Debian-buster

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Ich hatte mir ein Debian-testing "firmware-buster-DI-rc1-amd64-netinst.iso" https://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/buster_di_rc1+nonfree/amd64/iso-cd/ installiert.

In der "/etc/apt/sources.list" steht
Code:
deb http://deb.debian.org/debian/ buster main non-free contrib
deb http://security.debian.org/debian-security buster/updates main contrib non-free
deb http://deb.debian.org/debian/ buster-updates main contrib non-free
deb http://deb.debian.org/debian buster-backports main contrib non-free
drin.

Also einfach "stretch" durch "buster" ersetzen und du hast Debian 10. :)

Bei Debian-testing ist nur der eine Eintrag
Code:
deb http://deb.debian.org/debian/ testing main non-free contrib
in der "/etc/apt/sources.list".

Debian-testing hat keine Sicherheitsupdates als auch keine Backports in der "/etc/apt/sources.list"!


Das Image - Debian-testing "firmware-buster-DI-rc1-amd64-netinst.iso" https://cdimage.debian.org/cdimage/unofficial/non-free/cd-including-firmware/buster_di_rc1+nonfree/amd64/iso-cd/ - was ich runtergeladen habe, lag unter Debian-testing, hat aber alle Einträge in der "/etc/apt/sources.list"
Code:
deb http://deb.debian.org/debian/ buster main non-free contrib
deb http://security.debian.org/debian-security buster/updates main contrib non-free
deb http://deb.debian.org/debian/ buster-updates main contrib non-free
deb http://deb.debian.org/debian buster-backports main contrib non-free
wie bei einem stable. Das (automatische) updaten funktioniert zuverlässig und buster ist benutzbar - vergleichbar mit einem Microsoft-old-stable. ;-)

(
Bei Debian ändert man zum Versionswechsel evt. die "/etc/apt/sources.list" um falls man explizit "stretch" (Release Name) statt "stable" eingetragen hat. Somit muss man alle ca. 3 Jahre seinen User Abmelden, <Strg> & <Alt> & <F2> drücken, sich als root in der Konsole Anmelden, "/etc/init.d/gdm3 stop" ausführen und danach ein
Code:
apt-get clean && apt-get update && apt-get -y upgrade && apt-get -y dist-upgrade && apt-get autoremove && apt-get -f -y install
ausführen und dann den Computer "reboot" um aktuell zu bleiben.
Upgrade von Debian >> https://www.debian.org/releases/stable/arm64/release-notes/ch-upgrading.de.html
Debian-stable dist-upgrade with the KXStudio repository >> https://linuxmusicians.com/viewtopic.php?p=96528#p96528
KXRepos and Debian PPAs >> https://linuxmusicians.com/viewtopic.php?p=94589#p94589

Lese was "apt-get autoremove" alles deinstallieren will. Wenn "apt-get autoremove" das 1/2 System deinstalliert will antworte bei der Frage "Möchten Sie fortfahren? [J/n]" lieber mit "nein".
Bei einem Debian stable sollte es mit diesem Befehl keine Probleme geben. Mit Backports/Repository und/oder einem Debian testing/sid oder *buntu könnte es zu Problemen kommen.
Bei den Backports solltest du vor dem dist-upgrade schauen! Wenn elementare Pakete aus den Backports installiert sind (z. B. ein Kernel) solltest du diese vor dem dist-upgrade deinstallieren. Nach dem dist-upgrade kannst du dann wieder die Pakete aus den (neuen) Backports installieren.
)
Quelle: GNU/Linux Debian Installieren >> Linux Audio Workstation LAW
 
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telefonhoerer

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hab hier auch angefangen die Rechner auf testing (buster) umzustellen und bisher läuft alles bestens.
Nach dem dist-upgrade kannst du dann wieder die Pakete aus den (neuen) Backports installieren.
es gibt kein Backports für testing denn die Backports stammen ja üblicherweise aus dem Testing-Zweig
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
es gibt kein Backports für testing denn die Backports stammen ja üblicherweise aus dem Testing-Zweig
Ja, das (Quelle: GNU/Linux Debian Installieren >> Linux Audio Workstation LAW ) bezog sich auf den stable Zweig.

Aber: Ich habe mit dem buster Image "firmware-buster-DI-rc1-amd64-netinst.iso" auch die Sicherheit als auch Backports Einträge.
Ich hatte ja klugerweise dank Liquorix Kernel drin (;-)) das alte Debian ~zerschossen, zumindest hatte ich es nicht mehr hinbekommen und wollte es auch nicht mehr frickeln können. ;-)

Im Desktop Rechner steht laut orginal installation von "firmware-buster-DI-rc1-amd64-netinst.iso"
Code:
deb http://deb.debian.org/debian/ buster main non-free contrib
deb http://security.debian.org/debian-security buster/updates main contrib non-free
deb http://deb.debian.org/debian/ buster-updates main contrib non-free
deb http://deb.debian.org/debian buster-backports main contrib non-free
In der "/etc/apt/sources.list" drin. :D
 
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khz

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Eine Installation dauern ja nur ein paar Minuten, das Audio optimieren noch mal ein paar Minuten. Dann, wenn das /home Verzeichnis nicht auf einer extra Partition liegt, halt noch c/p. Aber das ist ja eh auf einer extra Partition, also überflüssig da es direkt einbindbar ist.
1 - 2 Stunden in etwa insgesamt.
 

khz

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Man kann sich das System mit einem Kernel zerschießen? :/
Mit einem original Debian Kernel? Nein.
Wenn du den Backport RT Kernel installiert hast würde ich diesen nicht booten beim dist-upgrade sondern eben den original Kernel (in Grub auswählbar).

