselben Sounds programmerst. Oder Bernie stellt Dir Aufgaben zur Nachbildung des Klangs eines seiner Geräte und Du bildest all diese mit einem (In Zahlen = 1) Synth alle nach!

Geh ich recht in der Annahme, dass Du noch recht jung bist? Ich kann mir Deinen Übermut fast nur mit dem Alter erklären. Ich hatte vor einigen Jahren auch das Gefühl, man könne mit Physical Modelling alles nachbilden. Dann beschäftigst Du Dich mal mit dem Klang von echten Klavieren, Physical Modelling und Sample Libraries und fällst brutal auf die Schnauze mit dem Modelling, das kann ich Dir versprechen. Und dies ist nur ein Beispiel...

Zerlabere hier nicht den schönen Thread von Bernie, erschaff Dir Akzeptanz in einem eigenen Thread mit Deiner Frustbewältigung!
 
muelb schrieb:
Dann beschäftigst Du Dich mal mit dem Klang von echten Klavieren

Also mit dem Saufen habe ich schon letztes Jahr aufgehört und rauchen egal ob mit oder ohne Kräuterzusatz tu ich auch nicht mehr. Ich sehe es nämlich nicht mehr ein andauernd mein Geld für Zeug raus zu schmeissen wo sich andere dan daran bereichern können. Normalerweie müssten di Hersteller einem noch Geld dafür zahlen wenn man Alk trinkt oder Zigaretten raucht. Warum sol ich dafür Geld ausgeben das ich mir meine Gesundheit zerstöre.

Physical Modelling? Ich habe mir mal in der Unibibiliothek ein paar Bücher ausgeliehen und sie mir durchgelesen, wie man überhaupt psyical modelling programmiert und was dabei alles zu berüksichtigen ist, vom Prinzip her alles logisch und einleuchtend, auf der anderen Seite ein haufen Arbeit und ob das Resultat dann genauso gut ist wie das was die Industrie bereits gefertigt hat ist eine andere Frage. Nun denn im Falle von deinem Klavierbeispiel möchte ich erwähnen das es auch die Möglichkeit gibt ein Mikrofon dazu zu benutzen ein Klavier abzusampeln.

Was ich egentlich mitlerweile gelernt habe und was mir immer wieder auffällt ist das du mit unglaublich geringen, ja geringsten Mitteln wahnsinnig viel machen kannst wenn du dazu gezwungen bist. Ich meine wenn ich eine Bassdrum brauche, dann kann ich auch einfach beim internen Mic eines Billiglaptop auf den Rec Button drücken und einmal mit dem Finger schnippen. Falls dann doch zu wenig Bass sein sollte kann ih immernoch eine tiefe Sinuswelle unten drunter legen und das ganze layern. Oder wenn ich eine Woble Bassline brauche kan ich das auch mit dem Mund machen und selbst die HiHat. Jeder kann mit seinen Lippen eine HiHat machen, da brauch ich keine 2 tsd € Groovebox dafür. Genau genommen reicht selbst alleine Audacity aus um ein komplettes Arragment zu machen und alle Samples aufzunehmen usw. Oder wenn du pure data nimmst kannst du dir deine Multimediaanwendung auf deine Wünsche angepasst im Sinne eines Modularen System selbst erstellen.

Das Ding ist ganz einfach, ich hab doch selbst das ganze Equipment gehabt und ich vermisse es keinen Meter. Obwohl manchmal, dann habe ich mir vor kurzem doch wieder externe Geräte geholt aber die sofort wieder verhökert weil mir der gesamte Workflow auf den Sack gegangen ist. Analog ist ein Schritt zurück in die Vergangenheit. Der Fortschritt ist Digital, vergleicht man doch mal die Anzahl der verbauten Transistoren einer CPU mit der Anzahl von verbauten Transistoren in einem analogen Synthesizer. Analog klingt nicht besser als Digital und genauso umgekehrt, es klingt nur anders.

Ach macht ihr alle was ihr wollt, es ist euer Geld das ihr zum Fenster raus werft. Nicht umsonst wurden die ganzen Hardwaresynth vom Markt geschmissen. Dann kam der Mix und Mastering Boom, jetzt der Billig Analogsynthhype mit den ganzen abgespeckten Teilen die kein Mensch braucht, sowie dem Modular geraffel und vor allem Gedudel das auch bald wieder weg ist. Das einzigste was mir zur Zeit ein Dorn im Auge ist, ist der MFB Dominion X, mal schauen, vielleicht schenke ich mir den nächstes Jahr zum Geburtstag. Genau genommen hat er wenn man sich mal die Geräte anderer Hersteller anschaut was die Kosten und Bieten ein sehr gutes Preis / Leistungsverhältnis.

