DAW's, klangliche Unterschiede ?

Hmm, tja, seltsam. Vor einiger Zeit hatte ich Cubase LE 6 benutzt (im Prinzip bin ich schon ein Cubase-Fan). Ganz normal mit "Audio-Mixdown". Fand das Ergebnis irgendwie nicht so gut. Das ist mir schon aufgefallen. Dachte "Na, dann ist das wohl so". Könnte sein, daß ich da irgendeine Funktion übersehen hab'. Hab' natürlich keine Ahnung vom Mastering und Mixing (wie soll man das auch lernen, wenn die, die es können, ihr Wissen lieber für sich behalten). Aber vielleicht hab' ich auch nichts übersehen, und das ist einfach so.
Jetzt mache ich mit den Linux-Programmen rum, leite Stand-Alone-Synths (z.B. ZynAddSubFx oder hydrogen) durch jack-rack. jack-rack hat ja eigentlich uralte Effekte. Trotzdem finde ich das Ergebnis viel besser.
Beispiel: Cubase:

https://soundcloud.com/hlubenow/summer-2017


hydrogen mit jack-rack (so viel Wucht hab' ich aus Cubase nie rausbekommen; aber gerade das macht die LinnDrum ja eigentlich aus):


https://soundcloud.com/hlubenow/hydrogen-test

Keine Ahnung, woran das liegt. Aber ich fand es hörbar. Daß verschiedene DAWs verschieden klingen, halte ich also durchaus für möglich. Ich denke schon, daß es verschiedene Algorithmen zum Mixen sind, so daß da nicht dieselben Nullen und Einsen herauskommen, sondern digital gesehen ganz unterschiedliche Ergebnisse.
Das könnte man eigentlich einfach mit einem Hex-Editor überprüfen.
 
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