~Zerschossen hatte ich mir Debian mit dem Liquorix Kernel (siehe Thread), der wurde dank meiner unreflektierten c/p Aktion nicht mal installiert. Dafür konnte ich aber nicht mehr das System updaten. Und das ist öde da ich update süchtig bin. Gelaufen ist es ja noch. :D

/me c/p klasse. Sehr cool für offizielle liquorix Kernel Hau2.
Nein Mama, erschieß mich nicht!: Ich bin ein Wunderkind!!!
 

marco93

Moderator
Also 4-5 Stunden bei mir sag ich mal, bis wieder alles so läuft wie es soll... :) Plugin Lizenzen, Backup rückkopieren, Programme installieren, einrichten, etc.
 

khz

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Einfache & erfolgreiche 7 dist-upgrade's - dauert ca. 1 Stunde bis zum reboot!
Das ist auch angenehm:
2.2.4. unattended-upgrades für Stable-Zwischenveröffentlichungen
Frühere Versionen von unattended-upgrades waren standardmäßig so eingestellt, dass sie nur Upgrades installiert haben, die von der Security-Suite bereitgestellt wurden. In Buster wird jetzt das System auch automatisch auf die neueste Zwischenveröffentlichung aktualisiert. Details hierzu finden Sie in der NEWS.Debian-Datei des Pakets.
Source: https://www.debian.org/releases/testing/amd64/release-notes/ch-whats-new.de.html#unattended-upgrades
 
Ich teste gerade Buster RC1 als Live-System vom USB-Stick. Auf meine Festplatte kommt aber nur das fertige Stable-Release, das offenbar am 6. Juli erscheinen wird:

Phoronix - Buster Release Date

Es läuft ziemlich rund. Spannend ist, dass das alte Xorg- Grafiksystem erstmals durch Wayland ersetzt wurde. Das ist ein wirklich großer Schritt, auf den jahrelang hingearbeitet wurde .

https://de.wikipedia.org/wiki/Wayland_(Display-Server-Protokoll)

Schade ist aber, dass die beliebte Paketverwaltung Synaptic nicht mehr weiterentwickelt wird. Und weil es unter Wayland nicht läuft, ist es in Buster wohl nicht mehr dabei.

Für KDE gibt es das Programm "muon", das ähnelt Synaptic stark, es zieht aber mindestens 36 MB an Abhängigkeiten nach.
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Ist nun offiziell:

Informationen zur Debian-"Buster"-Veröffentlichung https://www.debian.org/releases/stable/
Debian 10 "Buster" veröffentlicht https://www.debian.org/News/2019/20190706

####

Falls man nach einem dist-upgrade die Fehlermeldung
Code:
E: Für das Depot »http://security.debian.org/debian-security buster/updates InRelease« wurde der »Suite«-Wert von »testing« in »stable« geändert.
N: Sie müssen dies explizit bestätigen, bevor Aktualisierungen von diesem Depot angewendet werden können. Lesen Sie die apt-secure(8)-Handbuchseite, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
...
Nun, abgesehen von der Hintergrundgeschichte gibt es eine einfache Lösung. Einfach laufen lassen
Code:
apt update
Und Sie werden aufgefordert, den neuen Ursprung des Repositories zu akzeptieren.
Code:
Do you want to accept these changes and continue updating from this repository? [y/N]
Und das ist alles.
 
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dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
ich bleib erstmal noch beim alten. sonst geht wieder nix... in ein paar Monaten upgrade ich vielleicht.
 

khz

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Gute Strategie. Wobei ein dist-upgrade hier schon vor Wochen sicher war.

Aber zu ~neue (~2 Jahre alt) Software verunsichert den Debianer, klar. ;-)
 

khz

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Und hat nun zwei Zahlen.
Debian ist eine sehr konservative und dafür sehr stabile/zuverlässige/... Distribution. Da kommt nur alle 2 - 3 Jahre ein neue Distribution upgrade wo man sich mal freuen kann.
Stable stable ist die jeweils aktuelle offizielle Version. Debian veröffentlichte seit 2000 etwa alle zwei Jahre eine neue stable. Mit Ausnahme von Sicherheitsaktualisierungen wird an den in ihr enthaltenen Paketen nichts mehr verändert. stable gilt daher als geeigneter Kandidat für Server-Systeme, die lange Zeit zuverlässig laufen müssen. Vor der Veröffentlichung werden für einige Monate mit hoher Priorität die als schwerwiegend eingestuften Fehlfunktionen beseitigt. In dieser Zeit werden keine großen Versionssprünge in Paketen oder neue Pakete akzeptiert. Kurz vor einer Debian-Veröffentlichung repräsentiert stable in Bezug auf Software-Versionen daher den Stand von vor etwa zweieinhalb Jahren.
https://de.wikipedia.org/wiki/Debian
 