Ich würde mir nie wieder die Hütte voll stellen, es war ein riesen Fehler. Hab da nur ein haufen Geld sinnlos versemmelt. Hätte ich nur damals ein bisschen mehr Ahnung gehabt, aber ich habe mir genau so Typen wie Bernie und andere als Vorbild genommen. Und heute schlag ich mir mit der flachen Hand auf die Stirn und schüttel den Kopf, scheisse warum habe ich nur meine ganze Kohle für den Mist raus geschmissen. Aber jetzt weiss ich wie man richtig elektronische Musik macht, wie man Sounds macht und vor allem welches Equipment man wiklich braucht. Man braucht wirklich sehr hochwertiges Equipment. Man braucht nur ein einziges ganz wichtiges Instrument und das muss sehr sehr hochwertig sein und dessen Bindeglied. Aber welches Instrument das ist das verate ich euch nicht. Es ist nicht der Synth, auch ncht das Mic, es ist das wichtigste überhaupt, dass was dem Bernie scheinbar fehlt. Aber vielleicht kommt auch er nach über 40 JAhren von selbst drauf.
 
Wer auf nem Kamm blasen will, der soll das gerne tun.
Und wer seine Bassdrum baut indem er in ein Laptop-Mikro schnippt und nen Sinus darunter mischt, der soll das auch gerne tun.

Total bescheuerte Diskussion, so was kann´s echt nur im Synthesizerforum geben. :selfhammer:
 
@DrFreq:

Und was machst du, wenn du ein Klavier brauchst? Schnippst du dann auch mit dem Finger vor einem Laptop-Mikrofon?

Wenn ich Musik mache, muss es ein multiinstrumentales Arrangement sein.
Als Klangerzeuger müssen es Sampler und Synthesizer sein. Ich hätte zwar gern auch echte Instrumente wie Bläser usw. aufgenommen, aber in einem kleinen Homestudio im Rahmen eines Hobbies mit niedrigem Budget müssen halt Samples dafür herhalten.

Und dann möchte ich beim Arrangieren natürlich Einfluss auf einzelne Instrumente und Effekte haben. Auf einer Rechner-basierten DAW ist das möglich. Die Nachteile habe ich oben aufgezählt. Die Hardware-Lösung hat aber auch Nachteile wie z.B. die Problematik des Total Recall.

Momentan bin ich am Überlegen, wie ich weiter mache. Auf die Übersichtlichkeit eines Software-Sequencers möchte ich nicht mehr verzichten. Die Bedienung soll aber Hardware-linke sein. Na mal schauen.
 
intercorni schrieb:
Bin voll dabei: ein/zwei wirklich gute Synthis reichen aus.

Sagt wer!?
Und wenn ich gerne FÜNF wirklich gute Synths hätte oder gar ZEHN - macht mich das zum schlechteren Musiker?
Ich meine - noch schlechter als sowieso schon? :mrgreen:

Was für ein Quatsch, echt.
 
Sehr inspirierend! Ich gehe gleich in die Küche ein paar kurze Sounds mit scheppernden Töpfen und klirrenden Gläsern absampeln, dazu rubbel ich mit nassen Fingern im Spülbecken rum, um perfekte Quietschgeräusche hinzubekommen, dass jede 303 neidisch die Waffen strecken muss. Das wird ein epischer Elektro-Hit! Glaubt mir!!!11 :phat: :phat: :phat:

:roll:
 
DrFreq schrieb:
Man braucht nur ein einziges ganz wichtiges Instrument und das muss sehr sehr hochwertig sein und dessen Bindeglied. Aber welches Instrument das ist das verate ich euch nicht.
Och bitte, lass uns nicht dumm sterben!
Was ist es, weiser Mann?
Ein weicher Keks vielleicht?

Schöne Grüße,
Bert
 
Das wichtigste Instrument im Studio ist nicht der Synth an sich sondern die Abhöre. Der Studioabhöre ist mein Instrument und für mich so wichtig wie für einen Grafiker ein guter Monitor wichtig ist.

Alles was du machst, ist mittes einer Wellenform das Membran eines Lautsprecher als Endgerät zu bewegen. Die Grundwellenformen beherschen alle gängigen Synth, genauso wie FM usw. und selbst Filter zur Bandbegrenzung. Das Ding ist ganz einfach zu verstehen das der Synthesizer das Eingabewerkzeug ist und der Monitor das Ausgabeinstrument. Der Synthesizer erzeugt ja nur Spannung am Ausgang, der Strom alleine ist ja kein Sound. Der Sound entsteht am Lautsprecher. Und wenn ich einen Synthesizer bediene dann steuer ich direkt die Membranbewegung des Lautsprecher. Also ist mein tatsächliches Instrument nicht der Synthesizer sondern der Lautsprecher. So... Wenn man das einmal verstanden hat leuchtet einem auch ein das es egal ist ob eine Abfolge von Steuerspannungen digital programmiert wurden oder aus einem analogen Synth kommen. Weil so wie du den Lautsprecher ansteuerst so klingt der Sound.

Du kannst selbst kleinste Akzentuierungen programmieren. Nur muss der Monitor die auch wiedergeben können. Wenn du schlechte Lautsprecher hast werden nicht alle Detailinformationen wiedergegeben, du hörst sie einfach nicht obwohl sie im Signal vorhanden sind und umgekehrt. Ganz schweigen von den Pegelunterschieden einzelner Frequenzbereiche.