recliq

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Ich bin wirklich ein großer Debian Fan seit nun mehr 15+ Jahren aber ich finde Buster ist noch sehr buggy... kenn ich sonst anders von Debian releases.
Sind alles nur Kleinigkeiten, viel "unter der Haube" das man als Desktop User wohl gar nicht mitkriegt, aber darunter gibt's schon noch Baustellen.
 

khz

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Kannst du mir sagen - mit Quellen von Link aus der debian(-security-announce)-Mailingliste - was da noch "unter der Haube" sehr buggy ist?
Danke.
Softwareprobleme werden öffentlich behandelt, so auch sämtliche Sicherheitsprobleme. Aspekte der Sicherheit werden öffentlich auf der debian-security-announce- Mailingliste diskutiert. Debians Sicherheitsgutachten werden über eine öffentliche Mailingliste gesendet (sowohl innerhalb als auch außerhalb) und auf einem öffentlichen Server bekanntgegeben.
 
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dbra

Ehrenpräsident des Technofreunde Ohlenburg e.V.
Ich bin wirklich ein großer Debian Fan seit nun mehr 15+ Jahren aber ich finde Buster ist noch sehr buggy... kenn ich sonst anders von Debian releases.
Sind alles nur Kleinigkeiten, viel "unter der Haube" das man als Desktop User wohl gar nicht mitkriegt, aber darunter gibt's schon noch Baustellen.
deswegen warte ich auch. hab sogar wieder überlegt, auf fedora umsteigen. da ist vieles bugfreier, trotz oder vielleicht auch grade wegen aktueller soft. ist halt blöd, da man 1x im Jahr upgraden muss...
 

recliq

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Was für schwerwiegende Bugs "unter der Haube"?
Der erste recht fiese Bug auf den ich stieß betraf `dpkg-reconfigure keyboard-configuration`, ich deaktiviere bei meinen Rechnern immer gern die Akzenttasten, so das diese sofort ausgegeben werden und nicht erst nach dem tippen eines zweiten Zeichens, der entsprechende Dialog bot mir die verschiedenen Tastaturlayoutvarianten (z.B. Dead acute - ohne Akzenttasten etc) in einer Mischung aus französisch und russisch (mit kyrillischen Bustaben) an, so das es fast unmöglich war den richtigen Eintrag zu finden, und das obwohl schon bei der Installation Deutsch als Sprache und Tastaturlayout ausgewählt wurde.

Thunderbird wurde ohne deutsche Sprachdateien installiert, war also auf englisch, Firefox hingegen mit deutschen Sprachdateien, ist mir vorher auch noch nicht passiert. Etweder war beides deutsch oder englisch nach der Installation.

Wenn es wirklich interessiert kann ich noch ein paar andere Sachen morgen aus meinen Logs kramen...

Ich will nicht ausschließen, das ein paar der "Bugs" die mir aufgefallen sind ev. ein absichtlich geändertes Verhalten darstellen, ich hab nicht alle Releasenotes gelesen, nur die wichtigsten...

PS: Ich habe nie von "schwerwiegenden Bugs" gesprochen, sondern von "alles nur Kleinigkeiten", bitte mir nicht die Worte im Mund herumdrehen.
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Ach so OK, ich hatte interpretiert das es "schwerwiegende" ~Bugs wären oder Dinge die Linux & Audio stark zum negativen Sinne beeinflusst hätte oder so.
Ja das ist ärgerlich, kann mich aber auch noch an Zeiten erinnern (damals) wo man besser x.1 abgewartet hat ... . ;-)
 

recliq

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Ja, das stimmt, wie gesagt ich habe heute bei sehr vielen Produkten, nicht nur bei Software aber dort besonders, den Eindruck man sollte auf die erste oder zweite Überarbeitung warten.
 

khz

D@AU ~/Opportunist/Orwell # ./.cris/pr.run
Neu = besser. ;-)

Das Debian-10 war aber schon im Mai (vor dem eigentlichen Release) sehr stabil. Hatte es damals mit dist-upgrade von Debian-9 upgegradet und keine Probleme seit dem. Ein anderer Rechner hatte noch die "#auskommentierte Einträge" von Jessie drin was seit dem immer dist-upgrade wurde. Installation als auch dist-upgrade dauert ca. 1 Stunde, danach (wieder) voll einsatzfähig.
Debian ist langweilig da es einfach funktioniert, Gentoo über alles!!!
Debian ist zwar konservativ aber zuverlässig.

Wer neu haben will installiert immer wieder neu das neuste *buntu was einem Debian-sid (quasi die Stabilität eines Windows) entspricht. ;-)
 
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