Und das ist das was dem Bernie fehlt. Deswegen kann ich es auch nicht für voll nehmen wenn sich jemand die Hütte mit teilweise sehr teuren Geräten voll stellt aber genau bei den Abhören dem Pult / Wandler und der Verkabelung spart. Da hätte ich es lieber anders herum gemacht und einen billigen Klangerzeuger genommen und mich daran erfreut bewusst zu erkennen das schlechter Klang auch gut klingen kann wenn man ihn richtig hört.

Ich kann Genelec empfehlen, ich hatte früher mal Adam und dachte schon geil, aber genau genommen haben die Adam in meinen Ohren HiFI Klang, Focal oder die Neumann sind mir dann doch zu teuer, also sind die Genelec so gesehen der erste Preisgünstige Schritt in Richtung professionellem Audio.

Wie gesagt, bei den Abhören da die auf den Fotos sehe und dem Pult brauch ich wder nen Moog noch nen Harmonizer oder dbx162sl. Es passt einfach nicht zusammen, genauso wie das Pult. Und weil ich über die Jahre gelernt habe in Studios auch hinter das Rack zu schauen weiss ich wie ich bestimmte Studios zu interpretiere habe. Ich weiss was was ihr nicht wisst.

Aber nun ist auch wirklich Schluss von meiner Seite zu diesem Thema, sry Bernie

Pepe schrieb:
Sehr inspirierend! Ich gehe gleich in die Küche ein paar kurze Sounds mit scheppernden Töpfen und klirrenden Gläsern absampeln, dazu rubbel ich mit nassen Fingern im Spülbecken rum, um perfekte Quietschgeräusche hinzubekommen, dass jede 303 neidisch die Waffen strecken muss. Das wird ein epischer Elektro-Hit! Glaubt mir!!!11 :phat: :phat: :phat:

:roll:
Als letztens die Handwerker im Haus waren und die Kreischsäge iengeschaltet haben, bin ich schnell zur Tür raus und hab gemeint sie sollen kurz warten.. Hab de Läppi ausgepackt und dann gings ab... Das geilste war, die haben dann sogar extra mehr Rythmik ins Mschinengekreische gebracht.

Michael Burman schrieb:
Nicht jeder kann sich eben so viele Bedienungsanleitungen im Kopf merken. :mrgreen:

den Cutoff Regler finde selbst ich :lollo:

PS: selbst im Hadbuch vom Virus C steht im ich glaube im Vorwort, sie werden die Möglichkeiten des Synth warscheinlich nie voll auschöpfen... oder so ähnlich
 
Poste doch mal ein paar lieder^^ im tracksbereich... bin neugierig geworden !

Schoenen abend
 
Die Studioakustik ist wichtig, die Abhöre ganz klar. Wenn man sich die ganzen Synthsammlungen der Leute hier im Forum anschaut, so stehen dort viele Klassiker, gute Instrumente.
Allerdings daneben dann meistens eine Monitorkrücke, auf der man den Sound kaum beurteilen kann. Für mich unverständlich.
 
intercorni schrieb:
Bin voll dabei: ein/zwei wirklich gute Synthis reichen aus.

Bin zwar auch ein großer Freund von wenig Equipment aber so eine pauschale Aussage halte ich für extrem gewagt.

Welche Synthies? Und wofür reichen die aus? Für welches Ergebnis? Für eine Produktion? Was für eine Produktion? Zum zusammenspielen mit anderen? Live auf der Bühne? Improvisieren zum Spaß? Soundtüfteln zum Spaß? Spielen zum Spaß?

Die Motivation jedes einzelnen der sich viel oder wenig Equipment kauft dürfte doch sehr unterschiedlich sein.
Und sei es nur deshalb weil jemand das total geil findet alle Blinkelämpchen im Dunkeln anzuglotzen.
Ist das einfältig, debil oder sonstwas? Klar ist es das, aber es ist genauso scheißegal - Hauptsache man hat seinen Spaß dabei ...
 
Pepe schrieb:
Wenn es danach ginge, dürfte ich hier zuhause nicht einen Ton Musik aufnehmen.
Ich auch nicht. Denn mein Equipment ist unter aller Kanone. Naja, für einige Drones reicht es wohl aus. :mrgreen:
 
tronique schrieb:
aber es ist genauso scheißegal

Da muss ich dir Recht geben, eigentlich kann es mir scheißegal sein, mir geht ab und zu die selbstdarstellung eines synth gottes auf die nerven, nur alleine schon die themenüberschrift und dann meterlange racks... das ist halt immer so gespielte bescheidenheit mit der absicht von allen bewundert zu werden
 
Ist ja ganz schön OT geraten hier...vielleicht mag jemand den Fred splitten.

@DrFreq: Wie machst Du eine Live-Performance mit Deinem Setup?
Spielst Du Deine 'Instumente' oder bevorzugst Du DAW 'Patchwork' (nicht negativ gemeint)?

Es gibt so viele Wege der Kreativität, der Produktion, usw, usf...da muß doch jeder
selbst entscheiden, wie er sein Ergebnis 'artgerecht' erzielt.
Blöde Diskussion.
 


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